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  • Geschichte
  • Deutsche Kolonien: Ein Reich in der Fremde

Bildessay Die deutschen Kolonien: Ein Imperium in der Fremde

geo_epoche
  • von Jens-Rainer Berg,
  • Anja Fries
  • und Johannes Teschner
  • 13. Oktober 2025
  • 09:02 Uhr
Binnen weniger Jahre rafft Deutschland um 1900 Besitzungen in Afrika, Asien und Ozeanien zusammen. Und unterwirft, befeuert von rassistischem Denken, Millionen von Menschen
König Yuhi V. Musinga neben einem kaiserlichen Kolonialoffizier in Ruanda
Ein Reich in der Ferne
Mit ihren überlegenen Waffen können sich die europäischen Eindringlinge im Zweifel überall durchsetzen. Mitunter nutzen Einheimische die Macht der Besatzer aber auch für ihre eigenen politischen Zwecke. Im ostafrikanischen Ruanda etwa arrangiert sich König Yuhi V. Musinga (hier 1911 neben einem kaiserlichen Kolonialoffizier) mit den Deutschen, um sich gegen örtliche Rivalen zu behaupten.
© Adoc-photos / bpk-images
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König Yuhi V. Musinga neben einem kaiserlichen Kolonialoffizier in Ruanda
Deutsche Truppen gehen in der Bucht von Kiautschou am Gelben Meer an Land.
Zwei Deutsche Ehepaare nahe der Stadt Apia, Hauptstadt von Samoa
Gefangene aus den Bevölkerungsgruppen der Herero und der Nama in Deutsch-Südwestafrika
Einheimische Zwangsarbeiter vor Zug in Deutsch-Ostafrika
Ende des 19. Jahrhundert strebt das deutsche Kaiserreich mit Macht nach Übersee. Getrieben von Gier, Geltungsbedürfnis und dem Glauben an die eigene Zivilisationsmission, unterwerfen die Deutschen nach und nach Gebiete und Menschen auf dem afrikanischen Kontinent, im Pazifik und in China. Bald gebieten sie über das drittgrößte Kolonialreich der Erde. GEO EPOCHE erzählt von Drama, Ausmaß und Brutalität des imperialen Projekts – und den Wunden, die es hinterließ. Im GEO Shop und überall, wo es gute Zeitschriften gibt.
Bernhard Dernburg, Staatssekretär im Reichskolonialamt bei Schießübungen
Zwangsarbeiter beim Baumfällen im afrikanischen Urwald
Duala-Gruppenfoto

Ab Mitte der 1880er Jahre greift das deutsche Kaiserreich nach Übersee aus. Getrieben von Gier, Geltungsbedürfnis und dem Glauben an die eigene Zivilisationsmission, unterwerfen die Deutschen Gebiete und Menschen in Afrika, im Pazifik und in China, bis sie über das drittgrößte Kolonialreich der Erde gebieten. Das imperiale Projekt hinterlässt tiefe Wunden.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts steigen die Deutschen voll ein in das Ringen der europäischen Mächte um fremde Territorien überall auf der Welt. Nach der Gründung des Kaiserreichs 1871 fordern Gelehrte, Schriftsteller und Beamte immer lauter eigene Kolonien für ihre Nation, erwerben Kaufleute und private Gesellschaften erste Gebiete in Übersee. Anfangs zögerlich, stellt Berlin ab 1884 etliche Regionen unter seinen "Schutz" – nicht zuletzt, um sie vor dem Zugriff konkurrierender Mächte zu bewahren. Es ist der Beginn des deutschen Kolonialreichs.

Dubiosen Verträge, Enteignung und Erpressung

Die Deutschen, die als Händler, Siedler und Kolonialbeamte in die Überseebesitzungen ziehen, führen dort ein Leben, das sie sich in der Heimat kaum leisten könnten, lassen die meisten Aufgaben des Alltags von Einheimischen erledigen. Es ist eine Gesellschaft in der Ferne, die eine unmissverständliche, von Rassedenken geprägte Hierarchie vorsieht: die Vormacht der Kolonialherren über die Kolonisierten.

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Wie alle Kolonialreiche fußt auch das deutsche auf schwerem Unrecht. Kaum ein Landerwerb in Afrika, Asien oder Ozeanien ist auf Augenhöhe mit den Einheimischen erfolgt, basiert entweder auf dubiosen Verträgen oder gleich ganz auf Enteignung oder Erpressung. Widerstand gegen die neuen Herren, gegen Unterdrückung und Ausplünderung, wird brutal erstickt: Aufstände schlagen die Deutschen mit Waffengewalt nieder, führen Kriege ohne Rücksicht auf Alte, Frauen und Kinder – bis hin zum Völkermord. 

Die in ihren Augen minderwertigen Einheimischen durch moderne Technik, Bildung, christlichen Glauben und europäische Sitten auf ein vermeintlich höheres Niveau der menschlichen Entwicklung zu heben, gilt vielen Kolonialherren als moralische Rechtfertigung für ihr Tun. Tatsächlich aber lehren die Weißen die Unterjochten meist ohnehin nur solche Fähigkeiten, die sie zu nützlicheren Arbeitern machen, dient der Ausbau der Infrastruktur hauptsächlich dazu, die Kolonien effektiver auszubeuten und zu beherrschen.

Der Staat zahlt mehr als er einnimmt

Erst allmählich übernimmt der deutsche Staat – nachdem zu Beginn Privatleute und Firmen oft mehr oder weniger eigenmächtig vorgestoßen waren – die Verwaltung der Kolonien, schickt Beamte und Soldaten. In den nun kaiserlichen Besitzungen gebieten Vertreter des Reichs bald wie lokale Fürsten, haben diese Gouverneure weitgehend freie Hand.

Große Erträge für die Deutschen versprechen die Kolonialpropagandisten, günstige Bodenschätze und lukrative Absatzmärkte. Was ein entscheidendes Motiv für die Expansion nach Übersee ist, erweist sich allerdings als Trugschluss: Zwar erzielen einzelne Firmen und Personen durchaus beträchtliche Gewinne, der Anteil der Kolonien an der Gesamtwirtschaft des Kaiserreichs bleibt aber äußerst gering. Und der Staat zahlt für Verwaltung und Unterdrückungsapparat insgesamt sogar mehr, als er einnimmt.

Für die Einheimischen stürzt das Regime der deutschen Kolonialherren, auch jenseits roher Gewalt, fast überall die Verhältnisse um: Traditionelle Machtkonstellationen werden erschüttert, neue Regeln gelten, alte Gewissheiten zerbersten. So müssen sich die Bewohner in den Kolonien häufig neu orientieren, sind gezwungen, zu reagieren, sich anzupassen, abzuwarten oder aufzubegehren – und oft genug irgendetwas dazwischen. Das Ergebnis sind viele gebrochene Biografien.

Erschienen in GEO Epoche Nr. 135 (2025)
  • Kolonialismus
  • Geschichte
  • Deutsche Geschichte
27. Februar 2021,00:15
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