Grandioser Alpencross mit dem Rennrad

Reisebericht

Grandioser Alpencross mit dem Rennrad

Reisebericht: Grandioser Alpencross mit dem Rennrad

Geführter Alpencross auf der Strecke der Route des Grandes Alpes von Thonon-les-Bains nach Menton mit dem Rennrad. Alle legendären Pässe, Gepäcktransport, Verpflegung und Service.

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Ich hatte vom 23. bis 31.07. einen Alpencross mit dem Rennrad in 7 Tagen vom Genfer See nach Menton an der Cote d´Azur mit "ahcycling.de" (Kron Touristik GmbH) gebucht. Alle Leistungen Bus-(Anreise, Rückreise, Unterkunft, Verpflegung, Tourguide) waren im Preis inbegriffen. Das Veranstalter-Team bestand aus Arnold Kron (im Bus unterwegs) und Holger Kerst (Tourguide auf dem Fahrrad).
Arnold hatte stets alle Daten um die Pässe und die sportlichen Highlights auf Lager (wandelndes Radsportlexikon) und Holger gab im Gegenwind stets alles und hat sich für die Gruppe richtig in die Pedale gestellt (oder auch hinten gewartet) - bei den Profis nennt man das wohl "Wasserträger" oder "Capitaine sur Route" ;-)
Dennoch waren vorher die obligatorischen Fragen offen: wie sind die Leistungsniveaus der Teilnehmer (kann ich mithalten?!), wie sind die Unterkünfte, wie wird die Organisation auf der Strecke sein...? Und die Stimmungslage der 8-Fahrer-Gruppe war am 1. Abend beim 3-Gänge-Menü am Genfer See wohl ähnlich - es war eher leise.
Dann ging es los, Abfahrt in Thonon und gleich Richtung 1. Pass. Trotz unterschiedlicher Leistungsniveaus hat unser Tourguide Holger die Gruppe immer schön in den Einstieg geführt und bis zur jeweiligen Passhöhe konnte sich jeder nach Belieben "austoben", bevor die Abfahrt wieder gemeinsam unter die Räder genommen wurde. Aber auch in den Abfahrten konnte jeder seinem Niveau entsprechend fahren, da Holger stets die Gruppe wieder zusammengebracht hat.
Auf den Passhöhen bzw. an geeigneten Stellen gab es unterwegs dann eine kleine Mittagsverpflegung für jeden Geschmack: warmer Kaffee, Tee, Wasser, Bananen, Müsliriegel, Joghurts, Baguette, Käse, Schinken, Wurst , Nutella, Kuchen usw. - und von Arnold stets liebevoll geschnittene Tomaten und Gurken! Neben den Energiegels unterwegs war das wirklich immer eine tolle Verpflegung!
Auch das kalte und nasse Wetter war nie problematisch, da der Begleitbus alle Bekleidungen der Teilnehmer mitführte und ein Zugriff nahezu immer möglich war (kurzer Stop unten, um die warmen Sachen abzuwerfen; Stop oben um warme Sachen anzuziehen oder auch zwischendurch mal Regenkleidung an- oder ausziehen).
Auch die "Fotopausen" kamen nicht zu kurz!



GALIBIER!



Ein typischer Radltag sah Frühstück um 7.30 Uhr vor, um 9.00 Uhr gings auf´s Rad, gegen 13.00 Uhr Pause und gegen 17.00 Uhr Ankunft im Hotel.
So haben wir in absolut machbaren Etappen alle Passlegenden (Iseran, Galibier, Alpe d´Huez, Izoard, Bonette usw.)der Tour-de-France bezwungen und auch kleine Defekte und einen Sturz rasch und professionell bezwungen.
Die 2-3-Sterne-Hotels waren nach meiner Einschätzung sehr liebevoll ausgesucht und i.d.R. keine Standardsporthotels, sondern auch mal typisch französische Häuser (in Menton sogar im Belle Epoque-Stil). Ebenso war die Abendverpflegung i.d.R. landestypisch (Mehrgängemenü) und kein Pasta-Einheitsbrei. Frühstück war oft ein tolles Buffet! Es gab unterwegs die Möglichkeit auch mal zu saunieren oder in den Hotelpool zu gehen.
Insgesamt war die Reise absolut stimmig und ein tolles Erlebnis - auch wenn die eigenen Bergqualitäten nicht einem Andy Schleck gleichen!!!
Die Organisation und Begleitung hat mit der tollen Betreuung Individualität im Gruppenerlebnis bewiesen! Man merkt den beiden Organisatoren die Liebe und Begeisterung für den Radsport und Frankreich an!
Merci Arnold und Holger et a bientot!


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