Der Naumburger Dom zählt zu den bedeutendsten Kathedralbauten des europäischen Hochmittelalters und wurde nach zwei gescheiterten Versuchen 2018 endlich in die Liste der UNESCO-Welterbestätte aufgenommen.

Ein entscheidender Grund, den Naumburger Dom in die Liste der Welterbestätte aufzunehmen, sind die zwölf lebensgroßen Stiftfiguren, die in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts durch den „Naumburger Meister“ entstanden. Seine Darstellung der Marktgräfin Uta von Naumburg ist weltberühmt.

In der Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden der Kreuzgang und die Klausur – Räume, die im Mittelalter ausschließlich den Geistlichen vorbehalten waren. Heutzutage dürfen auch Besucher die Kreuzrippengewölbe bestaunen.

Der Naumburger Dom besitzt mehrere Altäre. Der Hauptaltar befindet sich im Hochchor und begeistert tausende Besucher mit seiner filigran vergoldeten Verzierung aus Zeiten des Hochmittelalters.

Foto: Alexander Hoernigk / CC BY-SA 4.0 /Wikimedia Commons

Auf der südwestlichen Seite des Naumburger Doms erstreckt sich der knapp ein Hektar große Domgarten. Alte Teichanlagen, gepflegte Gärten der ehemaligen Domherrenhäuser und ein gewundenes Wegenetz bieten Besuchern einen Einblick in die mittelalterliche Kulturlandschaft.

GEO Reise-Newsletter
Aktuelle GEO-Magazine
<< zurück >> vor
nach oben