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Lebenskunst Innehalten zur Jahresmitte: Ist mein Leben noch in Ordnung?

Älterer Mann mit grauen Haaren im weißen Hemd riecht an den lilafarbenen Blüten eines Fliederstrauchs
Mit Sinn und Sinnlichkeit: Wilhelm Schmid ist Lebenskunstphilosoph und lehrte unter anderem als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt
© Gene Glover / Agentur Focus
Der Philosoph Wilhelm Schmid erläutert, warum gerade der Sommer eine gute Gelegenheit bietet, mit sich selbst ins Gespräch zu kommen, wann es Zeit für einen Kurswechsel ist und was wir vom Schaukeln für unser Dasein lernen können

GEOplus: Herr Schmid, zur Jahresmitte haben viele Menschen Gelegenheit, dem Alltagsstress für ein paar Tage zu entfliehen. Wie können wir diese Zeit bewusst nutzen, um über uns selbst nachzudenken?

Wilhelm Schmid: Sofern möglich, fahren Sie einfach weg! Distanz zwischen sich und dem normalen Leben zu bringen, ist immer die Grundbedingung der Reflektion. Diese Distanz schafft der Sommer aber auch von selbst, zumal wenn er recht warm wird. Dann entsteht ebenfalls Abstand zum Gewohnten, wir leben schließlich nicht permanent in Hitze.

Sommerhitze und ein kühler Kopf schließen einander nicht aus?

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