Reichenbachfall: Das erlebten unsere Mitglieder
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Einer der schönsten Schweizer Wasserfälle
Erreichbarkeit: Parkplatz bei der Zahnradbahn.
Zeitaufwand: Ca. 2 Stunden
Ziele in der Umgebung:
Aareschlucht
Rosenlauital
Viel zu selten findet ein Wasserfall einen Eingang in die Literatur. Doch der englische Erfinder von Sherlock Holmes, Sir Arthur Conan Doyle, war von den Reichenbachfällen so ergriffen, dass er sie als (vorübergehenden) Sterbeplatz für seinen Helden auswählte.
Am bequemsten erreicht man die Fälle mit der Zahnradbahn. Kleinere Kaskaden im Talbereich lassen kaum erahnen, welch grandioses Naturschauspiel sich später dem Betrachter bietet. Allerdings ist der Hauptfall bereits von Mairingen aus zu sehen. Doch bei der Bergstation der Bahn, und natürlich auf dem Weg entlang der Fälle, bis zur Straße ins Rosenlauital, kann man noch sehr viel imposantere Eindrücke gewinnen. Die gesammelten Wassermassen aus dem Rosenlauital schießen mit enormer Wucht durch enge Felsengassen und stürzen dröhnend in die Tiefe.
Ein Kreuz markiert den Punkt, von dem aus Doyle einst seinen Sherlock Holmes, zusammen mit seinem Widersacher Dr. Moriarty, in die Tiefe stürzen ließ. Es erscheint einem absolut unvorstellbar, dass jemand so etwas überleben könnte. Doch hatte Holmes anscheinend Glück und einen phantasievollen Autor, der sich hier möglicherweise zu seiner Geschichte von der "Verlorenen Welt" inspirieren ließ. Für kurze Zeit kann hier, bei einer Pappfigur, jeder zu Sherlock (oder Shirley) Holmes werden. In die Schlucht möchte man deshalb trotzdem nicht springen. Man genießt das Schauspiel lieber von den abgesicherten Kanzeln aus, ohne Teil davon zu werden. Schließlich hat nicht jeder soviel Glück oder einen Conan Doyle, der ihn wiederauferstehen lässt.Bilder von p4t4r zu Reichenbachfall
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