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Wissenstest Wissenstest: Entdecker und Entdeckungen II


15 Fragen enthält unser kleiner Wissenstest zum Thema Entdecker und Entdeckungen. Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben, erhalten sie eine Auswertung - und alle richtigen Lösungen im Überblick.

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 15
"Tot oder lebendig, der Preis wird mir gehören!", lautete der Entschluss eines Europäers, die von der "Société de géographie" in Paris ausgesetzte Geldprämie für aufschlussreiche Nachrichten über die sagenumwobene, fremdenfeindliche Stadt Timbuktu zu erhalten. Wem gelang es, die einstige Handelsmetropole zu betreten und heil wieder zu verlassen?

a) Robert Fitzroy

b) René Caillié

c) Philip Carteret

Frage 2 von 15
Wann machte die Entdeckung des 5000 Jahre alten tiefgefrorenen Steinzeitmenschen aus den Ötztaler Alpen Schlagzeilen?

a) 1988

b) 1991

c) 1994

Frage 3 von 15
Wie hieß das Schiff, mit dem William Bligh Brotfruchtbäume zu den Plantagen in Britisch-Westindien befördern sollte?

a) Bounty

b) Endeavour

c) Beagle

Frage 4 von 15
In welchem Werk veröffentlichte Johannes Kepler seine Entdeckung, dass sich die Planeten auf elliptischen Bahnen um die Sonne bewegen?

a) Mysterium Cosmographicum ("Das Weltgeheimnis")

b) Tabulae Rudolfinae ("Rudolfinische Tafeln")

c) Astronomia Nova ("Neue Astronomie")

Frage 5 von 15
Im Zeitalter der Entdeckungsreisen litten viele Matrosen unterwegs an der gefürchteten Seefahrerkrankheit Skorbut. Welche Lebensmittel konnten die Symptome erheblich mindern?

a) Zitrusfrüchte

b) Pökelfleisch

c) Schiffszwieback

Frage 6 von 15
Wann gelang es Charles Louis Alphonse Laveran, den Erreger der Malaria zu isolieren?

a) 1850

b) 1880

c) 1910

Frage 7 von 15
Welche weltentlegene Insel entdeckte Jakob Roggeveen 1722?

a) Osterinsel

b) Elephantinsel

c) Bouvetinsel

Frage 8 von 15
Wilhelm Conrad Röntgen bestrahlte dicke Bücher, Holz, Hartgummi, Blei, sogar seine Jagdflinte und stellte fest: Je dichter das Material ist, desto weniger Strahlen gehen hindurch. Doch was durchleuchtete er zuerst mit seinen Wunderstrahlen?

a) seine Hand

b) seinen Fuß

c) seine Katze

Frage 9 von 15
Wie nannte Bartolomeu Diaz den südlichsten Punkt Afrikas?

a) Nadelkap

b) Kap der Guten Hoffnung

c) Sturmkap

Frage 10 von 15
Im Dorf Xiyang in China stießen Bauern bei Ausschachtungsarbeiten auf eine Schicht aus hartem gebrannten Ton, die sich als gepanzerter Rückenbereich eines Tonkriegers entpuppte. Welches Jahr schrieb man, als diese archäologische Entdeckung gemacht wurde?

a) 1854

b) 1924

c) 1974

Frage 11 von 15
1869 verfasste Jules Verne seinen phantastischen Roman "Reise um den Mond". Genau 100 Jahre später ging dieser Menschheitstraum in Erfüllung. Wie lange dauerte der "Spaziergang" von Neil Armstrong und Edwin Aldrin auf dem Erdtrabanten?

a) 95 Minuten

b) 135 Minuten

c) 205 Minuten

Frage 12 von 15
Auf einer seiner Entdeckungsfahrten setzte er den Matrosen Alexander Selkirk auf einer einsamen Insel aus, dessen Schicksal Daniel Defoe zu seinem 1719 erschienenen Roman "Robinson Crusoe" inspirierte. Wie lautete der Name des englischen Seefahrers?

a) Henry Hudson

b) William Dampier

c) Matthew Flinders

Frage 13 von 15
Im Neandertal stießen Steinhauer 1856 auf die Knochenreste eines frühen Menschentyps. In der Nähe welcher deutschen Stadt machten sie ihren Fund?

a) Düsseldorf

b) Bonn

c) Aachen

Frage 14 von 15
Zuerst waren sie gute Freunde, später große Widersacher im Kampf um den Nordpol. Wer behauptete, bereits ein Jahr vor Robert Edwin Peary das "Dach der Welt" bezwungen zu haben?

a) Salomon August Andrée

b) Ludwig Mylius-Erichsen

c) Frederick Albert Cook

Frage 15 von 15
Seit dem 18. Jahrhundert rätselten Geologen, wie das "Gesicht" der Erde entstanden war. Alfred Wegener formulierte eine revolutionäre Hypothese von der Verschiebung der Kontinente. Wann stellte er sie der Öffentlichkeit vor?

a) 1901

b) 1912

c) 1923

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 15
"Tot oder lebendig, der Preis wird mir gehören!", lautete der Entschluss eines Europäers, die von der "Société de géographie" in Paris ausgesetzte Geldprämie für aufschlussreiche Nachrichten über die sagenumwobene, fremdenfeindliche Stadt Timbuktu zu erhalten. Wem gelang es, die einstige Handelsmetropole zu betreten und heil wieder zu verlassen?

a) Robert Fitzroy ❌

b) René Caillié ✔️

c) Philip Carteret ❌

Um das Geheimnis der legendären Stadt Timbuktu am Niger (im heutigen Mali) zu lüften, wagte René Caillié, der Sohn eines trunksüchtigen Bäckers, im April 1827 das große Abenteuer. Nach einem fast einjährigen strapaziösen Marsch gelangte er als Ägypter verkleidet unbehelligt in die ersehnte Stadt: "Beim Einzug in Timbuktu ... überkam mich ein unaussprechliches Gefühl der Befriedigung. Doch ich hatte mir von der Pracht und dem Reichtum dieser Stadt eine ganz falsche Vorstellung gemacht. Sie zeigte mir nur eine Ansammlung von schäbigen Lehmhäusern in einer unermesslichen Ebene von ungewöhnlicher Trockenheit...". Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt trat Caillié am 4. Mai 1828 die sehr beschwerliche Heimreise durch die Sahara an und nahm schließlich in Paris die verdiente Geldprämie in Empfang.

Frage 2 von 15
Wann machte die Entdeckung des 5000 Jahre alten tiefgefrorenen Steinzeitmenschen aus den Ötztaler Alpen Schlagzeilen?

a) 1988 ❌

b) 1991 ✔️

c) 1994 ❌

Am 19. September 1991 machte das Nürnberger Ehepaar Helmut und Erika Simon auf einer Bergtour am Rand des Similaun-Gletschers in den Ötztaler Alpen (Südtirol) eine gruselige Entdeckung: In 3210 Meter Höhe ragten Schultern, Rücken und Hinterkopf eines menschlichen Körpers aus dem Eis. Die archäologische Bedeutung des Fundes erkannte erst der Prähistoriker Konrad Spindler von der Universität Innsbruck ein paar Tage später, als er die Waffen und Ausrüstung des Gletschermannes in den Übergang vom Neolithikum zur Kupferzeit (3350-3100 v. Chr.) datierte. "Ötzi" ist somit die älteste Mumie Europas - er ist älter als die Moorleichen und sogar als die ägyptischen Königsmumien. Sein besonders gut erhaltener Körper gab neue Fakten über das Leben im Alpenraum vor 5.000 Jahren preis.

Frage 3 von 15
Wie hieß das Schiff, mit dem William Bligh Brotfruchtbäume zu den Plantagen in Britisch-Westindien befördern sollte?

a) Bounty ✔️

b) Endeavour ❌

c) Beagle ❌

Im Dezember 1787 erhielt William Bligh den Auftrag, junge Brotfruchtpflanzen von Otaheite (dem heutigen Tahiti) zu den Plantagen in Britisch-Westindien zu transportieren. Auf seiner Fahrt entdeckte er südlich von Neuseeland eine kleine unbewohnte Inselgruppe, die er auf den Namen seines Schiffes "Bounty" taufte. Anschließend segelte er nach Otaheite und erkundete zusammen mit weiteren Naturwissenschaftlern ein halbes Jahr die Insel, während sich die Besatzung trotz Blighs Verbot mit den Tahitianerinnen vergnügte. Bald nach der Abreise brach auf dem Schiff die "Meuterei auf der Bounty" aus, bei der Kapitän und 18 Seeleute am 28. April 1789 in einer Barkasse auf hoher See ausgesetzt wurden. Nach einmonatiger Odyssee erreichten Bligh und seine Getreuen die portugiesische Insel Timor, von wo aus sie nach England zurückkehrten.

Frage 4 von 15
In welchem Werk veröffentlichte Johannes Kepler seine Entdeckung, dass sich die Planeten auf elliptischen Bahnen um die Sonne bewegen?

a) Mysterium Cosmographicum ("Das Weltgeheimnis") ❌

b) Tabulae Rudolfinae ("Rudolfinische Tafeln") ❌

c) Astronomia Nova ("Neue Astronomie") ✔️

Seit nahezu zweitausend Jahren hatte man sich vorgestellt, dass sich die Planeten auf kreisförmigen Bahnen bewegen - doch Johannes Kepler gelangte zu einer neuen Einsicht. Als er nach dem Tod Tycho Brahes 1601 dessen Posten als kaiserlicher Hofastronom in Prag übernahm, erbte er gleichzeitig die umfangreiche Datensammlung seines Vorgängers zur Bestimmung der Planetenbewegungen. Mit ihrer Hilfe erkannte er, dass sich die Himmelskörper auf Ellipsen - abgeflachten Kreisen - bewegen. Wie er ebenfalls herausfand, ist die Geschwindigkeit eines Planeten am größten, wenn er der Sonne am nächsten ist. Seine beiden Entdeckungen - bekannt als erstes und zweites Keplersches Gesetz - veröffentlichte der Naturforscher 1609 in seinem Hauptwerk "Astronomia Nova" ("Neue Astronomie").

Frage 5 von 15
Im Zeitalter der Entdeckungsreisen litten viele Matrosen unterwegs an der gefürchteten Seefahrerkrankheit Skorbut. Welche Lebensmittel konnten die Symptome erheblich mindern?

a) Zitrusfrüchte ✔️

b) Pökelfleisch ❌

c) Schiffszwieback ❌

Während Vasco da Gamas Entdeckungsreise brach zum ersten Mal die Krankheit Skorbut, die durch Mangel an Vitamin C hervorgerufen wird, an Bord aus und raffte drei Fünftel der Mannschaft dahin. Die betroffenen Seefahrer, die Monate auf dem offenen Ozean verbrachten, litten an Gewichtsverlust, Muskelschwund und Blutungen. Der schottische Arzt James Lind suchte die Ursache dieser Erkrankung in der extrem eintönigen Ernährung, die aus Schiffszwieback, Pökelfleisch und anderen lange haltbaren Speisen bestand. Frisches Obst oder Gemüse verzehrten die Matrosen indes kaum. Lind verteilte deshalb verderbliche Nahrungsmittel an Skorbut-Patienten und stellte 1747 fest, dass bei Zitrusfrüchten eine erstaunlich schnelle Besserung der Symptome eintrat.

Frage 6 von 15
Wann gelang es Charles Louis Alphonse Laveran, den Erreger der Malaria zu isolieren?

a) 1850 ❌

b) 1880 ✔️

c) 1910 ❌

Bis weit ins 19. Jahrhundert nahmen Wissenschaftler an, dass die Krankheit Malaria (italienisch "mala aria" = schlechte Luft) von tropischen Sumpfgasen hervorgerufen werde. Erstmals vermutete der holländische Naturforscher Antonie van Leeuwenhoek als Erreger des "Wechselfiebers" einen lebenden Organismus. Dem französischen Militärarzt Charles Louis Alphonse Laveran gelang schließlich der Nachweis. 1880 entdeckte er im Blut eines an Malaria erkrankten Soldaten den schmarotzenden Erreger: Plasmodien, eine Gattung der Einzeller, die beim Stich einer infizierten Anophelesmücke auf den Menschen übertragen werden. Für seine Entdeckung erhielt Laveran 1907 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin.

Frage 7 von 15
Welche weltentlegene Insel entdeckte Jakob Roggeveen 1722?

a) Osterinsel ✔️

b) Elephantinsel ❌

c) Bouvetinsel ❌

Im Januar 1722 stach Jakob Roggeveen von Amsterdam aus mit drei Schiffen in See, um im Südpazifik nach dem sagenhaften "Südland" zu forschen. Tausende Kilometer vom Festland entfernt entdeckte er am Ostersonntag mitten im Pazifischen Ozean eine einsame, felsige Insel, die er auf den Namen "Paasch-Eiland" - Osterinsel - taufte. Etwa eine Woche ankerte er mit seiner Mannschaft in einer geschützten Bucht, doch aufgrund der starken Brandung konnten sie die Insel nur einmal betreten. Als erste Europäer bewunderten sie die berühmten in Tuffstein gemeißelten Ahnenbilder mit menschlichen Gesichtern, die über die ganze Insel verstreut bis zu zehn Meter emporragen. Quer durch den Pazifik fuhr Roggeveen weiter - das gesuchte Südland entdeckte er jedoch nicht.

Frage 8 von 15
Wilhelm Conrad Röntgen bestrahlte dicke Bücher, Holz, Hartgummi, Blei, sogar seine Jagdflinte und stellte fest: Je dichter das Material ist, desto weniger Strahlen gehen hindurch. Doch was durchleuchtete er zuerst mit seinen Wunderstrahlen?

a) seine Hand ✔️

b) seinen Fuß ❌

c) seine Katze ❌

Am 8. November 1895 experimentierte Wilhelm Conrad Röntgen in einem abgedunkelten Labor mit Kathodenstrahlen - Elektronenstrahlen, die sich in Elektronenröhren entladen - und beobachtete Mysteriöses: Eine Glasröhre, die mit dunklem Papier umhüllt war, erzeugte auf einem entfernten Stück Karton mit lumineszierender Beschichtung ein Leuchten. Als der Physikprofessor seine Hand in den Strahlengang der Röhre hielt, konnte er die Schatten seiner Knochen auf dem Karton sehen. Röntgen folgerte, dass eine neue Art von Strahlen entsteht, wenn Kathodenstrahlen auf feste Materialien treffen. Schon bald nach seiner Entdeckung setzten Ärzte die neuen Wunderstrahlen ein, die Materie durchdringen und ein fotografisches Abbild des Inneren erzeugen. Damals war eine Röntgenaufnahme jedoch eine quälende Prozedur: Mindestens 20 Minuten mussten die Patienten still sitzen, bis die Fotoplatte richtig belichtet war.

Frage 9 von 15
Wie nannte Bartolomeu Diaz den südlichsten Punkt Afrikas?

a) Nadelkap ❌

b) Kap der Guten Hoffnung ❌

c) Sturmkap ✔️

1486 erhielt der erfahrene Seefahrer Bartolomeu Diaz vom portugiesischen König Johann II. den Auftrag, die Südspitze Afrikas zu erkunden. Mit zwei kleinen, aber wendigen Schiffen und einem Versorgungsschiff brach er 1487 auf und gelangte bis zur südwestafrikanischen Küste (dem heutigen Namibia). Das südlichste Ende des Kontinents umschiffte er jedoch in weitem Bogen, ohne es zu wissen, denn ein Sturm trieb ihn an der Spitze vorbei aufs offene Meer hinaus. Auf der Rückfahrt umrundete Diaz das Kap bei ruhiger See. Der Überlieferung zufolge soll er es "Cabo tormentoso" (Sturmkap) genannt haben. Allerdings hat König Johann II. es später in "Cabo da boa esperanza" (Kap der guten Hoffnung) umgetauft.

Frage 10 von 15
Im Dorf Xiyang in China stießen Bauern bei Ausschachtungsarbeiten auf eine Schicht aus hartem gebrannten Ton, die sich als gepanzerter Rückenbereich eines Tonkriegers entpuppte. Welches Jahr schrieb man, als diese archäologische Entdeckung gemacht wurde?

a) 1854 ❌

b) 1924 ❌

c) 1974 ✔️

Der erste chinesische Kaiser Shi Huang-di ordnete die Herstellung eines ganzen Heeres an - aus Ton. Die so genannte Terrakotta-Armee besteht aus mehr als 6.000 lebensgroßen Figuren, von denen jede einzigartig ist. Die einzelnen Soldaten in Kampfröcken und Panzern wurden mit leuchtenden Farben bemalt und mit echten Waffen ausgestattet. Die Wagenlenker fanden sogar in echten Streitwagen Platz. Als der Kaiser starb, wurde mit ihm seine steinerne Armee begraben. In Schlachtordnung aufgestellt, verharrten die Tonkrieger über 2.000 Jahre im Erdreich. Erst im Jahre 1974 stießen Bauern zufällig auf die einzigartige Grabanlage, als sie einen Brunnen ausheben wollten.

Frage 11 von 15
1869 verfasste Jules Verne seinen phantastischen Roman "Reise um den Mond". Genau 100 Jahre später ging dieser Menschheitstraum in Erfüllung. Wie lange dauerte der "Spaziergang" von Neil Armstrong und Edwin Aldrin auf dem Erdtrabanten?

a) 95 Minuten ❌

b) 135 Minuten ✔️

c) 205 Minuten ❌

"Vor dem Fenster ist eine ziemlich flache Ebene, durchlöchert mit einer ziemlich großen Zahl von Kratern der Fünf- bis Fünfzig-Fuß-Spielart und ein paar kleinerer Kraterränder, 20, 30 Fuß hoch, schätze ich, und buchstäblich Tausende kleine Ein- und Zwei-Fuß-Krater in der ganzen Umgebung...", berichtete Neil Armstrong in einem Funkgespräch, bevor er am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr als erster Mensch den Mond betrat. Edwin Aldrin folgte ihm nur kurze Zeit später. Die beiden Astronauten hissten die US-amerikanische Flagge, stellten verschiedene Messgeräte und eine Fernsehkamera auf, probierten die Fortbewegung unter Schwerelosigkeit, fotografierten die Mondoberfläche und sammelten 21 kg Mondgestein. Nach nur 135 Minuten war ihr "Spaziergang" auf dem Erdtrabanten beendet.

Frage 12 von 15
Auf einer seiner Entdeckungsfahrten setzte er den Matrosen Alexander Selkirk auf einer einsamen Insel aus, dessen Schicksal Daniel Defoe zu seinem 1719 erschienenen Roman "Robinson Crusoe" inspirierte. Wie lautete der Name des englischen Seefahrers?

a) Henry Hudson ❌

b) William Dampier ✔️

c) Matthew Flinders ❌

Während seiner Entdeckungsfahrt 1702-1707 rund um den Globus setzte der englische Seefahrer und Freibeuter William Dampier auf der unbewohnten Juan-Fernández-Insel vor der chilenischen Küste den schottischen Matrosen Alexander Selkirk aus - angeblich auf dessen eigenen Wunsch. Vermutlich wurde der Seemann aber nach einem Streit auf dem Eiland zurückgelassen. Schon nach vier Jahren wurde er gerettet und nach England zurückgebracht. Selkirk gilt als Urbild des Robinson Crusoe, dem Titelhelden in Daniel Defoes berühmten Roman, der die Erlebnisse eines auf eine einsame Insel verschlagenen Schiffbrüchigen schildert.

Frage 13 von 15
Im Neandertal stießen Steinhauer 1856 auf die Knochenreste eines frühen Menschentyps. In der Nähe welcher deutschen Stadt machten sie ihren Fund?

a) Düsseldorf ✔️

b) Bonn ❌

c) Aachen ❌

Als Steinbrucharbeiter im Jahre 1856 mit Sprengsätzen im Neandertal bei Düsseldorf zwei Grotten freilegten, stießen sie auf seltsame Knochen. Zunächst schrieben sie diese wegen ihrer Robustheit dem Skelett eines großen Höhlenbären zu. Erst der Lehrer und Naturforscher Johann Carl Fuhlrott begriff, dass er die Überreste eines frühen, bis dahin unbekannten Menschentyps in den Händen hielt und erkannte damit die wahre Bedeutung der Entdeckung. Der Fundort verlieh dem prähistorischen Wesen seinen Namen: Homo neanderthalensis. Die steinzeitlichen Jäger und Sammler mit der fliehenden Stirn und dem zurücktretenden Kinn lebten vor etwa 120.000 bis 30.000 Jahren, dann verlieren sich ihre Spuren.

Frage 14 von 15
Zuerst waren sie gute Freunde, später große Widersacher im Kampf um den Nordpol. Wer behauptete, bereits ein Jahr vor Robert Edwin Peary das "Dach der Welt" bezwungen zu haben?

a) Salomon August Andrée ❌

b) Ludwig Mylius-Erichsen ❌

c) Frederick Albert Cook ✔️

"Endlich am Ziel! Der Traum dreier Jahrhunderte ist endlich erfüllt, ist mein. Es fällt mir schwer, das zu begreifen...", trug der amerikanische Marineoffizier Robert Edwin Peary in sein Reisetagebuch ein, nachdem er am 6. April 1909 auf dem Eis über dem Nordpol das Sternenbanner aufgestellt hatte. Nach seiner Rückkehr verkündete er der Welt seinen Triumph durch Telegramme. Doch sein Landsmann Frederick Albert Cook behauptete, er habe den Nordpol bereits am 21. April 1908 bezwungen - ein Jahr früher als Peary. Da er aber unzureichende Messinstrumente besaß und somit keinen eindeutigen Beweis zu erbringen vermochte, gilt Peary als der wahre Eroberer des Nordpols.

Frage 15 von 15
Seit dem 18. Jahrhundert rätselten Geologen, wie das "Gesicht" der Erde entstanden war. Alfred Wegener formulierte eine revolutionäre Hypothese von der Verschiebung der Kontinente. Wann stellte er sie der Öffentlichkeit vor?

a) 1901 ❌

b) 1912 ✔️

c) 1923 ❌

Als der Meteorologe und Polarforscher Alfred Wegener um 1910 eine Weltkarte betrachtete, kam ihm die Idee, dass die heute durch die Weltmeere getrennten fünf Kontinente ursprünglich eine riesige, zusammenhängende Landmasse gebildet hatten und von einem einzigen Ozean umgeben waren. Diese Landmasse bezeichnete er als "Pangäa" (griechisch = "All-Erde"), den Ozean als "Panthalassa" (griechisch = "All-Ozean"). Nach seiner Ansicht war der riesige Kontinent einst in einzelne Platten zerbrochen, die über Jahrmillionen langsam auf den tieferen Erdschichten auseinander drifteten. Im Jahre 1912 stellte Wegener seine Theorie erstmals öffentlich vor. Obwohl ihn seine Kollegen verspotteten, blieb er von seiner These überzeugt.


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