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Tsunami in Japan: Eine Katastrophe und mehrere Krisen

Das Beben vor Japan wirft nicht nur die Frage nach dem Ende des Atomzeitalters auf. Es geht auch um das grundlegende Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Ein Kommentar von Torsten Schäfer


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Gefahr durch radioaktive Strahlung ist unsichtbar, aber konkret (Foto von: REUTERS/Kim Kyung-Hoon)
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Die Gefahr durch radioaktive Strahlung ist unsichtbar, aber konkret

Der japanische Nuklear-Unfall ist nicht beispiellos, wie es in manchen Berichten heißt. 1979 kam es im US-Reaktor Three Mile Island zu einer teilweisen Kernschmelze. 1986 explodierte das Kraftwerk in Tschernobyl, womit die bisher größte Atomkatastrophe begann. In Europa wäre es 2006 fast so weit gekommen: Im schwedischen Kraftwerk Forsmark trennte ein Kurzschluss den Reaktor vom Stromnetz. Das Kühlsystem versagte, da zwei Stromgeneratoren ausfielen. Den Experten gelang es, sie manuell zu starten - sieben Minuten vor der einsetzenden Kernschmelze, wie der frühere Chef-Konstrukteur des Kraftwerksbetreibers der Süddeutschen Zeitung erklärte.

Europa stand vor dem GAU, was vergessen gegangen ist. Japan kämpft nun mit dem Schlimmsten - und hat gleichzeitig mehrere andere Krisen zu meistern: Neben die Atomkatastrophe tritt eine schwer zu bewältigende, humanitäre und logistische Aufgabe: Verschüttete zu suchen, Hunderttausende Menschen zu versorgen - und später neue Wohnungen für sie zu finden. Diese soziale Dimension unterscheidet Fukushima von Three Mile Island und Tschernobyl: In beiden Fällen lebten viel weniger Menschen im Umkreis der Kraftwerke. Und in beiden Fällen war die Infrastrukur für Rettungseinsätze noch intakt.


Japans Krisen, die atomare und die humanitäre, lösen internationale Fragen aus: etwa, ob die Atomkraft weiter ihre Berechtigung hat. In vielen Staaten beginnt nun eine neue Debatte. Die Schweiz hat bereits angekündigt, die Pläne für neue Atomkraftwerke zurückzuziehen. Und die deutsche Regierung will die Kraftwerke überprüfen und die 2010 verabschiedete Verlängerung der Laufzeiten vorerst aussetzen.

Durch den Tsumani drohen auch ökonomische Gefahren – in Japan und weltweit: Japan ist hoch verschuldet und wird nun weitere Kredite aufnehmen müssen. Das Land ist wirtschaftlich bereits schwer gebeutelt: durch Deflation, also die Verbindung aus kriselnder Wirtschaft und sinkenden Preisen, ausbleibenden Konsum – und fehlendes Wachstum. Der große Boom liegt rund 20 Jahre zurück, seitdem dümpelt Japans Wirtschaft vor sich hin. Wenn nun die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt nochmals zurückgeworfen wird, werden Folgen für die Weltwirtschaft nicht ausbleiben. Sie sind – wie so vieles derzeit – noch nicht absehbar.

Ein weiteres Problem betrifft wiederum nur Japan: Das Land befindet sich schon seit geraumer Zeit in einer schweren politischen Lage. Das Vertrauen in die Parteien ist erodiert, unter anderem durch Korruptionsskandale. Seit 2005 gab es fünf neue Regierungschefs, und in der aktuellen Regierung besetzen Minister teils mehre Ressorts. Premier Naoto Kan ist von einer Spendenaffäre belastet und hat aus dem gleichen Grund gerade den Außenminister verloren. Ob Kan nun in dieser schwierigsten Phase Stabilität geben kann, ist fraglich. Dass die Regierung teils offen zugibt, über die Situation in den Atomkraftwerken nichts zu wissen, bestärkt nicht den Glauben an den Premier.

Eine Frage, die sich nun stellt, ist grundlegend sowie global. Und rückt die Umweltpolitik in den Mittelpunkt aller Betrachtungen: Wird der nukleare Unfall dazu führen, dass das Vertrauen in die technische Beherrschung jeglicher Naturgefahren überdacht wird? Oder anders gesagt: dass das gesellschaftliche Verhältnis zur Natur nicht nur kurz und laut diskutiert, sondern auch – und wenn nur stellenweise – neu ausgerichtet wird? Dies hätte dann mit einer besseren internationalen Klimapolitik zu tun. Mit einer anderen Naturschutzpolitik, dem Kampf gegen die Überfischung, das Waldsterben – und gegen vieles mehr.

Das klingt nach frommen Wünschen und oft wiederholten Forderungen. Doch genau diese Fragen stellen sich viele Menschen nun neu. Lerneffekte sind umso größer, je stärker die Krise ist - diese Erkenntnis könnte Hoffnung geben. Die Finanzkrise hat eher das Gegenteil bewiesen. In vielen westlichen Atomstaaten veränderte sie allerdings nicht das Alltagsleben, blieb abstrakt. Nukleare Strahlung trifft Menschen dagegen direkt – über weite Distanzen und für lange Zeit. Und Reaktorblöcke gibt es 442 – in 30 Ländern und oft in dicht besiedelten Regionen. All das könnte einen Unterschied ausmachen. Und womöglich doch ein Umdenken in einigen Staaten auslösen.



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Kommentare zu "Eine Katastrophe und mehrere Krisen"

Erneuerbarer | 18.03.2011 12:00

Mal abwarten wie lernfähig unsere Politiker unter dem Einfluss der zentralistischen Atomlobby sind. Einstweilen werden nur ein paar alte Meiler "vom Netz genommen". Mit Geo-, Solar-, Wind- und Wasserkraft würden kleinere Einheiten entstehen und Selbstversorger (= echt freie Bürger), die nicht mehr dem Systemerhalt dienen. Ist die Politik daran interessiert Schafe zu haben, die nicht mehr geschoren werden können? Beitrag melden!

udokilling | 15.03.2011 21:13

Aus purem Wissensdurst schreibe ich diesen Kommentar zum Kommentar von 'meisje'. So kurz und knapp der Kommentar ist, so umfangreich scheint das zu sein, was hier zwischen den Zeilen steht. Nur ich kann es leider nicht erkennen, obwohl ich keine (Atom-)Technik-Banause bin. Deshalb bitte ich 'meisje' sehr herzlich, hier doch noch einmal aktiv zu werden und mich aufzuklären und mich lernen zu lassen, was in dem Kommentar hätte anders (richtig) sein müssen. Besten Dank im voraus. Beitrag melden!

meisje | 15.03.2011 12:42

Von einem Kommentator auf Geo.de hätte ich erwartet, dass er den Unterschied zwischen Atom und (Atom)kern kennt und sich sachlich richtig ausdrückt. Beitrag melden!

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