Natur verstehen Mit diesen Buchtipps starten Sie schlau in die Gartensaison

Spannendes Pflanzenwissen und packende Naturkrimis für die kommende Gartensaison
Spannendes Pflanzenwissen und packende Naturkrimis für die kommende Gartensaison
© v. u. n. o.: Haupt Verlag, GU Verlag, Ulmer Verlag
Wie viele Regenwürmer kommen in einem gesunden Boden vor? Und haben Schlingpflanzen eine bevorzugte Kletterrichtung? Fünf Bücher für das neue Gartenjahr

Mord im Nacktschnecken-Milieu: Mysteriöse Kriminalfälle in deinem Garten

  • Elke Schwarzer
  • 144 Seiten
  • Ulmer Verlag

True Crime mit grünem Daumen: Wer sich nicht nur für Pflanzen, sondern auch für mysteriöse Kriminalfälle interessiert, findet in diesem Buch die ideale Kombination. Elke Schwarzer stellt 20 Fälle vor, die es zu lösen gilt. Darunter Mord, Diebstahl und Vandalismus. Unter den Verdächtigen befinden sich nicht nur sogenannte Schädlinge wie Nacktschnecken – auch putzige Gartenbewohner wie die Blaumeise haben es faustdick hinter den Ohren. Denn die Natur ist, so Elke Schwarzer, ein einziges kriminelles Netzwerk. Und darin können wir Detektiv spielen. Einen exklusiven Auszug aus dem Buch lesen Sie hier. Können Sie erraten, wer für Krawall im Kräuterbeet gesorgt hat?

Pflanzengeflüster: Zeigerpflanzen als Schlüssel für einen gesunden Garten

  • Jean-Michel Groult
  • 120 Seiten
  • Ulmer Verlag

Ebenfalls auf Spurensuche begeben wir uns in "Pflanzengeflüster". Allerdings lösen wir hier keine mysteriösen Mordfälle, sondern lernen, den Garten anhand von Zeigerpflanzen zu lesen und eine Diagnose zu stellen. Zeigerpflanzen helfen bei der Gartenplanung, indem sie Hinweise zur Bodenbeschaffenheit geben. Was bedeutet es etwa, wenn an einem bestimmten Standort Besenginster wächst? Und was lässt sich daraus für die Planung eines Gemüsebeets ableiten? Ein hilfreiches Buch für alle, die einen Garten neu anlegen oder umgestalten möchten.

Gartenbotanik: Was Gärtnerinnen und Gärtner über Pflanzen wissen sollten

  • Margot Spohn, Roland Spohn
  • 224 Seiten
  • Haupt Verlag

Wer seine Pflanzen nicht nur pflegen, sondern bis ins Detail verstehen möchten, greift zu diesem Buch. Margot und Roland Spohn erklären, wie Wurzeln, Blätter, Blüten und Samen aufgebaut sind, welche Strategien Pflanzen für Wachstum und Entwicklung nutzen, wie sie sich vermehren und in ihrer Umwelt vernetzt sind. Praxistipps für den Garten sind inklusive: Etwa wie man eine Keimprobe bei altem Saatgut durchführt oder Schlingpflanzen an der Kletterhilfe in die richtige Richtung wickelt – denn sie sind in Linkswinder und Rechtswinder zu unterteilen.

Von Pflanzen, die sich mögen, und Tieren, die uns helfen

  • Sonja Schwingesbauer
  • 192 Seiten
  • Haupt Verlag

Eine gute Einführung in naturnahes Gärtnern im Einklang mit natürlichen Symbiosen liefert Sonja Schwingesbauer in ihrem Buch. Empfehlenswert ist es für alle, die ihren Garten umweltfreundlich gestalten möchten, indem sie im Gemüsebeet auf Schädlingsbekämpfung verzichten oder Lebensraum für Wildtiere schaffen. Die Autorin gibt viele hilfreiche Tipps für Naturgartenneulinge, begleitet von Fotos und Illustrationen, die Lust auf einen struktur- und artenreichen Garten machen. Pflanzpläne für den Gemüsegarten und insektenfreundliche Beete sowie Bauanleitungen für Nisthilfen ermutigen dazu, das Wissen nach der Lektüre in die Tat umzusetzen.

Let's go wild! Wie wilde Gärten glücklich machen

  • Dr. Antje Arnold
  • 224 Seiten
  • GU Verlag

Wer tiefer einsteigen möchte, dem sei "Let’s go wild!" empfohlen. Hier erklärt die Biodiversitätsexpertin Dr. Antje Arnold, warum Wildnis nicht nur für Artenvielfalt und Klima, sondern auch für unsere körperliche und psychische Gesundheit eine tragende Rolle spielt. Ihre These: Wildnis macht glücklich, und je wilder eine Landschaft, desto größer ihr positiver Effekt. Was in unserem Körper passiert, wenn wir in strukturreiche, ungeordnete Natur eintauchen, und wie sich solche Systeme im Garten nachbilden lassen, erklärt die Autorin anhand von Studien und Beispielen aus der Praxis. Ein Buch, das Mut verleiht, noch wilder zu werden – auch wenn der Nachbar darüber die Nase rümpfen mag.

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