Krkonoše Nationalpark Das Riesengebirge - Ein Mosaik aus Ökosystemen

Was macht Krkonoše Nationalpark so besonders? Und wann sollten Sie das Riesengebirge an der tschechisch-polnischen Grenze am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Pancava-Wasserfall in Ost-Böhmen

Der Pantschefall beeindruckt vor allem mit einer grandiosen Weitsicht über das Riesengebirge

Wo liegt Krkonoše Nationalpark?

Das Schutzgebiet, was den meisten eher als Nationalpark Riesengebirge bekannt sein dürfte, liegt im äußersten Norden Tschechiens und breitet sich auch über die Grenze hinweg bis nach Polen aus. Das touristische Zentrum bildet die Stadt Špindlerův Mlýn.

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Was macht das facettenreiche Naturschutzgebiet so besonders?

Auf einer Fläche von knapp 550 Quadratkilometern bildet der Nationalpark Riesengebirge eine der wertvollsten Naturlandschaften Mitteleuropas. Das Gebiet wurde 1963 als erster Nationalpark Tschechiens ernannt und ist seit 1992 auch bei der UNESCO als Biosphärenreservat gelistet. Geprägt von der letzten Eiszeit ist hier eine Vielfalt an Ökosystem beheimatet. Steile Berghänge, flache Kämme, Gebirgswiesen gespickt von farbenfrohen Wildblumen Moore und Wasserfälle prägen das Landschaftsbild. Überragt wird die Szenerie von dem höchsten Berg Tschechiens, der Schneekoppe. Auf polnischer Seite ist das Gebiet durch den Karkonosze Nationalpark erschlossen. Grenzübergreifende Wanderungen sind ohne Probleme möglich, dafür sorgt ein gut ausgeschildertes Wegesystem. Im Winter lädt ein Skigebiet rund um die 1600 Meter hohe Schneekoppe Wintersportler auf die Pisten.

Die Elbquelle und der Pantschefall gelten als absolute Highlights im Krkonoše Nationalpark. Das Flüsschen Pantsche überwindet hier über mehrere Kaskaden eine steil abfallende Wand. Mit einer Fallhöhe von knapp 150 gilt der Wasserfall als der höchste in Tschechien. Der nahegelgene Elbfall schafft es hingegen nur auf 40 Meter.

Wann ist die beste Reisezeit für den Krkonoše Nationalpark?

Wer wandern und die Natur in voller Blüte erleben möchte, der sollte zwischen Mai und September anreisen. Wintersportler kommen zwischen Januar und Februar. Dann gilt das Gebiet rund um die Schneekoppe als recht schneesicher.

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