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GEO Magazin Nr. 02/16 Seite 1 von 1


Solarenergie: Milliarden in den Sand gesetzt?

In der Wüste von Nevada steht die größte Solarthermie-Anlage der Welt. Doch ihre Leistung enttäuscht


Dunkle Wolken überm Solarwärmekraftwerk: Wurden hier 2,2 Milliarden
US-Dollar in den Sand gesetzt? (Foto von: BrightSource/Splash News/Corbis)
© BrightSource/Splash News/Corbis
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Dunkle Wolken überm Solarwärmekraftwerk: Wurden hier 2,2 Milliarden US-Dollar in den Sand gesetzt?

Das Ivanpah-Solarwärmekraftwerk in der Mojave-Wüste, etwa 65 Kilometer südwestlich von Las Vegas: Mit diesem Großprojekt, so hofften Investoren und Politiker, würde der Nutzung von Sonnenenergie zum Durchbruch verholfen.

Ivanpah ist die weltweit größte Anlage dieser Art: 173.000 Heliostaten (mit je zwei Spiegeln) reflektieren das Sonnenlicht und schicken es zu einem Energieturm im Zentrum der Anlage, wo Wasser zu Dampf erhitzt wird und über Turbinen den Strom erzeugt.

140.000 Haushalte sollten so versorgt werden, aber das störungsanfällige, wartungsintensive Werk liefert bislang nur die Hälfte des Stroms. Der ist derzeit zudem deutlich teurer als Energie aus Fotovoltaik, also der Stromerzeugung über Solarpaneele, wie man sie etwa auf Häusern installiert.

Nicht einmal Naturschützer sind mit Ivanpah glücklich: Im gebündelten Licht der Spiegel verglühen täglich Dutzende Vögel.


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