Afrika! Vom Äquator bis zum Kap

Reisebericht

Afrika! Vom Äquator bis zum Kap

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Schon bald geht es los, auf unsere Reise, dessen Idee schon seit etwa 1 Jahr in uns schlummert. Ich wollte schon immer eine Weltreise machen. So mit allem drum und dran. Aber wann? Mit wem? Mit welchem Geld? Lange hatte ich den Gedanken wieder auf die Seite gelegt. Doch als meine Freunde im vergangenen Jahr für 3 Monate Asien bereisten, packte mich das Fernweh erneut.

Eine Freundin sprach mich ganz zaghaft an. Du,… könntest Du es dir vorstellen, evtl. vielleicht,… eine grosse Reise mit mir zu machen? Sofort war ich dafür! Schon bald war also klar, dass wir es gemeinsam probieren wollten. Schnell hatten wir uns auch auf einen Kontinent geeinigt. Es folgte ein langes Jahr voller Vorfreude, Reiseführer verschlingen, Reiseberichte lesen, Planung, und so vieles mehr. Natürlich war die Planung nicht immer so einfach, da sie in Deutschland wohnt und ich in der Schweiz lebe. Dank Email und Telefon haben wir uns dennoch gut vorbereiten können.

Und jetzt ist es soweit: wir fliegen in einer Woche nach Mombasa. Wollen dann über Tansania und Sambia bis nach Südafrika reisen. Es wird eine spannende Reise. Abgesehen, von dem grossen Abenteuer uns besser kennenzulernen, werden wir vermutlich viel mehr erleben, als wir uns je vorstellen könnten.

Ich werde versuchen immer wieder von unterwegs zu berichten und Bilder hoch zu laden. Wer mag, kann unsere Reise so mit verfolgen.



Endlich kann ich meinen Reisebericht hochladen:-)

Pläne sind dazu da geändert zu werden! Wenn uns sonst nichts bleiben sollte, dann haben wir wenigstens das auf unserer Reise gelernt
Es fing damit an, dass wir die ersten 3 Nächte in einem 3 Sterne Hotel untergebracht werden sollten, statt dessen erhielten wir ein Upgrade in ein 4 Sterne Hotel. Weiter ging es damit, dass ich regelmässig während der Reise meine Berichte schreiben und hochladen wollte, doch Dank der langsamen Verbindungen gab ich dieses Unternehmen schnell auf. An dieser Stelle ein grosses Sorry an alle, die bereits sehnsüchtig gewartet haben!
So zog es sich durch die gesamte Reise, bis wir schliesslich 5 statt nur 4 Länder auf diesem wunderbaren Kontinent Afrika bereist haben.

Ich kann jetzt schon verraten, dass wir unsere Reise in keinster Weise auch nur bereut haben, ganz im Gegenteil wir hätten es uns nicht besser erträumen können!



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Kenia Die ersten 3 Tage…

Mit Denis und Dulli

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Die ersten Tage unserer Reise waren für uns unglaublich aufregend. Nachdem wir etwa 24 Stunden unterwegs waren (inkl. Anreise zum Flughafen Frankfurt, Flug, Anfahrt zum Hotel, etc.…) waren wir einerseits völlig erschöpft und andererseits wollten wir sofort das Beste aus unserem Tag machen.

Wir kamen gegen 6 Uhr morgens am Flughafen von Mombasa an und hatten das Glück den letzten Tag der Regenzeit zu erwischen. Wer schon einmal dort war wird wissen, dass es kurz und unglaublich heftig regnen kann. Bei der Frage wie lange die Fahrt zu unserem Hotel dauert hiess es: Naja,…normalerweise etwa 1 Stunde, aber bei den ganzen vollen Wasserlöchern zurzeit wohle eher doppelt so lang. Wir fuhren also durch das verregnete und von Menschen überlaufene Mombasa Richtung Diani Beach ins Hotel. Nach dem sonnigen, ruhigen und sauberen Deutschland kommt einem alleine diese Fahrt wie ein Abenteuer vor. Zum Glück haben wir es nur im Halbschlaf registriert, sonst hätten wir wohl sofort unseren Rückflug angetreten :-)

Für die ersten 3 Nächte hatten wir im Vorhinein ein Hotel gebucht. So konnten wir zunächst „ankommen“ und uns in Ruhe umsehen, schliesslich ist ein Kulturschock nicht zu umgehen, wenn man in Afrika ist. Wir hatten Glück, denn Dank der Unruhen im Dezember haben viele Touristen unbegründet Angst bekommen und viele haben ihre Safaris komplett abgesagt oder nach hinten verschoben. Dadurch hat das gesamte Land ein riesen Geschäft verloren um nicht zu sagen, ihre wichtigen Einkünfte. Glück für uns war, dass viele kleine Hotels geschlossen hatten und wir dadurch günstig in den tollen Lodges wie auch in unserem ersten Hotel übernachten konnten.

Gleich am ersten Nachmittag beschlossen wir den „Ort“ zu erkunden. Diani Beach besteht aus einer Strasse mit einem Minieinkaufszentrum. Wirklich nicht der Rede wert. Dafür wird man an der Strasse, ob man will oder nicht von jedem angesprochen. Jambo! Wie geht’s? (ja, deutsch können die meisten dort, denn viele Deutsch besuchen diesen Strand südlich von Mombasa). Habt ihr schon Souvenirs? Wollt ihr eine Safari buchen? Gucken kostet ja nichts…! Am Anfang denkt man die sind ja alle soooo freundlich, bis man es nach dem 10. Mal nicht mehr hören mag. Und so muss man eben bestimmt Nein sagen, es ignorieren (wie soll man es ignorieren, wenn der Einheimische neben dir herläuft) oder auf die Anfragen eingehen.



Elefant

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Wir wollten sowieso eine Safari buchen und liessen uns von Denis überreden mit in sein Büro zu kommen und uns ein Angebot geben zu lassen. Am nächsten Morgen wollte er vor dem Hotel warten, damit wir ihm Bescheid geben können. Na dann,…

Am nächsten Tag wollten wir gewissesrmassen als Warm-Up für unsere Reise in einen kleinen Park in der Nähe fahren. Der Taxi-Fahrer vor dem Hotel machte uns ein Angebot uns hinzufahren und als Guide zu dienen. Natürlich viiiiiel zu teuer, aber wir wollten es ja unbedingt machen… Die Anfahrt zu den Shimba Hills war gemütlich und unsere Aufregung stieg. Die Erste Safari!! Nach einer halben Stunde im Park hatten wir noch kein einziges Tier gesehen. Unsere Stimmung lief gegen Null als wir plötzlich nach der nächsten Kurve eine Giraffe erblickten. Auf einmal wieder hellwach, hielten wir nun besser Ausschau. Wir sahen Büffel, Warthogs und Elefanten mit deren Babys. Nach 2 Stunden im Park machten wir uns wieder auf dem Weg ins Hotel und hatten einen kleinen Einblick über den Ablauf einer Safari bekommen.



Fort Jesus

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Diesen Abend wollten wir nicht im Hotel bleiben, da es dort nur von deutschen wimmelte und wir wollten doch sehen wie es da draussen ist  Wir landeten im Restaurant „Forty Thieves“, direkt am Strand gelegen kam zum ersten mal bei uns das Gefühl von Urlaub auf.

Unseren Zweiten Tag verbrachten wir mit einem Ausflug nach Mombasa. Natürlich wollten wir „wie die Einheimischen“ mit dem Matatu, einem typischen Minibus-Taxi, fahren. 0.20 bis 0.50 Cent je nach Strecke, genau das Richtige für uns. So ein Minibus hat Platz für 14 Passagiere, allerdings waren 20 Passagiere keine Seltenheit. Da sich die Altstadt von Mombasa auf einer Insel befindet wird man bei der Fähre raus gelassen und rennt dann mit allen anderen wie das Vieh zur Anlegestelle. Ein paar wenige Autos fahren mit den weissen Touristen rauf und dann werden wir eingelassen. Mit mehreren hundert Menschen stehen wir also mit im Getümmel. Man sieht nur Schwarze und Asiaten, einige Muslime in den typischen langen weissen Hemdkleidern und wir zwei weissen sind mitten drin. Wie aufregend!

Die Stadt selber hat uns nicht so gebannt. Wir sind zum Fort Jesus gelaufen und wurden natürlich sofort von einem Guide angesprochen, ob wir denn nicht seine Dienste benötigen. Da wir bereits gehört haben, dass man uns gerade dort so lange nerven wird bis wir ja sagen, haben wir gleich zugestimmt. Er zeigte uns das Fort und schlenderte mit uns durch die Altstadt mit den schön verzierten Türen und Balkonen. Zugegeben, wir hätten manche der kleinsten Gassen alleine nicht gesehen aber ansonsten war unser Guide eher überflüssig. Na dann,…



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Wir wollten pünktlich wieder im Hotel sein, denn für den Abend waren Maasai-Tänzer angekündigt. Kurz nach dem Abendessen versammelten sich die wenigen Gäste des Hotels an der Poolbar und schon kamen die Maasai herein und führten einige Tänze auf. Faszinierend ist wie sie aus dem Stand einen knappen Meter in die Höhe springen können sowie die klickenden, surrenden und schreienden Laute, die sie dabei von sich geben. Wir die Zuschauer wurden ebenfalls zum Tanz aufgefordert. Und direkt im Anschluss an die Vorführung hatte man die einmalige Gelegenheit sich für den Einsatz zu bedanken. Ein kleiner Souvenirmarkt wurde aufgebaut und man wurde förmlich zum Kauf gedrängt. Ich gönnte mir eine Kuhknochen-Halskette, die ich auch fast die gesamte Reise über trug.

Die ersten 3 Tage waren rum und wir fühlten uns völlig überrumpelt und überwältigt von den vielen Eindrücken. Schnell haben wir gelernt, dass es darum geht jeden Preis vorher auszuhandeln und –feilschen. Ausser bei den Matatus, die grundsätzlich einen Festpreis haben. Allerdings konnten wir feststellen, dass auch dieser hin-und wieder verhandelbar war. Wir hatten ausserdem genug vom Diani Beach. Es war uns trotz der wenigen Touristen viel zu Touristisch. Wir waren doch gekommen um das wahre Afrika kennenzulernen. Ab morgen sollte unsere erste richtig grosse Safari losgehen und wir freuten uns wahnsinnig darauf.



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Kommentare

  • ingaried

    Hi,

    ein wirklich interessanter und spannend geschriebener Bericht, der große Lust auf Afrikareisen weckt.

    Interessieren würde mich, wie du die Reise geplant hast und ob du dich vorher für das Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln entschieden hattest und welche Gründe es dafür gab. Auch wäre es schön zu wissen, wie lange und zu welcher Jahreszeit ihr unterwegs wart.

    Grüße

    Ingaried

  • RdF54

    Eine sehr schöne Reise und toller Bericht - man könnte trotz gebräunter Haut blass vor Neid werden ;-)

    LG Robert

  • Weina

    cooler Bericht und gute Reiseroute. Wollten uns zuerst auch die Vicfalls anschauen, die jedoch zu unserer Reisezeit Niedrigwasser führten und somit weniger spektakulär sind. Wie lang hat eig. dieser Trip gedauert?

    mfg Weina

  • Weina

    cooler Bericht und gute Reiseroute. Wollten uns zuerst auch die Vicfalls anschauen, die jedoch zu unserer Reisezeit Niedrigwasser führten und somit weniger spektakulär sind. Wie lang hat eig. dieser Trip gedauert?

    mfg Weina

  • MaoMao

    Interessant geschriebener Bericht mit vielen Informationen

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Afrika! Vom Äquator bis zum Kap 4.21 14

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