GEO Magazin Nr. 07/06 - Das Lebenselement Wasser Seite 1 von 4

Text von Anke Sparmann

Mangroven: Lebenskünstler zwischen Land und Meer

Mangroven wachsen dort, wo die Bedingungen für gewöhnliche Bäume tödlich sind: in salzigem Wasser, unter sengender Sonne, dem Wechsel der Gezeiten ausgesetzt. Sie säumen die Küsten der Tropen. Halten Fluten ab, schaffen Lebensräume für Hunderte anderer Arten. Wo der Mensch ihre Wälder abholzt, drohen verheerende Folgen. Weshalb geschieht es trotzdem? Ein Report aus dem Karibikstaat Belize. Mit Fotoshow


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Hopkins, am südlichen Ortsrand. Würde man je dem Wunsch verfallen, sich einen Wohnsitz in der Karibik zu suchen, ein Häuschen wie dieses müsste es sein. Es liegt so schön. Ein wenig abseits der unbefestigten Landstraße, umgeben von Kokospalmen, ein Holzhaus, über die Breite der Rückfront hat es eine Veranda mit Blick zum Meer. Es ist der 22. Dezember 2005 als die Eigentümerin ein Schild an die blaue Bretterwand lehnt, "FOR SALE". Nita Nettleton will alles verkaufen; sie will das ganze leidige Leben im Süden in einem Schwung hinter sich lassen.


Eine Rote Mangrove, ind er Karibik die am weiteten verbreitete Art (Foto von: Christian Ziegler)
© Christian Ziegler
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Eine Rote Mangrove, ind er Karibik die am weiteten verbreitete Art

Küstenstreifen lösen sich auf wie Strickzeug

Erst zwei Jahre zuvor sind die Nettletons eingezogen. Sie stammen aus Anchorage, Alaska, und suchten einen sonnigen und ruhigen Ort für ihren Lebensabend. In Hopkins glaubten die Nettletons ihn gefunden zu haben: einem Fischernest am Karibischen Meer, 1100 Einwohner, Temperaturen von Wasser und Luft meist über 20 Grad Celsius. Hopkins liegt in Belize, Mittelamerika. 386 Kilometer misst die Küste von Belize. Fast jeder Kilometer wird von Mangroven gesäumt, Gehölzen, die in der Gezeitenzone des Meeres wachsen. Auch das Grundstück, das sich die Nettletons aussuchen, grenzt an einen dichten Mangrovenwald. Doch dann wird der Wald verkauft. Zerstückelt in 56 Parzellen, die ein Investor als Strandgrundstücke verhökert. Die Mangroven werden abgeholzt, die Bauplätze mit Sand aufgefüllt. Der Küstenstreifen löst sich seither auf wie Strickzeug, aus dem jemand die Nadeln gerissen hat.


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  • Fotoshow: Mangroven (Foto von: Christian Ziegler)

    Fotoshow: Mangroven

    Salzwasser, sengende Sonne, Wechsel der Gezeiten: Mangroven haben sich perfekt an die lebensfeindlichen Bedingungen angepasst. Ihre Wälder schützen die Ufer und schaffen eine bizarre Welt, in der zahllose Tiere und Pflanzen siedeln
     

Carrie Bow Cay, 20 Kilometer von der Küste entfernt. In über der Hälfte der 193 Staaten der Erde gibt es Mangroven. Keiner aber, hat Candy Feller gesagt, biete wohl bessere Voraussetzungen als Belize, eine Geschichte über diese speziellen Küstenwälder zusammenzutragen. Candy Feller, 59, arbeitet als Ökologin für die Smithsonian Institution. Seit 1972 unterhält die US-amerikanische Stiftung in Belize eine Forschungsstation. Die Insel Carrie Bow ist lediglich ihr Stützpunkt; Fellers wissenschaftliches Interesse richtet sich auf die Nachbarschaft: Twin Cays, zwei von über 1000 Mangroveninseln, die dem Festland vorgelagert sind. 800 Studien sind in einem Zeitraum von 34 Jahren hier erhoben worden.


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  • › Portfolio: Christian Ziegler

    Für GEO.de hat der zur Zeit in Panama lebende Fotograf eine persönliche Auswahl seiner besten Fotos von Regenwald-Tieren zusammengestellt

Wärme ist eine Voraussetzung für das Wachstum von Mangroven

Will man das heutige Hauptvorkommen der Mangroven auf einer Weltkarte nachzeichnen, muss man die Linie hauchdünn an den Küsten ansetzen, die zwischen dem 30. Grad nördlicher und dem 30. Grad südlicher Breite liegen. Hier, in den Gezeitenzonen der Kontinente, in mindestens 23 Grad warmem Meerwasser, schlagen sie Wurzeln. Die Wärme ist dabei eine Voraussetzung für ihr Wachstum. Salzwasser ist es nicht. Mangroven gedeihen prächtig, wenn sie mit Süßwasser versorgt werden. Aber dass sie auch mit Salz auszukommen vermögen, verschafft ihnen einen enormen Vorteil: Sie können so einen Lebensraum besiedeln, in dem es nur sehr wenige konkurrierende Pflanzen gibt. Es existieren über 30 Gehölzarten, die sich auf den Standort zwischen Land und Meer spezialisiert haben. Viele Arten besitzen Atemwurzeln, Stelzwurzeln beispielsweise, wie die in Belize weit verbreitete Rote Mangrove, Rhizophora mangle. Mit ihnen findet sie Halt im Schlick. Durch ihre Poren kann sie, bei Niedrig- und Mittelwasser, sauerstoffreiche Luft atmen, die sie dann in den unterirdischen Teil ihres Wurzelsystems abführt.




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