-Teil 2 - Ägypten, ein wunderbares Land gezeichnet von Schicksalsschlägen

Reisebericht

-Teil 2 - Ägypten, ein wunderbares Land gezeichnet von Schicksalsschlägen

Reisebericht: -Teil 2 - Ägypten, ein wunderbares Land gezeichnet von Schicksalsschlägen

Drei Jahre nach unserem ersten Besuch in Ägypten kamen wir im August 2011 und im März 2012 zurück.

Bevor wir 2011 und nochmals im März 2012 nach Ägypten reisten informierten wir uns ausgiebig über die politische Lage. Kairo und die typischen Touristenorte kamen für uns nicht in Frage und somit entschlossen wir uns nach Marsa Alam zu fliegen, die Stadt liegt im südlichen Ägypten am Roten Meer.

Ungefähr eine Stunde Autofahrt von Marsa Alam gibt es zwei Hotels die direkt am Meer liegen mit hauseigenem noch teilweise intaktem Riff, da wir im August dort waren betrug die Wassertemperatur ca. 28 Grad, im März bzw. in den Wintermonaten sind es ca. 22 Grad
Die Temperatur im August so wie auch im März sind geradezu ideal um die Unterwasserwelt zu erforschen.
Auch die Wüste Ägyptens wollten wir uns nicht entgehen lassen, wir wollten sehen wie die Beduinen dort leben und mehr darüber erfahren wie das Leben in solch einer kargen Landschaft funktioniert.

Auch über den 25. Januar den „Tag des Zorns "
wollten wir mehr erfahren, wo alles begann und wie es dazu kam.

Am Anfang war das Feuer

Am Anfang war...

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Die Bilder von Protesten am Tahrir Platz in Kairo sind um die Welt gegangen. In nur 18 Tagen haben Demonstranten ein Regime gestürzt und somit ihre Forderung nach Demokratie geltend gemacht, aber wie kam es dazu, was hat die Menschen dazu bewegt ?

Es war ein tunesischer Gemüsehändler, dessen Selbstverbrennung im Dezember 2010 in Sidi Bouzid für Schlagzeilen sorgte. Er war der Auslöser der Revolution in Tunesien 2010 / 2011, die zum Sturz von Zine El-Abidine Ben Ali, nach über 20 Jahren diktatorischer Herrschaft führte.

Mohamed Bouazizi war einer der Wegbereiter des Arabischen Frühlings und veränderte dadurch die arabische Welt.
Das Feuer war entfacht und es kam zu einem “Flächenbrand“,
den nicht nur die arabische Welt sondern auch Europa spürte.

Ägypten 2011
Der Aufstand in Ägypten begann am 25. Januar 2011, dem Tag des Zorns. Am 11. Februar 2011 trat der langjährige Staatspräsident Husni Mubarak zurück und ein Militärrat übernahm die Macht. Dieser sicherte den Demonstranten freie und demokratische Wahlen sowie die Aufhebung des seit 30 Jahren geltenden Notstandsgesetzes zu, wozu es bis heute aber nicht gekommen ist.

Der Arabische Frühling bestimmt noch bis heute Unruhen und Proteste in folgenden Ländern. Die Gefahr ist größer als man glaubt zu wissen, zahlreiche Verletzte und Tote Menschen, die für ihre Freiheit und Demokratie kämpften, sind meistens die Folge.

Unruhen in Algerien Januar 2011

Proteste in Bahrain Februar 2011

Demonstrationen in Dschibuti Februar 2011

Demonstrationen im Irak Februar 2011

Proteste im Jemen Januar 2011

Proteste in Jordanien Januar 2011

Demonstrationen in Kuwait im Februar 2011

Massenproteste in Libyen Februar 2011
Der öffentliche Internetverkehr im Land wurde lahmgelegt und der Zugang zu sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook gekappt.

Massendemonstration in Marokko im Februar 2011
Nach einem Aufruf über das Internetportal Facebook demonstrierten am 20. Februar 2011 tausende Menschen für politische Reformen und mehr Demokratie.

Mauretanien Januar 2011
Auch in Mauretanien kam es Anfang Januar sowie im Februar 2011 zu kleineren Demonstrationen.

Demonstrationen in Oman Februar 2011

Palästinensische Gebiete Januar 2011
In den Palästinensischen Gebieten wurde vom Januar bis April 2011 immer wieder demonstriert bei denen die Polizei teils gewaltsam durchgriff.

Demonstrationen im Sudan Februar 2011

Protestaufrufe in Syrien 2011
Nach UN Angaben wurden nach den Protesten im April 2011 mehr als 5000 Zivilisten von syrischen Sicherheitskräften getötet.

Auswirkungen auf nicht-arabische Staaten

Auch außerhalb der arabischen Welt blieben die Proteste nicht ohne Beachtung. In den südlich der Sahara gelegenen Staaten und in China zeigten sich verschiedene Machthaber alarmiert und trafen
Maßnahmen, um mögliche Proteste bereits im Keim zu ersticken.

Proteste in China Februar 2011
Im Februar kam es in China nach Aufrufen im Internet erstmals zu Protesten.

Proteste im Iran Februar 2011
Im Iran gab es zeitweise Proteste gegen das dortige Regime, die durch die arabischen Proteste gestärkt wurden.

Demonstrationen in Malawi Juli 2011
Die Festnahme eines Dozenten der Universität von Malawi, der Parallelen zwischen Problemen in der arabischen Welt und solchen in Malawi aufgezeigt hatte, führte zu lang anhaltenden Protesten von Studenten und Dozenten für akademische Freiheit. Bei erneuten Demonstrationen am 20. Juli 2011 weiteten sich die Proteste aus, auch
wirtschaftliche und finanzielle Probleme wurden angesprochen.


Proteste in Spanien Mai 2011
Die landesweiten Proteste in Spanien seit Mai 2011 berufen sich unter anderem auf die Revolutionsbewegungen in der arabischen Welt.



Die Hoffnung stirbt zuletzt

Graues Kairo

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Im März 2012 waren wir nochmal in Ägypten und sprachen mit den Menschen über ihre Hoffnung, Träume und über die Zukunft eines neuen Präsidenten.

Mehr als ein Jahr nach dem Sturz von Ägyptens Staatspräsident Husni Mubarak geht die Suche nach einem neuem Präsidenten los. Seit dem 10.3.12 können sich die Kandidaten zur Wahl des nächsten Staatschefs registrieren lassen.
Voraussichtlich wird am 23. und 24. Mai. 2012 gewählt.
Am 21. Juni soll nach Angaben der Wahlkommission das Ergebnis verkündet werden, dann liegt die Zukunft Ägyptens in neuen Händen.

Es waren Menschen wie Du und ich mit denen wir sprachen, sie sprachen voller Hoffnung, für sich und ihre Kinder, allerdings gab es Menschen die zweifelten, ein Ägypter sprach:
„Das er einer Hure mehr Vertrauen schenke als der Ägyptischen Politik „

Mit diesem Satz hat er nicht ganz Unrecht denn einige Kandidaten die sich zur Wahl stellen sind mehr als fragwürdig, es sei auch im Moment ein absolutes Chaos wegen der Präsidentschaftswahl in Ägypten.
Ägypten braucht einen Präsidenten der die Menschen führt, ihnen den Weg weist, und das Land Korrekt regiert, darin sind sich alle einig. Keiner möchte mehr hungern oder durstig sein, nach der Schule auf der Straße stehen oder für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
Die Menschen wollen keine Unterdrückung mehr, gleiches Recht für alle wird gefordert.

Husni Mubarak war es egal ob die Kultur der Pharaonen zerfällt oder ob Touristen das Land besuchen, er hatte schließlich mehr als genug Geld in seiner Amtszeit illegal erwirtschaftet.
Das Vermögen von Husni Mubarak wird auf 40 Milliarden Dollar geschätzt, die Chancen, das gesamte illegal erworbene Vermögen dem ägyptischen Volk zurückzugeben, schätzen Experten allerdings als gering ein. Denn die Herrscherfamilie verfügt in der Regel über einen ganzen Stab an Beratern, die die Herkunft und den Fluss des Geldes geschickt verbergen können.
Mit Erpressung wird nun versucht an das Geld der Mubaraks heran zu kommen indem man ein Lösegeld für die Freilassung des Vaters und der Söhne fordert.
Ob sie allerdings jemals wieder frei gelassen werden ist ungewiss.



Wenn die Angst zur Vergangenheit wird

Victory

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Wenn gegen Ende Juni das Wahlergebnis feststeht und die Ägypter nicht mit dem neuen Präsidenten zufrieden sein sollten wird es wiederholt Proteste geben, manche Ägypter sagten, dass es dann vermutlich zu mehr Blutvergießen kommt als bisher.
Die Menschen zeigen keine Angst mehr nach jahrelanger Unterdrückung haben die Ägypter jede Angst verloren denn was können sie noch verlieren wenn sie schon keine Freiheit mehr besitzen.

Die Korruption und die Armut auf den Straßen Ägyptens hat in den letzten 10 Jahren stark zugenommen.
Jetzt wo Husni Mubarak gestürzt ist wird die Korruption in dem Land noch größer werden als bisher.
Die Überfälle auf Touristen haben 2012 wieder zugenommen.
Nach den neuesten Angaben ist es offensichtlich dass es keine Terroristischen Aktivitäten waren sondern Ägypter die Überfälle auf Touristen machten.



Die Safari

Das Dromedare....

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Safari bedeutet in der Sprache der Swahilis = Reisen,
gereist sind wir in die Wüste für einen Tag, bis spät in den Abend.
Vom Hotel aus ging es mit dem Jeep nach ca. zwei Stunden Fahrt in die Steinwüste von Ägypten.
Die Informationen bekamen wir von einem sehr netten jungen Mann der sich ein Zubrot für sein Studium verdiente, seine Arbeit als Guide machte er hervorragend.
Auf dem Programm standen die Erklärung der Flora, der Wüste sowie ein kleiner Einblick in das Leben der Beduinen mit einer uralten Tradition, dem Derwisch.

Die Wüste leuchtete nach verschiedener Sonneneinstrahlung in sehr unterschiedlichen herrlichen Farben.
Es war immer wieder faszinierend die einzelnen Gesteinsschichten in der Sonne glitzern zu sehen.
Unedel- und Edelmetalle werden noch heute in der Ägyptischen Wüste abgebaut.
Der Akazienbaum ist sehr wichtig für die Beduinen wie auch ihre Dromedare. Aus dem Harz ( Gummisaft ) der Bäume mischen die Beduinen mit anderen Kräutern Medizin gegen verschiedene Krankheiten. Der Saft der Akazie wird auch als Nahrungsmittel verwendet.
Dromedare fressen die Blätter der Akazie um Flüssigkeit aufzunehmen. Meistens findet man in der Nähe der Akazie Wasser da aber der Grundwasserspiegel sinkt wegen der überdimensionalen Bewässerung der Hotels, müssen die Akazien teilweise künstlich bewässert werden.

Das Leben in der Wüste ist Hart und beschwerlich überleben kann nur der, der mit ihr aufgewachsen ist und die Natur in der Wüste zu schätzen und zu gebrauchen weis.
Die Dromedare der Beduinen sind das wichtigste gut was sie besitzen ohne diese Nutztiere wären sie nicht in der Lage in der Wüste zu überleben.
Dromedare können Tagelang ohne Wasser auskommen und genauso gut auch Wasser finden.
Durch ihren sehr stark ausgeprägten Geruchssinn riechen sie das Wasser bis zu einer Tiefe von ca. 20 Meter.
Wenn ein Beduine Wasser braucht lässt er sein Tier wenn es Durst hat nicht trinken, der Beduine weiß genau wie lange sein Dromedar ohne Wasser auskommt ohne es verdursten zu lassen.
Fast im letzten Moment macht er sich mit dem Tier auf um eine neue Wasserstelle zu finden, mit dem Huf schabt das Tier an der Stelle und der Beduine brauch dann nur noch zu graben.
Wenn ein Beduine nachts unterwegs ist orientiert er seine Richtung an den Sternen tagsüber an der Sonne und dem Gebirge.

Der Größte Feind für Mensch und Tier ist der Chamsin = Wüstensturm.
Er erwacht meistens im April wegen der Wetterumstellung von den noch kälteren Wintertagen zu den wärmeren Temperaturen des Sommeranfangs.
Der Chamsin ist ein brennend heißer Wüstenwind, man bekommt keine Luft und kann sich kaum auf den Beinen halten wenn er bläst, der Sand dringt sehr schnell in alle Öffnungen am Kopf ein, wer nicht schnell Schutz findet kann dem Tod ins Auge blicken.

Abends im Lager genießten wir den Sonnenuntergang und sahen dem traditionellem Derwisch Tanz zu.
Meistens bezieht sich Derwisch auf eine spezifische Art von Spiritualität.
Der Begriff Derwisch leitet sich vom persischen Wort dar =Tor ab, ein Sinnbild dafür, dass der Bettler von Tür zu Tür wandert. In der Symbolik bedeutet dies auch die Schwelle zwischen dem Erkennen der diesseitigen irdischen und der jenseitigen göttlichen Welt.
In anderen Ländern wie der Türkei wird der Tanz als Trancetanz
( wegen dem ständigen drehen ) genutzt um mit Gott Verbindung aufzunehmen.



Das Leuchten...



Das Rote Meer

Ernähren tun sich....

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Für die einen ist es ein Tauchparadies, für die anderen ein wichtiger Transportweg. An seinen Ufern erheben sich Wüstengebirge, in seinen Tiefen verbirgt es eine schillernde Vielfalt an Fischen und Korallen.
Das Rote Meer ist ein Riss der vor 25 Millionen Jahren entstand, dieser Riss hat eine Oberflächengröße von ca. 40000 Quadratkilometer und Tiefen bis zu 2000 Metern. Es ist ein Nebenmeer des Indischen Ozeans, misst einen schmalen Verlauf und hat eine Länge von 2000 km.

Woher kommt der Name dieses Meeres ?

Es gibt verschiedene Erklärungen, woher das Rote Meer seinen Namen haben könnte.
Zum einen ist hier die Blaualge heimisch, die sich in ihrer Blüte rostrot färbt. Die Blaualgen schwimmen direkt unterhalb der Wasseroberfläche und lassen so das Wasser rötlich schimmern.
Vielleicht haben auch phönizische Seefahrer dem Roten Meer wegen der roten Felsen an der Küste diesen Namen gegeben. Das Gestein enthält Eisenoxid das für eine rötliche Färbung verantwortlich ist
( siehe Bild, „Die Goldene Wüste“ ).

Die Iranischen Seefahrer wiederum benannten üblicherweise die Himmelsrichtungen nach Farben.
Rot stand für Süden und das Rote Meer lag aus iranischer Sicht im Süden.

Genaueres über den Ursprung des Namens weiß man allerdings nicht und wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben.

Schon die alten Ägypter benutzten das Rote Meer als Transportweg, heute fahren große Öltanker über das Rote Meer indem auch Öl gefördert wird was den Korallengärten neben dem Klimawandel erheblichen Schaden zufügt.

Das Rote Meer und seine vielen Korallenriffe sind für eine spannende Unterwasserfotografie wie geschaffen und machen es zu einem wahren Korallengarten.
Noch immer hat man nicht alle Bewohner des Roten Meeres ausfindig gemacht bisher hat man über 1000 Wirbellosen Arten und mehr als 200 Weich und Hartkorallenarten erfasst.
Das Rote Meer zeichnet sich durch die unterschiedlichsten Ökosysteme aus mit mehr als 1100 Fischarten, wovon ca. 10% nur in diesem Meer gefunden werden und nirgendswo anders auf der Welt.



Es gibt zwei Arten....



Das Abendmahl

Das Abendmahl

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Der Monat Ramadan ist der einzige Monat, der im Heiligen Qur-an namentlich erwähnt ist. Das Wort Ramadan ist abgeleitet von der Wortwurzel Ra-ma-dan, was die Hitze, Ruhelosigkeit und Härte beschreibt.

Die erste Bedeutung von Ramadan ist die Hitze der Sonnenstrahlung im Sommer auf die trockene Erde mit allen ihren Härten. Die Araber haben damals ihre Monate nach den jeweiligen zeitlichen Vorkommnissen und Zuständen benannt und damals ereignete sich Ramadan während eines hitzigen Sommers. Durst, Hunger und verhältnismäßige Ruhelosigkeit wegen der Selbsterziehung und anderen Anstrengungen begleiten mehr oder weniger immer das Fasten.
Was auch noch eine besondere Gelegenheit ist, sich daran zu erinnern, was Hunger und Not bei den Bedürftigen Menschen ist.
Es ist keine Zeit der Faulheit, des langen Schlafens oder der Langeweile.

In vielen Religionen gibt es einen „ Ramadan“ oder Fastenzeit sie wird nur in verschiedenen Zeiten und Anlässen je nach Religion ausgeübt.
Das Fasten ist eine religiöse Praxis die im Islam zu den Fünf Säulen
gehört, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchführt.
Die anderen Säulen sind das Glaubensbekenntnis, das fünfmalige Gebet, die Almosensteuer und die Pilgerfahrt nach Mekka.

Vom Ramadan ausgeschloßen sind Schwangere, Kinder, kranke und ältere Menschen sowie weit Reisende.



Die fünf Säulen....



Ma'as salama

Ob wir Ägypten nochmal bereisen wissen wir nicht, was wir aber wissen, dass uns dieses facettenreiche Land immer wieder auf seine eigene Art und Weise verzaubert hat.

Ägypten, ein Land, welches man verstehen kann……


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Kommentare

  • Blula

    Ägypten, dieses faszinierende Land... .Ich möchte auf jeden Fall auch noch einmal dorthin reisen, doch in diesen Zeiten? Ihr habt es gewagt, seid sicherheitshalber ans Rote Meer geflogen. Auch Teil 2 Eures Berichtes ist sehr lesenswert. Ihr berichtet auch hier wieder nicht "nur" über Eure Urlaubserlebnisse, die an sich ja schon reizvoll und spannend genug sind, nein, Ihr zeigt vornehmlich die augenblickliche politische Lage auf, die Machtkämpfe der Bevölkerung und die Entwicklung der Revolte.
    Wieder ein ***** Hintergrundbericht. Ich sage Danke!
    LG Ursula

  • agezur

    Einen Besuch in einem Land, das sicher mehr als alte Kultur und modernes Holyday - Feeling zu bieten hat. Menschen begegnen und versuchen sie zu verstehen - das vermittelt mir euer gut recherchierter und einfühlsam geschriebener Bericht!
    Danke!
    LG Christina

  • ingepeter (RP)

    .... ein Bericht, der sehr nachdenklich stimmt. Sicherlich die Medien sind täglich voll mit Informationen über die Schwierigkeiten der Menschen auf ihren Weg in die (vielleicht und hoffentlich) Freiheit, doch irgendwie verliert man schon fast den Überblick, wo brennt es denn nun man meisten und aktuellsten. Eure Auflistung, die wahrscheinlich nicht einmal vollständig ist (und das berechtigt), deklariert die kurze Zeit, die Räumlichkeit und die Häufung, zeigt auf, wo es überall brodelt und brennt. Gut gemacht und auch der Übergang zum leichteren Urlaubsvergnügen ist Euch sehr gut gelungen. Dem Land und den Bewohnern kann man nur wünschen, dass sie besseren, zufriedeneren Zeiten entgegen sehen dürfen - danke für euren aufschlussreichen Bericht ... Gruss Inge

  • Zeitreisende

    Sehr spannend und sehr lehrreich ! Vielen Dank dafür ! LG Dani

  • Bluesfreundin (RP)

    Toll geschrieben und mit viel Hintergrundwissen gespickt..danke dafür-LG Sigrid

  • Wuestenfrau

    GROSSARTIG!!! Nur ein Satz den ihr geschrieben habt und mir persönlich auch viel bedeutet, " Das Leben in der Wüste ist Hart und beschwerlich überleben kann nur der, der mit ihr aufgewachsen ist und die Natur in der Wüste zu schätzen und zu gebrauchen weis." es ist so WAHR!
    Super geschrieben, Grüße aus Marokko
    Diana

  • Guido

    Beeindruckender Bericht mit sehr vielen interessanten Infos.
    Liebe Grüsse
    Guido

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  • pleuro

    Ägypten ist für mich ein sehr faszinerendes Land, das ich sehr gerne wieder bereisen würde. Aber vorerst nehme ich vorlieb mit einer virtuellen Reise und begleite euch. Danke!
    LG Anne

  • vierfussler

    Ja, Ägypten ist ein besonderer Fall. Es ist wie seine Hauptstadt. Laut, Schmutzig, Spanend und Liebenswürdig. Leider kommt jetzt noch die Kriminalität hinzu. Doch wer einmal Nilwasser getrunken hat, kehrt immer wieder dort hin.
    Wie in eurem Klasse Bericht habe ich meine 5 Reise nach Kairo (im September 2011) erlebt.
    Da ich glaube das ihr Nilwasser getrunken habt, begegnen wir uns sicher einmal in Ägypten.
    LG Kurt F.

  • Jabba

    Viele RC-Mitglieder sind ja bekennender maßen vom "Virus africanus" befallen;
    ich hab mich wahrscheinlich irgendwann einmal mit dem "Virus arabicus" infiziert.
    Daher sehe ich es ähnlich wie vierfussler "wer einmal.....".
    Unruhen, Proteste, Demonstrationen, (Freiheits-) Kämpfe - die Liste kann man leider auch 2012 noch weiter führen.
    Trotzdem habt Ihr Euch für eine Reise in die Region entschieden - danke für's mitnehmen sagt mit lieben Grüßen Kathrin

  • harley_flanigen

    @Blula, Liebe Ursula :-) Vielen Dank, nun es ist und es soll auch so bleiben das wir durch unseren Bericht dem Leser das Land so nahe wie möglich bringen möchten.
    Unsere Reisen sind meistens sehr HAUTNAHE Erlebnisse da wir immer den Kontakt zu den einheimischen suchen und die Menschen auch verstehen und kennen lernen wollen, das wiederum macht das Reisen für uns so unwiederstehlich andere Kulturen und Länder zu ERFAHREN. Übrigens freut es die Menschen immer wieder wenn ein Tourist sich für sie und ihr Land interessiert.
    LG :-)
    Patrick & Claudia

  • harley_flanigen

    @agezur, Vielen Dank Christina, nur indem man sich mit den Menschen und dem Land in Verbindung bringt kann man das Land erfahren, so soll es auch sein und für uns bleiben.
    LG :-)
    Claudia & Patrick

  • harley_flanigen

    @ingepeter, Auch Dir ein grosses Dankeschön Inge, Dieser Bericht muss auch nachdenklich machen denn so ist es gewollt. Du hast Recht die Liste ist lang und wird auch immer länger. Entscheidend ist nicht das es eine Liste gibt sondern das es LISTEN gibt, auf fast jedem Kontinent !!!! Kommt da nicht ein Angstgefühl hoch ?
    Natürlich weis niemand was die Zukunft bringt aber wie wird es unseren Kindern, Enkel, also der nächsten Generation ergehen ?
    LG
    Patrick & Claudia

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  • harley_flanigen

    @Zeitreisende, Vielen Dank Dani :-)
    LG
    Patrick & Claudia

  • harley_flanigen

    @Bluesfreundin, Wie bedanken uns auch Sigrid
    LG :-)
    Patrick & Claudia

  • harley_flanigen

    @Wuestenfrau, Vielen Dank Diana, Du musst dich auskennen und hast bestimmt schon einiges erlebt. Man kann aber auch sagen, dass dieser Satz für einige Dinge zutreffend sein kann wie z.B. für den Dschungel.
    LG :-)
    Patrick & Claudia

  • harley_flanigen

    @Guido, Vielen lieben Dank
    LG :-)
    Patrick & Claudia

  • harley_flanigen

    @pleuro, Wir nehmen Dich gerne mit, vielen lieben Dank
    LG :-)
    Patrick & Claudia

  • harley_flanigen

    @vierfussler, nach Deiner Aussage zu beurteilen haben wir schon Literweise Nilwasser getrunken :-)))) Ja wer weis vielleicht trifft man sich mal dort, dann trinken wir aber einen Chai zusammen.
    Vielen Dank
    LG :-)
    Patrick & Claudia

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  • harley_flanigen

    @Jabba, Liebe Kathrin wir glauben dass es der Internationale Virus ist der uns befallen hat und somit hoffen wir, dass wir bis an unser Lebensende Reisen können.
    Auch wir Danken Dir
    LG :-)
    Patrick & Claudia

  • fhaid

    Hi Patrick! Ein toller Bericht mit tollen Bildern. Als aktiver Taucher hat mich vor allem der Teil mit den Umterwasser-Bildern fasziniert. THX und LG Florian

  • harley_flanigen

    @fhaid, Hallo Florian :-)
    vielen Dank
    LG
    Patrick & Claudia

  • trollbaby

    Hallo Patrick & Claudia!
    Ein informativer Bericht im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse! Leider war ich noch nie in Ägypten, aber so ganz bringe ich den Mut dazu im Moment auch nicht auf, dorthin zu reisen. Zuerst einmal lieber die Wahlen abwarten, dann wird man weitersehen, in welche Richtung sich das Land entwickelt.
    LG Susi

  • harley_flanigen

    @trollbaby, Susi das ist verständlich, abwarten und Chai trinken :-)))
    Allerdings gibt es nie eine Sicherheit sondern nur Glück und das hatten wir bis jetzt in unseren Ägypten Reisen, es hätte auch anders sein können. Als wir 2008 bei unserem ersten Besuch in Ägypten wieder abreisten wurden kurz darauf Touristen als Geiseln genommen die man dann frei geschossen hatte, ein traumatisches Erlebnis.
    Vielen Dank :-)
    LG
    Patrick & Claudia

  • Schili

    Stilistisch und vom Infogehalt her mal wieder eine echte Perle unter den Reiseberichten hier. September/Oktober geht´s dann selbst nach Ägypten. Route steht...;-)
    Gruß aus Köln.

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  • harley_flanigen

    @Schili, Vielen vielen Dank, na dann wünschen wir viel Spaß bei der Tour schreibe mal wie es war.
    LG :-)
    Patrick & Claudia

  • Pinky3

    ...........ein wunderbarer Reisebericht, sehr objektiv geschrieben, mit viel Gefühl versucht die ägyptische Seele zu verstehen in diesem von Kriesen geschüttelten Land. Ich war viermal dort immer am Roten Meer in Soma Bay und war/bin fasziniert von der Schönheit der Wüste und des Meeres, auch ich weiß nicht ob wir nocheinmal dorthin reisen werden und finde es so schade das die politische Lage dort so schwierig ist, vorallem für die Menschen dort.......
    lg Gaby

  • harley_flanigen

    @Pinky3 Vielen Dank Gaby, ja es ist sehr schade das es in diesem schönen Land keine Ruhe gibt. Wenn man in dieser Zeit dort hin reist dann immer mit Risiko, was sehr schade ist. Wir haben bei unseren besuchen herzliche Menschen kennen gelernt die solches Schicksal nicht verdient haben.

    LG :-)
    Patrick

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