AIDA Kreuzfahrt - östliches Mittelmeer

Reisebericht

AIDA Kreuzfahrt - östliches Mittelmeer

Reisebericht: AIDA Kreuzfahrt - östliches Mittelmeer

Die AIDA Kreuzfahrt - östliches Mittelmeer war unsere zweite Kreuzfahrt mit einem AIDA Schiff ( AIDA Diva). Gestartet sind wir in Antalya, weiter ging es über Istanbul, Izmir, Piräus/Athen, Rhodos und wieder zurück nach Antalya. Es war wiedermal eine erlebnisreiche und erholsame Tour mit interessanten Ausflügen, tollem Essen und wunderbaren Wetter.

Istanbul

Deutscher Brunnen

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Am Abend des ersten Tages legten wir in Antalya ab und erreichten in den frühen Morgenstunden Istanbul. Die türkische Millionenmetropole schlägt die Brücke zwischen Europa und Asien und bewahrt die Kulturschätze von unterschiedlichsten Epochen und Kulturen. Wir hatten für den ersten Tag in Istanbul eine AIDAgeführte Ausflugstour (Höhepunkte Istanbul) gebucht und fuhren mit dem Bus in die Altstadt von Istanbul auf der europäischen Seite. Nach einem kurzen Spaziergang über das Hipodrom und einen Blick auf dem vom deutschen Kaiser Wilhelm II. gespendetem Deutschem Brunnen, den zwei Obelisken (Ägyptischer Obelisk und Gemauerter Obelisk), sowie der Schlangensäule besichtigten wir die Blaue Moschee, den berühmtesten osmansichen Bau in Istanbul. Leider sehr viel Betrieb, trotzdem sehr beeindruckend, insbesondere die Weiträumigkeit im Inneren des großen Kuppelbaus. Im Aschluß daran ging es in die genau gegenüberliegende Hagia Sophia. Da diese ehemalige Kirche/Moschee inzwischen zu einem Museum umfunktioniert wurde, waren hier die Möglichkeiten größer, sich die einzelnen Bereiche genauer und in Ruhe anzuschauen (in der Blauen Moschee waren die Gebetsbereiche für die Besucher abgesperrt.). Weiter ging es in den Untergrund, nämlich zu der ebenfalls fußläufig erreichbaren Basilika Zisterne. Dieser unterirdische Wasserspeicher aus der byzantinischen Zeit gleicht mit seinen im Wasser stehenden Säulenwald einem versunkenen Palast. Die frischen Temparaturen, die Stille mit leiser klassischer Musik im Hintergrund und den farbig illuminierten Säulen waren eine echte Erholung nach den heißen Temparaturen und dem großstädtischen Trubel an der Oberfläche.
Nachmittags ging es dann zum Topkapi-Palast, die ehemalige Residenz des Sultans. Aufgrund der eingeschränkten Zeit konnten wir leider nur viel zu kurze Blicke in die zahlreichen Gebäudeteile (Bibliothek, Küchentrakt, Audienzzimmer, Versammlungsraum etc.) und Ausstellungen (Schatzkammer, Waffen-, Kleider- und Reliquiensammlung etc.) werfen. Der Ausblick vom Topkapi-Palast über Istanbul ist jedoch absolut grandios und unvergesslich. Die letzte Station des Ausflugs sollte der Besuch eines Goldjuweliers sein, den wir jedoch nur kurz durchliefen und dann auf eigene Faust den Rückweg zum Schiff über die Galata-Brücke einschlugen. Dort konnten wir dann noch den viel beschriebenen Anglern zuschauen, während langsam die Sonne am Bosporus unterging.

Am 2. Tag zogen wir alleine los; über die Galata Brücke zum Ägyptischen Basar (bekannt für seine Gewürze und Süßwaren). Da dieser Basar relativ klein ist und wir noch ausreichend Zeit hatten, machten wir uns an den steilen Aufstieg in die Altstadt und suchten uns durch die vielen Gäßchen (Stadtplan sehr empfehlenswert) zum Großen Basar. Der Weg hat sich wirklich gelohnt, wenn es sich noch nicht vorher eingestellt hat, hier fühlt man sich in wirklich im orientalischen Märchen.

Um die Mittagszeit verließ dann unser Schiff Istanbul und machte sich auf den Weg nach Izmir.



Ägyptischer Obelisk

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Izmir / Ephesus

Ephesus

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Früh morgens am 4. Tag unserer Kreuzfahrt erreichten wir den Hafen von Izmir. Da Izmir selbst als nicht so sehenswert eingestuft wurde, hatten wir uns für einen von der AIDA-Crew organsierten Ausflug in das antike Ephesus entschieden.

Bei strahlendem Sonnenschein und 36 Grad erreichten wir nach ca. 1 Stunde Fahrt mit dem Reisebus die Ausgrabungsstädte. Leider besichtigten mit uns viele hundert andere Touristen Ephesus an diesem Tag, so daß es an vielen Stationen auf dem Gelände zu regelrechten Staus kam. Das hat etwas den Genuß geschmälert, aber damit muß man bei entsprechenden Sehenswürdigkeiten und geführten Touren einfach rechnen.

Ephesus zählt zu den weltweit berühmtesten griechisch-römischen Städten der Antike und hatte schon in römischer Zeit geschätze 200.000 Einwohner. Zu den besonderen Highlights zählen der als eines der sieben Weltwunder bekannte Tempel der Artemis (die Überreste liegen aber außerhalb des von uns besichtigten Ausgrabungsgeländes), das Stadion, die Celsusbibliothek, die Marmorstraße, die Agoras und einiges mehr. Besonders beeindruckend empfanden wir, daß Ephesus ursprünglich einer der großes antiken Seehandelszentren war und aufgrund der Ablagerungen des Flusses und der damit verbundenen Verlandung seine Anbindung ans Meer verloren hat und dies letztendlich auch zur Aufgabe dieser Stadt führte.



Obere Agora

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Piräus / Athen

Akropolis

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Ziel am 5. Reisetag unserer Kreuzfahrt war der Hafen von Piräus. Auch hier haben wir uns wieder für eine geführte Tour nach Athen entschieden. Nach einer kurweiligen Rundfahrt durch die Gäßchen von Piräus und einigen Blicken im Vorbeifahren auf verschiedene Neubauten olympischer Spielstätten der Sommerolympiade 2004 kämpften wir uns mit dem Reisebus durch das Athener Verkehrschaos Richtung Akropolis. Dieser starke Verkehr war aber noch harmlos zu dem Ansturm der Besuchermassen, die es hinauf zur Akropolis zog. Mit etwas digitaler Nachbearbeitung hätte sich hier hervorragend ein antiker Hollywoodstreifen über die Erstürmung der Akropolis durch ein riesiges feindliches Heer abfilmen lassen können. Nachdem man sich aber mal durch das Propyläen ( (Vorhallen des eigentlichen Tempelbezirkes) durchgearbeitet hatte, verteilte sich die Menge auf der weitläufigen Fläche und man konnte das Erlebnis Akropolis bei wunderschönen Wetter in vollen Zügen wieder genießen. Besonders der Ausblick über Athen und Umgebung bei strahlendem Sonnenschein ist ein unvergesslicher Einduck gewesen.
Nach einer kurzen Stadtrundfahrt und einem Stopp im Panathenean Stadion (ehemaliges Olympiastadion der neuzeitlichen Spiele) ging es zum Mittagessen in die Alstadt (Plaka) mit anschließender Möglichkeit des Bummels durch die Gassen der Plaka.
Den Abschluß bildet der Besuch des Archäologischen Nationalmuseums in Athen; hier waren leider die 1,5 Stunden veranschlagten Stunden bei weitem nicht aussreichend, um auch nur einen Teil der großartigen Ausstellungstücke an Kunstschätzen der griechischen Antike zu erkunden. Die Empfehlung lautet deshalb hier, sich schon im Vorfeld auf eine Epoche zu beschränken und diese ausführlich zu studieren.



Propyläen

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Rhodos

Rhodos

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Die letzte Station unserer Seereise vor der Rückkehr nach Antalya war am 6. Tag die griechische Insel Rhodos. Da wir die Insel bereits von einer früheren Urlaubsreise gut kannten, entschlossen wir uns für einen eigenen Ausflug in die Inselhaupstadt Rhodos (fußläufig vom Schiff erreichbar), bei dem wir uns einfach stundenlang durch die wunderschönen historischen Gassen und Plätze treiben ließen. Dabei gönnten wir uns noch einen kurzen Abstecher in die Städtische Gemäldegalerie, welcher der zeitgenössischengriechischen Kunst gewidmet ist. Ansonsten war der Bummel durch die Altstadtgassen mit dem einen oder anderen erstandenen Souvenir ein schöner Abschluß der Landgänge.



Rhodos

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Antalya

AIDA-Diva

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Am letzten Reisetag kamen wir dann wieder in Antalya an, dem Ende unserer Kreutzfahrt im östl. Mittelmeer. Und wieder kamen wir zu dem Ergebnis, daß eine Kreutzfahrt mit AIDA eine wunderbare und sehr erholsame Urlaubsreise darstellt mit kurzen aber interessanten Stippvisiten an Land, die eventuell Lust auf einen längeren Aufenthalt entstehen lassen. Es war sicher nicht unsere letzte AIDA-Tour.


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