Hongkong Sightseeing und Hotel-Empfehlungen

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Hongkong Sightseeing und Hotel-Empfehlungen

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Urlaubstraum (RP) 26.01.12

    Beschreibung des Anbieters

    Hotel Harbour Plaza Resort City und Novotel Hong Kong City Gate sowie Tipps zur Stadtbesichtigung

    Das oben genannte komfortable Hotel im Nord-Westen der “New Territories” ist mit seinen 2 Türmen (bei einem gibt es eine Gartenanlage mit Pool auf der 3. Etage/im Winter geschlossen) das größte Hotel in der Gegend und liegt in der Nähe der MRT-Station Tin Shui Wai Station - Ausgang E2 Ginza, auch unweit der Wetlands (ein Feuchtlandpark mit tropischen Pflanzen, Vögeln und wunderschönen Schmetterlingen), denen man folglich einfach mit der Tram (3 Stationen) und dann zu Fuß einen Besuch abstatten kann. Für den Rückweg zum Flughafen kann man den Hotelshuttledienst buchen, der zwar teurer ist als der Linienbus, aber natürlich auch bequemer. Übrigens überqueren beide Busse die Ting-Kau-, die Kap-Shui-Mun- und die Tsing-Ma-Brücke, wobei die erst genannte als weltweit erste große und weltweit längste Schrägseilbrücke gilt.
    Die beiden Hotelgebäude rahmen einen großen Shoppingkomplex in ihrer Mitte rechts und links ein.
    Will man europäisch essen, so muss man versuchen in dem einzigen italienischen Restaurant im Shoppingcenter einen Platz zu ergattern, was nicht leicht sein dürfte, da das Restaurant offenbar sehr beliebt ist und die enormen Warteschlangen davor Geduld abverlangen. Das Hotel selber bietet neben dem sehr reichhaltigen Frühstücksbüffet nur an den Wochenenden das Abendessen als Buffet an, ansonsten müsste man auf die Karte an der Bar ausweichen. Wem es nichts ausmacht das überall baumelnde glänzende Ganzkörpergetier in Kleinteilen zu verspeisen oder sich auch für Undefinierbares zu entscheiden, der kann an allen Ecken in der Umgebung auf seine Kosten kommen. In Hongkong-City (Kowloon) selber, gibt es Filialen der schottischen Feinschmeckerkette mit einem annähernd üblichen Angebot und irgendwo von der Nathan-Road abbiegend ein vegetarisches Restaurant. Außerdem gibt es in Hafennähe auch viele Hotels mit Restaurants und internationaler Küche zu entsprechenden Preisen.
    Zum Hotel gelangt man, wie erwähnt, von Kowloon aus per MRT, das ist einfach handhabbar. Vom Flughafen aus jedoch ist es insbesondere mit Gepäck bequemer den Bus zu nehmen (Linie E) und an der Endstation auszusteigen, denn dieser Bus fährt, falls man seine Station findet, direkt durch. Außerhalb des Flughafens gibt es die Ticketschalter für die verschiedenen Busse und wenn man Glück hat, so spricht vielleicht beim 4. Versuch jemand Englisch und zeigt die Haltestelle, was aber nicht bedeutet, dass der/die Fahrer/in auch des Englischen mächtig ist. Man sollte Kleingeld für diesen Bus parat haben und sich sehr warm anziehen, denn der Weg ist lang und die Klimaanlage eisig.
    Um bei der Sprache zu bleiben: Englisch ist auf der Straße kaum anzutreffen, obwohl die Stadt englische Kronkolonie war. Auch die Speisekarten in normalen Restaurants sind in Kantonesisch geschrieben.
    Im Vordergrund eines Hongkong Besuchs steht sicherlich die Besichtigung. In Kowloon könnte man die Avenue der Stars am Victoria Hafen entlang spazieren und gegenüber zur gewaltigen Skyline des Stadtteils auf Hongkong Island schauen. Im Hafengebiet werden Rundfahrten angeboten, allerdings fahren die Dschunken nur am Wochenende und man muss sich rechtzeitig ein Ticket besorgen. Die Schalter dafür sind in der Nähe des Glockenturms.
    In Kowloon ist die Nathan Road die berühmte Geschäftsstraße. In den Seitenstraßen werden ab Mittag etwa die Stände für den Nacht- oder auch für den Ladies-Markt aufgebaut. Die Wege sind dann verkehrsfrei. Der kleine Jademarkt in der Nähe eines Tempels und unweit der Moschee mitten im Stadtgetriebe ist beschaulich und man wird recht preiswert Souvenirs finden. Wer der Hektik entfliehen will, kann sich in einen der Parks zwischen all den enorm hohen Wolkenkratzern begeben – in diesen wohnen übrigens größere Familien auf 15- bis max. 30 m². Die sogenannten Käfig-Menschen leben in 2m³ und teilen sich zu Zehn Küche und WC; die Miete dafür beträgt oftmals sogar 150 Euro.
    Ein recht schnell zu erreichender Park ist der Nan Lian Garden (MTR Kwun Tong Linie Richtung Diamond Hill, im Plaza Hollywood Ausgang C2 nehmen, 2-3 Min. Fußweg; freier Eintritt) mit einem imposanten Tempel, kleinen Museumsgebäuden, zwei vegetarischen Restaurants (eins hinter einem Wasserfall und imponierender Sicht auf diesen), Bächlein, Teichen, gepflegte Natur usw..
    Ein Besichtigungsziel ist ansonsten Hongkong Island mit dem Victoria Peak und der entsprechend fantastischen Aussicht, dem Hafenstädtchen Aberdeen und dem Badeort mit kleinem Markt namens Stanley. Diese Touren werden von unterschiedlichen Veranstaltern angeboten und sind nicht ganz preiswert. Findet man einen, der die Tour zum halben Preis macht, muss man darauf achten, dass dann z.B. nicht die Fähre genommen wird (quasi eine Ersatz-Hafenrundfahrt entfällt - stattdessen fährt man durch den Tunnel) und auch nicht die Gondelbahn zum Berg, sondern dass man mit dem Kleinbus hochfährt; die gute Aussicht auch von unterwegs ist dennoch garantiert. Übrigens kann man nicht direkt auf den Victoria Berg selber gehen, denn dort stehen ein paar Appartementhäuser mit großen Wohnungen für die Schicht, die dafür Unsummen ausgeben muss und kann und folglich will man unsereins nicht auf dem Gelände da herumspazieren lassen.
    In Aberdeen kann eine Hafenrundfahrt dazu gebucht werden: das Dschunken ähnliche Schiffchen tuckert vorbei an den Luxusyachten der reichen Chinesen mit Namen Lee und Wong, dem Jumbo Floating Restaurant und vor allen den kleinen und großen, teils recht armseligen Fischerbooten. Umrahmt wird der Hafen von der Wolkenkratzerkulisse des Städtchens. Meistens wird auch noch eine Edelsteinschleiferei besichtigt und wenn man nicht gerade später in ein preiswerteres „Edelsteinparadies-Land“ weiterreist, dann wird man hier recht günstig Schmuckstücke erwerben können. Der Markt in Stanley ist zwar bekannt, aber viel kleiner und ganz und gar nicht chinesisch das Aussehen betreffend, als man sich vorgestellt haben könnte. Dennoch hat er seinen Reiz und auch hier können gute kleine Geschäfte gemacht werden. Während der Tour lernt man die Naturschönheiten der Insel kennen, insbesondere die vielen idyllischen Buchten. Die, die sich zum Wassersport eignen, sind jedoch zugebaut mit Hochhausappartements, die Hongkong-Chinesen/innen mit normalem Einkommen natürlich nicht bezahlen können.
    Auf Lantau Island, nicht weit vom Flughafen, befindet sich der Giant oder Big Buddha (eigentlich Tin Tan Buddha), der als größte sitzende Buddha-Statue der Welt auf einem Berg thront. Auf diesen kann man mit der Gondelbahn gelangen oder aber per Taxi oder Bus. Wer sich für die Gondelbahn (verkehrt nicht bei Wind) entscheidet, muss schon für das Ticket tiefer in die Tasche greifen. Möchte man bei diesem Ticket etwas sparen, so kann man es an einem anderen Schalter kaufen und muss dafür in einer enormen Warteschlange mit Sicherheit 2 Stunden ausharren, bis man an der Reihe ist und dann muss man weiter anstehen an der Bahnstation selber. Wesentlich billiger ist der Linienbus Nr. 23 und vor allem auch viel schneller. Er fährt etwa alle halbe Stunde. Die Haltestelle ist unterhalb der Gondelbahnstation. Hat man die Gondelbahn gewählt, so befindet sich die Bergstation in einem touristisch aufgemachten Dörfchen mit den üblichen Geschäften und Restaurants für den Massenanstrum, wo es auch Nicht-Vegetarisches gibt, denn auf dem Klostergelände Po Lin, wo sich die Statue befindet, muss jeder fleisch- und fischlos glücklich werden; der Verzehr dieser Speisen ist hier überall strengstens verboten (natürlich auch das Rauchen und der Konsum von Alkohol). Aber es gibt zwei große vegetarische Restaurants, für die man vorab Karten lösen muss und einen entsprechenden Imbissstand. Die Tempelanlage mit dem Vorplatz ist sehr gepflegt und stets gut besucht, denn der Buddha ist ein Magnet, Ziel einer Pilgerreise. Um zu ihm zu gelangen, bedarf es eines Mindestmaßes an Kondition, denn die vielen Stufen den Berg hinauf muss man schon bewältigen können. Von oben, wo ein kräftiger Wind wehen kann, bietet sich bei klarem Wetter eine gute Aussicht auf die gebirgige Insel. Da hat man gar nicht mehr das Gefühl überhaupt in der Nähe des Molochs zu sein.
    Wer dieses Highlight bei dem Hongkong-Besuch einplanen möchte, könnte sehr praktisch im komfortablen Novotel Hong Kong City Gate wohnen (großes Bad, Fön, Bademantel; gutes reichhaltiges Frühstücksbuffet, Internet in der Lobby kostenlos), was vor allem dann interessant ist, wenn der Weg zum Flughafen kurz sein sollte und das ist er. Man bietet einen eigenen kostenlosen Shuttle Service. Auch dieses sehr große Hotel mit einer Gartenanlage und Pool (im Winter geschlossen) befindet sich in einem riesigen Shopping Komplex. Gleich anschließend liegen die MRT-, die Gondelbahn- und die Bus-Stationen. Somit ist auch die einfache Verbindung in die Stadt gewährleistet.
    Zu diesen Tipps gibt es auch einen Reisebericht: Wir war`n nun diesmal in Hong Kong, wir war`n nun diesmal auf Sabah (Borneo)…

    Reiseveranstalter: Joamar Reisen

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