Reisebericht

Reisebericht: LADAKH - "Reisen im Ring der Klöster" - ein Kloster steht am Felsen LAMAYURU..

 
 
 
 
 
Reisebericht: LADAKH - "Reisen im Ring der Klöster" - ein Kloster steht am Felsen LAMAYURU..

LAMAYURU, eines der ältesten Klöster in Ladakh liegt an der Strecke von LEH - DELHI, in einer Höhe von 3.800m und stammt bereits aus dem 11 Jht. an die 100 Mönche sind dzt. im Kloster tätig.

 
 
 
 
 

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LAMAYURU - ein Kloster "steht am Felsen" - die Reisebewegung über 9 Stunden.

Leh – Lamayuru – Alchi, - 9 Stunden am Weg.....

..unsere Fahrer waren wieder gefordert, unsere heutige Fahrt LEH- LAMAYURU-ALCHI sollte über 9 Stunden andauern.

„Good Morning“ – mit diesem Gruß begrüßen die Fahrer in Ladakh IHRE Gäste am Morgen.
Das Fahrzeug – „bliz-blank“ gereinigt und das Wasser für die Touristen im Fahrzeug verstaut.
Sie sind die Bezwinger der „Straßen“, …die Bezwinger der Bergstraßen, u n d die Bezwinger der höchsten Pässe der Welt.
Die meisten von Ihnen haben Ihre Lenkerkarrieren auf Lastwagen begonnen.

Jeder Tourist, welcher diese Pässe, Straßen, Täler und Übergänge in Ladakh bereits „bezwungen“ hat, weiß inzwischen, welche Leistung diese Fahrer dabei erbringen.

Oft trennen das eigene Fahrzeug nur Millimeter von den Abgründen, am liebsten würde man „aussteigen“, doch mit „Please Sir“ und mit einer kleinen (beruhigenden) Handbewegung geben die Fahrer zu verstehen, dass sie auch die „engste“ Situation stets im „Griff“ haben.

Zumindest drei Monate – fern ihrer Familien – verrichten sie täglich ihren „Job“ für die
doch schon beträchtliche Zahl an Touristen in Ladakh.
Bei zahlreichen Touren sind sie nicht nur Fahrer, sondern auch die Guides der Touristen.
Ich habe mir vielen Touristen gesprochen, alle waren froh, hier so sichere Fahrer kennen gelernt und mit ihnen die schweren „Strecken“ bewältigt zu haben.



Die Fahrt beginnt.

 
 
 
 
 

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Beim Zusammenfluss des Indus und des Sanskar machten wir einen Fotostopp. Die Flüsse sind im Jänner zugefroren, dann gibt es Flusstrekking. Wir passierten das Militärlager Zanskar und den Ort Basko und machten einen Stopp oberhalb des Ortes mit schönem Blick auf Kloster und Dorf. Die Gerste war schon reif, etliche Felder schon geschnitten, die Garbenbündel wurden am Rücken nach Hause getragen, das Stroh am Hausdach getrocknet. Auch die Marillen waren fast reif. Die Straße führte entlang des Indus, die mächtigen grauen Fluten wälzten sich über viele Stromschnellen.Wir fuhren auf der Straße Richtung Flughafen, rundum große Militäranlagen. Den Kontrollposten Phiyang passierten wir um 9 Uhr, große Verwüstungen vom Hochwasser des letzten Jahres waren noch zu sehen. Brücken wurden weggerissen, das Militär hatte Behelfsbrücken errichtet.
Der Highway Nr. 1 ist die Hauptverkehrsroute Leh – Delhi, am Ladakhi Highway, eine Fahrt von sieben Tagen.



 
 
 
 
 

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Durch enge Täler und Schluchten

 
 
 
 
 

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Um 10.45 Uhr Stau wegen Straßenbauarbeiten, die Straße wird verbreitert. 11.15 Uhr Sperre wegen Sprengung, 40 km vor Lamayuru, bis 11.40 Uhr. Danach war die Asphaltstraße neu, jedoch immer wieder von Schotterpisten unterbrochen. Große Lastkraftwagen kamen uns entgegen, in den Dörfern reife Marillen, Weizen- und Gerstenfelder.
Um 12 Uhr passierten wir das Militärlager Khaltse und machten Teepause im gleichnamigen Ort um 12.30 Uhr. An der Straße lagen viele kleine Geschäftchen, wo Gemüse – Karotten, Spinat, Petersilie, Zwiebel, Rettich, Tomaten und Marillen, frisch und getrocknet, verkauft wurden. Die Marillen schmeckten köstlich.



 
 
 
 
 

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Lamayuru wird erreicht

 
 
 
 
 

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Bei der Weiterfahrt um 12.45 Uhr mussten beim Polizeikontrollpunkt in Khaltse die Pässe vorgewiesen werden. Die Straße war nun frisch asphaltiert und wir hatten tolle Ausblicke in das tiefe Tal des Indus und auf die Berge rundum, die je nach Gestein rot, grün, braun und gelb waren.

Um 13.45 Uhr erreichten wir Lamayuru. Nach dem Picknick mit Minztee unterhalb des Klosters fuhren wir um 14.15 Uhr vorbei an vielen Chörten zum Kloster hinauf. Es liegt auf der Spitze von Sandsteinbergen, die Erosion hat schon tiefe Furchen geschliffen. Die weißen Chörten und Klostergebäude ragten in den blauen Himmel – welch ein Motiv!!!



 
 
 
 
 

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Wir sind im Kloster ...

 
 
 
 
 

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Das Kloster Lamayuru liegt 124 km westlich von Leh als einsamer Wachposten in einer endlosen Bergwildnis und ist eines der ältesten Klöster Ladakhs. Die ersten Gebäude wurden im 11. Jh. errichtet und bald siedelten sich hier 400 Mönche der Kadampaschule (Gelbmützen) an. Im 15. Jh. wurde das Kloster in eine Niederlassung der Rotmützen umgewandelt und ist bis heute eines der größten in Ladakh.



 
 
 
 
 

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SONAM, unser Guide führt uns durchs Kloster

 
 
 
 
 

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Über viele Stufen erreichten wir den Klosterhof, viele Gebetsmühlen säumten den Weg. Das Hauptgebäude des Klosters stammt aus dem 16. Jh., es beherbergt die Versammlungshalle, im Vorraum zu beiden Seiten Gemälde mit den Schutzgöttern und das Rad der Lehre. Im Innern schöne Thankas, an der rechten Wandseite zwischen den Bücherreihen befindet sich die kleine Höhle, in der Naropa (indischer Yogi, Klostergründer) meditierte. Am Altar sieht man Buddha Shakyamuni mit seinen beiden Lieblingsschülern sowie einige Äbte mit ihren typischen roten Lamamützen.
Die große Chörtengruppe vor dem Hauptgebäude enthält die Reliquien vieler Mönchs-generationen. Wir umrundeten die weißen Stupas mit den vielen Gebetsmühlen und Reliefplatten. Der Löwentempel liegt am Abhang bei den Mönchswohnungen, der Zugang ist im Bau, deshalb besuchten wir ihn nicht.



 
 
 
 
 

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Die Rückfahrt nach ALCHI



Um 14.55 Uhr fuhren wir zurück Richtung Leh, das Kloster Alchi liegt 64 km westlich von Leh. Bei der Baustelle sahen wir im Vorbeifahren die Sprenglöcher in den Felsen. Um 16 Uhr erreichten wir die nächste große Baustelle, der Verkehr stand still bis 16.45 Uhr. Dann fuhren alle gleichzeitig los, aber mit dem Ladakhi Fahrstil funktionierte alles.

Um 17 Uhr nahmen wir die Abzweigung nach Alchi.



 
 
 
 
 

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Das Dorf ALCHI, auch unser Hotel - das abentliche Ziel ist erreicht.

Das Dorf ALCHI, mit seinem 1000 Jahre alten Kloster liegt in 3.235 m Seehöhe.
Vor dem Hotel ein großer Gemüsegarten mit Kraut, Tomaten, Salat, Zwiebel, dunkelroten Malven und einem großen Nussbaum mit vielen Früchten.

Das Dorf liegt auf einer Schwemmlandterrasse in einer der fruchtbarsten Gegenden Ladakhs. Wegen des milden Klimas wachsen hier die süßesten Aprikosen und die Bauern ernten zweimal im Jahr.
Nun hatte die Ernte begonnen, Gerste wurde geschnitten.

Am nächsten Tag wollen wir das Kloster in ALCHI besichtigen.......



 
 
 
 
 

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