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Green Growth: "Grünes" Wachstum mit Schattenseiten

Südkorea will mit seiner Green-Growth-Strategie wirtschaftliches Wachstum mit Nachhaltigkeit verbinden. Während der ehemalige Tigerstaat sich selbst als Öko-Vorreiter feiert, kritisieren heimische Umweltorganisationen das grüne Wachstumsparadigma

Text von Malte E. Kollenberg und Fabian Kretschmer

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Erneuerbare Energien sind in Südkorea in den Blickpunkt gerückt. Besonderes Interesse gilt dabei auch der Solarenergie (Foto von: JongBeom Kim/TongRo Image Stock/Corbis)
© JongBeom Kim/TongRo Image Stock/Corbis
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Erneuerbare Energien sind in Südkorea in den Blickpunkt gerückt. Besonderes Interesse gilt dabei auch der Solarenergie

Während sich Industrieländer verstärkt mit Umweltthemen auseinandersetzen, steht bei Entwicklungsländern zuallererst wirtschaftliches Wachstum im Vordergrund. Südkorea versucht mit seiner "Green Growth"-Strategie einen Mittelweg einzuschlagen: Wirtschaftliches Wachstum hat weiterhin Priorität, soll aber mit "grünen", sprich sauberen Technologien erreicht werden.

Präsident Lee Myung-bak präsentierte erstmals im August 2008 während der Feiern zum 60-jährigen Bestehen Südkoreas seine "Low Carbon, Green Growth"-Strategie. Mit erneuerbaren Energien soll die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert und der CO2-Ausstoß reduziert werden. Weiteres Ziel ist es, im grünen Sektor neue Jobs zu generieren. Dafür investiert die Regierung bis 2013 knapp 60 Millionen Euro.


Auch wenn die Investitionen der Regierung für das grüne Wachstum insgesamt zwei Prozent des Bruttosozialprodukts ausmachen, plant Südkorea erstmal in kleinen Schritten: Ziel ist es, bis 2030 einen Ökostromanteil von elf Prozent zu erreichen und die CO2-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 2005 um gerade mal vier Prozent zu reduzieren. Weiterhin will Südkorea, das einen Großteil seiner Lebensmittel aus dem Ausland importieren muss, die Nahrungsmittelsicherheit des Landes verbessern. Laut einer OECD-Studie von 2005 rangiert das Land am Hanfluss diesbezüglich unter 30 OECD Ländern lediglich auf dem 25. Platz.

Im Rahmen der Green-Growth-Politik nimmt Südkorea auch sein größtes Bauprojekt aller Zeiten auf: das Vier-Flüsse-Projekt, an dem sich die Geister im Lande scheiden. Befürworter des 18-Milliarden-Dollar-Projekts meinen, dass durch die Restaurierung der vier großen Flüsse des Landes die Wasserqualität verbessert und künftige Flutschäden verhindert werden können. Außerdem sollen über 300.000 neue Arbeitsplätze durch das Mammutprojekt generiert werden. Kritiker befürchten jedoch eine riesige Umweltkatastrophe, da Lebensräume zerstört würden und dem Ökosystem irreparablen Schaden zugefügt würde.

Repräsentatives Aushängeschild der "Green Growth"-Politik ist das am 16. Juni 2010 gegründete Global Green Growth Institute (GGGI), das sich zur Aufgabe gemacht hat, Technologien zur Schadstoffreduktion und erneuerbare Energien voranzutreiben. Weltweit soll das Green-Growth-Konzept propagiert werden - mit Südkorea als Vorreiterland.

Der ehemalige südkoreanische Premierminister Han Seung-soo setzt sich bereits seit Jahren für eine nachhaltige Umweltpolitik in Südkorea und der Welt ein. Mittlerweile ist er Vorstandsvorsitzender des Global Green Growth Instituts in Seoul. "Südkorea ist eines der wenigen Länder, das in den letzten 50 Jahren so einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg erlebt hat", sagt der 74-jährige Han über sein Heimatland, welches als weltweit erstes Land vom Nehmer- zum Geberland aufgestiegen ist. Zählte Südkorea nach dem Koreakrieg im Jahr 1953 noch zu den ärmsten Ländern der Welt, so gehört es mittlerweile zu den 15 größten Volkswirtschaften.

"Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum gingen Hand in Hand, aber gleichzeitig wurde dabei die Umwelt vernachlässigt", erklärt Han, der neben seiner politischen Laufbahn auch als Professor an der Staatlichen Universität Seoul tätig war. Für den renommierten Ökonomen deshalb logisch, das die südkoreanische Regierung als erstes Land weltweit, das grüne Wachstumsparadigma in ihre nationale Planungspolitik aufgenommen hat.



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Kommentare zu ""Grünes" Wachstum mit Schattenseiten"

Max | 24.09.2011 19:23

Interessanter Artikel zu einem Thema, das in den hiesigen Medien nicht auftaucht und doch entscheidend wichtig für die Zukunft sein könnte. Schließlich wäre es ein riesiger Fortschritt, Entwicklungsländern eine Möglichkeir aufzeigen zu können, dass Wachstum auch nachhaltig sein kann. Wenn die Idee überhaupt erfolgreich umgesetzt wird... Man hätte gerne noch näher darauf eingehen können, wie die Umwelt denn geschont werden soll und wie weit das Vier-Flüsse-Projekt geht, zu dem man hier nicht viel konkretes erfährt. Die Atomenergie muss wohl noch Brückentechnologie bleiben... Fraglich allerdings wie viel Druck die Regierung noch ausüben könnte ( in Deutschland gings ja nach Fukushima doch plötzlich schneller...). Beitrag melden!

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