Reisebericht

Reisebericht: Faszinierende Beneluxstaaten - Luxemburg & Belgien

 
 
 
 
 
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Sa. 30.06.2007 - 1. Tag: Anreise und Esch-sur-Sûre

 
 
 
 
 

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Man kann sagen, der diesjährige Urlaub hat sich ergeben und ist gewachsen...
Da wir zum Geburtstag meiner Tante in Luxemburg eingeladen waren, ergab es sich, dies mit einem schönen Urlaub zu verbinden.
Bereits um 3.00 fahren klingelt uns der Wecker aus dem Bett und wir fahren von zuhause los, damit 1. nicht so viel Verkehr ist 2. wir am Nachmittag bei Irene (Vielen Dank nochmal für alles!) meiner Cousine in Wiltz eintreffen (laut Routenplaner ca. 10 Stunden für die 1000km - ohne Pausen) und 3. finde ich es einfach herrlich bei Sonnenaufgang in Urlaub zu fahren. Gegen 12.00 Uhr machen wir bei der Raststation an der Luxemburgischen Grenze unser Mittagspause. Beim PizzaHut essen wir eine ausgezeichnete Pizza - an der es nicht gelegen sein kann dass sich ein Kind (von dem jüngerem Typ der Kelly Family wie wir dann feststellen) im Gang übergeben hat. Als wir meine Cousine anriefen dass wir an der Grenze und somit bald da wären lachte Sie nur da man die Entfernungen in Luxemburg nicht in Kilometern sondern nur in Zeit rechnen kann - für die restlichen knapp 80km einiges über eine Stunde brauchen werden - kaum vorstellbar aber war - denn in Luxemburg geht es nur bergauf-bergab, vorallem je weiter wir nördlich in die Ardennen kommen - herrliche Motorradstrecken.



 
 
 
 
 

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Dass die Großregion Luxemburg gerade Kulturhauptstadt Europas ist wollen wir natürlich auch nutzen und so schauen wir uns nach einem kleinen Erholungsmittagsschläfchen die Ausstellung einer befreundeten Künstlerin in einem Kräuter- & Bauerngarten in Winseler an. Als Abendprogramm besuchen wir auf der Burgruine in Esch-sur-Sûre das 'Festival du feu' ('Feuerfestival') mit beeindruckender Show von 'Deux autour du feu'.



 
 
 
 
 

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So. 01.07.2007 - 2. Tag: Clervaux und Lellingen

Der heutige Tag steht im Zeichen der Familie - Eine internationale Feier kann man nur sagen - Luxemburger, Belgier, Holländer, Deutsche und wir Österreicher - ein echtes Sprachengewirr im Hotel du Parc (einem kleinem, ruhig gelegenem, historischem Schlosshotel in den luxembourger Ardennen mit zauberhaftem Charme, herrlichem Ausblick und hervorragender Küche) in Clervaux wo die Feier stattfindet. Am späteren Nachmittag besuchen wir alle noch das Kunstfestival in Lellingen - einem ebenfalls reizendem kleinen Dorf.



 
 
 
 
 

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Mo. 02.07.2007 - 3. Tag: Luxembourg

 
 
 
 
 

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Heute zeigen uns meine beiden Cousinen Luxemburg - das durch ihre einzigartige Lage von den vielen verschiedenen Herscher (Burgunder, Spanier, Franzosen, Österreicher & Deutschen) zum Gibraltar des Nordens ausgebaut wurde. Eine faszinierende alte Stadt welche durch das wunderschöne Petrussetal und das Alzettetal zerteilt wird. Nach einem langem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt mit Besuch der Sehenswürdigkeiten - Palast des Großherzogs, Kathedrale Notre Dame, Place de la Constitution... schauen wir uns noch die faszinierenden Bock-Kasematten an - neben den Petrusse-Kasematten die letzten Überreste der einst mächtigen Festungsstadt.



 
 
 
 
 

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Di. 03.07.2007 - 4. Tag: Vianden & Bourscheid

 
 
 
 
 

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Der heutige Vormittag steht im Zeichen der Kunst - In Clervaux besuchen wir im Schloss die Family Of Man & World Photo Press Ausstellung, danach fahren wir entlang der deutschen Grenze nach Vianden - der größten Burganlage Luxemburgs. Die Rekunstruktion dieser beeindruckenden Festung ist zwar noch nicht ganz abgeschlossen aber der Besuch ist absolut lohnend. Am Weg weiter nach Bourscheid befindet sich oberhalb von Vianden ein herllicher Aussichtspunkt mit Blick zur Festung Vianden.



 
 
 
 
 

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Kurz vor Bourscheid machen wir eine kleine Jausenpause und geniessen die wunderschöne Aussicht.



 
 
 
 
 

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Die Ruine Bourscheid lockt mit einer faszinierenden Aussicht, vom Burgturm aus hat man einen einmaligen Ausblick auf die 2 Schleifen der Sure.



 
 
 
 
 

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Mi. 04.07.2007 - 5. Tag: Villers-la-Ville & Brüssel

 
 
 
 
 

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Am frühen Morgen starten wir via Bastogne Richtung Brüssel aber vor Brüssel machen wir noch einen Abstecher nach Villers-la-Ville. Dort besuchen wir die wunderschöne, weitläufige Klosterruine einer Zisterzienserabtei welche von meinem Namenspatron, dem Hl. Bernhard, 1146 gegründet wurde.



 
 
 
 
 

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Faszinierende Klosterruine

Wer die Klosterruine von Villers-la-Ville besucht wird sich fragen ob die Zisterzienserabtei auch schon so faszinierend schön wirkte als sie noch nicht zerstört war! Bis die französische Revulotion die Abtei 1796 schloß und an einen Baustoffhändler verkaufte, war das 1146 vom Hl. Bernhard gegründete Kloster einst die bedeutendste mehr

Persönliche Meinung von BernieMayer:
Wir verbrachten einen schönen Vormittag in der faszinierenden, weitläufigen Anlage, fast alleine ohne Touristenmassen.



 
 
 
 
 

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Bevor wir unser Hotel in Brüssel suchen schauen wir uns noch das frisch renovierte Atomium an - da das Wetter nicht berauschend ist, grau in grau & Nieselregen und ich bereits als Kind schon mal drinnen war sparen wir uns die 9,- Euro Eintritt und machen uns auf den Weg ins Zentrum. Beim Botanischen Garten habe ich im Hotel Hampshire Inn ein Zimmer um 60,- Euro ohne Frühstück gebucht - die Lage ist zwar echt nicht weit vom Zentrum aber die Putzfrau dürfte gerade Urlaub gemacht haben so wie unser Zimmer aussah... Da die wenigen Parklpätze beim Hotel voll sind und in der Umgebung (Rotlichtviertel...) auch nichts frei ist stellen wir unser Auto in die in unmittelbarer Nähe gelegene Parkgarage am Place Rogier.



 
 
 
 
 

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Nachdem Check-In machen wir uns auf ins Zentrum zum wunderschönen Grand Place oder auch Grote Markt genannt (Leider sind für irgendwelche Veranstaltung mehrere Tribünen aufgebaut welche das Gesamtbild dieses herrlichen Platzes ein wenig stören), weiter gehts zur Kathedrale St-Michel et Gudule (im Inneren unbedingt die geschnitzte Barockkanzel dessen Thema die Vertreibung aus dem Paradies ansehen - absolut beeindruckend!). Wir schlendern weiter zum Königspalast und über den Place Royale zum Mont des Art (Kunstberg) von dem man eine schöne Aussicht auf die Stadt hat. Da es bereits relativ spät ist statten wir den in der Entfernung thronenden Justizpalast keinen Besuch ab sondern spazieren durch die eleganten Ladenpassagen der Galeries Royales St-Hubert und durch die Rue des Bouchers (der 'Bauch von Brüssel' ist zwar eine Touristenfalle, aber die enge Gasse und ihre Seitengassen, in der sich ein Restaurant an das andere reiht und sich in jeder Auslage Austern, Garnelen, Hummer, Muscheln & Co kunstvoll türmen, lohnt auf jeden Fall ein Besuch. Am Weg zwischen dem Grand Place und dem Manneken Pis kommen wir an einer der unzähligen Waffelbuden vorbei die uns aber am besten gefällt und ich muss sagen die Schoko-Banane-Waffel war erstklassig. Da wir bereits einige Kilometer in den Beinen haben, in London noch viele dazu kommen werden und morgen früh raus wollen um zeitig in Calais bei der Fähre nach Dover zu sein gehen wir an der Börse und der Kirche St-Nicolas (die älteste Kirche Brüssels fasziniert durch die vielen kleinen Häuschen die sich rundherum an das kleine Gotteshaus lehnen) vorbei zurück zum Hotel. Alles in allem kann man sagen dass die Innenstadt wunderschön ist, wenn man sich aber keine Ausstellung o.ä. anschauen will braucht man nicht länger als einen Tag um Brüssel gesehen zu haben.



 
 
 
 
 

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Kommentare
  • Blula 22.05.2010 | 16:07 Uhr

    Da bin ich überall noch nicht gewesen. Danke für Deinen wirklich sehr schönen und informativen Bericht und die wunderbaren Fotografien dazu. Bekomme richtig Lust, diese Orte und Landschaften auch einmal zu bereisen. Vielen Dank!
    LG Ursula

  • Blula 22.05.2010 | 16:12 Uhr

    ... . doch, ich London war ich schon.. . will ich aber auch nochmal hin.

  • Raudi 05.07.2010 | 11:27 Uhr

    Ein schöner Reisebericht und schöne Fotos ! Das macht Lust auf mehr.

  • brandriba 07.07.2010 | 08:24 Uhr

    Schöner Bericht über "Happige Preise" und anderes Seltsames von den etwas speziellen Europäern... LG DAni

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