Sekte "Heaven’s Gate" Sterben für den UFO-Wahn: Die Geschichte hinter dem größten Massenselbstmord der USA

Violettes Tuch, Nike-Turnschuhe, Reisetasche: Die 39 Mitglieder der Sekte "Heaven's Gate" haben ihren Suizid 1997 sorgfältig geplant
Violettes Tuch, Nike-Turnschuhe, Reisetasche: Die 39 Mitglieder der Sekte "Heaven's Gate" haben ihren Suizid 1997 sorgfältig geplant
© David McNew /Getty Images
Vor 25 Jahren nahmen sich 39 Sektenmitglieder in den USA das Leben: um mit einem UFO eine intergalaktische Reise anzutreten. Die tragische Geschichte der religiösen Gruppe "Heaven’s Gate"

Die Taschen sind gepackt. Die Pässe liegen bereit, genau wie Geldscheine und Münzen. Für die Abfahrt ist alles vorbereitet. Doch: Eine irdische Reise können die Inhaberinnen und Inhaber nicht mehr antreten. Denn sie sind tot. 39 Frauen und Männer.

Ihre Leichen liegen neben den Reisetaschen in einer Luxusvilla im kalifornischen Rancho Santa Fe sorgsam aufgebahrt auf Matratzen, einheitlich gekleidet in schwarzen Anzügen, die Gesichter bedeckt mit violetten Tüchern. Aufnäher zieren die Oberkörper: "Team Away" prangt dort. Und ihre neuen Nike-Turnschuhe tragen die Aufschrift "Just do it" ("Tu es einfach"). Allesamt haben sie Suizid begangen.


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