Reisebericht

Reisebericht: Zauber des Lake Michigan

 
 
 
 
 
Reisebericht: Zauber des Lake Michigan

In den Lake Michigan mit seinen atemberaubenden Sandstränden, den kunterbunten Leuchttürmen und den phantastischen Sonnenuntergängen habe ich mich auf Anhieb verliebt.

Inhaltsverzeichnis

Tourstart in Holland

Unsere Reise hat in Holland, einer Stadt am Ostufer begonnen. Sie trägt ihren Namen übrigens zu Recht. Neben Windmühlen und einem Tulpenfestival stößt man hier auch auf eine Klompenmanufaktur und zahlreiche holländische Nachnamen. Das Niederländische beherrschen hier freilich nur noch wenige, ihre Traditionen leben sie aber gerne. So sind auf zahlreichen Wimpeln Figuren der typischen Tracht der Niederlande abgebildet. Empfehlenswert ist ein Besuch des Bauernmarktes. Neben allerlei frischem Gemüse und Früchten, findet sich hier auch eine große Auswahl an Pflanzen und Blumen.
Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, hat die Gelegenheit einen der schönsten Campingplätze dieser Region kennenzulernen. Er liegt unmittelbar am Ufer des Lake Michigan, im Holland State Park. Wer dort sein Nachtlager aufschlagen will, braucht allerdings erst einmal das „Pickerl“. Der kleine Aufkleber ist am Anmeldeterminal erhältlich und gilt dann ein Jahr lang für alle State Parcs in Michigan. Bei der Anmeldung sollte man auch gleich nachhaken, ob es noch einen der begehrten Stellplätze am Strand gibt. Dort ist zwar auf den ersten Blick mehr los, aber dafür wird man spätestens beim ersten Blick um die hohen Dünen herum belohnt.

Das feuerrote Wahrzeichen des Strandes, der Leuchtturm, sticht zuerst ins Auge. Ihn passieren in gemütlichem Tempo die zahlreichen Segelboote, die auf den See hinaus fahren. Apropos See. Wenn ich es nicht ganz genau gewusst hätte, wäre ich felsenfest davon überzeugt gewesen ich bin am Meer. Der Sand ist unglaublich fein und weich. Der ausgedehnt Strand ist mindestens 100 Meter breit und wird von wunderschöne, hohen Dünen gesäumt. Ein wahrer Abenteuerspielplatz für große und kleine Kinder. Obwohl es einen Imbiss und einen großen Beach-Volleyballplatz gibt, hat man nicht das Gefühl, dass es sich um einen überfrachteten Ort handelt. Möven kreisen am Himmel und am schönsten ist es ohne Zweifel zur blauen Stunde – kurz vor Sonnenuntergang. Der blutrote Leuchtturm scheint dann zu strahlen. Die Menschen am Seeufer verschwimmen zu kleinen, schwarzen Punkten. Und das Wasser mit seinen sanften Wellen spiegelt das Licht auf wunderbare Weise wider. So einen Abend beschließt man dann am besten bei einem prasselnden Lagerfeuer. Träumen wird man auf jeden Fall ganz wunderbar.



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