Benin: Bildung ist der beste Impfstoff gegen Armut

Reisebericht

Benin: Bildung ist der beste Impfstoff gegen Armut

Reisebericht: Benin: Bildung ist der beste Impfstoff gegen Armut

Kritiker von Entwicklungshilfe beklagen, daß zu viele Projekte wirkungslos bleiben. Im Süden des westafrikanischen Landes Benin haben sich, neben Initiativen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung, einige Organisationen zur Förderung von Bildungschancen etabliert. Mit Erfolg. Reisende können sich auch selbst davon überzeugen.

Benin: "Bildung ist der beste Impfschutz gegen die Armut"

Was Unicef- Botschafter Peter Ustinov einst so treffend auf den Punkt zu bringen wusste, wird in der Kleinstadt Dogbo, im westafrikanischen Benin, seit mehr als einem Jahrzehnt in die Tat umgesetzt. Stärken, Bilden und Begleiten: Das ist fast alles, was es an theoretischem Überbau braucht, um erfolgreich und nachhaltig Entwicklungshilfe zu leisten. Davon ist das deutsch/ afrikanische Team rund um die Organisation mit dem bezeichnenden Namen "Pro- Dogbo" überzeugt. "Finanzielle Hilfe allein birgt gewisse Gefahren in sich." König Robert beobachtet das Geschehen in seinem kleinen Reich seit langer Zeit sehr genau. "Was wir in dieser Region vorrangig brauchen, sind gute Schulen und qualifiziertes Lehrpersonal."
Der Thronsaal "seiner Majestät" Robert ist ein bescheidener Raum in einer Hütte, die zum Teil in Lehm- zum Teil aber auch schon in Steinbauweise errichtet wurde. Regelmässig treffe ich König Robert hier, in einem kleinen Weiler, etwa fünf Kilometer von Dogbo entfernt. Und wie so oft in letzter Zeit, unterhalten wir uns über das Thema "Entwicklungshilfe" in Afrika, speziell im Land Benin. Was ist sinnvoll, welche Ansätze und daraus folgende Aktivitäten schaden eher der Bevölkerung? König Robert fährt fort mit seinen Ausführungen, hat klare Standpunkte. " Vieles von dem, was die Jovos, die Weissen, in unserem Land machen, fördert die Abhängigkeit unserer Leute. Aus Hilfsbedürftigen werden handlungsunfähige Menschen, fast so wie Kinder, deren Eltern vergessen, mit ihnen Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu trainieren. Falsch verstandene und nicht durchdachte "Hilfe" führt zur Entmündigung."

Entwicklungshilfe. Organisationen müssen Land gut kennen

Yves Eke, mein langjähriger Freund im Benin wird nervös, als er die Worte des Königs für mich übersetzt. Lange schon hat der junge Student seine Erfahrungen mit der Entwicklungshilfe und im Umgang mit den Jovos, die sie leisten, sammeln können. Ich hake nach, frage nach seiner Meinung. "Mit den Weissen in unserem Land ist es oft so...," berichtet Yves, " ... wir können nicht mehr ohne sie..., aber mit ihnen kommen wir auch nicht weiter." Und dann wird der junge Mann richtig ärgerlich. "Ich habe Deutsche, und auch andere Europäer kennen gelernt, die glauben alles zu wissen. Sie denken, dass sie auf jede Frage die richtige Antwort haben, ohne auf die kulturellen und mentalen Unterschiede einzugehen, die es zwischen den Jovos und uns nun einmal gibt. Diese Leute glauben, die Afrikaner seien grundsätzlich dumm und bekommen nichts auf die Reihe." Ob also grundsätzlich alles in Frage zu stellen sei, wenn Europäer, aber auch Amerikaner oder Chinesen Unterstützungs- Maßnahmen im Benin starten, möchte ich von Yves wissen. "Die Helfer in den Organisationen müssen sich sehr intensiv mit dem Land auseinander setzen, in dem sie etwas Gutes erreichen wollen. So wie zum Beispiel Klaus van Briel, von Pro- Dogbo. Er lebt schon viele Jahre mit uns Beninern zusammen, er kennt unsere Stärken und Schwächen, er weiß, was wir wirklich brauchen."
Ortswechsel: Mit dem Zemidjan, dem hier üblichen Motorrad Taxi, fahre ich zurück nach Dogbo. Yves hat mich vorher verlassen, er muß nach Cotonou. In der heimlichen Hauptstadt des Benins hat er einen Arbeitsplatz beim Deutschen Entwicklungsdienst. Mehr als zehn Jahre bin ich nun Zeuge des "Überlebensweges" von Yves. Heute ist er einer von vielen hundert jungen Leuten, die von der Idee Pro- Dogbos profitieren. Seine Biographie ist wie die der meisten Beniner/innen, die ich kenne, eine eigene Reportage wert. Nur so viel an dieser Stelle: Schon als Kind wurde Yves hin- und her gerissen innerhalb der Komplexität afrikanischer Alltagswirklichkeiten. Früh erlebte er den Tod seines Vaters, übernahm schon als Junge viel Verantwortung für seine Familie, nicht selten jenseits der Leistungsfähigkeit eines Schülers. Mit der Hilfe von Pro- Dogbo gelang dem jungen Mann ein Studium, er erlernte unter anderem die deutsche Sprache und befindet sich jetzt auf einem recht stabilen Weg in die Zukunft.

Stärken, Bilden und Begleiten. Pro- Dogbo: Ein starkes Team

Zwanzig Minuten, nachdem wir uns von König Robert getrennt haben, erreiche ich das Terrain von Pro- Dogbo. Es duftet nach frisch gebackenen Baguettes aus der hauseigenen Bäckerei und auch die Geräuschkullisse vom Klopfen, Sägen, Schleifen und Schweißen aus der Metallwerkstatt zeigt an, daß hier engagiert und fleißig gearbeitet wird. "Mouson, eledo? Ca va?" Hausmeister und Wächter Germain begrüßt mich herzlich. Eine Umarmung ist dabei nicht ungewöhnlich, welch ein Kontrast zu den in Deutschland doch recht "kühlen" Willkommensritualen. Auch der Sprachenmix aus Adja, der in dieser Region gesprochenen Regionalsprache, aus Französisch und manchmal auch Deutsch ist beim Empfang von Jovos durch Pro- Dogbo Mitarbeiter/innen herzliche Gepflogenheit geworden. "Me a dogo Meda..., ich möchte Meda treffen." Meda ist Leiter des Ausbildungsbereichs in der Metallwerkstatt von Pro- Dogbo. Aber, er ist nicht nur Ausbilder von Schlossern, Schweißern und Klempnern, sondern auch manchmal mein "Berater in besonderen, technischen Fragestellungen und Problemen". Seit einem Jahr entwickel ich, zusammen mit einem afrikanischen Team, ein kleines Reiseunternehmen, sieben Kilometer von Dogbo entfernt. In Bassanhoue. Etwa 300 Menschen leben dort, wo wir ein Projekt zur Förderung von fairem Tourismus, auf Augenhöhe mit der Bevölkerung betreiben. Neben einem kleinen Gästehaus gehören ein Pool und ein kleines Restaurant zu unserem Angebot. Mit Meda möchte ich die Konstruktion eines Wasserfilters für den Pool besprechen. Eigentlich keine Aufgabe für eine Metallwerkstatt, im Benin sieht man das aber alles nicht so "eng". Flexibilität und Ideenreichtum sind das Geheimnis für den Erfolg einer Organisation oder eines handwerklichen Betriebes. Vier Wochen Geduld soll ich haben, sagt Meda, "...dann haben wir von Pro- Dogbo das Problem im Griff." Und ich weiß, ich kann Meda vertrauen. Sich neuen Herausforderungen zu stellen, ist eine Spezialität dieser Bildungseinrichtung, die vor etwas mehr als einem Jahrzehnt als "Auffanglager" für Straßenkinder ihre Tätigkeit aufnahm. Bilden, Stärken und Begleiten..., Straßenkinder gibt es immer noch bei Pro- Dogbo. Ein kleines Internat, direkt neben der Bäckerei und der Metallwerkstatt von Meda, erinnert an die Anfänge. Als Journalist wollte Klaus van Briel nur eine Reportage über das Thema "Entwicklungshilfe" im Benin schreiben. Einmal im Land, begeisterte er sich für die Menschen, besonders für die Kinder und Jugendlichen der Region, in der er recherchierte. Aus geplanten sechs Wochen Aufenthalt sind mittlerweile deutlich mehr als zehn Jahre geworden. Mit zum Teil eigenen Mitteln, später durch die Unterstützung von der Kolping Familie in der Heimatstadt Kleve, wurde ein einfaches Haus im Stadtteil Dogbo Safi zu einem Ort aufgerüstet, an dem Jungen und Mädchen ihre Hausaufgaben erledigen und später auch essen und schlafen konnten. "Wir haben zusammengelebt, wie eine recht gut funktionierende Großfamilie." Daran erinnert sich Herve noch sehr genau. Herve arbeitet mittlerweile in seiner eigenen Autowerkstatt, hilft nun selbst jungen Menschen "auf die Sprünge" und ist nur noch recht selten bei Pro- Dogbo. Wir kennen uns auch schon seit zwölf Jahren, und auch die Geschichte Herves ist eine eigene Reportage wert.

Zurück nach Bassanhoue

Ich muß mich beeilen, in "mein Dorf" Bassanhoue zu kommen. Der Himmel verdunkelt sich, es ist Regenzeit im Süden Benins. Für Gäste unserer Reiseinitiative "Explore Bassanhoue" ist diese Zeit ein besonderes Abenteuer. Wenn es jetzt regnet, dann aber richtig. Innerhalb weniger Minuten sind Straßen und Wege nur noch schwer passierbar, an einigen Stellen kommt man lediglich zu Fuß weiter. Besser, man verweilt dann im Schutz eines kleinen Dorfes am Wege, bis der "Spuk" wieder vorbei ist. Die Dorfbewohner freuen sich immer über einen solchen Überraschungsbesuch eines oder mehrerer Jovos. Da kann es durchaus sein, daß man sich schnell mal im Erdkundeunterricht einer kleinen Schule wiederfindet. "Gesandte" aus dem fernen Europa sind immer noch selten. Die Chance, viele Fragen zu stellen, wird von Kindern und Lehrern gerne genutzt. Ob das Wasser in Deutschland wirklich manchmal als Eis vom Himmel fällt, wie sich Schnee anfühlt, und wie es sich denn so lebt, wenn es draußen kälter wird, als in einem Kühlschrank?
In den Schulen in und rund um Dogbo hat sich viel getan, in den vergangenen Jahren. Militärischer Drill, stures Auswendig Lernen ganzer Buchseiten, Schläge als Erziehungsmethode, das gehört fast überall zur Vergangenheit. "Es ist uns wichtig, unsere Kinder kompetenzfähig zu machen." Poul Hensoun, ein junger Grundschullehrer hat die "alte Schule" noch am eigenen Leibe erfahren. "Das war nicht gut. Heute verfolgen wir Pädagogen das Ziel, junge Menschen kritikfähig zu machen. Sie sollen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, und zu formulieren. Mädchen und Jungen müssen die Amtssprache unseres Landes sprechen, schreiben und lesen können. Der Benin braucht demokratie- und politikfähige Bürger, die Hintergründe und Zusammenhänge erkennen."

Es ist trocken geblieben. Für die sieben Kilometer von Dogbo nach Bassanhoue brauche ich etwa 20 Minuten. Ich bin erstaunt, wie schnell die Pflanzen und Blumen in unserer kleinen Ferienanlage schon gewachsen sind. Und ich bin froh darüber, das viele Palmen auf dem Gelände nicht den Baumaßnahmen zum Opfer gefallen sind. Besonders am kleinen Pool spenden sie Schatten. Das erfreut unsere Gäste aus Deutschland ebenso, wie die Dorfjugend, die auch regelmäßig zum Schwimmen zu uns kommt.

Willkommen im Land Benin: Wo das Leben zu Hause ist

Wer das Land Benin erleben möchte. Wer eine Reise dort hin unternehmen möchte, wo das Leben zu Hause ist, trotz zahlreicher, materieller Defizite. Wer loslassen möchte von Klischees, die einseitig über "das arme und verlorene Afrika" berichten..., der ist in Dogbo/ Bassanhoue richtig. Nähere Informationen gibt es im Internet unter explore-bassanhoue.de. Nehmen Sie Anteil, und werden Sie Bestandteil der Geschichten dieses Landes. Reisen bildet. Bildung ist der beste Impfstoff gegen Armut. Aber auch gegen Intoleranz und inhumanes Verhalten.



Eine eigene Autowerkstatt...






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Kommentare

  • doubleegg

    Ein Bericht, der optimistisch stimmt und vor allem auch die Stärken dieses westafrikanischen Volkes betont - ich wünsche dem Projekt weiterhin bestes Gelingen und adäquate Unterstützung. Denn es ist wahr, dass gut gemeinte Entwicklungshilfe oft auch ins Gegenteil umschlägt oder sinnlos verpufft.

  • toronto

    sehr schöner Bericht, sehr viel Wahrheit - was mich immer etwas stört in diesen Berichten ist die Tatsache, dass eines der Hauptübel bei Entwicklungshilfen jeglicher Art die unglaubliche Korruption in ganz Afrika (habe beruflich viel mit Westafrika zu tun) verschwiegen wird.

  • BeataB

    Ich werde mir später Zeit nehmen, um den Bericht zu lesen. Das Thema mit dem Titel finde ich sehr interessant. Ich melde mich danach noch einmal!
    LG Beata :)

  • bassanhoue (RP)

    Hallo Toronto!
    Korruption und die damit einhergehende Unterdrückung und Gewalt aus Kreisen der Regierung gegenüber ihrem Volk ist ein Hauptübel in der Entwicklungshilfe und hemmt wirtschaftliche Zusammenarbeit. Ich werde dieses Thema nicht "unter den Tisch" fallen lassen. Bisher könnte ich allerdings nur von den Berichten "Anderer" schreiben. Eigene Erfahrungen mußte ich noch nicht machen. "Explore Bassanhoue" ist ein Im Benin angemeldetes Reiseunternehmen. Ich habe das für die Gründung dieser Initiative erforderlich gewordene Grundstück, und die "Baumaßnahmen" finanziert. Management und Programm wird nun von Beninern verantwortet, die ich seit vielen Jahren kenne. Unsere bisherige Zusammenarbeit mit den Behörden im Land verlief fair, und ohne Schwierigkeiten. Vielleicht, weil "Explore Bassanhoue" noch zu klein und wirtschaftlich unbedeutend ist? Vielleicht, weil wir uns bisher noch auf kommunalpolitischer Ebene bewegen? Vielleicht aber auch, weil das ein oder andere im Benin mittlerweile doch funktioniert. Ich werde über meine weiteren Erfahrungen diesbezüglich berichten.
    Gruß und Dank nach Österreich,
    Bassanhoue (Wolfgang)

  • Aries

    Dein leidenschaftliches Engagement ist in jeder Zeile spürbar, dein Herz für diese Gegend der Welt und seinen Menschen auch.
    Ein weiteres Übel der Entwicklungshilfe scheinen mir auch die jeweiligen Eigeninteressen der hilfeleistenden Länder zu sein.
    Und "Gutes tun" vom grünen Tisch her - nein, das funktioniert nicht.
    Deinen Bericht sollten Leute lesen, die an verantwortlicher Stelle bei der Vergabe von Fördermitteln stehen.
    LG Hedi

  • bassanhoue (RP)

    Hallo Toronto!
    Korruption und die damit einhergehende Unterdrückung und Gewalt aus Kreisen der Regierung gegenüber ihrem Volk ist ein Hauptübel in der Entwicklungshilfe und hemmt wirtschaftliche Zusammenarbeit. Ich werde dieses Thema nicht "unter den Tisch" fallen lassen. Bisher könnte ich allerdings nur von den Berichten "Anderer" schreiben. Eigene Erfahrungen mußte ich noch nicht machen. "Explore Bassanhoue" ist ein Im Benin angemeldetes Reiseunternehmen. Ich habe das für die Gründung dieser Initiative erforderlich gewordene Grundstück, und die "Baumaßnahmen" finanziert. Management und Programm wird nun von Beninern verantwortet, die ich seit vielen Jahren kenne. Unsere bisherige Zusammenarbeit mit den Behörden im Land verlief fair, und ohne Schwierigkeiten. Vielleicht, weil "Explore Bassanhoue" noch zu klein und wirtschaftlich unbedeutend ist? Vielleicht, weil wir uns bisher noch auf kommunalpolitischer Ebene bewegen? Vielleicht aber auch, weil das ein oder andere im Benin mittlerweile doch funktioniert. Ich werde über meine weiteren Erfahrungen diesbezüglich berichten.
    Gruß und Dank nach Österreich,
    Bassanhoue (Wolfgang)

  • BeataB

    Hallo Bassanhoue,

    heute bei einer Tasse Kaffee habe ich mir den Bericht in Ruhe durchgelesen. Mit ein paar Zeilen hast du mich in die andere Ecke der Welt entführt, in die Ecke, die ich schon 2002 besuchen durfte. ich war zwar dort nicht sooo lange, hatte aber die Möglichkeit gehabt, das tägliche Leben aus etwas näherenPerspektive zu beobachten. Ich habe zwar keinen König Robert getroffen, dafür aber fröhlichen und herzlichen Menschen.

    Es hat mir großen Spaß gemacht deinen tollen Bericht zu lesen!
    LG Beata :)

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  • bassanhoue (RP)

    Hallo Uschi!
    Freue mich, dass auch nach so langer Zeit, ausgehend vom Datum der Veröffentlichung meines Berichtes, noch Reaktionen kommen. Vielen Dank!
    Ich antworte einmal mit einem Spruch der "uralten Morla" aus der "Unendlichen Geschichte": "Wir wissen es".
    Gleichwohl gibt es aber immer noch viele Menschen, die über ihren "Tellerrand" hinaus blicken, Zusammenhänge begreifen und sich nicht allzu sehr verführen lassen von den "Verdummungsmaschinerien", denen wir täglich in den Medien begegnen. Auch beim Stöbern in diesem Forum treffe ich immer wieder auf solche Personen: Reisende, Globetrotter.., Leute, die mit offenen Augen und Ohren in der Welt unterwegs sind.
    LG: "Bassanhoue" (Wolfgang)

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