Hauptinhalt

GEO.de Seite 1 von 5
Artikel vom


11. GEO-Tag der Artenvielfalt im Wildtierland

24 Stunden, 80 Fachleute und 1000 Hektar Natur - die Hauptveranstaltung des GEO-Tags der Artenvielfalt hatte auch in diesem Jahr ein ambitioniertes Ziel: das Wildtierland, Vorzeigeprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung in Mecklenburg-Vorpommern, auf seine Biodiversität zu untersuchen. Zwischen Waldsöllen und Magerrasen, Tier-Erlebnis-Kanzeln und schwimmenden Brutinseln für Trauerseeschwalben ging es aber vor allem um eines: um die Begeisterung für den immer wieder staunenswerten Reichtum des Lebens

Text von Steve Döschner

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Freitag, 12. Juni 2009, Klepelshagen, 15.00 Uhr

Windstärke 7, stark bewölkt und 13 Grad. Schauerböen ziehen über das Wildtierland. Der 11. GEO-Tag der Artenvielfalt beginnt, gezeichnet von Sturm und Regengüssen im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns.


Über achtzig Experten werden erwartet, um die Biodiversität dieses außergewöhnlichen Schutzgebietes am Rande der Uckermark unter die Lupe, unters Mikroskop und in ihre Alkoholröhrchen zu nehmen. Und die Gastgeber von der Deutschen Wildtier Stiftung haben wahrlich keine Ruhe vor dem Sturm. "Wir mussten den Zeltbauer noch einmal kommen lassen für unser großes Festzelt, denn es wackelt ganz schön", sagt Dörte Jürgens mit bibbernder Stimme. Besorgt schaut die Projektkoordinatorin der Stiftung auf das dreißig Meter lange Zelt, während hinter ihr die ersten Experten förmlich in das kleinere, aber noch stärker dem Wind ausgesetzte Empfangszelt geweht werden. Infomappe, GEO-Weste, Namensschild. Fertig. Das Festzelt füllt sich. Die Planen zittern, die Stangen wackeln.


Auf die Frage, ob der Wind ein Problem für seine Beobachtungen sei schmunzelt Uwe Göllnitz, angereist aus Rostock. "Nein, der Wind gar nicht", sagt er. "Ich mache hier die Schnecken." Dafür bereitet ihm der Boden Sorgen - denn beim ersten Blick um die Häuser neben den Zelten hat er nur sandigen Untergrund gesehen. Denkbar ungünstig für eine Schneckenkartierung, die möglichst viele Arten liefern soll. "Kalkhaltige Böden wären Klasse für die Schnecken-Artenvielfalt, denn die Gehäuseschnecken brauchen den Bodenkalk für ihre Häuser", erklärt Göllnitz. "Abwarten", sagt er dann. Und gießt sich einen heißen Tee ein.


Der Herr der Asseln: Christian Schmidt auf der Suche nach Studienobjekten (Foto von: Steve Döschner/GEO)
© Steve Döschner/GEO
Foto vergrößern
Der Herr der Asseln: Christian Schmidt auf der Suche nach Studienobjekten

Draußen vor dem Zelt hat Christian Schmidt schon angefangen, die Katzenminze in den Beeten anzuheben und akribisch den Boden abzusuchen. Schmidt ist einer von nur sechs bekannten Assel-Forschern in Deutschland und wohl der treueste Besucher des GEO-Tags. Schon beim ersten Mal, vor elf Jahren, war er dabei. Und hat seitdem erst zweimal bei der Hauptveranstaltung gefehlt. Wenn Asseln da sind, dann wird er sie finden. An den Sockeln des renovierten Backsteingebäudes, das "Botschaft der Wildtiere" heißt, und in dem das Besucherzentrum der Stiftung untergebracht ist, hat er aber zunächst keinen Erfolg.


Schmidts Blick schweift umher, bleibt an der "Langen Scheune" hinter dem Festzelt hängen. Das historische Gebäude gleicht einer Ruine und wartet auf seine Restaurierung. Asselträchtiges Gelände! Zielstrebig und großen Schrittes macht Christian Schmidt sich auf den Weg. Einige abgesplitterte Putzbrocken haben seine Neugier geweckt. Er zückt die Pinzette und stellt fest: Oniscus asellus, die Mauerassel. Woher weiß er das so schnell? "Ich schaue mir die Lungen der Asseln an, die Anzahl dieser Luftröhrchen ist ein gutes Bestimmungsmerkmal", erklärt Schmidt. Neugierig streift er um die verfallene Scheune herum.



loading ...
Kartenansicht wird
geladen ...

Dort ist mittlerweile auch Uwe Göllnitz, der Schneckenexperte, bei der Arbeit. Auch er hat die Baracke entdeckt und bohrt in einem vermoderten Holzfensterrahmen ohne Glasscheibe. Und wird fündig: Cochlodina laminata, die Glatte Schließmundschnecke, die sich in den feuchten Mulm des zerfallenden Fensterrahmens zurückgezogen hat. Noch vor der offiziellen Eröffnung findet er sieben Arten an den halb verfallenen Mauern des Gebäudes. Er schmunzelt zufrieden: "Haste kalk, haste Schnecken". Das alte Haus erweist sich als wahres Schnecken- und Asselbiotop und der stürmische Wind, der um die Häuser und Zelte pfeift ist für beide Experten nur Kulisse. Fast widerwillig lassen sie sich zur Teilnahme an der offiziellen Begrüßung im großen Festzelt nötigen. Sie wollen keine Zeit verlieren.


Freitag, 12. Juni 2009, Botschaft der Wildtiere, 18.30 Uhr

Eröffnungsrede, Willkommensgrüße, Dankesworte. Die über 80 Experten für Flora und Fauna sollen wissen, dass ihr Engagement hoch geschätzt wird. Dr. Dieter Martin, Leiter der Forschungsstation im Wildtierland, erklärt den angereisten Experten die verschiedenen Biotope des Gebiets. Erlenbruch und Kienbruchwiese, Fuchsberg und Knüppelbach - was lohnt sich wo zu suchen? Und Tom Müller, Organisator des GEO-Tags der Artenvielfalt, bringt sein Team unter die Experten: stellt Fotografen und Reporter vor und ermahnt jeden Forscher, auf keinen Fall ohne einen GEO-Mitarbeiter aufzubrechen. Schließlich sollen die Ergebnisse der Expedition auch umfassend dokumentiert werden.



Wetter & Klima: Mecklenburg Vorpommern

Klimadaten im

 
  • 15,9 °C max/ 7,5 °C min
  • 52 mm
  • 13 Regentage
  • 49% Sonne

» Klima Mecklenburg Vorpommern




Seite 1 von 5
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "11. GEO-Tag der Artenvielfalt im Wildtierland" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo