Italien Im Nationalpark Gran Paradiso ist der Alpensteinbock der König

Was macht den Nationalpark Gran Paradiso so besonders? Und wann sollten Sie das älteste Schutzgebiet Italiens am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Gran Paradiso National Park, Italien

Tiefgrüne Talkessel und einladende Bergseen im Sommer, verschneite Tannenwälder und viele loipenkilometer im Winter - das alles bietet der Nationalpark Gran Paradiso

Ob als kleine Alltagsflucht für zwischendurch oder als Inspiration für die nächste Reise: In unserer Reihe "Traumort des Tages" zeigen wir Ihnen die schönsten Ziele der Welt. Sie wollen keinen Traumort mehr verpassen? Dann abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter.

Nationalpark Gran Paradiso, Italien

Eingebettet von Drei- und Viertausendern liegt der älteste Nationalpark Italiens am Fuße des namengebenden Berges: Gran Paradiso. Auf den über 70.000 Quadratkilometern Fläche leben Luchse, Wölfe, Füchse, Hirsche und Alpensteinböcke unter Schutz, während der mächtige Bartgeier seine Kreise zwischen den markanten Gipfel zieht.

Wo liegt der Nationalpark Gran Paradiso?

Das Schutzgebiet erstreckt sich über die Regionen Aostatal und Piemont und verläuft im Westen auf einer Länge von 14 Kilometern entlang der Grenze zu Frankreich. Auf der französischen Seite schließt sich nahtlos der Nationalpark Vanoise an. Als guter Ausgangspunkt gilt die Stadt Aosta, von der aus die Grenzen des Parks innerhalb von 40 Autominuten erreicht sind, von Mailand sind es rund 2 1/2 Stunden.

Was macht den Nationalpark Gran Paradiso so besonders?

Allgegenwärtig sind die felsigen Flanken und markanten Gipfel der umgebenden Berge sowie die traditionellen aus Holz und Schieferstein gebauten Almen, die sich in der weitläufigen Landschaft verteilen. Doch der Nationalpark Gran Paradiso ist vor allem bekannt für seine Artenvielfalt und den Schutz von gefährdeten Tierarten, wie dem Alpensteinbock oder dem Bartgeier. Um die Alpensteinböcke vor der Ausrottung zu schützen, erklärte der damalige König Viktor Emanuel II. das Gebiet rund um den Gran Paradiso 1856 zum königlichen Jagdgebiet. Es durfte nur der König selbst hier jagen und entsprechend schnell konnte sich die Population des sonst im gesamten Alpenbogen ausgestorbenen Tieres erholen. 1922 wurde das einstige königliche Jagdgebiet zum ersten Nationalpark Italien erklärt und der Alpensteinbock zum Wappentier. In dem gesamten Gebiet finden Outdoor-Fans zu jeder Jahreszeit genügend Möglichkeiten, den Nationalpark und seine Artenvielfalt aktiv zu erkunden. Diverse Wanderwege durchziehen die Täler, Wasserfälle laden im Winter die Eiskletterer und viele Loipenkilometer die Ski-Langläufer. Die charmanten kleinen Dörfer wie Cogne oder Rhêmes-Notre-Dame runden den Aufenthalt in den italienischen Westalpen ab.

Wann ist die beste Reisezeit für den TRAUMORT?

Zu sehen und zu erleben, gibt es hier zu jeder Jahreszeit etwas. In den schneereichen Monaten können einige Täler aufgrund von Lawinenabgängen gesperrt sein. Ansonsten ist es den Vorlieben der Reisenden überlassen, wann sie den Nationalpark erkunden möchten.

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