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Reisebericht: Interview mit zwei Volunteers im Lion Park Project Südafrika
Während meiner Reise durch Südafrika habe ich im Lion Park Project zwei Volunteers zu ihren Erfahrungen im Projekt interviewt. Diese Interviews geben einen tieferen Einblick in den Tagesablauf der Volunteers vor Ort.
- Beschreibe einen typischen Arbeitstag eines Volunteers im Lion Park Projekt
- Aus welchem Grund hast Du Dich gerade für dieses Projekt entschieden?
- Was hat Dich seit der Zeit, die Du hier bist, am meisten beeindruckt?
- Beschreibe, was sich in Deinem Leben verändern wird, wenn Du wieder nach hause zurückkehrst.
- Hast Du etwas erlebt, das Dein Leben verändert hat?
- Beschreibe einen typischen Arbeitstag eines Volunteers im Lion Park Projekt.
- Aus welchem Grund hast Du Dich gerade für dieses Projekt entschieden?
- Was hat Dich seit der Zeit, die Du hier bist, am meisten beeindruckt?
- Beschreibe, was sich in Deinem Leben verändern wird, wenn Du wieder nach hause zurückkehrst.
- Hast Du etwas erlebt, das Dein Leben verändert hat?
Beschreibe einen typischen Arbeitstag eines Volunteers im Lion Park Projekt
Eigentlich gibt es hier keinen „typischen“ Arbeitstag. Wir stehen um 7.00 Uhr auf und fangen um 8.00 Uhr an im Säuglingsgehege zu arbeiten. Hier bereiten wir zunächst das Futter für die vier 6 Monate alten Löwenbabys, die Erdmännchen und die Babygiraffen vor.
Um 9.00Uhr fangen wir mit der Schichtarbeit an. Die Arbeit variiert von der Fütterung der älteren Giraffen hin zu der Begrüßung der Gäste am Elias Tor.
Heute haben wir mit den kleinen 3 Monate alten Löwenbabys gespielt. Sie haben an meinen Schnürsenkeln gekaut und ich habe es geschafft, dass sie auf meinem Schoss eingeschlafen sind! Am Nachmittag habe ich die Erdmännchen mit Möhren gefüttert und habe den Strauß dabei beobachtet, wie er das Futter aus meiner Handfläche gefressen hat.
Außerdem hatte ich heute das Glück, dass ich mit auf einen Game Drive durfte, wo ich Zebras, Springböcke und Antilopen im Gras weiden gesehen habe. Der Höhepunkt waren die vier verschiedenen Löwenrudel, die auf der Weide gelegen haben.
Zum Mittagessen gab es Hamburger und Eis und der Direktor des Parks unterhielt sich ein wenig mit uns.
Als der Park seine Toren schloss, haben wir uns alle gemeinsam den Sonnenuntergang angeschaut und später am Abend gab es Braai am Lagerfeuer.
Nachdem Abendessen setzen sich die Volunteers dann meist noch einmal zusammen und quatschen ein bisschen – allerdings ist immer der ein oder andere dabei, der vom Tag geschafft ist und sich ein wenig im Zelt ausruht.
Unsere Hintergrundmusik in der Nacht ist das Geheule der Hyänen und das Gebrüll der Löwen.
Man weiß nie, was der morgige Tag bringen wird. Es könnte sein, dass die Giraffen mal wieder einen Zaun zum Stürzen gebracht haben oder eine Sportmannschaft das Camp besucht. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken!
Aus welchem Grund hast Du Dich gerade für dieses Projekt entschieden?
Ich bin in diesem Jahr 30 geworden und dachte, dass ich unbedingt einmal eine Volunteer-Reise unternehmen müsse. Der Gedanke daran mit den bedrohten weißen Löwen zu arbeiten, hat mich sehr interessiert und so bin ich zu i-to-i gekommen.
Was hat Dich seit der Zeit, die Du hier bist, am meisten beeindruckt?
Die Südafrikaner sind sehr freundlich. Außerdem ist es einfach unheimlich toll, so nah mit diesen wilden Tieren arbeiten zu können.
Beschreibe, was sich in Deinem Leben verändern wird, wenn Du wieder nach hause zurückkehrst.
Es wird merkwürdig sein, wieder in den Zug zu steigen und zur Arbeit zu gehen. Hier muss ich nur ein paar Meter laufen und bin bei den Löwen. Ich werde nicht mehr mit den Futtereimern durch das Camp laufen, sondern wieder vor meinem Computer sitzen und emails checken.
Hast Du etwas erlebt, das Dein Leben verändert hat?
Ja! Ich habe gelernt nicht mehr so viel Angst zu haben, inklusive Angst vor einem Strauß, der Dich immer anstochern möchte! Außerdem habe ich Armmuskeln bekommen!
-
Ach Anna, sei mir bitte nicht böse, aber das hört sich nicht nach Hilfsprojekt an, sondern eher nach einem Selbstverwiklichungstrip und billige Arbeitskraft für ein Tourismusunternehmen, getarnt als Hilfsprojekt. So kann man auch "satte" Europäer überrzeugen umsonst zu arbeiten ...
Solche Tätigkeiten sollten doch lieber von Einheimischen übernommen und durchgeführt werden, dann wäre beiden geholfen - den Menschen und den Tieren!
Stell´ Dir nur vor, für das Geld, dass Du für Deinen Flug, Aufenthalt, Karten einsammeln, hallo-sagen, Löwenbabies streicheln, etc. investiertt hast, könntest Du eine Großfamilie im ländlichen Afrika ein Jahr am Überleben halten, sie medizinisch versorgen und die Kinder in die Schule schicken ...
Grüße Robert -
Hey Robert,
irgendwie ist es genau andersrum! Anstelle einer billigen Arbeitskraft für ein Tourismusunternehmen sind derartige Inforeisen mit hohen Kosten verbunden! Ich habe mich sehr gefreut, dass ich diese Reise machen durfte, zumal ich ja noch nie zuvor in Südafrika war und dieses Land ganz oben auf meiner Reise-Wunschliste stand. Meine Inforeise beinhaltete eher ein Kennenlernen unterschiedlicher Projekte, aber dennoch sind die Volunteer-Reisen, die i-to-i anbietet, nachhaltig. Die Volunteers, die dort für eine längere Zeit in den Projekten arbeiten, kombinieren Urlaub und Gutes tun - davon bin ich seitdem mehr denn je überzeugt. Schau doch selbst einmal auf die Seite: www.volunteer-reisen.de
Die Leute im Büro von i-to-i legen extrem viel Wert darauf, den Einheimischen keine Arbeit wegzunehmen. Sie sind selbst passionierte Reisende, aber für sie steht das Kennenlernen von Land und Leuten im Vordergrund. Die Projekte bekommen kein Geld, um sicherzustellen, dass die Volunteers nicht nutzlose Beschäftigungen verrichten. Ein weiterer Grund dafür ist, dass die Projekte selbst wenig Geld zur Verfügung haben und auf die engagierte Leistung von westelichen Volunteers angewiesen sind. Ein Waisenhaus beispielsweise hat wenig Geld für Personal, die Kinder müssen aber dennoch beaufsichtigt werden! Spendest du dein Urlaubs-Geld, dann kann es gerade in solchen Ländern passieren, dass dieses in falsche Hände gerät. Als Volunteer überzeugst du dich vor Ort und siehst den direkten Einfluss deiner Arbeit - jeden Tag aufs Neue, aber auch in der Folgezeit, denn die Kontakte, die du in der Zeit sammelst, werden dir wichtig sein und bleiben oft ein Leben lang.
Ich habe noch ein paar weitere Statements von Volunteers angefügt, die bei den unterschiedlichsten Projekten von i-to-i gegeben wurden.
Liebe Grüße,
Anna
Annie Davis
Age: 28
Went to: Do community work with children in Mombasa, Kenya
She said: “The highlights of my trip were the people I met... from the beautiful children at the orphanage with their positive outlook on life, to the inspiring volunteers who were so dedicated to making a difference in the lives of those less fortunate.”
Michelle McCarron
Age: 36
Went to: Nepal to do community work at child protection homes
She said the highlight of her trip was “the wonderful warm friendly nature of the people in Nepal – how they made it so easy to be there and so difficult to leave.”
Kristina Axelsson
Age: 26
Went to: Conserve sea turtles on spectacular Costa Rican beaches
She said the highlights of her trip were “seeing the turtles, the beautiful landscape, the sunsets, going surfing almost every day and the kind people.”
Emma Parsons
Age: 20
Went to: Teach English in costal Thailand
She said the highlight of her trip was “Travelling across to the islands and being able to see the tourist destinations but then coming back to our own abandoned beach and our guesthouse which felt like ‘home'”
Jayne McCallister
Age: 37
Went to: Build homes for underprivileged families in Vietnam
She said the best thing about her trip was “the great feeling of helping others from a less privileged background than me, coupled with just how appreciative the local community were of our efforts to make a difference.”
Kerri Schmidt
Age: 19
Went to: Do community work in Moshi, Tanzania
She said: “The highlights of my trip were the friends that I made in the volunteer house, the kids that I worked with and stole my heart, the locals that I made friends with, all of the people.”
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