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Earth Hour: Die Schattenseiten des Lichts

Zur Earth Hour am 23. März gingen wieder weltweit die Lichter aus. Gut so!, sagt Merle Pottharst von der TU Berlin. Sie erforscht die Kosten der Lichtverschmutzung in den Städten

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Diplom-Geografin Merle Pottharst arbeitet im interdisziplinären Forschungsverbund "Verlust der Nacht" (Foto von: privat)
© privat
Die Diplom-Geografin Merle Pottharst arbeitet im interdisziplinären Forschungsverbund "Verlust der Nacht"

GEO.de: Frau Pottharst, Sie untersuchen den Nutzen und die Kosten des Lichts. Was steht denn auf der Haben-Seite?
Merle Pottharst: Licht ermöglicht nicht nur die 24-Stunden-Gesellschaft, also die Ausdehnung unserer Aktivitäten und Berufstätigkeit in die Nacht. Es verschönert auch das nächtliche Bild der Stadt, erzeugt ein Image. Außerdem steigert es die Verkehrssicherheit. Das lässt sich an Unfallzahlen ablesen. Auch das subjektive Gefühl der Sicherheit auf beleuchteten Straßen lässt sich zumindest theoretisch beziffern - indem man Menschen fragt, wie viel Geld sie für Beleuchtung im öffentlichen Raum auszugeben bereit wären.

Welche Kosten stehen dem gegenüber? Stromkosten?
Lichtverschwendung, also der Einsatz von Licht über das notwendige Maß hinaus, hat noch weiter reichende Auswirkungen. So nimmt zum Beispiel in den Städten die Sichtbarkeit des Sternenhimmels ab. Astronomen müssen für ihre Beobachtungen in immer entlegenere Gebiete reisen. Ganze Sternwarten werden verlegt. Es gibt inzwischen einen wachsenden Markt für Reisen in die Dunkelheit. Immer mehr Leute reisen in abgelegene Regionen, um den Sternenhimmel beobachten und erleben zu können ...


Auch an der Juscelino-Kubitschek-Brücke in Brasília, der Hauptstadt Brasiliens, gingen zur Earth Hour 2012 die Lichter aus (Foto von: Eduardo Aigner/WWF)
© Eduardo Aigner/WWF
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Auch an der Juscelino-Kubitschek-Brücke in Brasília, der Hauptstadt Brasiliens, gingen zur Earth Hour 2012 die Lichter aus

... ein Luxusproblem. Macht Licht den Menschen auch krank?
Wir haben uns verschiedene Untersuchungen angeschaut. Die Effekte sind sehr vage, denn zur Entstehung von Krankheiten tragen fast immer mehrere Faktoren bei. Immerhin weiß man, dass in der Dunkelheit der Nacht das Hormon Melatonin produziert wird. Das Melatonin spielt eine wichtige Rolle bei der Unterdrückung von Krebszellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Krankenschwestern, die Nachtdienst in hellen Räumen hatten, weniger Melatonin bildeten.

Wie reagiert die Tierwelt auf Lichtverschmutzung?
Bei den nachtaktiven Fledermäusen etwa gibt es Arten, die von nächtlicher Beleuchtung profitieren, indem sie die Insekten jagen, die sich vor den Lichtquellen sammeln. Andere Arten dagegen meiden das Licht. Darunter auch solche, die, etwa in Mittel- und Südamerika, wichtige Ökosystemdienstleistungen erbringen, indem sie Pflanzen bestäuben. Künstliche Lichtquellen können also ganze Ökosysteme durcheinanderbringen.

Täuscht der Eindruck, oder gibt es einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Lichtverschmutzung?
Eindeutig, ja. Das hat unter anderem mit dem Rebound-Effekt zu tun. Leuchtmittel werden immer effizienter, dadurch wird Licht immer günstiger. Der Geldbetrag, den man sparen könnte, wird aber aufgewendet für noch mehr Licht. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts mit dem Anwachsen der nächtlichen Beleuchtung einhergeht. Anhand von Satellitenfotos lässt sich das gut beobachten.

Am kommenden Samstag ist wieder Earth Hour. Eine Stunde lang sollen wir das Licht ausschalten, werden öffentliche Gebäudebeleuchtungen abgestellt. Was halten Sie von der Aktion?
Die Earth Hour soll ja in erster Linie für die Themen Stromverschwendung und Lichtverschmutzung sensibilisieren. Dieses Ziel erreicht sie auch – unter anderem dadurch, dass mittlerweile viele Städte und Gemeinden weltweit mitmachen.



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