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GEO Magazin Nr. 12/11 Seite 1 von 2

Energietechnik: Reif für alle Inseln

Wie kann Strom aus erneuerbaren Energien verlässlich fließen, wenn Wind und Sonne streiken? Die Gründer von Younicos in Berlin haben eine Lösung. Ihr Testareal: die Azoreninsel Graciosa


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Sie verlassen den CO2-produzierenden Sektor dieser Welt“, ist auf Schildern zu lesen, die an die frühere Sektorengrenze erinnern. Hier in Berlin-Adlershof wurde mit einem Happening im Juli 2009 feierlich die „Energieautonome Republik Younicos“ gegründet. Eine „Staatskapelle“ spielte vor 400 Gästen die eigens komponierte Nationalhymne, eine Flagge wurde gehisst. Staatsziel sei, den erneuerbaren Energien zum Durchbruch zu verhelfen, so sagten es die Festredner einschließlich „Forschungsminister“ Clemens Triebel.

Triebel, 53 Jahre alt, Kurzhaarschnitt, Lausbubenlachen, ist einer der beiden Younicos-Gründer und -Vorständler. Seit 1985 gehörte er zum Kreuzberger Kollektiv „Wuseltronik“, das erste Wind- und Solarmodelle zusammenbastelte. 1996 entstand daraus die Solarmodulfirma Solon, die inzwischen mit mehr als 800 Mitarbeitern zu den Branchenführern Europas zählt.


In dieser Halle wird gerade die Azoren-Insel Graciosa mit Strom versorgt - theoretisch und im Maßstab 1 : 3 (Foto von: Younicos)
© Younicos
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In dieser Halle wird gerade die Azoren-Insel Graciosa mit Strom versorgt - theoretisch und im Maßstab 1 : 3

Mit Younicos will Maschinenbauingenieur Triebel den Abschied vom Fossilzeitalter weiter beschleunigen. Die Firma entwickelt jenes Bindeglied, das dazu dringend nötig ist: Speichersysteme für die erneuerbaren Energien. Die machen „grünen“ Strom auch nutzbar in Zeiten, in denen keine Sonne scheint und kein Wind weht - und damit „grundlastfähig“.

Wind und Sonne haben zwar rein rechnerisch genug Energie, um den Planeten mehrfach zu versorgen. Doch das Angebot ist, anders als bei Kohle, Öl und Gas, nicht jederzeit verfügbar. Was tun, damit Licht, Heizung, Industrie und Verkehr auch bei Windstille und bedecktem Himmel funktionieren? Zu den erprobten Lösungen gehören große Pumpspeicherkraftwerke, die Energie in Zeiten eines Überangebots dazu nutzen, um Wasser auf eine höhere Ebene zu pumpen. Bei Bedarf fließt es wieder nach unten und treibt dabei Turbinen an.



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Younicos setzt auf eine zweite Variante: auf schon verfügbare Akkumulatoren, die Wind- und Solarstrom dezentral in elektrochemischer Form speichern. Im Angebot ist zum Beispiel „Yill“, der kleine Lithium-Titanat-Akku fürs Büro, der Geräte mit einer Leistung bis zu 300 Watt versorgt und Sonnenstrom vom Dach bis zu drei Tage aufbewahrt. Eine Nummer größer ist „Yana“, ein Vanadium-Redox-Flow-Akku, der bis zu 100 Kilowattstunden Strom aufnimmt. In Adlershof steht der Kubus unter einem 50 Quadratmeter großen Solardach und beliefert die firmeneigene Solartankstelle für die Elektroroller und -autos der Belegschaft, pardon, des Volkes von Younicos.

Vanadium-Batterien, erklärt Triebel, seien robust, langlebig und wartungsarm. Acht „Yana“-Solartankstellen zum Preis für 99 000 Euro für die Batterie respektive 340 000 Euro für die gesamte Einrichtung sind bereits verkauft; weitere bestellt.

Die anspruchsvollsten Younicos-Systeme werden knapp 3500 Kilometer von Berlin entfernt stehen: auf Graciosa, einer Insel der Azoren. Im Auftrag der dortigen Behörden wollen die Solarpioniere das Eiland zur Jahreswende 2012/13 von Diesel- Lieferungen und Fossilstrom unabhängig machen. Geplant sind zehn Megawatt Windanlagen, ein Megawatt Photovoltaik, drei Megawatt Natrium-Schwefel-Speicherbatterien. Die Investitionskosten belaufen sich samt der Steuerung des Systems auf rund 30 Millionen Euro.




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Kommentare zu "Reif für alle Inseln"

Nordsachse | 24.04.2012 14:29

Wie viele Leute arbeiten wohl heute noch in Berlin in der Firma? Q-Cells geht ja den Bach runter, da wird es in B nicht anders aussehen. Ich finde solch Firmen nicht schlecht, nur sollten sie auch ohne zuschüsse auskommen, nur dann ist es eine gute Firma. Beitrag melden!

Nogreenvoter | 29.12.2011 13:45

Mit einer Hand voll Negativbeispielen ist die Energiewende in unserem Land gottlob nicht zu stoppen. Der erste Schritt - weg von den Dreckschleudern- ist getan und es gibt zwischenzeitlich unendlich viele Beispiele, wie ohne Fossilienverbrennung saubere Energie geschaffen werden kann. Wer die neuerdings entflammte Debatte um die Luftverpestung durch Kreuzfahrtschiffe verfolgt hat, dem muss es wie die Schuppen aus den Haaren fallen: Sage und schreibe 5 Millionen Autos müssten antreten, um die gleiche Menge Dreck in die Luft zu schleudern wie ein großer Kreuzfahrer. Ich höre schon das Gejammer über die verlorenen Arbeitsplätze, wenn da jemand die Abschaffung dieser Energieverschwender fordern sollte. Es ist schon eine tragische Lachnummer, wenn Kreuzfahrer nach Grönland fahren um einen Eisbären zu sehen und sich nach ihrem Urlaub als Umweltschützer aufblasen. Mir fällt da zu allererst unsere Kanzlerin ein. Sie hätte einfach nur Arbed Fuchs konsultieren sollen. Beitrag melden!

Wolf Müller | 28.12.2011 19:14

Öffnen sie die Augen, hören sie auf „grün“ zu träumen und sehen sie was in der Realität passiert. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Diese sogenannten „Erneuerbaren“ – da dreht sich jedem Physiker allein beim lesen und hören der Magen um - ( besser regenerativen Energien) mit ihrer geringen Energiedichte werden es nicht schaffen. Sie verbrennen Volksvermögen: Siehe z.B. „Süddeutsche“: DSW: zu den "größten Kapitalvernichtern" unter Deutschlands Unternehmen finden sich mit Solon (Berlin/Platz 1), Q-Cells (Bitterfeld-Wolfen/3), Colexon Energy (Hamburg/4) und Conergy (Hamburg/6) gleich mehrere Solarfirmen auf den vorderen Plätzen. Sie vernichten Arbeitsplätze: Nicht nur die der insolventen Firmen auch die in anderen Bereichen, da jeder Arbeitsplatz in der Solarindustrie mit 153.000 € subventioniert ist. Sinken die Subventionen platzt die Blase dieser ineffektiven Energie. Beitrag melden!

H. Benkmann | 28.12.2011 17:08

Öffnet die Augen, schließt die Ohren und folgt denen, welche die vom Energiehunger geschundene Erde durch umweltschonende Entwicklungen vor unserer aller Ende bewahren könnten. Wieder einmal mehr zeigen findige Entwickler auf, wie wir die Zukunft unserer Kinder retten und lebenswert gestalten können. All das, was von den Klimagipfeln und der Politik zu hören ist, bringt uns nicht weg von der sinnlosen Vergeudung der fossilen Resourcen unserer Welt. All zu sehr wird das Handeln der Politik durch kurzfristiges Gewinnstreben von Lobbyisten der großen Energieunternehmen beeinflusst und gesteuert. Als einziges Land dieser Welt hat Deutschland nach Fukushima eine beispielhafte Wende eingeleitet, die allerdings nur ein erster Schritt in Richtung einer autonomen Energieversorgung sein kann. Die Unabhängigkeit nationaler Energieversorgungen ist einer der Schlüssel für das Fortbestehen von Flora und Fauna sowie des friedlichen Zusammenlebens der Menschen unseres Planeten. Beitrag melden!

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