Yaeyama-Inseln, Japan Das bestgehütete Geheimnis in ganz Japan

Was macht Yaeyama-Inseln so besonders? Und wann sollten Sie die karibisch anmutende Inselgruppe am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Yaeyama-Inseln, Japan

Tolle Natur und einsame Sandstrände machen die Inselgruppe aus

Ob als kleine Alltagsflucht für zwischendurch oder als Inspiration für die nächste Reise: In unserer Reihe "Traumort des Tages" zeigen wir Ihnen die schönsten Ziele der Welt. Heute:

Yaeyama-Inseln, Japan

Diese weißen Sandstrände, die dschungelartigen Wälder und die traditionelle Lebensweise, die die Yaeyama-Inseln ausmachen, würden wohl die wenigsten Reisenden mit Japan verbinden. Doch auf der Inselgruppe, rund 400 Kilometer südwestlich von Japan selbst, gibt es all das zu entdecken.

Wo liegen die Yaeyama-Inseln?

Die Inselgruppe der achtfachen Berge, wie sich der Name übersetzten lässt, liegt rund 400 Kilometer südwestlich vom japanischen Festland entfernt und dabei näher an Taiwan und der philippinischen Insel Batanes gelegen.

Was macht die Yaeyama-Inseln so besonders?

Auch wenn der eigentliche Name acht Insel suggeriert, zählen zu den Yaeyama-Inseln 23 größere und unzählige kleinere Eilande. Reisende kommen per Flugzeug auf der zweitgrößten Insel Ishigaki an und erleben bereits dort, was das Archipel ausmacht: wilde Natur, traditionelles Leben und traumhafte Strände. Aufgrund der weiten Entfernung zum japanischen Festland wird hier mit der Yaeyama-Sprache ein eigener ursprünglicher Dialekt gesprochen. Auf Ishigaki gibt es vor allem traditionelles Handwerk wie Weberei oder Sake-Distellerin zu sehen. Für Naturfans dürfte vor allem die größte Insel des Archipels, Iriomote, interessant sein. Aufgrund ihres außerordentlichen Artenreichtums wurde Iriomote auch „Galapagos des Ostens“ genannt. Deswegen steht der überwiegende Teil der Insel unter Naturschutz und zählt zum Iriomote-Ishigaki-Nationalparks. Fast 90 Prozent von Iriomote ist von subtropischen Wäldern bedeckt, die von Flüssen und Wasserfällen durchzogen werden. Hier lässt es sich famos zwischen Mangrovenwäldern paddeln. Besonders imposant ist Funaura Bay, wo sich gleich zwei Flüsse im karibisch anmutenden Ostchinesischen Meer verlieren. Für ihre besonders schönen Strände sind auch die kleineren Inseln Hateruma und Taketomi bekannt, die sich per Fähre ab Ishigaki erreichen lassen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Yaeyama-Inseln?

Die besten Monate für einen Besuch mit Sonne und angenehmer Wassertemperatur sind die Monate März und April. Auch zwischen Januar und Februar klettert das Thermometer hier auf über 20 Grad, allerdings verdecken dann oftmals Wolken die wärmende Sonne. Die Regenzeit beginnt hier Anfang Mai und geht bis Ende Juni, im September können Taifune die Inselgruppe heimsuchen.

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