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Reisebericht: 2012.01 Peru, der Norden
Nachdem wir 2008 den Süden von Peru bereist hatten, kam uns die Idee, die Ausgrabung des "Herrn von Sipan" zu besichtigen.
Noch wenig bekannt, kann die von Grabräubern verschonte Anlage und die gefundenen Gold und Silberschätze, sich mit den Grabbeigaben von "Tutanchamun" durchaus messen.
Wie immer steigen wir in Lima im Hotel Espana ab, um uns zunächst für ein paar Tage zu aklimatisieren.
Das Hotel ist eher ein Hostal und die Preise für das Zentrum in Lima moderat. Das Publikum international. Frühstück auf der Dachterrasse mit Rundblick in das Regierungsviertel.
Abends gehen wir immer zur Plaza Mayor, direkt vor dem Präsidentenpalast. Wir setzen uns auf eine Bank und warten was passiert.
Eine Gruppe Studenten interviewt uns über die Lebensgewohnheiten in Deutschland. Wir lachen viel und stellen fest, dass in Peru die Familie auch nach dem Studium wichtiger ist, als ein gut bezahlter Job in einer anderen Stadt - schön.
Die Menschen in den Fawelas haben andere Probleme. Lima wird nach Aussagen von Wissenschaftlern die erste Stadt der Welt sein, der das Wasser ausgeht. Heute schon kostet in manchen Stadtteilen das Trinkwasser mehr wie Benzin.
Während Wikipedia für 2007 noch von 8,5 Mio spricht, sollen es heute schon ca.12 Mio. Menschen sein.
In dem Convent de San Francisco haben die Spanier früher die Knochen der Verstorbenen gestapelt. Es sollen über 30tausend dort lagern.
Wir fahren mit einem lokal Bus nach Huaraz. Busfahren ist hier ausgesprochen günstig und in mehrere Qualitätsstufen unterteilt. Die "gehobene" Mittelschicht empfiehlt uns nur mit den renomierten und teureren Gesellschaften zu fahren und dann natürlich erste Klasse. Auch wegen zu erwartender Überfälle, die es schon gegeben hat. Wir fahren immer die unterste Kategorie. Die Leute die hier fahren, haben nach unserer Logik so wenig Geld, dass ein Überfall nicht lohnt. Auch ist die Reise mit den "normalen" Einheimischen wesentlich interessanter und herzlicher mit sehr netten Gesprächen. Wir haben immer Bonbons einstecken, die wir dann an die großen und kleinen Kinder verteilen.
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Liebe Birgit, welch ein eindrucksvoller Bericht, der mich an meine eigene Reise in den Norden Perus erinnert und die Sehnsucht nach einer Wiederholung weckt.
LG, Astrid -
Liebe Birgit!
Da hast Du ja einen relativ unbekannten Teil Perus vorgestellt. Von ein paar Orten habe ich schon gehört, aber nichts Genaueres dazu gewusst. Dank Dir habe ich diese Lücke nun geschlossen. Vielen Dank für diesen informativen Bericht!
LG Susi -
Hallo Susi,
Peru, auch als Individualreisender, ist unbedingt eine Reise wert!
Vielleicht sollte man sich mit der Planung einer Reise beeilen. Es gibt ein Bevölkerungswachstum von ca. 2,3%, dh. nach unserer Reise in 2008 waren schon ca. 10% mehr Menschen dort, was nicht ohne Folgen bleibt.
LG Birgit
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