Unterwegs in Tenzins Welt.

Reisebericht

Unterwegs in Tenzins Welt.

Reisebericht: Unterwegs in Tenzins Welt.

Eine Wanderung in Ladakh abseits der Seidenstraße.
Die Inanspruchnahme der Geborgenheit bei den Dorfbewohnern erübrigte eine Vorplanung.

Tenzins Welt



Rückblende

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Früher hätte ich mir unter Tenzin einen Sherpa vorgestellt, dicht unter dem Gipfel des Mount Everest, geduldig Rucksäcke schleppend.
Wir haben Tenzin vor fünf Jahren in Ladakh kennen gelernt, ein Mädchen von sechzehn Jahren , mit lebhaften dunklen Augen und einem strahlenden Lächeln, neugierig auf den Rest der Welt, Schülerin in einer Mittelschule. Den Chomolungma hat sie noch nie gesehen.
Auf einer Wanderung auf der südlichen Seidenstraße waren wir durch Homestay bei ihrer Schwester Chuskit untergekommen. Chuskit hatte ihre Schwester Tenzin als Übersetzerin geholt und diese übte mit Begeisterung ihr Englisch. Zuerst sollten wir ins Englische übersetzen, was im Reiseführer über die Ladakhis stand. Dann fragte sie uns, wie wir über das Land denken. Dann hörte sie sich Schilderungen über den Rest der Welt an. Ich glaube, sie konnte sich nicht entscheiden, ob die Ladakhis die Exoten sind oder wir. In den folgenden Tagen begleitete sie uns wie eine Verwandte. Die offenen und authentischen Gespräche waren ein Erlebnis. Unsere tiefen Einblicke in die Denkweise und spirituelle Welt der Ladakhis sind untrennbar mit ihr verbunden. Wir ließen sie unsere Achtung vor ihrer Lebensart und Denkweise fühlen. Zugleich sollte sie unvoreingenommen, aber auch ohne Illusionen der modernen Welt begegnen, um vielleicht dort in einen Beruf zurecht zu kommen. Nach ein paar Tagen musste sie wieder zu ihrer Familie oben in den Bergen zurück.



Ankunft

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Nun sind wir wieder im Himalaja unterwegs, meine Frau und ich. Schneetreiben auf 4200m Höhe ist im Juni nicht ungewöhnlich und so sind wir froh in einem kleinen Dorf eine Unterkunft zu finden. In Pullover und Anorak sitzen wir in der Küche und wärmen die Hände an der heißen Tasse Buttertee. Schneeflocken werden gelegentlich durch den Rauchabzug in der Decke geblasen. Diejenigen, die in die Tassen schweben, schmelzen sofort. Die ganze Familie trifft langsam in der Küche ein, um bei den neuen Mitbewohnern zu sein. Neugierde fühlt sich anders an.



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Den Großvater der Familie hätte ich in die Generation über mir eingeordnet, dabei ist er nur sechs Jahre älter als ich. Seine Lebhaftigkeit ist ebenso beneidenswert wie seine Schalkhaftigkeit. Plötzlich kommt die Sonne durch die Wolken. Die ganze Familie trägt ein paar Felle ins Freie um sich auf ihnen vor der kalten Nacht noch einmal aufwärmen zu lassen.



Der erste Abend

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Dann kommen schon die jungen Yaks, Dris und Dzos von den Bergen herunter und werden in den mit dornigen Hecken abgedeckten Steinumfriedungen untergebracht. So sind sie vor dem Schneeleoparden sicher. Liebevoll werden sie noch gepflegt und etwas nachgefüttert. Später, wenn die erwachsenen Yaks zwischen Schnee und Fels frei herumziehen, sollen sie den Menschen an sich heranlassen.



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Am nächsten Morgen sollen wir zum Yak scheren hoch in die Berge.



Als Unterkunft haben wir ein auf drei Seiten verglastes Zimmer auf dem Dach des Hauses bekommen. In einem Kloster wäre es die Abtswohnung. Wie in allen Zimmern gibt es auch hier keine Heizung, aber wir haben die Schlafsäcke dabei. Zwei Matratzen auf dem Boden und ein kniehohes Tischchen sind die Möblierung. Decken gibt es ausreichend und eine Thermoskanne mit heißem Tee.



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Die brusthohe Ummauerung auf der Wiese mit einem Loch im Boden als „Local Toilet“ und die Ableitung des Gebirgsbachs im Hof als Ersatz der Waschgelegenheit erfordern keinen Verzicht, aber eine Umstellung. Die fünf Chörten vor dem Haus, Geisterfallen und aufgehängte Stierköpfe, die vor bösen Geistern schützen sollen, lassen ein Gefühl der Fürsorge aufkommen. Dem abendlichen Gebetsmühlendrehen um das Herdfeuer schließen wir uns nicht an, da wir nicht über eine solche verfügen und auch nicht das dazu gereifte Bewusstsein mitbringen.



Abendsparziergang

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Wir gehen noch einmal durch das Dorf. Einige stattliche Häuser sind am Verfallen. Wenn das Dach fehlt, kann auch der wenige Niederschlag die getrockneten Lehmziegel aufweichen.



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In den großen Räumen, in denen sicher lebhafte Feste zu Lhosar stattgefunden haben, finden einige Dzos Schutz vor den Schneeleoparden. Die Besitzer sind in die Bezirkshauptstatt Leh gezogen. Hier ist ihnen das Klima zu rauh. Noch am späten Vormittag kracht das Eis der Bäche unter den Bergstiefeln.



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Abends um zehn Uhr verstummt das Kling–Kling der wassergetriebenen Gebetsmühlen, weil sich in der Zuleitung Eis gebildet hat. So ist es Anfang Juni. Mitte August ist der Sommer wieder vorbei. Der Broterwerb ist eine unendliche Mühsal, auch wenn bei der Arbeit gesungen und gelacht wird. Jeder Gerstenhalm muss mit der Hand geerntet werden. Trotzdem ist es ein Dorf der Frauen. Heute arbeiten die Männer am Kraftwerksbau in Alchi oder als Taxifahrer in Leh.



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Früher waren diese bis zu drei Monate zwischen Tibet und Delhi als Karawanenführer oder Händler unterwegs. Nur ein Mann, unser Hauswirt Norbu, bewirtschaftet seine Felder und die ganze Familie lebt davon. Er schafft es die Dzos vor den Pflug zu spannen.



Die Nichte

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Am nächsten Morgen ist Norbu mit einem Helfer schon zum Scheren der Yaks aufgebrochen. Sein Sohn Tashi beschreibt uns den Weg. Wir folgen langsam dem Pfad zu den Schneefeldern.



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Nach einer Stunde kommen wir an einer auf einem Feld arbeitenden Bäuerin vorbei, die uns anspricht. Norbu hat sie beauftragt uns Anweisungen für den Weg zu geben. Eine junge schöne Frau mit einem Säugling auf dem Rücken kommt auch hinzu, offensichtlich die Tochter. Meine Frau erkennt unsere Tenzin sofort, ich brauche einige Zeit um einen Zusammenhang zwischen dem quirlichen weißgesichtigen Schulmädchen und der strähnigen, schwarzgebrannten Bäuerin herzustellen. Wir sind ohne es zu ahnen in Tenzins Welt angekommen. Zur Begrüßung werden die Hände gefaltet, keine Umarmung. Gefühlsausbrüche sind unüblich. Sie lächelt, ist sehr still, ihre Englischkenntnisse hat sie weitestgehend verlernt. Jede Gestik zählt. Ihre Schwester Chuskit, die zu einem Besuch der Eltern hochgestiegen ist, dominiert die Unterhaltung. Sie hat durch die vielen Besucher auf der Seidenstraße ganz gut Englisch gelernt. Sie kann es nicht verbergen, dass sie sich riesig freut uns nach fünf Jahren wieder zu sehen. Vielleicht ist sie so aufgekratzt, dass sie weg von ihrer Schwiegermutter ist. Diese ist eine herzensgute Frau, hat aber in dem meist männerfreien Haus das Kommando und wurde schon im Gästebuch als „Energiebooster“ bezeichnet. Wir erfahren dann doch noch von Tenzin, dass sie geheiratet hat, ihr Mann ist in der Hauptstadt Leh Taxifahrer. der Sohn kam im letzten November zur Welt.

Nach einiger Zeit erzählt sie uns, dass sie nach Leh will. Die ewige Kälte, der Mangel an Brennmaterial, Nahrungsmitteln, ja an allem hat sie zum weggehen bewogen. Dann gibt es noch die viele anstrengende Arbeit und die Sorge um das unversorgte Kleinkind, die Abwesenheit des Ehemanns. Ich weiß nur zu gut, in welchen Stadtteilen die Leute aussteigen, die von hier aus den Bus nach Leh nehmen. Westler würden diese als Slum bezeichnen. Ich bin nicht glücklich. Meine Gedanken gehen weiter: Bald ist sie in Leh, das von Ende September bis in den Mai durch den Schnee vom Rest der Welt abgeschnitten ist. Auf einem Feld ohne jede Vegetation, in einer Stampflehmhütte wird sie ihr Kind aufwachsen lassen. Gelänge es dem jungen Paar nach Delhi auszuwandern, wäre es dort zwar wärmer, aber neue Probleme würden in der Fremde dazu kommen. Eine Auswanderung nach Australien oder Europa würde sie vollends in die Fremde führen. In Deutschland würde sie kaum im selben Stadtviertel wie wir wohnen. Nie habe ich die Trennung der Menschenwelten auf diesem Planeten so gefühlt wie in diesem Augenblick. Dabei waren wir in der Lebenseinstellung wie Arbeitsamkeit, Disziplin und Genügsamkeit wie auch in der spirituellen Einstellung so ähnlich.



Für Ladakhis leben Westler im Himmel, mit Wäldern, Gärten, überquellenden Geschäften und Bankautomaten. Aber das gefühlte Glück ist bei den Ladakhis sehr groß und viele Westler sehen genau dort das Shangri-La, das Paradies.
Im Laufe des Gesprächs erfuhren wir, dass Onkel Norbu kein Bruder von Vater oder Mutter ist, sondern im Dorf jeder älterer Freund der Familie diesen Titel erhält. Wir werden so auch Oncle und Aunty und an diesem Tag haben wir eine neue Nichte bekommen



Frühstück

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Schon vor einer halben Stunde hat Wangmo gespitzt, ob diese freundliche Wesen aus der anderen Welt schon aufgewacht sind. Erst am letzten Tag haben wir erfahren, dass es nur dann Omelette zum Frühstück gibt, wenn Gäste im Haus sind. So ist sie aufgedreht und gibt pantomimische Vorstellungen wie ein Clown. Wir sagen dazu: „Die Sendung mit der Maus“.



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Heute trägt sie einen Pullover mit der Aufschrift: „Go by bus all the world“. Vielleicht ist sie für 80 Cent schon fünf Stunden lang nach Leh gefahren und träumt davon für einige Dollar mit dem Bus weiter durch alle Kontinente fahren zu können. Die Welt steht ihr offen. Sie kann sich nicht vorstellen, dass die globalisierte Welt aus Habgier eine Krise verursacht, die im Jahr 400’000 Kindern das Leben kostet, an jedem Tag mehr als 1000 Tote. Boddhisatva Chenresig bewahre ihr die menschliche Wärme aller Unvoreingenommenen in diesen Bergen der Ahnungslosigkeit.



Abendessen

In diesen Tagen ist der Bauernhof auch unsere Heimat geworden und so machen wir am vorletzten Tag einen Rundgang wie ein Bauer, der am Ruhetag schaut wie die Feldfrüchte stehen. Der Weg führt von Chörten zu Chörten weiter zu einem Feldtempelchen. Dort entdecken wir ein gerissenes und schon angefressenes Dzo-Kalb. Nach vier Wochen vegetarischer Kost schmunzle ich über den vorbeihuschenden Gedanken, für die Familie eine Runde echte panierte Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch zu bereiten. Wir gehen zu Norbu um ihn über den Unfall zu unterrichten. Der ist ungerührt und erzählt uns die Geschichte: Das Kalb ist vom Schneeleoparden angefallen worden und am Hals verletzt. Es ist gelungen den Leoparden zu vertreiben, das Kalb ist aber nach vier Tagen im Stall an der Verletzung gestorben. Der Leopard hat gewonnen, das Kalb wurde am Feldtempelchen ausgelegt und von Leopard, Fuchs und Geier angenommen.
Zum Abendessen gibt es Gerstennudeln und Kartoffeln mit viel Garam-Masala in der Soße.



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Die Schuhe

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Als uns Tenzin in den Bergen begegnet ist, hat sie keinen Wunsch äußern können. Was vermisst man auch in einer kleinen Welt, die aus einem kleinen Stück Erde besteht, ca. 400m x 200m, von Wasser und Wind zusammengetragen, umgeben von Felsschluchten und Geröll.





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Nur unzählige Chörten, halb zerfallen, sollen der Umgebung aus Stein und Eis ihren Schrecken nehmen. Neben dem Eingang zur Küche entdeckt sie die Treckingschuhe meiner Frau. Sie zieht ihre Plastiksandalen aus, mit denen sie samt Kind im Fels unterwegs war um Kälber zurückzubringen. Die Schuhe passen. Wir überlegen, ob wir diese da lassen können, entscheiden uns aber doch, sie in Leh über ihren Ehemann zurückzuschicken, da ein über 4000m hoher Pass und Geröllfelder uns vom Rest der Welt trennen und wir keine brauchbare andere Schuhe dabei haben. In Leh gebe ich unserem Taxifahrer die Adresse seines Kollegen. Dieser behauptet, die Adresse gebe es nicht, und der Name sei sehr häufig. Er findet es ungehörig, dass seine Kundschaft nicht ihm, sondern einem anderen Kollegen helfen will. Ich überlege noch, ob ich ihm vermitteln kann, dass vielleicht in Amdo ein freilaufender Yak dem gehört, der es einfängt. Wir beschließen nur ihn nicht mehr zu engagieren.



Nachwort

Nachwort.
Früher sind nachgeborene Söhne nicht zum Militär, sondern ins Kloster gegangen. Mönche erzählen, dass die schönste Zeit in ihrem Leben das Retreat gewesen sei, drei Jahre, drei Monate und drei Tage lang, ein Leben in der Einsiedelei mit Schweigen und Meditieren. Da werde klar, was wichtig ist im Leben, in der Welt, in der eigenen Spiritualität, und das mache frei und glücklich. Für Westler ist das fast unvorstellbar.

Aber:

Im Zusammenleben bei den Einheimischen erfährt man, wie wenig Nahrung der Mensch auch bei großen Anstrengungen braucht, um sich gesund und zufrieden zu fühlen.

Der Körper, wach und achtsam gefordert, kommt in großen Höhen auch mit dem geringen Sauerstoff aus.

Die Englischkenntnisse der Mitmenschen dort sind oft sehr gering. Trotzdem wundert man sich auch nach einer schleppenden Unterhaltung, wie viele Sachverhalte klar geworden sind, weil sich beide Seiten konzentriert zugehört haben.

Auch nach vier Wochen unter den Kindern des Dalai Lamas hat man als Christ nie das Bewusstsein unter Andersgläubigen gelebt zu haben.

Auch Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind, kann man nicht mit einem größeren Geldbetrag aus einer Notlage helfen ohne sie zu korrumpieren. Man muss sich noch etwas anderes überlegen. Dann zeigt sich, ob und wie viel menschliche Substanz man aus der westlichen Welt mitbringt.

Das sind Erfahrungen, die man nicht kaufen kann. Doch: Ein Wellnessurlaub sieht aber anders aus.



Zusatz

Nachtrag.
Wer sich auf das Abenteuer einer Reise nach Ladakh einlassen will, interessiert sich für die genauen Umstände. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Reisetagebücher unverändert (auch die Umlaute) zugänglich zu machen.

Bericht 1, 21.05.2011
Liebe Freunde,
Kleintibet hat uns und die 3500m Hoehe machen uns nichts mehr aus, zumindest wenn wir uns nicht koerperlich anstrengen. Unseren 36. Hochzeitstag ueber den Wolken schwebend zu feiern war eine spontane Idee von Wolfgang. Daraus wurde ein 27 Stunden Marathon mit Einchecken, warten, Boarding, Flug, Auschecken, Einreiseprozedur (wo kaemen denn die Inder hin, wenn auf einmal alle Deutsche nach Indien wollten) Flughafenwechsel,Eichecken…. Der Romantik etwas abtraeglich war auch die Atmosphaere eines Auswandererschiffes im Jumbo 747. Das von der Lufthansa gesponsertes Festmenue mit drei Gaengen kam aus den Aluschalen. Statt Candellight spendierte Boeing in der Economieclass Tuchfuehlung satt. Der Kapitaen kuendigte Delhi mit 42 Grad an. Stop auf dem Rollfeld, Koffer identifizieren, dann doch falscher Alarm. Nachts um 2 Uhr war es dann doch nur 39 Grad warm. Die Flughaefen waren aber sauber und klimatisiert. Eine halbe Stunde Flug und wir waren ueber dem noch voll schneebedeckten Hochgebirge. Das Schneeland empfing uns mit kuehlen 7 Grad am Flughafen. Das Hotel liegt in einen Vorort, mitten zwischen Stupas, Mani mauern und tibetischen Haeusern.
Den ersten Tag verbrachten wir im Hotel, am zweiten Tag erkundeten wir das ehemalige Betaetigungsfeld unserer Tochter Marika, das Zentrum für behinderte Kinder, wo sie den Zweig fuer Sprachheilkunde aufgebaut hat Dann wollten wir sehen, was sich in der Oasenstadt an der suedlichen Seidenstrasse geaendert hat. Mit zaehem Aufbauwillen haben die Ladakhi die in der Flut untergegangene Haeuser wieder aufgebaut. Vorvorgestern haben wir schon eine groessere leistungssteigendere Wanderung durch die (kargen) Weiden der Vororte gemacht und den Yaks Pappelblaetter zugefuettert. Schliesslich kamen wir am Festzelt einer Hochzeit vorbei und wurden auch prompt hereingebeten. Die Stimmung war nie ausgelassen, aber harmonisch, freundlich und unkompliziert erfrischend. Nach vier Stunden und etlichen Chang (Gerstenbier) traten wir den Heimweg an. Heute frueh wollten wir sehen, wie das Fest weiter geht und wurden in diesem Stadtteil von vielen Leuten wie alte Bekannte begruesst. Das Festzelt wurde gerade zusammengelegt und nach zwanzig Haendedruecken gingen wir weiter, Bergpfade, vorbei an den Verbrennungsplaetzen, Kraxeleien zum Schutzkloster des Potala. Dann war in ueber 4000m Hoehe die Kondition weg. Achtsamkeit dem eigenen Koerper gegenueber! Zwei Tassen Massala Tee und eine lange Pause erlaubten den Abstieg. Am Dienstag um 10h30 habe ich Dienstbeginn in einer Schule.
Gestern machten wir eine Fahrt zu einem grossen Kloster in den Bergen. Das Wetter ist immer gut, die Luft noch aprilfrisch und der Schnee, der fast bis ins Tal geht macht die Bergwueste zu einer Alpenlandschaft. Wie sich Dienst und Trecking weiterentwickelt, werde ich Euch wieder einmal mitteilen, falls nicht gerade einmal fuer laengere Zeit der Strom ausfaellt.
Herzliche Gruesse
Wolfgang und Ilona



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Bericht 2, 28.05.2011
Liebe Freunde,
Das einfache Leben im Land, das erst vor drei Wochen wieder Zugang zum Rest der Welt bekam, bestimmt unseren Rythmus. Obwohl die Sonne schon sehr frueh scheint und entsprechend bald untergeht, beginnt der effektive Betrieb in Schulen und Behoerden erst um zehn Uhr. Die Dichte an Kneipen, die eine Lizens fuer ein abendliches Bier haben ist ein Bruchteil der Dichte an Nachtklubs in deutschen Staedten. Also kein Alkohol. Die Kueche im Hotel hat nur vegetarische Kost. Spezialkost ist ohne Karotten, Kartoffeln Knoblauch etc, da beim Ausgraben der Feldfruechte bestimmt Lebewesen getoetet werden. Wenn nur nicht die indischen Spezialkostler in einer Wolke aus nervtoetendem Laerm und Geschrei wie zornvolle Gottheiten durch die Gegend schweben wuerden, Tag und Nacht!! Inder koennen aber auch wahnsinnig lieb sein. Auch wahnsinnig langweilend, wenn sie sich mit kolonialer, victorianischen Steifheit ueber nichts unterhalten wollen. Die Ladakhis begegnen uns wie Verwandte und inzwischen kennen wir schon ganze Lebensgeschichten. Was die Ladakhis jetzt noch zu Traenen ruehrt und wir regelmaessig hoeren ist die Tatsache, dass nach der letztjaehrigen Flutkatastrophe die Auslaender tagelang schufteten, in einigen Faellen den Flieger ohne sie abfliegen liessen, waehrend die Einheimischen sich teilweise einfach verzogen. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir hier einmal Liebe ernten, wo wir sie nicht gesaeht haben, und versuchen die Erinnerungen an die Helden von damals fuer diese nachhaltig zu festigen. Inzwischen ist es schwerer geworden mitgebrachte Hilfe anzubringen. Arme Leute, da muss ich erst einmal herumhoeren. Ein Familienvater aus dem Hauptueberschwemmungsgebiet vermisst nichts und amuesiert sich, dass die Schlammflut nur die Eingangsstufen und den ueber dem Hof liegenden Abort mitgerissen hat. Die Leute leben unvorstellber einfach, aber arm ist keiner (und wir hueten uns strengstens nicht den gegenteiligen Eindruck entstehen zu lassen). Bei einer Wanderung zu einem Kloster sahen wir eine Gruppe beim Bestellen der Felder und es war wie auf einer Kirmes. Sie lachten und sangen bei der schweren Arbeit und hatten noch ein paar freundliche Worte fuer uns am Rande stehende. Spaeter werden sie jeden Gerstenhalm einzeln mit der Hand ernten, ein fuenftel an das Kloster, den Grundbesitzer abfuehren. Im Tourismus koennten sie ein vielfaches verdienen. Aber diese Sklavenarbeit ueberlassen sie den Bengalen und Kaschmiris.
Inzwischen konnte ich mich an meiner Schule, nuetzlich machen. Ich versuche von Kollege zu Kollege Fachgespraeche zu fuehren und mein Arbeitsmaterial und Fortbildungsunterlagen der letzten Jahre nutzbringend einzusetzen und hatte schon viele nette Erlebnisse. Natuerlich ist das hier eine andere Welt und ich bin zunaechst zufrieden zu vermitteln, dass ich kein Sahib bin. Zu schlecht kann mein Auftreten nicht gewesen sein, inzwischen bin ich auch noch an eine andere Schule ausgeliehen worden. Ilona bringt in einem Haus fuer Behinderte, Taubstumme und Verkrueppelte diesen das Malen bei, eine sehr befriedigende Anwendung ihres Studiums. Aus Abfall, zum Beispiel leeren Coladosen machen sie durch Verkleiden und Bemalen Bleistifthalter, aus Altpapier Umschlaege.
Alles ist anstrengend, der Verkehr selbstmoerderisch, die Nasenschleimhaeute bluten von der Trockenheit, gelegentlich die Luft voll vom Wuestenstaub, die Toiletten (ausserhalb des Hotels) nur Loecher in der Lehmdecke. Dreimal der Strom weg waehrend ich dies schrieb.
Dann gibt es aber die viele Einheimische, denen es ein Beduerfnis ist zu gruessen oder gegruesst zu werden, der Moench, der uns heute spontan ins Refektorium der Moenche mitnahm um uns mit Buttertee zu versorgen, der Wirt nebenan, der uns fast schon zur Familie zaehlt, die Einladungen von lieben Menschen. Bei aller Schmuddeligkeit und Primitivheit kann man in der fuehlbaren Harmonie einen Hauch von Shangrila verspueren. Sicher, die Familie, die Freunde fehlen uns. Trotzdem wurzeln wir in einer Welt ein, in der wir wegen ihrer Andersartigkeit nicht dauerhaft werden leben koennen.
Am Donnerstag beginnen wir fuer eine Woche einen Treck der alten Seidenstrasse entlang. Der naechste Bericht aus dem Schneeland wird also auf sich warten lassen.
Herzliche Gruesse
Ilona und Wolfgang



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Bericht 3 9.06.2011
In den letzten Tage des Mai war ich voll in der Schule beschaeftigt. Obwohl es um 4 Uhr hell wird, beginnt die Schule erst um zehn Uhr, In straffen Stunden von 35 oder 40 Minuten geht es durch bis um 16 Uhr, mit einer Stunde Mittagspause. Vor zwei Jahren machte sich eine Universitaetsdozentin hier nuetzlich, man liess sie hospitieren und sie wurde vom Prinzipal zur Beurteilung der Kollegen eingesetzt. Deshalb setzte mich jetzt die zweite Fuehrungsebene reihenweise fuer Vertretungen ein. Der Fachbetreuer kam umgekehrt zur Hospitation. Stundenlang reden und in der duennen Luft genuegend Sauerstoff inhalieren war schon gewoehnungsbeduerftig, ebenso das dauernde ueben des thiaeitsch (th), (auch die DW, Deutsche Welle praktiziert es staendig). Aber die Kollegen sind schon nett, die Schueler bedanken sich nach jeder Unterrichtsstunde. Neulich hatte ich bis in den spaeten Nachmittag zu tun und die Schueler beobachteten, dass ich nicht zur Mensa ging (muss erst noch lernen mit Fingern aus einem Blechteller zu essen) und sie sammelten hier wertvolle Schokoriegel um mich satt zu bekommen. Sie ahnten ja nicht, dass ich mich auf das Abendessen mit Ilona in der Swiss Bakery freute.
Nun haben wir eine Woche bei den Yetis hinter uns. Dorje vom Aussehen und Gemuet wie ein tibetisches Yak, das seine Leute durch jeden Schneesturm bringt, chauffierte uns auf abenteuerlichen Wegen zu einem Doerfchen auf 4100m Hoehe, und tatsaechlich empfing uns dort ein Schneegestoeber. Durch den Rauchabzug kamen die Flocken in die Bauernkueche und in unseren Buttertee. Nun waren wir ein Teil der Bauernfamilie geworden, die auf einigen Terrassen zusammengetragener Erden zwischen Fels und Schnee mit der Akribie eines Schrebergaertners das noetigste zum Leben anbaut. Bewaesserungkanaele muessen gepflegt, geoeffnet und geschlossen werden. Frueh, um 10 Uhr, wenn wir bergwaerts wandern, bedeckt noch eine Eisschicht die Baeche. Abends um 11 Uhr erstarren die Baeche und damit die wassergetriebenen Gebetsmuehlen mit ihrem ewigen Kling kling. Das ist der Bergsommer, der schon am 15. August endet. Unzaehlige Stupas, Steinpyramiden und Feldtempel scheinen der unendlichen Muehsal einen Sinn zu geben. Die einmalige Hauptmahlzeit neben dem Fruehstueck besteht aus Reis und Linsen oder Nudeln aus Gerstenmehl mit Kartoffeln und einer Chilisauce. Neben einem Feldtempel fanden wir ein ausgeweidetes Dzokalb ( Dyo Kreuzung aus Yak und Kuh). Ein Schneeleopard hatte das Kalb vor ueber einer Woche angefallen und am Hals verletzt. Die Bauern hatten den Leopard vertrieben. Das Kalb ist nach vier Tagen eingegangen und wurde weit vom Dorf entfernt fuer die wilden Tiere ausgelegt, denn der Leopard hatte schliesslich gewonnen . Kein Kalbsbraten. Abends setzten wir uns vom kollektiven Gebetsmuehlendrehen am Herd in Ermangelung dieser Utensilien ab. Der MP3 – Player mit Konzertaufzeichnungen unseres Stiftschors gab einen Hauch von Heimat und eine Erinnerung, dass es ausser der Welt des Erwachten (Buddha) auch noch die Welt des Auferstandenen gibt.
Am ersten Tag ging Norbu, der Familienvater zum Scheren der Yaks hoch bis an die Schneefelder. Eine Baeuerin von einem hoeher gelegenen Hof sollte uns von dort den Weg weisen. Wir trafen sie und ihre Tochter Tenzin, die vor fuenf Jahren unten an der Seidenstrasse bei ihrer Schwester als Dolmetscherin diente. Das Schulmaedchen hatte damals Spass daran ihr Englisch zu perfektionieren. Zuerst war sie neugierig zu erfahren, was die Reisefuehrer und dann wir von den Ladakhis denken, dann wie man in Europa lebt. Schliesslich erfuhren wir in den tagelangen Gespraechen eine Menge ueber die Denkweise der Einheimischen. Ilona hat sie sofort wiedererkannt, ich nicht. Ihr Gesicht war dunkel wie vom Russ geschwaerzt, ein Ergebnis der vielen Arbeit auf den Feldern in der grossen Hoehe. Ihr Englisch ist sehr duerftig geworden, die Lebendigkeit und Neugierde verflogen, das Gesicht reifer aber nicht haesslicher. Damals hatte ich ihr einen Taschenrechner geschenkt und viel Erfolg in der Schule gewuenscht. Ich waehnte sie jetzt woanders. Sie hatte geheiratet und einen halbjaehrigen Sohn. Ihr Mann ist Taxifahrer in Leh. Ich ging weiter um fuer Euch einige Photos vom Yakscheren zu bekommen. Der Eishauch der Gletscher, die duenner werdende Luft und das unwegsame Gelaende zwangen mich zur Umkehr. Ilona unterhielt sich laenger mit Tenzin. Die ewige Kaelte auf dem Felde und im ungeheizten, nur mit viel Arbeit zu bewirtschaftendem Haus hat sie muerbe gemacht, sie will nach Leh, in eine fremde Welt. Dort wird sie in einem Viertel fuer Zugezogene aus der Gegend wohnen, das wir in Mitteleuropa als Slum bezeichnen. Am Naechsten Tag, nach dem Fruehstueck bei Onkel Norbu machen wir uns dann mit Geschenken im Rucksack auf den Weg nach oben. Oma, die Mutter, Chuskit, bei der wir vor 5 Jahren einquartiert waren, arbeiteten singend auf dem Feld, Tenzin mit dem Baby auf dem Ruecken abseits. Wir wurden ins Haus gefuehrt, russgeschwaerzt. Chuskit, befreit von Ihrer Schwiegermutter, (die von einigen esotherischen Ullis und Ullas im Gaestebuch als Energybooster verewigt wurde) bestritt die Unterhaltung. Tenzin sass fast schweigend in einer Ecke. Wir vereinbarten gelegentlich zu schreiben, zumindest an Lhosar (Neujahr). Onkel Norbu ist auch kein leiblicher Verwandter. Alle aeltere Villager sind Onkel oder Tanten. Auch wir wurden zu Aunty und Oncle ernannt und haben somit eine neue Nichte bekommen. Wird sie es im immer noch kalten Leh aushalten, das ein halbes Jahr lang vom Rest der Welt abgeschnitten ist? Dehli waere wieder eine andere Welt, Europa wieder eine andere. Also liegen Welten zwischen uns. Trotzdem war es uns wichtig zu zeigen, dass es auch diesen fremden Welten Mitgefuehl, Wertschaetzung und Verstaendnis gibt.
Rinchen, ein Sohn unserer Gastfamilie fuehrte uns am Rande unserer Kraefte ueber einen flachen Pass in ein tiefergelegenes paradiesisches Dorf. Was sind in Ladakh (Land der hohen Paesse) aber schon flache Paesse. Dort wurden wir wieder herzlich aufgenommen. Ist es die buddhistische Vorstellung von der Illusion eines eigenstaendigen Ichs, das nicht mit Allem und Jedem zusammenhaengt, das einen Menschenschlag ohne Befindlichkeiten und Trieb zur Selbstdarstellung erzeugt, dafuer aber mit einer erstaunlichen Wachheit und Einfuehlsamkeit. Gespraechspartner ueberall, verschlossene Tempel oeffnen sich, Buttertee im Nonnenkloster. Mit vielen Eindruecken stiegen wir am Mittwoch um 8 Uhr in den Bus nach Leh. Als Startvorbereitungen wurden zwei Raeucherstaebe im Bus angezuendet. Nach vier Stunden und 60 km weiter waren wir wieder im Hotel, Duschen, Strom, Nachrichten, Internet.
Herzliche Gruesse ins warme Franken.
Wolfgang



Fremdenzimmer



Bericht 4 21.06.2011
Liebe Freunde,
nun haben wir den Sprung ueber den immer noch verschneiten Himalaya geschafft, am 20.6. Aufstehen um 4 Uhr, das Taxi kimmt net,(erst spaeter). Ilona wird bei den vielen Kontrollen am Flughafen (der Geist Osamas spukte durch die schmierigen Hallen) verdaechtigt mit einem nicht vorhandenen Feuerzeug ein Attentat verueben zu wollen. Trotz all der ruehrenden Herzlichkeiten zum Abschied empfinden wir die 38 Grad in Delhi nach 5 Wochen im Schneeland fast als angenehm. Nach den Wochen mit Eingeborenen Flachlaendern im Hotel kann uns noisy Delhi nichts mehr anhaben. Besichtigungen, letzte Einkaeufe vor dem Rueckflug. Heute morgen musste ich mich von Ilona trennen und vom Frauenwagon in der Metro fuenf Schritte in den Maennerwagon ueberwechseln, konnte aber rechtzeitig das vielleicht unmoralische Angebot zum Aussteigen an der richtigen Haltestelle uebermitteln.
In Ladakh machten wir nach der Verabschiedung von der Schule und der Hilfsorganisation Pagir noch einen Trip ins Nubratal. Der Weg dorthin fuehrt ueber einen 5600m hohen Pass, ist aber weinig spektakulaer, da die Strasse sich ueber zig Kilometer auf Geroellhalden herauf und herunterschlaengelt. Das Gebiet am Zusammenfluss des Nubra mit dem Shoyok, zwischen Pakistan und China eingezwaengt, selbst mit dem Auto Tagesreisen vom Rest der Welt entfernt, liegt relativ tief und hat daher ein mildes Klima. Die Vegetation ist bei Bewaesserung ueppig,, mit Rosenbaumen,und Weinstoecken. Doerfer, Kloester und Mani-mauern sind reicher und kunstvoller gestaltet, wie in Weinfranken, die Herbergen sauber und konfortabel. Den Speisezettel haben nicht reformierte Moenche (Gelbmuetzen) geschrieben. Wenn nur nicht jeden Nachmittag fuer eineinhalb Stunden der Sandsturm aus der Taklamakan kommen wuerde. Fruehere Karawanen haben nicht verunfallte Lastwaegen, sondern kranke Kamele in den Duenen zurueckgelassen, die sich erholt und vermehrt haben. Nun dienen sie den Einheimischen als Geldquelle, indem sie diese an zweibeinige Kamele (Touristen) vermieten. Am 15.6. war hier Weihnachten (Buddhas Geburtstag und Eingehen in das Nirvana), wir lernten in einer Familie das Anfertigen von Momos (tibetische Maultaschen) un an Trinitatis feierte die christliche Kirchengemeinde Vatertag.
Also, bis bald, die Bolywood-Kreischmaeuse im Fernsehen, das ungeniesbare Wasser, und das permanente Gehupe der Autos werden wir kaum vermissen. Viele neue und schöne Eindruecke nehmen wir mit, die Waerme von vielen lieben Mitmenschen.
Herzliche Gruesse
Wolfgang und Ilona



Kloster Diskit



Bericht 5 28.06.2011
Liebe Freunde,
nach einigen heissen Tagen mit Besichtigungen in Delhi haben wir unser Haus wieder, mit eigenem Bad. Mögen uns alle bösen Geister auch ohne Stierköpfe fernbleiben. Wir danken unseren Freunden für ihr Mitgefühl und den ladakhischen Freunden auch noch für die überaus herzliche Gastfreu ndschaft.
herzliche Grüße
Ilona und Wolfgang


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Kommentare

  • doubleegg

    Ein Bericht, der sehr nahe, wenn nicht gar unter die Haut geht und zum Nachdenken zwingt. Wir privilegierten Reisenden haben oft nur unsere eigenes Vergnügen oder unsere Selbstverwirklichung im Sinn. Was passiert bei solchen Begegnungen mit den Menschen und was können wir zurück geben? Herzlichen Dank und LG Elke

  • brandriba

    Bin sehr gerne in Deinem sensiblen und von Achtung geprägtem Reisebericht mitgereist. Danke und LG Ani

  • agezur

    Solche Reiseberichte geben mehr als jeder Universumbeitrag. Mit eigenen Worten erzählt, gefühlt, gelebt und schließlich geliebt. Reisebericht mit Tiefgang! DANKE!!!
    LG Christina

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