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Fairer Handel treibt Blüten

Was der gerechte Handel für die Menschen in der Region bedeutet, hat sich unsere Autorin Kira Crome vor Ort angesehen - auf einer kenianischen Fairtrade-Rosenfarm

Text von Kira Crome

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Ich liebe meinen Beruf", sagt Ann Chapkirui. Sie arbeitet in der Packhalle einer großen Blumenfarm in Kericho, einer Gemeinde im kenianischen Hochland. Hier kommen die frisch geschnittenen Rosen aus den umliegenden Gewächshäusern an. In langen Reihen stehen die Arbeiterinnen an kleinen Stehpulten und verlesen die Rosen. Ann nimmt jeden einzelnen Stiel in die Hand und prüft sorgsam die Qualität der Blüte. Mit geübten Griffen befreit sie die Stiele am unteren Ende von Laub und Stacheln. Flink bündelt sie die empfindlichen Rosenköpfe, schneidet die Stiele auf die richtige Länge, bindet das Fairtrade-Etikett an einen der Stängel und legt das Bund aufs Förderband. Ann arbeitet im Akkord. Acht Stiele in der Minute. Der Muttertag steht vor der Tür. Die Nachfrage nach Rosen im fernen Deutschland steigt.


Rund 40 Prozent der Rosen, die bei uns zum Verkauf angeboten werden, stammen aus Afrika. Einige von ihnen hat Ann Chapkirui versandfertig gemacht (Foto von: Kira Crome)
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Rund 40 Prozent der Rosen, die bei uns zum Verkauf angeboten werden, stammen aus Afrika. Einige von ihnen hat Ann Chapkirui versandfertig gemacht

Rund 125 Millionen Euro geben die Deutschen in der Muttertagswoche für Schnittblumen aus. Jeder vierte verkaufte Stiel ist eine Rose. 80 Prozent der Rosen werden jährlich importiert - aus Lateinamerika und Afrika. Rund die Hälfte davon stammt aus Kenia. In dem Land am Äquator ist der Rosenanbau nach dem Tourismus der zweitwichtigste Wirtschaftszweig. Umgerechnet rund 400 Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaften die riesigen Blumenfarmen - fast fünf Prozent des kenianischen Bruttoinlandsproduktes. Eine Industrie, die so schnell wächst wie die Rosen. In dem milden Klima gedeihen vor allem solche Sorten, die innerhalb weniger Wochen geerntet werden und nicht so stark duften. Ein wichtiger Vorteil für den Export. Denn die natürlichen Duftstoffe lassen die Blüten schneller welken.



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Die Blumenproduktion bringt Umweltgefahren mit sich

Der Boom hat auch seine Schattenseiten. Schlechte Arbeitsbedingungen, Wassermangel und durch Pflanzenschutzmittel vergiftete Böden bringen die Blumenfarmen immer wieder in die Schlagzeilen. Inzwischen setzen immer mehr kenianische Rosenfarmer auf umweltschonende Anbaumethoden. Und auf den Fairen Handel. Das System verpflichtet die Unternehmer zur Einhaltung sozialer und ökologischer Standards wie Mindestlöhne, Gesundheitsschutz, Senkung von Pestiziden zugunsten des biologischen Anbaus. Dafür erhalten sie einen festen Mindestpreis von den Importeuren und sind nicht mehr von den schwankenden Preisen an den europäischen Blumenbörsen abhängig. Zusätzlich erhalten sie zehn Prozent des Exportpreises als Prämie, die vor Ort in soziale Projekte für die Arbeiter eingesetzt wird. Über die Verwendung der Gelder entscheidet auf jeder Farm ein Verwaltungsrat, der aus den Reihen der Arbeiter demokratisch gewählt wird. Hier wird in regelmäßigen Sitzungen über die Ausgaben beraten.


Liebt ihren Job: Ann Chapkirui (Foto von: Kira Crome)
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Liebt ihren Job: Ann Chapkirui

Medizinische Versorgung, Ausstattung der Schulen, Schulstipendien, Weiterbildungsangebote, zinsfreie Darlehen, Trinkwasseraufbereitungsanlagen - die Liste ist lang und so vielfältig wie die Nöte vor Ort. Allein im letzten Jahr sind 766.000 Euro an Prämiengeldern über den Rosenhandel eingenommen worden und über indirekte Hilfen an die Arbeiter geflossen. Bei vierzig Prozent Arbeitslosigkeit im Land sind die Arbeitsplätze auf einer Fairtrade-Farm heiß begehrt. "Wenn wir Stellen vergeben, drängelt sich jedes Mal eine Menschenmenge vor dem Tor", sagt Betty Kiebaliach, Personalchefin auf der Blumenfarm. "Mit den Prämiengeldern und dem Fairtrade-System bieten wir den Arbeitern vor allem Sicherheit und Perspektiven. Für viele eine zweite Chance." 17 der weltweit 50 fair handelnden Blumenfarmen liegen in Kenia. Sie werden jährlich von der unabhängigen Zertifizierungsorganisation FLO Cert besucht und kontrolliert. Zwölf Prozent aller kenianischen Rosen werden inzwischen unter fairen Bedingungen angebaut.

Die Rosen, morgens geschnitten und von Ann versandfertig gemacht, verlassen noch in derselben Nacht das Land. Trotz des Zeitdrucks ist die Stimmung an den Packtischen gelöst. Die Frauen scherzen miteinander. Heute werden Zehnerbunde für eine Supermarktkette in Deutschland gepackt. Alles muss stimmen. "Die Größe des Kopfes und der Grad der Blüte sind genau vorgeschrieben", erklärt Ann. Genau wie der Sitz der Manschette mit dem Fairtrade-Siegel-Aufdruck und dem Päckchen mit Blumennahrung. Ann steht acht Stunden am Tag, sechs Tage die Woche am Packtisch. 8000 kenianische Schilling, rund 80 Euro, beträgt ihr Monatsgehalt - 20 Euro höher als der gesetzliche Mindestlohn.



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Kommentare zu "Fairer Handel treibt Blüten"

Friedhofsgärtnerei Lutz Rademacher | 12.05.2012 11:52

Es gibt nicht nur bei Supermärkten Fair gehandelte Blumen, auch Blumeneinzelhändler führen diese Ware. Häufig sind diese jedoch nicht extra mit einem FairTrade- oder FLP-Label gekennzeichnet. In solchen Fällen hilft ein Gespräch mit den Verkäufern sicher weiter. Wenn ich als kleinerer Händler explizit FairTrade-Rosen aus dem Supermarkt-Sortiment einkaufen möchte, erhalte ich diese jedoch nur in so großen Mengen, dass es nicht sinnvoll ist, dort einzukaufen! Viel sinnvoller ist es aber regional erzeugte Blumen zu kaufen, weil man auf diese Weise mehrfach Gutes tut: - man vermeidet lange Transportwege, - der Erzeuger von nebenan stärkt durch seinen Umsatz die regionale Wirtschaftskraft, - die Einhaltung der Pflanzenschutzgesetze ist gewährleistet. Leider kosten regional erzeugte Blumen und Pflanzen oft mehr, als aus Übersee importierte Ware, so dass der "Geiz-ist-Geil"-Deutsche lieber über 1000ende Kilometer eingeflogene Blumen erwirbt, statt Blumen aus Deutschland. Beitrag melden!

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