Mit knapp 10.600 Quadratkilometern ist die Salar de Uyuni viermal so groß wie Luxemburg.

"Es war eine unglaubliche Erfahrung auf der gefluteten Salzfläche entlang zu fahren", sagt Fotograf Daniel Kordan. "Man kann wirklich nichts sehen, als ob du dich in einem schwarzen Tunnel befindest"

"Meistens ist das Wasser nur 5 bis 10 Zentimeter tief, manchmal aber auch tiefer. Deshalb haben wir uns am Tag eine Route per GPS markiert, der wir dann in der Nacht genau gefolgt sind", erklärt Kordan

Für seine Bilder nutze Kordan eine spezielle Kamera für Astrofotografie und arbeitete mit sehr langen Belichtungszeiten

Im Südwesten Boliviens in der Hochebene Altiplano liegt die größte Salzwüste der Welt: Besonders schön anzusehen ist die Salar de Uyuni nach Regenfällen, wenn sich die Wüste in einem gigantischen Spiegel verwandelt. Gleichzeitig zählt der Altiplano aufgrund der geringen Lichtverschmutzung zu den weltweit besten Orten, um Sterne zu beobachten.

Diese Kombination nutzte Daniel Kordan für seine Bilder. „Es fällt schwer seinen Augen zu trauen“, sagt Kordan. „Es scheint als treibe man im Weltraum. Es ist der Himmel auf Erden.“ Für diese Erfahrung nahm der Fotograf die schwierigen Bedingungen im Altiplano gerne in Kauf . "Wir fotografierten die ganze Zeit in mehreren Tausend Meter Höhe, das Atmen und Laufen fällt da extrem schwer.“

Mehr Bilder von findest du auf seiner Webseite, auf 500px und bei Instagram.



 

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