Mallorca Cap de Formentor: Treffpunkt der Winde

Was macht das Cap de Formentor so besonders? Und wann sollten Sie die nördlichste Spitze Mallorcas am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Cap de Formentor

Das Cap de Formentor liegt an der Nordspitze Mallorcas

Wo liegt das Cap de Formentor?

Das Cap de Formentor bildet die Nordspitze Mallorcas. Hier erhebt sich die atemberaubende Steilküste fast 400 Meter über den Meeresspiegel. Die Mallorquiner nennen den Norden ihrer Insel darum auch den "Treffpunkt der Winde".

Von Port de Pollença führt eine knapp 20 Kilometer lange Küstenstraße bis zum nördlichsten Punkt, dem seit 1863 betriebenen Leuchtturm Faro de Formentor. Der Weg dorthin eignet sich vor allem für schwindelfreie Ausflügler, denn die Haarnadelkurven schmiegen sich an den Fels, an einigen Stellen klafft der Abgrund.

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Was macht das Cap de Formentor so besonders?

An ihrem Nordende überrascht die freundliche Baleareninsel mit dramatischem Talent. Karg und sturmumtost ragt das Cap de Formentor im Norden Mallorcas ins Wasser, steil bricht der Fels bis zu 384 Meter ins Mittelmeer ab, das sich hier schon mal wild wie der Atlantik aufspielt.

Ein kurzer, betonierter Klippenweg verbindet drei Aussichtspunkte miteinander. Über Steinmäuerchen kann man mehr als 200 Meter in die Tiefe schauen, wo das Meer gegen den Fels donnert.

Besonders beeindruckt das meist stürmische Schauspiel am Aussichtspunkt "Mirador de la Nao" vor der Kulisse des alten Leuchtturms, die auch schon auch Hollywoodstars wie Audrey Hepburn, Charlie Chaplin und John Wayne zu schätzen wussten. Ein weiterer beliebter Aussichtspunkt ist zudem der Mirador Es Colomer mit Blick auf die gleichnamige Felseninsel.

Wer nach so vielen Aussichten auf das von der Straße unerreichbare Meer in selbigem baden möchte, wandert zu der kleinen Bucht Cala Figuera (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ort im Südosten Mallorcas). Man parkt das Auto bei Kilometer 13 auf der Küstenstraße und erreicht nach etwa 20 Minuten die meist menschenleere Bucht, eingerahmt von Zwergpalmen und Pinien.

Wann ist die beste Reisezeit für die Nordspitze Mallorcas?

Am frühen Morgen oder am Abend kann man die beeindruckende Felsküste ungestört und - dank schräg stehender Sonne - in einem tollen Licht bewundern. In der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr sollte man das Cap de Formentor hingegen meiden. Dann wimmelt es auf der Küstenstraße von Autos, Bussen und Radlern - besonders in der Saison von Mai bis Oktober.

Wer in der Nebensaison nach Mallorca reist, hat die besten Chancen, das Cap de Formentor ganz für sich allein zu haben. Im Februar beispielsweise ist Mallorca ein tolles Reiseziel - dann beginnt bereits der Frühling auf der Insel und die Mandelblüte setzt ein.

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