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Reisebericht: Vem kan segla - Himmlisches Schweden
„Vem kan segla förutan vind, vem kan ro utan åror?“ (schwedisches Volkslied) – „Wer kann segeln ohne Wind, rudern ohne Ruder?“– Wir nicht. Wie wir dennoch wunderbare Tage auf Schwedens Seen und in Schwedens Wäldern erlebten, erfahrt ihr in meinem Reisetagebuch. Und das in Schweden (nicht nur, aber vor allem) der Himmel einfach „himmlisch“ ist, davon könnt ihr euch auf unseren Fotos überzeugen.
- 1.Tag: Fahrt gen Norden
- 2. Tag: Sonniger Morgen
- 3.Tag: Vem kann segla? – erste Segelversuche
- 4.Tag: Erkundungen in und um Arvika
- 5.Tag: Vem kan ro utan åror? – Unterwegs im Glaskogen naturreservat
- 6.Tag: Eine Insel für uns allein
- 7. Tag: Ruhetag auf „unserer“ Insel
- 8. Tag: Kampf mit Wind und Wellen
- 10. Tag: Kalt und nass
- 11. Tag: Keine Wetterbesserung
- 13. Tag: Holavedsleden - Zu Fuß durch Schwedens Wälder
- 16. Tag: Die „Bonbonstadt“ Gränna
- 18. Tag: Paddeln auf dem Sommen bei traumhaftem Wetter
- 19. Tag. Unser letzter Paddeltag
- 20. Tag: Rückreise mit Startproblemen
- Nachtrag
- Schlussbemerkung
16.08.2003
1.Tag: Fahrt gen Norden
Aså, Campingplatz, spätabends
Nach mehr als einem Jahr ohne richtigen Urlaub endlich wieder unterwegs – ich habe es vermisst. Das Auto hatten wir bereits gestern fertig gepackt und so starteten wir heute früh morgens unsere Fahrt in Richtung Norden. Die Autobahn war ziemlich voll und hinter Hannover gab es den ersten großen Stau: 20 km. Wir beschlossen ihn über Celle zu umfahren. Da wir aber offensichtlich nicht die einzigen mit dieser Idee waren, ging es auch hier nur sehr langsam voran. Bei Hamburg und ab dem Autobahnende vor Puttgarden warteten die nächsten Staus auf uns. Als es uns zuviel wurde, bogen wir von der Landstraße ab und fuhren über kleinste Straßen nach Heiligenhafen. Dort wollten wir noch die vergessene Gaskartusche für die Lampe besorgen (wir hatten nur die für den Kocher dabei), doch leider ohne Erfolg – in Heiligenhafen gibt’s nur Segel- und Angelzeug. Nach unserer erfolglosen Suche aßen wir zu Mittag eine Pizza und nahmen die Reste mit und verspeisten sie später, dank der Kühlbox, die auch wärmen kann, warm zum Abendessen in Schweden. Ab Heiligenhafen gab’s keinen Stau mehr und das Fahren wurde angenehmer. Die Zeit auf den Fähren Puttgarden – Rødby und Helsingør – Helsingborg (45 min und 20 min) verging wie im (Vogel-)Flug.
Von der Fähre in Helsingborg fuhren wir direkt weiter auf die Autobahn Richtung Göteborg, vorbei an wunderschön in der Abendsonne leuchtenden frisch abgeernteten Kornfeldern und direkt der langsam untergehenden Sonne entgegen. Kurz vor Göteborg entschieden wir uns einen Campingplatz anzusteuern. Nachdem wir am ersten abgewiesen wurden, da schon „closed“ sei, und nach einer kurzen Irrfahrt einmal im Kreis, konnten wir unser Zelt schließlich auf einem anderen Campingplatz an einem schönen Plätzchen mit Meerblick aufstellen.
17.08.2003
2. Tag: Sonniger Morgen
Aså, Campingplatz, morgens
Ein wunderschöner Morgen – habe gerade aus dem Zelt geblickt und direkt in die aufgehende Sonne geschaut - und bin jetzt richtig wach. [Und dann hatte leider mein Stift seinen Geist aufgegeben].
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Hallo Debby,
wieder ein wundervoller Schweden-Bericht von Dir voll von Natur und "Freiheit". Und: Ja - in Gränna wurden (so behautet zumindest mein Reiseführer) die Zuckerstangen erfunden, seit 1859 werden dort die rot-weißen polkagrisar hergestellt... Wir fahren übrigens wieder im Juni 2009 nach schweden - vielleicht ist bis dahin auch mein Schwedenbericht von 2006 fertig und hier zu lesen...
Michael Thaler -
Hallo Debby, wenn es der Bericht ist der Dir auch so viele Probleme bereitet hat, ist so hat sich die Mühe aber gelohnt, ist toll geworden.
LG Eva -
... das ist eben auch unser geliebtes Schweden... auf Regen folgt immer Sonnenschein!... und das Kniffelspiel ist auch bei uns immer mit im Rucksack!
Lieben Gruß Gudrun -
Hallo Debby,
es muß nicht immer der Yukon sein um wundervolle Paddelerlebnisse zu haben. Nachdem ich Deinen Bericht gelesen habe, denke ich schon mal über einen Paddelurlaub in Schweden nach. Danke für die Mühe die Du Dir gemacht hast, es hat sich gelohnt. Liebe Grüße, Evi -
Hej, hej Debby,
ein toller Reisebericht und wunderschöne Fotos!! Wecken Erinnerungen an meine letzten Reisen in dern Glaskogen...
Liebe Grüße, Julia -
Hi Debby,
was für ein toller Bericht mit klasse Fotos über eine Region. die wirklich ssuper sein muss!!
Vielleicht schaffe ich es doch mal in die nördlichen Regionen ... ;-)
LG Robert -
Hallo Debby !
Klasse Reisebericht gespickt mit ebenso Klasse Fotos. Könntest mich auf den Geschmack gebracht haben, vielleicht auch mal in den Norden zu reisen.
LG Ursula -
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Hallo Debby, jetzt bereue ich es Deinen Bericht nicht schon viel eher gelesen zu haben. Toll. Du hast eine wunderbare Tour beschrieben, in einem Land das so viele Reize zeigt. Offtmals fährt man an so schönen Gegenden vorbei und sieht nur die Oberfläche. Ihr habt Euch eine Gegend vorgenommen und sie richtig durchkämmt. Das ist Urlaub und Abenteuer. Hat viel Spaß gemacht diesen Bericht zu lesen. Auch weil nicht so viel Zivilisation dabei war. Wirklich mehr Natur und Landschaft, die einfach fasziniert. Toll!!! Liebe Grüße Christian!!
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Deine Berichte lesen sich wie ein spannender Roman!!
Gruß Georg -
Danke euch allen für eure so positiven Bewertungen und Kommentare. Freut mich, dass euch mein Bericht gefällt.
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