Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.
Reisebericht: 2 Wochen New York
Aus einer Woche wurden 2 Wochen New York und wir haben es nicht bereut. Es war Juli/August 2001 und wr auch noch oben auf dem WTC. Die Sicht war fantastisch. Man konnte in die Cockits der tiefer fliegenden Flugzeuge sehen, die vom Newark gestartet waren und im Kreis dann am WTC vorbeiflogen.......
2 Wochen New York City
Samstag, den 21.07.2001
Nach einer Übernachtung bei einer Freundin in Mettmann bei Düsseldorf brechen wir am Samstag auf zum Düsseldorfer Flughafen, wo wir unseren Flug nach New York nehmen werden. Das einchecken geschieht doch recht zügig, obwohl viele Ferienflieger unterwegs sind. An Bord des Airbus A340 ist es in der Economyklasse verdammt eng zumindest für mich, aber mir ist es egal solange wir nach New York kommen. Nach 7,5 Stunden landen wir auf dem Newark Flughafen und nehmen einen Shuttle Bus zum Hotel. Das Hotel ist auf der East 50th Street und heißt Kimberley Hotel. Wir haben eine Suite reserviert. Es gibt genügend Platz, da Schlafzimmer und Wohnzimmer vorhanden sind. Wir können auch selber Frühstück vorbereiten. Wir machen einen ersten Spaziergang zur 5th Street und schauen uns Tiffany's Geschäft an. Wir kaufen für die Kinder je eine Jeans Jacke und essen abends nach einer Stunde Wartezeit im Hardrock Cafe.
Sonntag, den 22.07.2001
Nach dem Frühstück laufen wir los und wollen als erstes das Empire State Building besuchen. Wir fangen aber mit einem Besuch im „Rockefeller Center“ an und machen mit bei einem Rundgang durch das NBC Studio. Sehr interessant auch für die Kinder, da sie einen kleinen Einblick in die Fernseh Studios bekommen. Wir gehen weiter und kommen dann zum „Empire State Building“ und erhalten die 5 Tickets auch für andere Sehenswürdigkeiten, die es in New York zu sehen gibt. Die Gutscheine haben wir in Deutschland bei der Buchung der Reise mitbestellt. Mit den Gutscheinen brauchen wir auch nicht an den Kassen warten und umgehen die Warteschlangen. Nach einer Fahrt bis ins 102 Stock ist die Aussicht auf New York schon erstaunlich und das Wetter erlaubt auch eine Sicht auf die anderen Stadtteile. Wir machen Mittagspause in Subways und essen Sandwiches. Katharina bekommt ein paar neue Sandalen, als Geschenk von den Großeltern. Wir beschließen eine Stadtrundfahrt zu machen und fahren die Downtown Route mit. Diese bringt uns durch Greenwich Village, Chinatown, Financial District. Wir steigen am Pier 17 aus und schauen uns die Brooklyn Bridge vom weiten an. Steigen wieder um 18:30 wieder ein und fahren die weitere Strecke ab. Der Reisebegleiter hat dieses Mal etwas mehr Kenntnisse und mehr Humor in seinen Erklärungen, aber er brüllt ins Mikrophon, dass wir uns alle die Ohren zuhalten müssen. Am Hotel steigen wir wieder aus. Wir ruhen uns etwas aus und gehen Essen, sind aber über den Preis enttäuscht, denn hier werden die Touristen ueber'n Tisch gezogen ($101) für 3 Salate und ein Nudelsalat und 4 Getränke. Wir werden das nächste Mal aufpassen.
Montag, den 23.07.2001
Machen uns nach dem Frühstück auf zum Besuch der „Statue of Liberty“. Suchen uns erst einmal die richtige Metro Station aus und kaufen uns den 7 Tage Metro Pass. Die Leute von der Information sind ihr Geld nicht wert. Geben keine oder nur unfreiwillig Auskunft und scheinen mehr am Telefon zu hängen, als ihre Arbeit zu tun. Trotzdem schaffen wir es die Karten selber zu ziehen und auch die richtige Metro zu finden. Die Metro Schächte sind von allen (verglichen mit London und Tokio) die schlechtesten. Miese Belüftung und furchtbar stickig, einem wird schlecht von der stickigen Luft. Die Züge sind wiederum klimatisiert, sonst würde jeder umkippen. Wir steigen am „Battery Park“ aus und holen uns die Fahrkarten für die „Statue of Liberty“ und für „Ellis Island“. Die Krone können wir um 10:00 nicht besuchen, weil jetzt schon zu viele Touristen unterwegs sind. Die einzigen Tickets hierfür gibt es nur für die 8:00 Fähre. Die Wartezeiten halten sich in Grenzen. Auf der Insel angekommen müssen wir ca. 30 Minuten warten bevor wir den Aufstieg machen können. Auch hier wieder strenge Kontrollen des Gepäcks. Wir nehmen die Treppe und haben einen tollen Blick auf die New Yorker Skyline. Von der Terrasse können wir keinen guten Blick der „Dame“ bekommen, nur ihr „Unterrock“ ist zu sehen, also gehen wir wieder runter und nehmen uns unten die Zeit sie besser zu fotografieren.
Wir essen etwas und nehmen dann die Fähre nach Ellis Island. Hier wurden zwischen 1892 und 1954 12 Millionen Einwanderer(!!) abgefertigt und von denen wurden nur 240.000 zurück geschickt. Jetzt ist die Insel ein Museum und bietet einen guten Überblick über die Formalitäten damals. Draußen sind Tafeln aller Einwanderer zu sehen und ein paar „Sobotka's“ sind auch darunter aber keine Staples? Da frage ich mich wie „Staples Homestore“ hierhergekommen ist? War wohl ein späterer Einwanderer. Mit der Fähre geht es am Abend zurück und wir nehmen die Metro dann ins Hotel.
Dienstag, den 24.07.2001
Heute ist Museumstag. Wir fangen mit dem „Guggenheimer Museum“ an und laufen von der oberen Etage uns runter. Es sind nicht so viele Bilder zu sehen und das Haupt Merkmal ist auf den Architekten Frank Gehry gerichtet. War ganz nett, hat zumindest mich nicht umgehauen. Danach laufen wir am „Central Park“ entlang machen einen kurzen Halt am „Metropolitan Museum“, wo Gabi und die Mädchen sich Bilder von Picasso und andere Künstler anschauen. Ich bleibe draußen und schaue mir an, wie wir am besten zum AMNH (American Museum for Natural History) kommen. Ein kleiner Spaziergang quer durch den „Central Park“ und das Museum ist auf der anderen Seite. Das Museum bietet viel über die Natur der USA inklusive eine ausführliche Veranstaltung über Dinosaurier. Wir besuchen das IMAX Kino und schauen uns einen Film über Bären an. Das Planetarium sparen wir uns für einen anderen Tag auf (das schaffen wir dann doch nicht mehr!). Es geht dann zurück durch den „Central Park“ und zurück via die Metro ins Hotel. Wir treffen uns abends mit jemand den ich kenne (er kommt extra aus Dallas nach New York, um uns zu sehen – und er war noch nie so lange in New York!!) und gehen ins Steakhouse von Michael Jordan in der Central Station. Super gute Steaks und sehr zu empfehlen trotz des etwas lauten Einblickes in das „Central Station Building“ (Bahnhof). Die Eingangshalle ist sehr schön wieder renoviert worden und besitzt eine Markthalle und ein paar andere schöne Läden.
Mittwoch, den 25.07.2001
Heute mit der Metro zum Bronx Zoo. Habe zumindest verstanden wie der Metro jetzt funktioniert, aber einiges ist noch nicht ganz klar. Wir fahren mit der Metro durch die Bronx und da habe ich dann teilweise ein komisches Gefühl, denn zum einen sind wir die einzigen Touristen in der Metro und zum zweiten durchfahren wir Gegenden wo dann nur noch Afroamerikaner im Zug sitzen. Es ist wieder sehr heiß und schwül und uns läuft das Wasser nur so runter. Der Zoo ist heute kostenlos und ich bin froh, dass ich nichts bezahlt habe dafür. Wir laufen schon fast 1 Stunde herum und haben nur die Reptilien Babies gesehen und die Schmetterlinge (die waren sehr schön). Mehr aber auch nicht. Ach ja, und 10000 Kinder aus irgendwelchen Sommercamps mit genervten und gestressten „Staff Leaders“. Manche haben einen Militär Ton drauf, aber das brauchen manche dieser Kinder vielleicht auch. Es fällt auf, dass fast nur Afroamerikaner diese Camps besuchen. Es gibt wenig gemischte und wenig weiße Kinder in diesen Gruppen! Es sind verschiedene Camps unterwegs, denn die Gruppen haben ihre T-Shirts an. Auch die Tiere haben sich vor der Hitze versteckt. Ich habe noch nie einen Zoo mit so wenigen Tieren gesehen und wir kehren so um 14:00 zurück ins Hotel. Zumindest habe ich dafür kein Geld ausgegeben – also das nächstes Mal weglassen aus dem Programm! Wir gehen danach einkaufen in „Mikimoto’s“, wo Gabi sich einen schönen Goldring mit Perle kauft. Das war ein Wunsch von ihr und die haben uns erst einmal fast nicht rein gelassen, weil wir wie die typischen „Touri’s“ aussahen. Rucksäcke und Sandalen, aber der Türsteher hatte doch ein Erbarmen, als ich meine „Gold Visa“ rausholte! Wir decken uns dann ordentlich in „Niketown“ und „Banana Republic“ ein und essen anschließend in „TGIF“ (Thank God It’s Fridays).
Donnerstag, den 26.07.2001
Heute Morgen ist es etwas kühler geworden und es regnet leicht. Das tut gut, denn die Luft steht nicht in den Strassen und der Wind kühlt auch. Wir gehen ins „MOMA“ (Museum of Modern Art). Zum Glück haben wir den City Pass, denn die Schlange schlägt alles, was wir bisher an mögliche Wartezeit erlebt haben. Wahrscheinlich wollen viele das kühle und graue Wetter für einen Museumsbesuch benutzten, denn ab Freitag soll wieder die Sonne scheinen und es soll wieder heiß werden. Das Museum hat einige schöne Bilder von „Monet“, „Kandinsky“ und natürlich „Andy Warhol“ und hat eine schöne Ausstellung von „Mies van der Rohe“, über seine Architektonischen Werke sowohl in Berlin als auch in Amerika. Wir gehen danach in „Serendipity3“, ein schönes Cafe in Jugendstil und essen etwas und trinken leckeren Kaffee. Danach kaufen die Mädchen sich Haarbänder, die sie in Deutschland nicht gesehen haben. Im „Serendipity3“ sitzen viele Jugendliche und essen riesige Stücke Kuchen oder Hamburger. Eine Mädchengruppe feiert wohl Geburtstag. Ein Junge sitzt mit am Tisch unter den vielen Mädchen und sieht etwas unglücklich aus. Am Ende bezahlt eines der Mädchen entweder mit ihrer eigenen Kreditkarte oder die ihrer Mutter. Für die Bedienung – kein Problem. Das Mädchen ist in Katharinas Alter nicht alter als 14(!) schätze ich. Die Sache mit der Kreditkarten fanden meine beiden Mädchen auch interessant, ich aber nicht. Wir gehen ins Hotel zurück und ruhen uns aus.
Freitag, den 27.07.2001
Das Wetter ist wieder herrlich, nach dem kurzen Regen. Klarer blauer Himmel und Sonnenschein. Auch die Hitze ist jetzt viel erträglicher, als ob der Regen die Stadt "gereinigt" hat. Wir starten indem wir zu dem Flugzeugträger „Intrepid“ laufen. Das Schiff ist jetzt ein Museumsstück geworden und hat eine bewegende Geschichte wahrend des 2. Weltkrieges, Koreakrieg und des 1. Golfkrieges hinter sich. Wir verbringen einige Stunden auf dem Schiff und laufen dann von der „West Side“ zurück zum Hotel (ca. 40 Minuten). Wir laufen am vollen „Times Square“ vorbei und holen uns Kaffee und Sandwiches zum Mittag. Nach einer wohltuenden Pause gehen wir los und nehmen die Metro Nr. 6 bis „Brooklyn Bridge“. Wir spazieren über die gesamte Brücke, und haben einen tollen Blick auf sowohl „Manhattan“ als auch auf „Brooklyn“. Anschließend gehen wir kurz ins Woolworth Gebäude (nur Lobby). Die Lobby erinnert an eine Kathedrale, wunderbar gestaltet und mutet an wie etwas aus dem Mittelalter. Danach geht es in die „Wall Street“. Sehr unscheinbar, wenn man bedenkt dass die ganze Welt hier mit Aktien handelt. Gabi kauft noch ein paar T-Shirts für $2 das Stück und eine coole Sonnenbrille für $5. Abschließend gehen wir mit dem letzten City Pass Coupon ins „WTC“ (World Trade Center). Hier gibt es auch eine große Warteschlange, aber wir wollen versuchen den Sonnenuntergang über "Big Apple" zu erleben. Die Aussicht vom 106 Stockwerk ist fantastisch und die Aussicht reicht vom ende Long Islands bis zum Atlantischen Ozean hinaus. Leider ist die Sonne von Wolken verdeckt, aber dieser Blick ist einfach zu toll. Wir können in die Cockpits der vorbei fliegenden Flugzeuge schauen, die teilweise unter uns zur Landung in Newark ansetzen und am „WTC“ vorbeifliegen. Wir essen kurz was oben im „WTC“ und fahren mit der Metro 6 wieder nach „Hause“. Alle sind müde, aber dieser Tag war einer der besten.
Samstag, den 28.07.2001
Heute wollen wir einkaufen gehen. Gabi schaut noch einmal im „Benetton“ Laden nach einem roten Rolli und findet einen letzten. Im Golf Laden halte ich mich zurück, obwohl ich eher viel Geld ausgeben könnte, aber ich denke es ist doch günstiger die Schläger zuhause zu kaufen, wo sie für mich passend gemacht werden könnten. Im „Virgin Megastore“ kaufe ich erst was nach unserem Abendessen bei „Planet Hollywood“. Am „Times Square“ steht ein gut gebauter Texaner, bekleidet nur mit einer weißen bestickten Unterhose, einen Cowboy Hut und weiße Stiefel und spielt Cowboy Lieder. Auf seiner Gitarre steht „naked-cowboy.com“. Wenn ich zurück bin werde ich mir mal anschauen, was auf seiner Internet Seite steht…. Das Restaurant „Planet Hollywood“ in NY ist das Größte und wir warten keine 5 Minuten, obwohl es mitten am Times Square ist. Nach dem Essen gehen wir noch am „Broadway“ entlang, sehen ein paar Rapper zu. Der eine verschluckt seine eigene Zigarette und bringt sie zur Rhythmus der Music immer wieder hervor. Das ist echt gelungen. Wir holen uns bei Starbucks einen Kaffee und einen Karamell Eis für die Kinder. Danach gehen wir ins Hotel zurück.
Sonntag, den 29.07.2001
Wir gehen nach dem Frühstück ins „HRC“ (Health & Racket Club). Das Hotel hat für die Gäste freien Zugang zum „HRC“. Wir schwimmen für ca. 1 Stunde und das war unser sonntags Frühsport. Nach einigen Stunden mit Einkaufsbummel nehmen wir ein Taxi und fahren zur Circle Line. Der Taxifahrer sieht aus wie Bob Marley, hat eine verrauchte Stimme und fährt sein Taxi ganz lässig. Hört nebenbei klassische Musik und erzählt uns was er alles ausgeben muss, um seinen Taxi zu unterhalten. Eigentlich schimpft er nur über die Steuern und Gebühren, die New York ihm auferlegt, aber er ist ein ganz netter Kerl! Hier wollen wir eine 2 Stunden Hafenfahrt mitmachen. Die Fahrt im Boot gibt einen schönen Blick auf die Skyline von Manhattan vom Fluss her und der Reiseführer hat sehr viele Kenntnisse über die Geschichte von New York, damals und heute. Er bringt auch witzige Details hinein. Auf dem Rückweg sehen wir die andere Seite - Brooklyn. Wir fahren auch zur Liberty Statue hinaus und sehen sie nun auch bei Nacht. Wir beenden diesen Tag mit einem Essen bei „Chevys - Tex-Mex“. Auf dem Weg zurück zum Hotel gehen wir am Times Square wieder vorbei und nehmen wieder einen leckeren Coffee bei Starbucks mit.
Montag, den 30.07.2001
Der vorletzte Tag! Wir essen die Reste zum Frühstück, damit es aufgebraucht wird. Ich will noch einmal sehen, ob B&H wirklich dieser berühmte Photoladen ist, wo nur Orthodoxe Juden arbeiten und bedienen. Der Laden hatte gestern zu. Wir gehen alle gemeinsam dahin, aber vorher holen wir noch den schönen Perlenring von Mikimoto für Gabi ab. B&H hat auf und ist tatsächlich dieser Laden, den ich damals im Fernsehen gesehen habe. Es ist schon erstaunlich wie geschäftig, die Jungs im Laden arbeiten. B&H hat wirklich ein tolles Angebot. Es gibt wirklich alles was der Photograf sich wünscht. Ich kaufe mir ein neues Blitzgerät (SB-28) für die F100 und 2 kleinere Nikon Originalteile. Alles wird am Tresen in einem Behälter gelget und dann automatisch zum Ausgang transportiert – fast so wie bei mir in der Halbleiterfertigung!! Zuerst wird dann auch bezahlt und alle Kassierer tragen die üblichen Locken und sind schwarzweiß gekleidet. Dahinter kann man dann seine gekaufte und bezahlte Ware abholen. Wir laufen dann zurück und ruhen uns im Hotel noch aus. Heute Abend treffen wir uns mit eine Verwandten. Sie studiert in New York Recht. Wir gehen alle ins „Mulligan & Pocelli“. Es ist ein Italienisches Restaurant und auch teuer, aber es soll ein kleines Andenken sein, an 10 schöne und doch tolle Tage in New York.
Lesezeichen für diesen Reisebericht setzen bei ...
-
Mister Wong
-
Google Bookmarks
-
YiGG
-
del.icio.us
-
Digg
-
StumbleUpon
-
Magnolia
-
Webnews
Bookmark in Ihrem Browser speichern Schließen