Chiesa di San Giovanni Battista

Reisebericht

Chiesa di San Giovanni Battista

Reisebericht: Chiesa di San Giovanni Battista









Als am 24. April 1986 eine Lawine den kleinen Weiler Mogno
samt seiner Kirche unter sich begrub, ahnte noch niemand,
dass der Ort zehn Jahre später über die Landesgrenzen hinaus
bekannt sein wird.

Die Johannes dem Täufer geweihte Kirche
entstand nach Plänen des Meisterarchitekten Mario Botta.
Schon in ihrer Planungs- und Entstehungsphase
spaltete sie Einwohner und Besucher in Bewunderer
und Gegner

( historische Daten sind übernommen )

wie bei Botta üblich


erfolgte der Bau nach streng geometrischen Formen



so entstand




ein rundes Gebäude mit einem Glasdach, dass
im Inneren bei Sonnenschein bemerkenswerte
Lichtreflexe entstehen lässt




Das Projekt


sorgte bereits vor Baubeginn für Gesprächsstoff

Botta, verschandele den Ort,
das Bauwerk sei eine Provokation, so
die Gegner

Eine geniale Antwort auf die Lawine, so
die Bewunderer



Mario Botta, Professor für Architektur

ist weltweit tätig


Er arbeitet mit massiven Baumaterialien
wie Naturstein, Backstein oder Beton.
Sein rationalistischer Stil setzt sich aus einer
geometrischen Formensprache mit Bestandteilen
von Licht und Schatten zusammen



Botta, gilt zudem

als Bewunderer der Romanischen Architektur
und wichtigster Vertreter der Tessiner Schule




In den 1970er Jahren
fand sich die Gruppe zusammen, um eine
Architektur zu schaffen, die zu einer natürlichen
Bauweise im Tessin zurückkommt


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Kommentare

  • BuWe

    Ich lese viel und gerne, aber ich "muss" dabei ein Buch in der Hand halten. Online gefallen mir die Berichte besonders gut, die nicht ausufernd beschreiben. Erneut eine interessante Information von Dir. VG Anne Do.

  • Raudi

    Danke für deinen sehr Informativen Bericht ! Ich finde das Botta das Thema das Thema sehr gut umgesetzt hat ! LG Hans

  • juergen.k

    Als ich Deinen Bericht las, hatte ich schon befürchtet, ich hätte so etwas Feines oben im Tal bei Fusio verpasst, als ich dort 1995 zum Bergwandern war. Doch es muss kurz danach gebaut worden sein.
    Dein Bericht ist klein, aber fein und mit Fotos, die die Architektur "rüberbringen". Das Bild mit dem Portal macht sehr deutlich, dass Botta ein Bewunderer romanischer Architektur ist, erinnert es doch an die vielen romanischen Portale aus der Epoche Pisas im Mittelmeerraum,
    Grüsse Jürgen

  • Blula

    Ich hatte bisher von dieser Chiesa di San Giovanni Batista noch nichts gehört, genauso wenig wie von der Lawine vom 24. April 1986, die den kleinen Weiler unter sich begrub. Obwohl, wie Du schreibst, dieser Ort 10 Jahre später so bekannt wurde, eben durch dieses moderne Bauwerk. Danke für diesen interessanten Bericht.
    LG Ursula

  • venus

    Vielen Dank, für Eurer Interesse an meinen Berichten...

  • ingepeter (RP)

    .... ich möcht emich allen "Vorschreibern" anschließen .... Gruss Inge

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