TARQUINIA - " Blicke in die Vergangenheit"

Reisebericht

TARQUINIA - " Blicke in die Vergangenheit"

Reisebericht: TARQUINIA - " Blicke in die Vergangenheit"

Hier erwartet Sie ein "Feuerwerk" an Kultur aus längst vergangener Zeit.
Bis zu 2.600 Jahre alt sind die Fresken in den Gräbern von Tarquinia. Steigen SIE mit uns hinab in die damalige Welt, ......... ja ins Totenreich der Etrusker.
Die Nekropole von Tarquinia ist seit 2004 Unesco - WELTKULTURERBE!

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...zur Geschichte der Gräber in Tarquinia.......

Landschaft um das Gräberfeld in...

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Tarquinia war eine der wichtigsten etruskischen Städte, heute hat die Stadt
ca 17.000 EW und liegt 87 km (nw) von Rom.

Unter römischer Herrschaft hieß die Stadt Tarquinii. 308 v. Chr. wurde ein Friedensvertrag mit dem römischen Reich geschlossen, welche 40 Jahre lang Bestand haben sollte. Schon 281 v.Chr, wurde die Stadt dem römischen Reich eingegliedert.
90 v. Chr. erhielt die Stadt römisches Stadtrecht.
Im 5. Jht. wurde Tarquinia zum Bischofssitz.
Im 8. Jht. von den Sarazenen zersrtört wurde die Stadt an einem nahe gelegenen Hügel neu errichtet und Corneto genannt. 1870 wurde die Stadt in das neue Königreich Italiens eingegliedert und wieder Tarquinia genannt.

Am südlichen Stadtrand befindet sich die MONTEROZZI-Nekropole mit ca 6.100, in den Fels gehauene und mit Tumuli bedeckte Grabkammern aus dem 6 Jht v. Chr. bis ins 2. Jht v. Chr., welche nicht durch Grabungen, sondern durch Ortung gefunden wurden.
150 Grabkammern davon sind mit Fresken ausgemalt.

Ab dem 4. Jht v. Chr. wurden in den Gräbern Steinsarkophage verwendet, auf deren Deckel die Verstorbenen liegend dargestellt wurden. Dazu die Reliefs, Fresken an den Wänden, teilweise noch sehr gut erhalten und sind die Totenrituale der Etrusker noch immer ( bis 2.600 Jahre alt ) anschaulich dargestellt und gut erkennbar.

Bevor wir zu den Gräbern hinabschreiten, noch ein Hinweis; nehmen SIE sich am Eingang ein "Tap" ( Tonband, einstellbar für die gängigsten Sprachen ).

Danach steigen sie die Stufen des jeweiligen Grabes hinab, schalten ihr Tonband ein und lauschen sie nun den ausführlichen Erklärung zum Grab, die Geschichte davon und die Bedeutung der Fresken an den Wänden.

Aber vergessen Sie dabei nicht die Zeit, SIE haben dort die Möglichkeit, an die
20 Gräber aufzusuchen und zu bestaunen.
Anhand der Erklärungen werden Sie nun ins "Totenreich der Etrusker" entführt"
und zu den Ritualen in den Gräbern informiert.

Es ist, als hätten uns die Etrusker "ihre Botschaften" aus dem Totenreich hinterlassen. Es herrscht dazu eine eigenartige Stimmung in den Gräbern.





Gräberfeld in Tarquinia


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Kommentare

  • Pinky3

    hallo harald, wieder ein sehr interessanter beitrag über eine region in europa die ich gar nicht kenne, aber durch deinen informativen bericht aufmerksam darauf gemacht wurde, vielen dank dafür..........lg gaby

  • Blula

    Also Harald, bei meinem nächsten Rombesuch, wann auch immer das mal wieder sein mag, muss Tarquinia mit drin sitzen. Das lasse ich mir bestimmt nicht entgehen. Danke für diesen wieder so ausgezeichneten Bericht von Dir!
    LG Ursula

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. TARQUINIA - " Blicke in die Vergangenheit" 4.91 11

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