Hauptinhalt

GEO.de Seite 1 von 1
Artikel vom


Umweltschutz: Ein Leben ohne Plastik

Die Österreicherin Sandra Krautwaschl beschloss mit ihrer Familie, ihren Plastikkonsum drastisch zu reduzieren. Wir sprachen mit ihr über den Langzeitversuch

Interview:

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


GEO.de: Umweltbelastungen gibt es viele. Warum haben Sie sich entschlossen, ausgerechnet gegen Plastik zu kämpfen?
Sandra Krautwaschl: Es gab im Wesentlichen zwei Auslöser: Der eine war ein Urlaub in Kroatien. Am Strand lagen viele Plastikflaschen und anderer Müll, jeder Strandurlauber kennt das. Das fiel unseren Kinder auf, sie stellten Fragen, woher das alles kommt, wer schuld ist, warum die Menschen das machen. Der zweite Auslöser war der Film „Plastic Planet“ von Werner Boote, den ich kurz darauf sah. Der Film führte mir zum ersten Mal auch die Gesundheitsproblematik von Kunststoffen vor Augen. Und dann beschlossen wir spontan, einen Monat ohne Plastik einzukaufen. Wir haben aber nie den Anspruch gehabt, damit etwas besonders Wertvolles für die Umwelt zu tun.


Plastikreichtum zum Abgewöhnen: Sandra Krautwaschl mit Mann Peter, ihren Kindern Marlene, Leonard und Samuel - und Filmemacher Werner Boote (hinten) (Foto von: Alexandra Guggenberger)
© Alexandra Guggenberger
Foto vergrößern
Plastikreichtum zum Abgewöhnen: Sandra Krautwaschl mit Mann Peter, ihren Kindern Marlene, Leonard und Samuel - und Filmemacher Werner Boote (hinten)

Plastikflaschen sollen ja auch Vorteile haben. So spart der Transport von Mineralwasser in leichten Plastikflaschen Sprit beim Transport ...
Das mag stimmen. Allerdings ist das eigentliche Problem nicht "Glas oder Plastik?", sondern dass wir generell zu viele Flaschengetränke verwenden. In Österreich oder Deutschland können wir bedenkenlos das Wasser aus der Leitung trinken. Das spart noch viel mehr CO2-Emissionen - und Geld. Es wäre also wichtiger, dafür zu sorgen, dass das Wasser auch in Ländern gut trinkbar ist, in denen das bisher nicht der Fall ist.

Es gibt ein Foto, das Sie mit Ihrer Familie und den ausgemisteten Plastiksachen zeigt. In der ersten Reihe sind Fahrradhelme zu sehen. Heißt das, Ihre Kinder fahren jetzt ohne Helm?
[Lacht] Das werde ich oft gefragt. Nein, sie fahren natürlich nicht ohne Helm. Wir unterscheiden zwischen sinnvollen und nicht sinnvollen Anwendungen von Kunststoff. Wir haben die ganze Tupperware ausgemistet, überflüssige Einrichtungsgegenstände, Kinderspielzeug. Wir waren uns aber einig, dass wir andere Dinge, zum Beispiel Fahrradhelme, weiterverwenden wollen. Und wenn wir so etwas neu kaufen, achten wir darauf, dass es hochwertige Produkte sind, die man lange verwendet.

Es gibt inzwischen hochwertige Fahrradhelme aus Recycling-Pappe ...
Davon habe ich gehört. Die Unternehmen bieten immer mehr nachhaltige Produkte an. Man muss allerdings sehr aufpassen. Es gibt auch viel Augenwischerei.

In Australien und Indien sind Plastiktüten verboten. Warum geht das eigentlich nicht in Europa?
Vor so einem Verbot schrecken Industrie und Politik zurück, weil sie den Verlust von Umsatz und Arbeitsplätzen befürchten. Es sind immer dieselben Argumentationsketten. Es werden ja auch Arbeitskräfte gebraucht, wenn man nachhaltigere Produkte herstellt. Aber statt das konsequent weiterzudenken, wird der hohe Plastikkonsum mit dem Hinweis auf ein gut ausgebautes Recycling-System heruntergespielt. Wir wissen alle: Wir sollten weniger verschwenden. Aber bei den einfachsten Dingen scheitert es schon daran, dass die politischen Entscheidungen dazu nicht getroffen werden. Also muss jeder für sich selbst entscheiden.

Verstehen Sie, dass viele Menschen sich überfordert fühlen, wenn sie beim Einkaufen alles richtig machen müssen? Zum Beispiel Plastik vermeiden?
Natürlich, ich kenne sogar hauptsächlich solche Menschen. Es ist unglaublich schwierig, beim Einkaufen alles richtig zu machen. Zumal in dieser schnelllebigen Zeit, in der alles darauf ausgerichtet ist, immer mehr zu verbrauchen. Darum glaube ich, dass die Menschen mehr Raum für Veränderungen brauchen. Sie müssen raus aus dem Hamsterrad von Geldverdienen und Konsumieren. Sie haben ja gar keine Zeit mehr, darüber nachzudenken, ob das sinnvoll ist, was sie tun.

Sie wurden als Populistin und "Plastiktaliban" beschimpft. Wie gingen und gehen Sie damit um?
Der Ausdruck stammt aus einem Online-Forum. So etwas berührt mich nie persönlich. Es ist der Ausdruck einer extremen Abwehrhaltung, einer Not, in einer Welt des Überflusses den eigenen, aufwendigen Lebensstil zu rechtfertigen.

Ihr Selbstversuch läuft nun seit drei Jahren. Was ist für Sie das wichtigste Zwischenergebnis?
Das Gefühl, etwas bewegen zu können. Ich habe unglaublich viele Menschen kennengelernt, die sich uns zum Vorbild nehmen. Das motiviert ungemein.



Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Mehr zu den Themen: Plastik, Kunststoff

Kommentare zu "Ein Leben ohne Plastik"

Thomas | 22.10.2012 13:57

ich verzichte schon seit jahren auf alle möglichen plastiksäcke (ist ja auch schon mal was) flaschen kaufe ich hauptsächlich in glasflaschen und sollte es doch mal plastik sein, verwende ich es öfters. für den bioabfall verwende ich bioabfalltüten (www.naturabiomat.com), und für das obst eigene beutel, wo das obst und brot deutlich länger frisch bleibt, den sack verwende ich natürlich solange es geht und danach dienen sie oft noch für den biomüll. Beitrag melden!

Zeisel | 19.10.2012 13:56

Als sehr alter Mann habe ich absolutes Verständnis für diese bewundernswerte Familie. In meiner Jugend gab es kein Plastik und wir haben es auch nicht vermisst, weil es auch noch keine Supermärkte gab und man nicht so viel Geld zur Verfügung hatte. Man kaufte Milch und Butter bei der Milchfrau, Brot und Gebäck beim Bäcker, Fleisch und Wurst beim Fleischhauer, Gemüse und Obst beim Kräutler und den Rest beim " Greißler". Alle diese Geschäfte waren zu Fuß innerhalb von Minuten erreichbar, denn Auto hatte ja auch kaum einer. Die Verpackungen waren aus Papier und das landete im Ofen. Die Milchkanne wusch man aus und nächsten Tag war sie wieder im Einsatz. Der Krebsschaden unserer, ach so modernen Zeit sind die Supermärkte und das Fehlen jeglicher Nahversorger. Das neue Schlagwort der Nachhaltigkeit bringt uns auch nicht weiter. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo