Ayurveda in Südindien

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Ayurveda in Südindien

Ayurveda in Südindien: 5 Sterne bei 1 Bewertung

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  • Ayurveda in Südindien: Bewertet mit 5 Sternen
    liebilein 18.03.10

    Ayurveda in Südindien

    Die entspannendste Erfahrung seit langem war eine Ayurvedakur in Südindien.

    Bereits am ersten Tag erfolgt die Eingangskonsultation beim Arzt. Die Doshas werden bestimmt, die Anwendungen mit den exotischen Namen festgelegt und man wird zu den leckersten vegetarischen Speisen entlassen.

    Männer werden von Männern und Frauen von Frauen massiert. Die Anwendungen dienen der Entgiftung. Nach einer ausführlichen Kopfmassage beginnt die Synchronmassage, die Perle des Ayurveda. Gut riechendes warmes Kräuter-Öl, wird während der Massage durch 2 Therapeuten großzügig über den Körper verteilt.
    Anschließend wird der wohlmassierte Leib ins Dampfbad geleitet. Das Dampfbad besteht aus einer hölzernen Kiste. Durch zwei Flügeltüren gelangt man in das Innere durch ein Loch in der Abdeckung schaut der Kopf nach außen. Um den Hals werden einige Handbücher drapiert, damit die Hitze nicht nach außen dringt. Anschließend bruzzelt der Patient etwa eine Viertelstunde in seinem Öle vor sich hin.

    Ein Massagehelfer erwärmt inzwischen Stoffssäckchen mit Kräuterwurzeln in einer Pfanne. und der ganze Körper wird, wiederum synchron mit diesen warmen Stoffsäckchen abgeklopft. Alle paar Sekunden wechseln die Masseure die bereits abgekühlten Stoffsäckchen gegen frische aus der Pfanne. Jede Anwendung dauert zwei Stunden und anschließend wird geruht.

    Der zweite Abschnitt der Massage ändert sich nach ein paar Tagen, für Normal- und Niedrig-Blutdrucker gibt es den Stirnguss mit heißem Öl, der Hochdruckpatient erfährt den Guss mit Buttermilch. Ein tiefer Zustand von Gelöstheit stellt sich ein. Die letzten Tage klingt die Kur mit Abreibungen mit ausgekochtem Reiswasser aus.

    Umrahmt werden die Anwendungen von Yoga am Vormittag und am Nachmittag und Spaziergängen oder Nichtstun im Schatten am Strand .

    Eigentlich lechze ich im Urlaub immer nach Aktivität und Erlebnis, habe aber am eigenen Leib erlebt, dass mein Körper von Zeit zu Zeit das Nichtstun braucht: runterkommen, gelassen werden, schwelgen.

    Der Müßiggang war einst ein Privileg des Adels. Seien wir doch froh, dass wir alle ihm heute frei nachgehen dürfen.

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