Gabun- Ein wiedersprüchliches Land das sich zu entdecken lohnt

Reisebericht

Gabun- Ein wiedersprüchliches Land das sich zu entdecken lohnt

Reisebericht: Gabun- Ein wiedersprüchliches Land das sich zu entdecken lohnt

Libreville - schöne, saubere Stadt mit seiner Strandpromenade am Meer gelegen - Auf der Piste nach Cap Estérias und Santa Clara : erster Einblick in die traumhafte Landschaft des dichten Regenwaldes - und schliesslich ein letzter Badetag -Ausflug mit der Fähre zur Ponite Denis mit seinen traumhaften Stränden....

Libreville

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Libreville - sympatische Hauptstadt !

Unsere erste Station in Gabun ist Libreville, eine saubere Stadt am Meer gelegen mit seiner schönen Küstenstrasse , viel Verkehr und Taxis, die einem ins Stadtzentrum befördern wo man essen und shoppen gehen kann. Der "Marché artisanale" bietet Ware aus ganz Afrika und das Ambiente ist bunt und fröhlich, obwohl man als Westafrika- kenner keine besonderen Überraschungen erlebt, kommt die meiste Ware doch aus Senegal. Tolle Masken und Raffia werden örtlich hergestellt, schöne Stoffe, Schmuck und sonstige Mitbringsel kann man durch hartnäckiges Handeln zu einem halbwegs guten Preis ergattern, welcher jedoch durch Importgebühren erheblich höher ist als im Ursprungsland ! Die Bevölkerung wirkt sehr europäisch, auch durch ihre Kleidung und das gehobene Durchschnittseinkommen erlaubt es den Familien ihre Einkäufe in den grossen Shoppingcenter zu tätigen, Café's und Bars sind voll mit "Hommes d' affaires", die ihre Geschäfte abwickeln oder sich einen Kaffee/ Plausch zwischendurch gönnen. Man sieht keinen Schmutz auf der Strasse noch an den Stränden, eine funktionnierende Müllabfuhr und funktionnierendes Ampelsystem - beweisen ein gewisses Einhalten von Regeln und macht Libreville zu einem sympatischen Ort- wenn auch untypisch für Westafrika besucher. Die typische Ambiance, das bunte Treiben von Strassenverkäufer und spielenden Kinder, das Tragen von Boubou's und Kopfschmuck der Frauen fehlt hier um sich tatsächlichen in einer afrikanischen Stadt zu wissen -
Man sieht keine Bettler, keine Armut und die Hauptverkehrsstrassen sind in gutem Zustand, die Häuser aus den 70, 80' ern die zwar gewisse Renovierungsarbeiten benötigen, aber durchaus europäischen Standard aufweisen. Im Norden der Stadt - die Quartiers Residentiel, mit Botschaften, Grossfirmen und einem neu gebauten Stadium welches durch imposante architektonische Herausforderungen verblüfft.
Libreville ist eine sehr grüne Stadt, der Strand umsäumt von Palmen und dahinter Wäldern und das Stadtbild dadurch sympatisch, da es keine Hochhäuser gibt und auch das Industriezentrum ( wenn man es überhaupt so nennen kann!) ausserhalb gelegen ist. Fährt man stadtauswärts Richtung Lambarené sieht man dann das andere "Libreville", mit schlecht ausgebauten Strassen, Baracken der Handwerker, Tischler, Schweisser, Autoreparaturwerkstätten, kleinen Shops und Kiosks. Pisten die erst zu Landesstrassen/ Autobahn ausgebaut werden um dem heimischen Transportsystem gerecht werden zu können......Libreville ist in Aufbruch- touristisch gesehn gibt es viele Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten, die noch nicht ausgeschöpft sind. Als Tourist fühlt man sich als Entdecker einer Stadt, die in ein paar Jahren zu einer der bedeutensten Städte Westafrika' s zählen wird.
Die Nähe Libreville's zu unentdeckten Landschaften und ein besseres Transportsystem ( Flughafen, Fähren) Richtung Urwald im Süden mit seinen Nationalparks und der geschützen Pflanzen und Tierwelt dieses Landes - könnten dazu beitragen diesen Schatz , dieses ungeheure Potential an Naturerlebnis der breiten Masse zugänglich zu machen. Die Frage ist- will man das ?



Santa Clara



Mit dem Geländewagen nch Santa Clara Cap Estarias

Von Libreville rauszukommen um dem Verkehrschaos und dem Alltag zu entfliehen- ist einfach ! Bevorzugt mit Geländewagen und einer guten Portion Abenteuergeits- versteht sich- besonders wenn man die Strassenverhältnisse noch nicht kennt. Richtung Norden führt eine Landstrasse zuerst nach Angondje, danach einfach nur dem Cap folgen.....man verlässt die asphaltierte Strasse, zumindest war es damals noch so und - rechts und links umgibt einem der Urwald mit seinen hohen Bäumen, Geräusche von Vögeln und die rote sandigen Strassen kontrastieren gut mit dem saftigen Grün der Landschaft. Hier hat man nicht nur das Gefühl im tropischen Regenwald zu sein- man ist es auch !
Deswegen bieten solche Ausfahrten Gelegenheit sich mit dem afrikanischen Kontinent samt Klimazeiten zu beschäftigen, wenn auch nur für einen kleinen Ausflug in Urlandschaften. In der Regenzeit können Schlammlöcher auftreten, die man tunlichst umfährt, will man nicht auf halber Strecke steckenbleiben.


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Kommentare

  • Ingeborg44

    Der Bericht ist sehr informativ und hat mich neugierig gemacht. Hoffentlich kommt noch mehr davon!!!

  • matulr

    Hallöchen,
    auch ich wünsche mir MEHR Informationen über Gabun! Wäre das möglich?
    Vielen herzlichen Dank für das Appetithäppchen!
    LG ULI

  • Pinky3

    ...........mir hat Dein Reisebericht gut gefallen, ich hätte ebenfalls gerne noch etwas mehr gelesen und auch noch mehr Fotos gesehen, denn Bilder sagen noch mehr aus als Worte...... LG Gaby

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