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GEO Magazin Nr. 06/11 Seite 1 von 2

Recycling: Die Recycling-Architekten

Ob etwas Abfall ist oder nicht, hängt vom Auge des Betrachters ab. Vom Umweltbewusstsein. Und von der eigenen Kreativität. Architekten aus den Niederlanden "ernten" Altmaterialien und machen vor, wie sich die Fundstücke raffiniert in modernes Design verwandeln lassen.

Text von Thomas Salter

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Ausrangierte Materialien wiederverwertet: ein Haus der 2012Architecten  (Foto von: 2012Architecten / flickr)
© 2012Architecten / flickr
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Ausrangierte Materialien wiederverwertet: ein Haus der 2012Architecten

Césare Peerens blauer Kapuzenpulli und sein schwarzes Sakko riechen nach Baustaub. Der 43-jährige Niederländer ist ein Architekt, der gern selber anpackt. Früher half er seinem Vater, in Abrisshäusern wiederverwendbares Holz zu suchen. Heute baut er in seine Entwürfe ehemalige Flugzeugteile, Windräder und Regenschirmkrücken ein. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Jan Jongert gründete Peeren 1997 in Rotterdam das Büro 2012Architecten und entwickelte "Recyclicity": eine Architektur, die Ressourcen schont, indem sie ausrangierten Materialien einen neuen Zweck gibt.


"Wir sehen unsere Gesellschaft als ein Ökosystem", sagt Peeren. "Die Natur verwendet das, was da ist. Ein Vogel baut sein Nest mit Zweigen, die er in einem Radius zu seinem Baum findet." Ähnlich beginnen auch 2012Architecten jedes Projekt mit einer harvest map: Sie ziehen auf einer Karte einen Kreis um die geplante Baustelle und "ernten" darin brauchbare Materialien. Mit ihnen experimentieren sie, deuten sie um und kreieren bricks: Bausteine, für die nicht die Umwelt geplündert werden muss und die sonst weggeworfen würden.


Ihr Vorzeigeprojekt steht zwischen anderen Einfamilienhäusern im Wohngebiet Roombeek von Enschede: die "Villa Welpeloo", ein zweistöckiger Bau aus vier ineinandergeschobenen Quadern mit einer Fassade aus dunklen, vertikal angeordneten Holzbalken und großzügigen Fensterfronten. Es ist ein Design-Haus; dass Hülle zu 60 Prozent und Innenleben zu 90 Prozent aus Abfallmaterial stammen, ist ihm nicht anzusehen. Die Fassade zum Beispiel stammt aus dem Holz von 600 Kabelrollen aus einer Fabrik in der Nähe, das mit einem Spezialverfahren wetterfest gemacht wurde. Die Stahlkonstruktion besteht zu 90 Prozent aus Metallteilen einer aufgegebenen Textilfabrik. Die Lampengestelle sind Krücken kaputter Regenschirme, die per Zettelaushang zusammenkamen.


Stahlschrott für den Hausbau, ausrangierte Windkraftanlagen als Türme für einen Spielplatz – nach dem Recyclicity-Konzept kann alles zum Baustein werden. Das hat Folgen: Hätte man für die Villa Welpeloo Stahl neu produzieren lassen, wären 24 Tonnen CO2-Emissionen entstanden. So waren es nur knapp drei. Insgesamt verursacht die Baubranche weltweit rund 36 Prozent aller CO2-Emissionen; neben Stahl spielt die energieintensive Zementproduktion die Hauptrolle. Architekten der Zukunft müssen lernen gegenzusteuern, aus dem Vorhandenen zu schöpfen. Architekturkritiker rühmen am Projekt den "unkonventionellen Umgang mit Material und Formen" als "Basis neuer, faszinierender Möglichkeiten des Bauens".


Peerens Kollege Jan Jongert steht in der Architektur-Fakultät in Delft vor einer Espressobar. Auch diese Bar ist ein Entwurf der Avantgarde-Architekten, ein Kasten mit zehn Quadratmeter Grundfläche, die Wände zusammengesetzt aus einem Mosaik ausgedienter Fensterfronten. "Die konnten wir retten, als die "Black Madonna" abgerissen wurde, der hässlichste Sozialwohnungsbau der Niederlande", sagt Jongert. Er erzählt von den Anfängen der gemeinsamen Arbeit. An der TU Delft gab er mit Peeren ein Architektur-Magazin heraus. Und sie lebten im selben Viertel in Rotterdam. Als sie hörten, dass der Besitzer die 19 Häuser ihrer Straße abreißen lassen wollte, machten sie ein Geschäft mit der Stadt: Sie würden die Häuser günstig instand setzen, wenn sie dafür bis 2012 dort leben dürften. Aus Fundstücken richteten sie ihr erstes Büro ein.



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