New Orleans – The Big Easy? Oh ja und wie!

Reisebericht

New Orleans – The Big Easy? Oh ja und wie!

Reisebericht: New Orleans – The Big Easy? Oh ja und wie!

Manche reden von Lebensgefühl; andere Leben. In New Orleans habe ich den Karneval mit allen Sinnen erlebt - an 365 Tagen im Jahr. Kommt liebe Abenteurer - Ich lade Euch herzlich ein in die knallbunte Welt von "The Big Easy"

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100% Lebensgefühl in "The Big Easy"

Guten Tag, liebe Abenteurer! Ich dachte, ich melde mich hier an, um Euch von meinem tollen Trip zu berichten. Zuallererst aber, wie es überhaupt dazu kam, dass ich New Orleans besuchen durfte – und das ganz umsonst!

Es war eine doppelte Premiere. Bisher hatte ich noch nie bei einem Gewinnspiel gewonnen und kannte Amerika nur aus dem Fernsehen. Dann gewann ich mit Southern Comfort einen Trip nach New Orleans und erlebte mit fünf anderen Gewinnern eine erstaunlich europäische Stadt. Viele sagen: Hier trifft die unbeschwerte Mentalität der Südstaaten auf farbenfrohe Welt des Mardi Gras Karnevals.

Am 7. Dezember 2011 kam ich um 18:45 Uhr am MSY Flughafen in New Orleans an. Nachdem ich meine Koffer entgegen genommen hatte, saß ich mit meinen fünf neuen Freunden im Shuttle in unser Hotel – das fabelhafte Hotel Royal Sonesta. Die Landschaft und die Häuser New Orleans´ beeindruckten uns schon auf der Fahrt. Neben Hochhäusern der Downtown stehen auf einmal viele kleine, verspielte Häuser, die eher an Frankreich errinnern. Wie ich später erfuhr, entwickelte sich dieses eindrucksvolle Bild während der Kolonialzeit, als Frankreich New Orleans zu einem wichtigen Handelsstützpunkt ausbaute. Der Gegensatz zwischen Moderne und Tradition war für uns alle ein überraschendes Highlight der Reise und gar nicht typisch „amerika-like“, wie ich mir das zum Anfang vorgestellt hatte.

Auch das Hotel entsprach nicht dem typisch amerikansichen Stil und wirkte eher europäisch. Da ich im Flieger genug geschlafen hatte, führte mich der erste Weg in die Lobby und dann mit meinen Mitstreitern in die erste Bar. Dort tranken wir den traditionellen Southern Comfort – Drink, der in New Orleans zu Kultur gehört, wie für unsereins das deutsche Bier in seinen unterschiedlichsten Varianten.

Richtig beeindruckt haben mich die Menschen und die Dynamik der Stadt. Überall herrscht eine ganz besondere Aura. Eine Lockerheit, eine Art Unbeschwertheit. Man kommt schnell mit Menschen ins Gespräch und spürt die Spontanität der Südstaatler auf Anhieb.

Am Nachmittag begleitete uns der angesagteste Fremdenführer der Stadt: Joe, ein sehr lustiger Typ. Mit ihm ging es natürlich direkt ins French Quarter. Joe erzählte die Story von Louis Armstrong, der aus den kleinen Bars im Französischen Viertel New Orleans die Welt mit seiner Jazzmusik prägte. Auch wenn ich kein großer Jazz-Fan bin, war ich vom Flair der Bars wie magisch angezogen. Also ein Tipp von mir: Das French Quarter ist definitiv einen Besuch wert, wenn man in New Orleans ist!





The Big Easy - Der Name hält, was er verspricht!

Und Abends dann einmal ausruhen? Nichts da! Unsere „Walking Cocktail Tour“ startete um 20 Uhr im Hotel. Von dort aus zogen wir gemeinsam um die Häuser: Erste Station war die gemütliche Bar „The Court of two Sisters“ im Zentrum des French Quarters. Cocktails und Live-Jazz – es war ein besonderes Vergnügen! Ich kann Euch aber sagen: Das Nachtleben in New Orleans ist allein schon durch die unglaublich vielen Farben in den Straßen ganz anders als bei uns. Da in New Orleans Mardi-Gras gefeiert wird, befinden sich überall in der Stadt schrille Kostümläden, die für ein buntes Farbenmeer sorgen!

Am Tag darauf besuchten wir den Kostümladen Carl Mack, verkleideten uns mit den absurdesten Kleidern und schossen viele lustige Fotos. Viele Kostüme, die wir anprobierten, sind oft schon ein Jahr im voraus reserviert! Der Kostümladen von Carl Mack ist besonders beliebt, weil die meisten Kleider handgemachte, liebevoll zusammengenähte, knallbunte Unikate sind. Die Mardi-Gras Outfits gehören definitiv zur Kultur New Orleans und gelten als ein Symbol für die Lebensfreude der Menschen hier.

New Orleans hat mir wirklich gut gefallen und in keiner Stadt, die ich bisher besucht habe, hatte ich dieses besonde Feeling. Irgendwie Easy. Ach, das war es, was Joe meinte: New Orleans wird von den Einheimischen schlicht „The Big Easy“. Ich kann Euch sagen – diese Stadt macht seinem Namen alle Ehre!

Gelassenheit überall, schöne Landschaften und Häuser, die netten Menschen und fabelhafte Geschmack der frischen Cocktails machten diese Reise unvergesslich. In diesem Sinne: The Big Easy!

Auch ein „Danke schön!“ an das Southern Comfort Team, dass ich dabei sein durfte. Es war wirklich eine tolle Reise!



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Kommentare

  • BuWe

    New Orleans, ganz anders als die übrigen amerikanischen Städte. Zwar erinnert das French Quarter in den Abendstunden durchaus an die Drosselgasse in Rüdesheim, aber man findet immer wieder erstaunlich ruhige Stellen inmitten all des Trubels und Lokale mit toller Musik. VG Anne Do., ebenfalls begeistert von der Stadt

  • Bluesfreundin (RP)

    Fehlt mir leider noch, aber ich müsste dringend hin, schon wegen der tollen Musikkneipen...LG Sigrid

  • oldi

    Ganz erfreulich neben oftmals negativen Berichten aus der Südataatenmetropole so einen kultigen Bericht zu lesen. Auch ich habe die Stadt (vor Katrina und kurz vor Mardi Gras) als sehr lebendig und farbenfroh erlebt, eine Reise dorthin lohnt sich allemal ebenso Tagesausflüge in die Swamps und zu den Herrenhäuser der Plantagen. Gruß oldi

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