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Reisebericht: Madeira 2006
Madeira - eine Insel mit schroffer Küste, tollen Wanderwegen und viel Grün. Wir haben Madeira im Herbst 2006 besucht und waren begeistert.
Buchung, Anreise und unsere Problemchen mit dem Mietwagen
Gebucht haben wir den Urlaub bei Lumera-Reisen, von der Organisation hat alles gut geklappt - Flugtickets, Mietwagenvoucher und Hotelvoucher erreichten uns pünktlich und die Abwicklung vor Ort hat auch geklappt. Unser Miietwagen war ein SEAT Arosa mit 50 PS - dies ist mit Blick auf die steil ansteigenden Straßen Madeiras nicht wirklich viel, aber ausreichend. Zwischendurch versagte zwar die Handbremse, aber das wurde kurzfristig vom Vermieter repariert - zum Glück, denn ohne Handbremse ist man dort aufgeschmissen, da man oft am Berg anfahren muss. Später hatten dann noch Fensterheber und der linke Blinker einige Aussetzer, aber wir hatten keine Lust, den Urlaub noch mal für einen Werkstattbesuch zu unterbrechen.
Tolle Bilder, Wanderungen, Grüne Pracht
Morgens wurden wir auf unserem Balkon von tollen Sonnenaufgängen begrüßt: Mal brachen die Sonnenstrahlen durch, mal wurden Wolken von der Sonne toll in Szene gesetzt. Dann haben wir auf diversen Wandertouren die Insel erkundet. Die Naturkulisse war beeindruckend, bei Wanderungen an der Steilküste konnte man von oben oft die tolle Brandung bestaunen. Bei den Wanderungen im Inneren der Insel gab es tolle Aussichten ins Tal und viele schöne Momente in der Natur: viel Dickicht, tolle Bäume, interessante Pflanzen, schöne Blüten, immer wieder Eidechsen und gelegentlich gelang mal ein schönes Detailfoto. Nach den Wandertouren konnten wir noch im großen Meerwasser-Pool in der Nähe unseres Hotels entspannen - das war schön! Im Meer konnte man aufgrund der schönen aber rauen Küste nicht baden.
Essen und Trinken auf der grünen Insel
Der Madeira-Wein (hier ein Bild im Rohzustand) war lecker - abends haben wir uns immer ein gutes Restaurant gesucht, auch wenn wir dazu in den nächsten Ort fahren mussten, da die vier Restaurants in unserem Dorf nicht sooo toll waren. Tomatensuppe mit Ei, Thunfisch, Degenfisch und Fleischspieße waren als typische madeirische Gerichte sehr schmackhaft. Das Frühstück im Hotel war nicht so schmackhaft, da die Marmeladen den gesamten Urlaub über zwei bis sechs Wochen über dem Mindesthaltbarkeitsdatum waren, die angebotenen Joghurts ungekühlt gelagert wurden und die Spiegel- und Rühreier im Öl schwammen. In der zweiten Urlaubswoche sind wir daher auf Müsli, hartgekochte Eier, Honig und Käsebrötchen umgestiegen.
Aber trotz dieser kleinen Wermutstropfen war es ein schöner Urlaub. Wir sind gut erholt, mit vielen Fotos und neuen Eindrücken sehr entspannt zurückgekommen.
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