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Amed: 5 Sterne bei 1 Bewertung

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  • Amed: Bewertet mit 5 Sternen
    Jan. 08.08.09

    Traumhafte Unterwasserwelt

    Wer aus Europa kommt und noch nie in einem tropischen Meer geshnorchelt hat, der mag sich kaum vorstellen, dass es solch farbenprächtige Fischvielfalt, wie in der Aqua-Abteilung des Tierparks der Heimatstadt auch in freier Natur gibt. Vielleicht denkt man sich noch, dass man zunächst einen teuren Tauchkurs absolvieren und an das Ende der Welt fahren muss, um die aus Dokumentarfilmen bekannten Unterwasser-Welten zu erleben, doch dies entspricht alles nicht der Wahrheit (außer, dass man wirklich an das andere Ende der Welt fahren muss...)
    Erreicht man den Strand des kleinen Küstendorfes Amed, von dem man einige Geschichten gehört hat, aber über den im Reiseführer sogut wie nichts steht, denkt man sich: " Super, dafür hab ich jetzt drei Stunden mit nem 125er Roller über Landstraßen mit indonesischem Linksverkehr gequält?" Ein ziemlich kurzer Sandstrand, dazu schwarz und steinig, zugestellt mit Fischer-Katamarane, wirklich nicht, wie man sich einen Traumstrand auf einer Pazifischen Insel vorstellt. Doch da man schon mal hier ist, kann man auch ein bisschen schwimmen gehen, aber nicht die Taucherbrille vergessen, denn nur ein paar Meter vor dem Strand, unter Wasser, liegt Ameds wahrer Schatz. Ein Korallenriff, soweit das Auge reicht, bunte Fische, große Fische, kleine, braune oder runzlige Fische, alles da, halt wie im Zoo, nur ist man hier selbst mittendrin... und es ist natürlich! Kann man mit dem Schnorchel tauchen, umso besser: Bis auf wenige Zentimeter lassen einen einige Fische ran, bevor sie die Flucht ergreifen, die Korallen können aus aller Nähe bertrachtet werden. Aber Vorsicht, besser nicht anfassen! Erstens brennt das wie Hölle, zweitens könnte man die Korallen beschädigen, und mal im Ernst, nur lebende Korallen sind schöne Korallen. Aber auch das reine Beobachten von der Wasseroberfläche reicht aus, um einen den gesamten Tag im Wasser zu halten. Ich hatte leider nur wenige Stunden im Wasser, aber die hab ich voll und ganz genossen, bevor ich mich an die recht lange Heimreise nach Ubud machen musste. Mein Fazit: für jeden, der ein bisschen Interesse am Leben unter Wasser hat, ist Amed ein Traum, den man sich leicht verwirklichen kann.

    Noch ein paar praktische Tipps: Die Fahrt mit dem Roller war machbar, wenn auch anstrengend und manchmal vielleicht ein bisschen gefährlich... Wenn man aus Ubud kommt, kann es sich lohnen einen Zwischenstop am Fledermaus Tempel zu machen, mir ist leider der richtige Name entfallen. Nunja, es gibt auch von den meisten Touristenzentren ausgehend organisierte Touren nach Amed, ich weiß nicht, wie gut die sind, oder wo man dort hingefahren wird, aber es ist sicherlich ne Alternative. Es gibt einige kleine Strandrestaurantes mit super-frischen und leckeren Fischgrichten. Dort konnte ich mir auch eine Taucherbrille ausleihen. Wer eine Unterwasserkamera hat, sollte diese mitnehmen, ich hab mir jetzt eine gekauft...für nächstes Mal. Zu den Luxus-Taucherhotels gesellen sich nun auch ein paar einfache Unterkünfte, zumindest hat uns ein Fischer erzählt, dass dies geplant wäre... zudem sind die Menschen dort noch keine Touristenströme gewöhnt und so sehr freundlich und noch nicht darauf aus einem nur das Geld aus der Tasche zu ziehen. Also, viel Freude in Amed!

    Bilder von Jan. zu Amed

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