Road Trip: Urlaub mit Spannung und Spontanität

Wer einen Road Trip macht, kommt ums Abenteuer nicht herum. Abhängig von Route, Planung und Spontanität entwickelt sich auf den Straßen ein unvergesslicher Urlaub. Die Herausforderungen sind mindestens so groß wie der Spaß
Banff Nationalpark Icefields Parkway

Einmal durch den kanadischen Banff Nationalpark auf dem Icefields Parkway, über die norwegische Storseisund-Brücke oder entlang der kalifornischen Küste des Highway 1 - Road Trip bedeutet Abenteuer

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, vermutete der Liedermacher Reinhard Mey – und hätte mit seiner Theorie durchaus bodennäher anfangen können. Denn wer einen Road Trip macht, fühlt sich ähnlich und braucht dafür nicht mal zu fliegen. Losgelöst von Alltagszwängen und Zeitdruck geht es auf der Lieblingsstrecke durchs Wunschland. Ein Abenteuer, das sich jederzeit in andere Richtungen verändern lässt. Je nachdem, welche Route und welche Straßen man für den Road Trip wählt, wenn sich eine neue Richtung anbietet.

Der Road Trip: Eine Definition

Als Road Trip, auch Roadtrip, wird eine Reise bezeichnet, die auf Straßen stattfindet. Die Tour zeichnet sich vor allem durch Routenänderungen, wenig festgelegte Zeitabläufe sowie spontane Entscheidungen und Begegnungen aus. Für die Fahrt wird meistens ein Auto oder Wohnmobil gewählt. Zweirad-Fans reisen bevorzugt mit dem Motorrad. Bei einem Road Trip verbringt man viel Zeit auf der Straße, macht Zwischenstopps und lernt so Land und Leute intensiv kennen. Meistens wird für einen Road Trip mehr Zeit eingeplant als für einen Pauschalurlaub.

Route für den Road Trip gemeinsam aussuchen!

Das kann sowohl durch schlechtes Wetter als auch Verkehrslagen ausgelöst sein. Wichtig ist, dass trotz der Nebenstrecken die grob geplante Route für den Road Trip eingehalten wird. Sonst kann es passieren, dass Sie plötzlich am Nordkap stehen und feststellen, dass es nicht mehr weiter geht- was nicht im Sinne des Roadtrips wäre. Gut ist deshalb, wenn für die Navigation im Auto grundlegend eine Person zuständig ist, die sich um die richtige Richtung kümmert – natürlich in Absprache mit den anderen Reisenden. Das hat zwei Vorteile: Durch spannende Abstecher von der festgelegten Hauptroute ergeben sich unerwartete Erlebnisse und wenn Sie sich verfahren, haben Sie jemanden, dem Sie die Schuld in die Schuhe schieben können.

Der "Trip-Frieden" ist ein wesentlicher Punkt für einen Road Trip und maßgeblich abhängig von den Menschen, die mit auf die Reise gehen. Überlegen Sie deshalb genau, wer dafür infrage kommt. Nicht jeder ist für dieses Abenteuer geschaffen. Der beste Freund auf dem Fußballplatz kann beim Roadtrip zur unspontanen Nervensäge werden oder die Freundin vom Nordic Walking zur unerwarteten Spaßbremse.

Ein Road Trip kann auch zu einem Beziehungstest werden, wenn vorher ausschließlich Pauschal-Urlaube mit Hotel, Frühstücksbuffet und Strand angesagt waren. "Ich hab doch gleich gesagt: Links rum!", sorgt auf Dauer nicht für gute Stimmung im Auto. Es macht deshalb Sinn, sich vor dem Start der Tour zusammenzusetzen, das Wunschland gemeinsam auszuloten und auch die individuellen Vorlieben und Ziele, die auf dem Reise-Wunschzettel stehen. So entsteht automatisch die Route für den Road Trip und es ist bereits vor dem Start der eigentlichen Reisen klar, wo es unterwegs menschlich und meinungsmäßig mal haken könnte.

Länder für einen Road Trip

Beliebte Länder für einen Road Trip sind die USA und Kanada. Das liegt vor allem am gut ausgebauten Straßennetz, den weiten Fahrstrecken durch die abwechslungsreiche Landschaft der unterschiedlichen Bundesstaaten und Provinzen sowie der Infrastruktur. Die gesicherte Versorgung mit Kraftstoff und befahrbare Straßen sind die Basis für einen stressfreien und gelungenen Road Trip. Weitere beliebte Länder für Roadtrips sind Ziele in Europa wie Skandinavien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Spanien oder Portugal, aber auch Fernziele wie Südafrika, Australien oder Neuseeland.

Internet als Quelle für Informationen und Tipps

Für die Recherche zu einzelnen Orten, Auto- oder Wohnmobilvermietungen, Hotels, Motorradanbietern, Sehenswürdigkeiten, Tipps für die besten Strecken oder zum Wetter bietet sich natürlich das Internet an. Um die Vielzahl der Treffer einzuschränken, ist es wichtig, dass Sie vor der Suche Ihre Route grob festlegen. Schließlich sind Sie in diesem Fall der Reiseplaner anstatt das Reisebüro und die Möglichkeiten nach links oder rechts im Land Ihres Roadtrips sind groß. Dadurch ergibt sich übrigens auch die Zeitplanung, da die Wunschziele die Route ergeben und die Entfernungen dazwischen ergeben die Fahrtzeiten.

Wichtig: Verlassen Sie sich bei den Zeitangaben nicht zu sehr auf Google Maps & Co., sondern planen mehr Zeit ein. Erstens wollen Sie einen entspannten Urlaub haben und zweitens kennt die Zeitberechnung der digitalen Welt leider keine Buckelpisten, Feldwege oder Schotterstraßen – je nachdem, wo und in welchem Land Sie Ihren Road Trip machen. Apropos Internet: Buchen Sie entweder ein GPS (Navi) zu Ihrem Fahrzeug dazu, laden sich entsprechende Offline-Karten runter oder sorgen Sie mit ausreichend Datenvolumen dafür, dass Sie mit Ihrem Smartphone regelmäßig Zugriff auf die Routenplanung haben.

Landkarte im Auto erspart Stress bei Stromausfall

Road Trip mit der Landkarte

Kein Netz? Kein Navigationssystem? Den Kartenabschnitt nicht heruntergeladen? Die klassische Landkarte sollte bei keinem Road Trip fehlen

Außerdem sehr ratsam: die klassische Landkarte. Bei Stromausfall, Batteriezusammenbruch oder spontaner Verwirrung des Satelliten sorgt diese erprobte Basis der Navigation für unglaubliche Erleichterung und allgemeines Aufseufzen im Auto. Bestimmen Sie bereits zu Beginn der Reise jemanden, der mit der Landkarte umgehen und sie verlässlich lesen kann. Andernfalls sorgt das hektische Dauer-Umdrehen der Karte im Auto blitzartig für schlechte Stimmung, weil jeder mal Drehen will und es natürlich ganz unbedingt besser weiß als alle anderen.

Tipps für eine gute Planung

Roadtrips sollten sorgfältig geplant werden. Dabei geht es sowohl um das Reiseland als auch die Fahrtrouten, Impfungen, Einreisebestimmungen, Mietfahrzeuge, Hotelbuchungen oder Campingplätze, feste Ziele und Stopps während der Reise, tägliche Fahrtzeiten, passendes Bargeld und auch das vorhandene Budget für Verpflegung, Unterbringung und Kraftstoff. Wichtig ist, dass die Route rechtzeitig am Flughafen für den Rückflug endet – falls der Road Trip in einem Fernreiseland ist und der Zeitrahmen begrenzt.

Roadtrips sind Reisen für jeden Geschmack

Die Strecke für Ihren ganz persönlichen Road Trip ergibt sich aus dem Land, in dem Sie Ihr Abenteuer erleben wollen. Für Einsteiger lohnt sich eine Region, die gut erschlossen ist und landschaftlich viel zu bieten hat. Florida ist beispielsweise für einen entspannten und abwechslungsreichen Road Trip bestens geeignet. Das Wetter ist ganzjährig gut und größtenteils sonnig. Nicht von ungefähr wird der Bundesstaat auch der Sunshine State genannt. Natürlich ist auch hier ein Blick in die Wettertabelle nicht verkehrt. Wer Regen oder Hurricane vermeiden will, sollte bestenfalls zwischen Dezember und Mai fahren. Dann ist es auch tagsüber noch nicht so heiß wie in den anderen Monaten.

Ein Road Trip durch Florida vom Norden bis runter in den Süden auf die Inseln der Florida Keys lohnt sich ganz unbedingt. Der Bundesstaat ist so schmal, dass die Route locker von der Westküste zur Ostküste zwischen St. Augustine als ältester Stadt der USA von 1536 und Fort Lauderdale als Strand-Metropole wechseln kann. Die Fahrt runter bis nach Key West über die Brücken zwischen dem Atlantik und dem Golf von Mexiko ist einfach ein tolles Erlebnis und die herzliche Gastfreundschaft in Florida macht die Reise umso schöner.

Von den Straßen auf die Wanderwege

Highway 1

Bei einem Road Trip in Kalifornien darf eine Fahrt auf der California State Route 1, auch Highway 1 genannt, nicht fehlen

Ebenfalls in den USA lohnt sich ein kombinierter Road Trip durch North Carolina und Georgia. Die Route verspricht tolle Südstaaten-Erlebnisse zwischen traumhafter Küstenlandschaft mit Dünen, Inseln und langen Straßen direkt am Meer. Dahinter liegen die endlosen Wälder der Blue Ridge Mountains, in denen der legendäre Appalachian-Trail für Wanderer beginnt. Eine schöne Idee: Ein Teil der Roadtrip-Crew macht einen Tagesmarsch auf dem Trail und wird am Ende des Teilstücks vom Auto wieder aufgepickt. In Georgia bezaubert die alte Hafenstadt Savannah mit ihren alten Villen aus viktorianischer Zeit, langen Flechten an knorrigen Bäumen und Südstaaten-Flair pur.

Und wer es trendiger mag, plant seinen Road Trip kurz entschlossen an der Westküste in Kalifornien. Hier locken pulsierende Städte wie Los Angeles oder San Francisco, aber auch faszinierende Naturerlebnisse wie der Yosemite-Nationalpark. Die Mammutbäume dort sind eine Reise wert und die Fahrt hier hindurch ein wirklicher Hingucker. Allein Kalifornien hat acht sehenswerte Nationalparks, die sich sehr gut auf der Route verbinden lassen. Worauf Sie achten sollten: Fahren Sie in den USA generell nicht am Wochenende dorthin. Die Amerikaner lieben ihre Nationalparks und sind dort an diesen Tagen massenweise unterwegs.

Englisch als Universalsprache beim Road Trip

Das Gegenstück zu den USA mit viel Wald und noch mehr Seen ist eindeutig Kanada. Die insgesamt zehn Provinzen und drei Territorien sind allesamt anders und jeder Landstrich für sich einen Road Trip wert. Ontario zum Beispiel hat wunderbare Wälder und Gebiete wie den Algonquin-Nationalpark in der Nähe von Toronto. Ein Tipp: Sollten Sie sich für einen Roadtrip in Kanada entscheiden, nehmen Sie lieber ein Wohnmobil. Sie werden es lieben, ab und an in der sternenklaren Einsamkeit zu campen und außerdem lassen sich auf dem Dach prima Kajaks mitnehmen, die zur Paddeltour zwischendurch einladen.

Weitere schöne Routen für Roadtrips sind unbestritten die Gardenroute in Südafrika und nahezu jede Strecke in Neuseeland. Die Straße der Gardenroute führt von Kapstadt bis nach Port Elizabeth gut 750 Kilometer immer an der Küste entlang, gesäumt von hohen Bergen und dichtem Wald. Die eigentliche Gardenroute ist 350 Kilometer lang und hat schöne Höhepunkte wie den Fischerort Hermanus zum Whale-Watching oder die einzigartige Lagune von Knysna. In Neuseeland ist jede Strecke wie aus dem Fotoalbum mit Stränden, Bergen, Wasserfällen, zauberhaften Inseln und versteckten Buchten. Empfehlenswert ist die Strecke von Auckland nach Bay of Islands Loop. Da haben Sie innerhalb einer Woche alles vom Stadtleben über Delfine im Meer bis zu Weinbergen auf der Wahike Insel und danach noch Zeit, weiter zu reisen.

Route des Roadtrips auf Nebenstrecken fahren

Norwegen

Wer in Norwegen zum Beispiel einen Abstecher auf die Landstraßen rund um den Femundsee macht, trifft immer wieder auf Rentiere die die Straßen überqueren, kurz mit erhobenen Haupt die wenigen vorbeifahrenden Autos beobachten und wieder im Dickicht verschwinden

Natürlich bietet auch Europa viele herrliche Strecken für Roadtrips von Norwegen bis runter nach Italien. Die Auswahl ist hier fast grenzenlos und nur beschränkt durch die kulturellen und landschaftlichen Vorlieben. Wie bei allen Roadtrips gilt auch hier: Überlegen Sie sich genau, was Sie wo im Land sehen wollen, legen Sie eine Route fest, aber nehmen Sie sich auch die Zeit, mal davon abzuweichen. Die schönsten Erlebnisse und Eindrücke warten oft auf den Nebenstrecken und das Schöne am Road Trip ist: Es hetzt Sie niemand – höchstens Sie selbst.

Planen Sie dort auf der Route Hotels ein, wo es aus Ihrer Sicht angebracht ist. Wenn Sie mit dem Auto oder Motorrad unterwegs sind und nicht zelten wollen, macht das ohnehin Sinn. Vieles lässt sich schon im Vorfeld Ihres Roadtrips buchen. Wichtig: Sind Sie mit Camper oder Zelt unterwegs, informieren Sie sich unbedingt über die Möglichkeiten in dem jeweiligen Land. Während in großen Teilen Skandinaviens zum Beispiel das sogenannte Wildcampen toleriert wird, gibt es andere Länder, in denen Sie zwingend auf den Campingplatz müssen – und das nicht nur mit dem Wohnmobil.

Die beste Reisezeit

Wie bei jedem anderen Urlaub sollte man sich vor einem Roadtrip über die besten Wetterbedingungen im Wunschland informieren. Da viel Zeit auf der Straße verbracht wird, sind aber auch zusätzliche Tipps notwendig. Besonders wichtig: Wann sind Ferien, zu welchen Anlässen oder Feiertagen sind viele Einheimische auf den Straßen unterwegs? Gibt es Orte, die zu bestimmten Zeiten wegen Staus und Überfüllung besser gemieden werden sollten – wie an Wochenenden? Generell gilt für Roadtrips: Wetterextreme sind nichts für lange Fahrten auf der Straße, von glühender Hitze bis zur Regenzeit.

Der Road Trip als unkomplizierte Art zu reisen

Natürlich muss während des Roadtrips auch mal die Wäsche gewechselt werden. Nehmen Sie aber nicht zu viele Sachen mit. Das engt im Auto nur ein und oft wird nicht mal die Hälfte der Sachen gebraucht. Packen Sie lieber praktische Kleidung ein und denken Sie daran, dass Sie zwischendurch auch Waschen können. Während die Wäsche im Waschsalon läuft, machen Sie einfach einen aufregenden Bummel durch Las Vegas. Wichtig ist, dass Sie für den Hunger zwischendurch – vielleicht bei der Fahrt durch das Death Valley, wo nicht ganz so viel zum Einkaufen ist – immer ein paar Snacks dabei haben, vor allem Wasser und ganz wichtig: Klopapier nicht vergessen.

Apropos vergessen: Merken Sie sich immer ganz genau, wo Sie den Autoschlüssel hinlegen oder hinstecken. Es gibt auf einem Roadtrip wohl keine schlechtere Situation, als den Moment, wo alle vor dem Fahrzeug stehen – aber der Schlüssel weg ist. Das einzig Positive daran: Drehen Sie unbedingt ein kurzes Video. Sie werden nie wieder so unterschiedliche Reaktionen in den Gesichtern Ihrer Freunde und Mitfahrer sehen.

Gegen Pannen an Straßen versichern

Das gilt auch für mögliche Pannen während des Roadtrips. Es macht großen Sinn, für ein Mietfahrzeug die sogenannte Road Assistance Versicherung abzuschließen. Für gut sieben Dollar pro Tag ist man zum Beispiel in den USA auf der sicheren Seite. Dann kommt bei Anruf ein Monteur oder Abschleppdienst, falls Sie wirklich mal liegen bleiben.

Was Sie für Ihren Roadtrip beachten sollten:

  • Planen Sie genügend Zeit ein!
  • Weniger ist mehr – zu viele Orte auf der Route machen den Roadtrip zum Wettrennen gegen sich selbst.
  • Lieber Nebenstrecken als Hauptstraßen – das spart nicht nur Mautgebühren, sondern gibt auch einen intensiveren Eindruck vom Land.
  • Lernen Sie vor der Reise ein paar Wörter und Sätze in der Landessprache – das macht einen guten Eindruck und öffnet oft unerwartet Türen und Herzen.
  • Informieren Sie sich vor der Abfahrt darüber, was Sie als Verkehrsteilnehmer in Ihrem Roadtrip-Land auf gar keinen Fall machen sollten – und vor allem, wie die Vorfahrtsregeln sind.
  • Und: Achten Sie immer auf Ihre Reiseunterlagen. Lassen Sie Pässe, Führerscheine, Flugtickets, Bargeld, Kreditkarten und anderes nie im Fahrzeug liegen, wenn Sie weggehen. Eine Scheibe bleibt eine Scheibe.

Falls Sie sich die Planung Ihres ersten Roadtrips selbst nicht so ganz zutrauen, gibt es inzwischen sogar Apps dafür – mit Ländern, Routen, Highlights, Vorbereitungstipps, Checklisten für die Planung, Tipps für Hotels und Autovermietungen, die aber oft auch mit der App verknüpft sind und nicht immer die günstigsten. Falls Sie ein Auto mieten wollen und am Startpunkt Ihres Roadtrips ohnehin Zeit eingeplant haben, mieten Sie sich lieber hier ein Auto und auch nicht unbedingt direkt am Flughafen. Das ist meistens teurer als ein Stückchen weiter in die Stadt. Achten Sie darauf, dass der Rückgabepunkt Ihres Autos, Campers oder Motorrades auch an dem Flughafen und in der Stadt ist, wo Sie Ihre Tour beenden – ansonsten fallen Rückführungsgebühren an.

Achtung: Haben Sie eine 24-Stunden-Regelung für das Mietfahrzeug, holen es um 9 Uhr ab und geben es aber um 9.15 Uhr am Abgabetag zurück, müssen Sie leider einen kompletten Tag zusätzlich bezahlen. Pünktlichkeit lohnt sich in dem Fall und auch ein Blick in die Tankregelung. Es gibt Autovermietungen, die stellen Ihnen das Fahrzeug mit vollem Tank hin und Sie können es leer abgeben. Andere wiederum verlangen von Ihnen, dass der Wagen mit vollem Tank abgeben wird. Darauf sollen Sie beim Mietvertrag achten.

Passendes Auto für Strecke und Budget aussuchen

Die Auswahl des Autos oder Campers für den Road Trip liegt ganz an Ihren Ansprüchen und auch der Anzahl der Mitreisenden. Auf keinen Fall sollten Sie das Fahrzeug zu klein wählen. Mehr Platz ist besser als zu wenig, denn das Auto oder Wohnmobil wird für einige Zeit auf der Straße Ihr Zuhause sein.

Achten Sie bei der Wahl des Fahrzeugs aber neben der Größe auch auf den Spritverbrauch. Immerhin ist der Kraftstoff ein wesentlicher Teil Ihres Budgets für den Road Trip. Sollten Sie sich für ein Wohnmobil entscheiden und im Umgang noch unerfahren sein: Überschätzen Sie sich nicht, was die Größe angeht. Das Fahren und vor allem Rangieren mit Campern ist ab einem gewissen Volumen eine Herausforderung, die Übung erfordert.

Roadtrips leben von der richtigen Musik

Zum Schluss natürlich noch das Wichtigste: die Musik. Kein Roadtrip ohne die richtige Unterhaltung und Stimmung während der Fahrt durch die Landschaft. Wenn Sie sich nicht auf die lokale Radiostation verlassen möchten, packen Sie ein entsprechendes Kabel ein, um Ihr Smartphone mit der Autoanlage zu koppeln. In den meisten Fällen lässt sich das aber auch ohne Probleme vor Ort noch erwerben.

Fast wichtiger ist es, dass Sie Ihre Playlist auch offline abspielen können oder die Musik auf dem Telefon auch wirklich geladen haben. Schlummert einiges davon auf der Cloud eines Servers, könnte es mit dem Signal in der Mojave-Wüste wahrscheinlich etwas knapp werden und die Gesichter ohne Musik während Ihres Roadtrips sehr lang.

Mit der Morgensonne ins Abenteuer

Ein Tipp noch zum Auto: Wenn Sie zu zweit im Sommer reisen und das Gepäckaufkommen nicht wie vom englischen Königshaus ist: Mieten Sie sich ein Cabriolet. Sie werden jeden Morgen Ihre helle Freude daran haben, wenn Sie das Dach aufmachen, sich zufrieden die Sonnenbrille aufsetzen und losbrausen in Richtung Horizont – auf Ihrem ganz persönlichen, spannenden Road Trip.

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