Reisebericht

Reisebericht: Die Landschaft des Lichts und der Gaumenfreuden

 
 
 
 
 
Reisebericht: Die Landschaft des Lichts und der Gaumenfreuden

Kaum eine Region ist bekannter für die vielfältigen Lichtspiele als die Provence im Süden Frankreichs. Nicht umsonst waren viele der berühmten Maler wie Cézanne, Van Gogh und viele andere überwältigt von dieser Landschaft.
Hier, wo die weltberühmten Kräutermischungen der "Herbes de Provence" in freier Natur wachsen, lässt sich der Gaumen und der Bauch auf schönste Weise verwöhnen.

 
 
 
 
 

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Die vielfältigen Lichtspiele der Provence

Kaum eine Region ist bekannter für die vielfältigen Lichtspiele als die Provence im Süden Frankreichs. Nicht umsonst waren viele der berühmten Maler wie Cézanne, Van Gogh, Picasso, Chagall und viele andere mehr überwältigt von dieser Landschaft. Sie erhielten ihre Inspiration von dem Spiel der Sonne mit der grandiosen und abwechslungsreichen Naturlandschaft.



 
 
 
 
 

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Die Brücke von Langlois bei Arles

Am 20. Februar 1888 bestieg Vincent Van Gogh den Zug nach Arles, da ihn die leuchtenden Farben des Südens anzogen. In Arles bezog er ein kleines Zimmer in einem Restaurant.
Die "Brücke von Langlois bei Arles" malte er mehrfach. Die Bilder weisen Merkmale des Impressionismus auf, gehen aber auch darüber hinaus. Die als Schatten erkennbare Frau mit Schirm auf der Brücke, die lockere Pinselführung auf der Wasseroberfläche, das Unterdrücken von Licht und Schatten oder die helle mit Blau und viel Weiß unterstützte Farbgebung erinnern an den Impressionismus.
Die Brücke steht allerdings nicht mehr an ihrem Originalplatz, sie wurde ca. 20 m
versetzt, um einer hässlichen Stahlträgerbrücke Platz zu machen, die von Pkw und Lkw befahren werden kann.



Die Landschaft er Gaumenfreuden

 
 
 
 
 

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Doch nicht nur für Maler ist die ehemalige Provinz ein großer Anziehungspunkt.
Hier, wo die weltberühmten Kräutermischungen der "Herbes de Provence" in freier Natur wachsen, lässt sich der Gaumen und der Bauch auf schönste Weise verwöhnen.



 
 
 
 
 

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Sitzt man des Abends auf einer der Terrassen in einem Restaurant - aber erst nach 20 Uhr - genießt den fantastisch zubereiteten Fisch, genießt einen der herrlichen Weine, die direkt vor dem Restaurant ihren Ursprung haben, dann wird verständlich, warum man in der Provence im speziellen von einem Leben wie Gott in Frankreich spricht.



 
 
 
 
 

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Arles

Das bezaubernde Arles, direkt an der Rhône gelegen, zeigt sich unter einem vom Mistral blankgeputztem blauem Himmel von seiner eindrucksvollsten Seite.
Es war das Licht, das viele Maler in den Süden Frankreichs zog und sich von der Einzigartigkeit dieser Landschaft inspirieren ließen.



Das römische Amphitheater

Das römische Amphitheater entstand gegen Ende des 1. Jh. und war Schauplatz vieler blutiger Gladiatoren- und Tierkämpfe.
Im Mittelalter siedelte sich unter den Arkaden und in der Arena ein kleiner Ort mit über 200 Häusern an.
Als Baumaterial verwendete man die Steine des Amphitheaters, das ganze obere Attikageschoss wurde abgetragen. Einen guten Eindruck von der Architektur erhält man, wenn man durch die unteren Gänge geht.
Als Besucher genießt man es, einen Spaziergang über den Boulevard des Lices mit seinen schattenspendenden Platanen und den breiten Bürgersteigen zu unternehmen oder in eines der vielen Terrassencafés einzukehren.
Am Samstagvormittag findet hier der farbenfrohe und stark besuchte Markt statt.



Avignon

Wer an Avignon denkt, dem fällt sofort das weltbekannte Chanson „ Sur le Pont d´Avignon, on y danse on y danse ...“ ein. Diese vielbesungene Brücke St-Bénézet beherbergt auf einem Strompfeiler die zweistöckige Chapelle St-Nicolas, ein Stockwerk ist romanisch, das andere gotisch. Dieser Brückentorso und der Palast der Päpste sind die Wahrzeichen der Stadt.



 
 
 
 
 

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Mit seiner wuchtigen Fassade wirkt der Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert wie eine Festung.
Das Palais des Papes ist eine 15 000 m² große Wohnburg, in der einst Fürsten und Diplomaten und zahllose Pilger auf den päpstlichen Segen warteten. Zur Zeit der Französischen Revolution wurde der Palast geplündert und viele Statuen und Skulpturenschmuck zerstört.
Seit 2005 wird in den sieben Palasträumen eine Dauerausstellung gezeigt, die anschaulich über die Geschichte und Erhaltung des Bauwerks informiert.
Während des Festivals im Juli, das sich als eines der größten Theaterfestivals Europas etabliert hat, ist die Stadt total überlaufen, freie Parkplätze sind nur noch außerhalb der Stadt vorhanden.
Die beste Besuchszeit ist vor dem Festival oder ab September. Dann ist es sehr ruhig, aber viele Geschäfte sind geschlossen. Dann kann man gut 2 bis 3 Tage dort verbringen, um die Kulturschätze von Avignon zu genießen.



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Kommentare
  • RdF54 10.06.2009 | 19:21 Uhr

    ... es riecht nach Lavendel, Gewürzen, Blüten und Geschichte!
    Sehr schön geschriebener Bericht, der einen in eine der geschichtsträchtigsen Regionen Europas einführt!

    LG Robert

  • raupenzwerg 10.06.2009 | 20:04 Uhr

    Ich war gerade für ein Viertelstündchen in der Provence, dank deines stimmungsvollen Berichtes und der schönen Bilder. Vielen Dank.
    Herzliche Grüße,
    Bärbel

  • mamatembo 11.06.2009 | 07:09 Uhr

    Hallo Wolfram,
    Danke, dass Du auch mich mitgenommen hast auf eine wunderbare Reise in die Provence und in die Camargue; ich war viel zu lange nicht mehr dort ...
    LG Beate

  • Hage 11.06.2009 | 07:09 Uhr

    Hallo Wolfram,
    ein schöner Reisebericht mit vielen guten Fotos! Da kriegt man wirklich Lust, mal wieder dorthin zu reisen.
    LG Hans-Georg

  • lynley 13.06.2009 | 16:17 Uhr

    ... wieder ein toller Bericht über dieses schöne Fleckchen. In Avignon war ich noch nicht daher ist auch dieser Bericht auf dem Merkzettel gelandet. LG Eva

  • Bluesfreundin (RP) 05.12.2009 | 16:34 Uhr

    Wunderschöne Bilder- sehr stimmungsvoll. Plane zur Zeit auch eine Reise in die Ecke.
    Vieln Dank.
    LG Sigrid

  • Blula 01.01.2010 | 00:37 Uhr

    Habe ich sehr gerne gelesen und mich dabei an meine Reise dorthin vor (sehr) vielen Jahren erinnert. Sehr schön sind auch die Aufnahmen, mit den Du diesen Bericht umrahmt hast.
    LG Ursula

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  • Lioness 29.07.2012 | 11:45 Uhr

    schön, dass dieser ältere bericht wieder rausgekrutschtelt wurde von der redaktion.

    gruß,
    tina

  • Zaubernuss 29.07.2012 | 11:55 Uhr

    Hallo Wolfram,
    Danke für Deinen interessanten und gut bebilderten Bericht, den ich gerne gelesen habe. Es wird langsam Zeit, dass ich mich dort wieder einmal umsehe...
    LG: Ursula

  • philduck72 (RP) 29.07.2012 | 13:00 Uhr

    Das Genuss-Erlebnis dieser Region wurde besonders in den ausgezeichneten Bildern sehr gut rübergebracht. Klasse!

  • Reah 30.07.2012 | 08:12 Uhr

    .... schön, die Erinnerungen an voriges Jahr werden wieder lebendig und deshalb geht's heuer wieder dorthin. Nur September/Oktober blüht leider der Lavendel nicht.
    LG Andrea

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