Der Damawand, 5.671 m, die höchste Erhebung meiner biologischen Heimat Iran , Anfang September 2006

Reisebericht

Der Damawand, 5.671 m, die höchste Erhebung meiner biologischen Heimat Iran , Anfang September 2006

Reisebericht: Der Damawand, 5.671 m, die höchste Erhebung meiner biologischen Heimat Iran , Anfang September 2006

Ich bin gebürtige Iranerin und lebe seit 24 Jahren in Deutschland. Im September 2006 erfüllte ich mir einen langgehegten Wunsch und bestieg den höchsten Berg meiner Heimat.

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Die höchste Erhebung meiner biologischen Heimat, September 2006

Der Nordwestwind sauste über die kargen Flanken und verwehte den Schwefelstaub, der uns bedeckte. Ich japste nach Luft, meine Atemzüge wurden schneller, der üble Schwefelgeruch drang durch die Skimaske tief in die Nase hinein, ich zwang mich selbst, weiterzulaufen, dennoch blieb ich stehen und stützte mich gegen meine beiden Teleskopstöcke, die ich gekreuzt in die schwefelbedeckte Erde gerammt hatte.
Weit und breit waren keine anderen Menschen oder Tiere zu sehen. Die Sonne stand lotrecht über uns, der Himmel war strahlend blau, jedoch nicht ganz wolkenfrei. Der Wind dort oben blies stärker und verlieh der unendlichen Einsamkeit einen mysteriösen Pfeifklang. Steine und Eisklumpen rollten die beiden kristallenen Gletscher zu unserer Rechten und Linken herunter und erzeugten dabei ein furchterregendes Geräusch, das ahnen ließ, mit welchem Schicksal die Unachtsamkeit am Berg bestraft wird.
Der Berg erlaubte uns, an diesem Naturspektakel teilzuhaben, hier und jetzt waren wir mit ihm vereint und hatten ihn ganz für uns.
Plötzlich herrschte eine Stille, die ich unerträglich fand, als ob die Zeit stehen geblieben sei. Mir schossen die absurdesten Gedanken durch den Kopf, vor allem fragte ich mich, wo das Gefühl des Siegesglücks blieb.
Monatelanges, regelmäßiges Training, euphorische Vorfreude und eine detaillierte Reiseplanung lagen hinter mir. Wurde ich die ganze Zeit durch einen einzigen Gipfel motiviert? War das Dach des Iran es wert?
Nima, ein junger Bergsteiger aus Hamedan, mein teuerster Bergkamerad, den ich eigentlich als einen ruhigen, besonnenen Menschen kannte, forderte mich in einem ungeduldigen Tonfall und mit einem leichten Schubser auf, weiterzulaufen. In jenem Moment vergaß ich all meine guten Vorsätze und fuhr ihn an, dass ich in Ruhe gelassen werden wolle.
Nima, ganz unbeeindruckt von meinem unqualifizierten, hysterischen Gehabe, trieb mich wie einen Esel zu einem durch Schwefel gelb gefärbten Felsbrocken, hinter dem ein slalomstangenartiger, schwingender, roter Stock stand.
- Das hier ist der Gipfel auf der Nordseite, Frau “Made in Germany ”!!
Unfassbar: Eben noch wollte ich eine lange Rast einlegen, was mir Nima mühsam ausreden konnte; ich ahnte doch nicht, dass es kaum noch 30 Meter bis zum Gipfel waren! Und nun standen wir oben und erblickten einen ausgefüllten Krater, etwa so groß wie zweieinhalb Fußballfelder.
Aus mehreren Erdspalten dampfte Schwefelrauch, und der Geruch wurde immer stärker, je länger wir uns auf dem Gipfel aufhielten.
Unsere Ohren und Nasenlöcher waren trotz der Gesichtsbedeckungen voll mit Schwefelstaub, und Nima schmeckte sogar den ekelerregenden Schwefelgeschmack auf der Zunge.
Er zeigte mir eine Stelle, wo eine andere, aber mächtigere, Flagge aufgestellt war.
-Das ist der Gipfel der Südseite, von hier aus haben unsere Handys bestimmt Empfang.
Trotzdem funktionierte keines der Mobiltelefone, weder mein deutsches noch sein iranisches Handy, nicht mal für die Einwahl der Notrufnummer, wenn dies notwendig gewesen wäre.
Nima und ich waren von den Gedanken an die allgegenwärtigen Gefahren, die uns beim Abstieg erwarten würden, und vom Schwefelgeruch benommen.
Unsere Stimmung war an diesem Tag nicht gerade berauschend. Nima hatte ungefähr 150 Meter vor dem Gipfel vorgeschlagen umzukehren, und war dennoch immer weitergelaufen.
Unser Standarddialog lief wie folgt ab:
- Ist dir übel, Azadeh?
- Nein!
- Hast du Kopfweh durch die Höhe?
- Nein!
- Quälen dich Hunger oder Durst?
- Auch nicht!
- Dann setz mal gefälligst deine Beine in Bewegung, verdammt noch mal!

Dabei waren wir eigentlich nicht langsam gelaufen, aber Nimas übertriebene Sorgen um mich, die er mir zwei Tage später gestand, stimmten ihn ziemlich nervös.
Kurz vor dem Gipfel hatte ich meine Skimaske, die eher wie eine Bankräubermaske aussah, übers Gesicht gezogen, damit mich die Schwefeldämpfe nicht überkommen. Wir beide waren zwei vermummte Wesen, die durch eine rauchende Landschaft irrten.
Wie bestialisch die höchste Erhebung „Perversiens“ (wie ein lustiger Kollege zu sagen pflegte) doch stinkt! Es schmeichelt dem Damawand eigentlich nicht. Es war aber nicht so schlimm, wie andere Bergsteiger bisher berichteten; man stelle sich nur einen Haufen verfaulter Eier und furzender Esel gleichzeitig vor!
Marcel, ein guter Kumpel aus München mit schwacher „Gesäßmuskulatur“, den wir zum Pupsweltmeister gekrönt haben, wäre hier gar nicht aufgefallen!

Ich bemerkte die beeindruckenden Eistürme, die sogenannten Séracs, und einige festgefrorene Schafskadaver um uns herum.
Diese Schafe haben ihre eigene Geschichte. Man erzählte mir, dass zwei afghanische Hirten einige Schafe und Ziegen des Multimillionärs, Herrn Hodschabr Yazdani, unmittelbar nach dem Sturz des Shah gestohlen und hier am Berg versteckt hätten.
Als sie nach wenigen Wochen zurückkehrten, um mit ihrer Beute wieder abzusteigen, fanden sie die Tiere erfroren.
Es gibt auch eine andere Variante der Geschichte, wonach sich diese Schafe und Ziegen nach oben „verlaufen“ und „den Abstieg nicht mehr geschafft“ hätten.

Nima drängte, schleunigst abzusteigen. Er hätte mir fast nicht mehr erlaubt, ein Gipfelfoto aufzunehmen, so hetzte er mich.
Erneut rasten seltsame Gedanken durch meine benebelte Birne; der Rückweg ließ nicht zu, den Gipfeltriumph zu spüren. Ich zog die Bankräubermaske ab, atmete aber statt Sauerstoff nur die extrem schwefelhaltige Luft ein.
Ich dachte an meine Mutter, Bruder Armin und meinen Onkel Ali, der vor 27 Jahren hier gestanden hat und schon wurden die Augen feucht, was zum Glück durch die dunkle Gletscherbrille nicht zu sehen war. Nima hätte das wahrscheinlich falsch interpretiert und sich unnötige Sorgen um mein Wohlbefinden gemacht.

Am Ort des Schweigens angekommen
Dem Serpentinenmarsch ein Ende gesetzt
Von deiner erhabenen Schönheit benommen
Stand ich in deinem Bann, wie verhext

Du, das Höchste der Gefühle, erhobst dich
Über die silbernen Wolken, wie eine majestätische Hoheit
Mit Passion und Euphorie erfülltest du mich
Als der Fluchtpunkt der menschlichen Eitelkeit


Als ich emporstieg deine nackten Flanken
Trug ich deinen weißen Umhang in meinen Gedanken
Nahm für unsere Begegnung auf mich die Qualen
Du ruhtest rauchend in Frieden wie nach indianischen Ritualen


Mir die Schwäche für dich eingestehend
Spirituell, ergreifend aus den Herzenstiefen
Meine eternale Liebe sei besiegelt und fortbestehend
Nicht vergänglich und sterblich wie alle irdischen Lieben

Sturmgepeitscht war deine Spitze, wie eine Macht
Die der Natur trotzte, standhaltend
Der Tag endete, es brach ein die Nacht
Ich meditierte, auf dein glanzvolles Antlitz wartend

Zeuge meiner Zuneigung sei der Mondschein
Der mich in deine bizarren Arme führte
Nach den Sternen greifend ließ ich mich zu dir gleiten, allein
Bis ich den Schlag Deines Herzens spürte


Nimm meinen bescheidenen Wunsch entgegen
Wenn mir nun die letzte Stunde schlägt
Erweise mir du die letzte Ehre und deinen Segen
In Ehre, die dich, meinen Damawand, prägt

Nun blicke ich zurück und habe die vergangenen Tage und Nächte vor Augen.
Kaum zu glauben, dass sich alles mitten im Orient abspielte.



Die Besteigung des Damawand, ein langgehegter Wunsch
Nima hatte mir kurz vor meinem Flug in den Iran, ungefähr zwei Wochen vor der Gipfelbesteigung, eröffnet, dass wir nicht die Süd-, sondern die Nordroute begehen würden.
Diese hätte erstens den Vorteil, technisch anspruchsvoller als die gängige Normalroute auf der Südseite zu sein, zweitens müsse man die schwefelhaltige Luft nicht schon 400 Meter vor dem Gipfel inhalieren und drittens verbringe man die Nacht vor dem Gipfelsturm auf ca. 4850 m Höhe, was die Erfolgschancen um einen weiteren Akklimatisierungsfaktor erhöhen würde.
Außerdem sei diese Route nicht so überlaufen wie die Süd- oder Nordostroute; heute kann ich nachvollziehen, warum die gefährliche Nordroute nicht so häufig begangen wird.
Damawand gehört zum Alborzgebirge.
Das Alborzgebirge beherbergt auf der Nordseite hinsichtlich der Flora und Fauna großflächige Urwälder aus Buchen, sowie Wölfe, Wildkatzen, Leoparden, Bären, Luchs, Karakal, Fuchs und Goldschakal, Rehe, den Maral, einen größeren asiatischen Verwandten des Rotwilds, Damwild, Steinböcke, Gämsen, Wildschafe, Wildschweine und ca. 30 Arten von Adlern, Falken, Bussarden und Geiern.

Der Ausgangspunkt für die Nordroute am Damawand ist das Dorf Nan Dál, das auf ca. 2.200 m liegt. Es ist ein wunderschönes ursprüngliches Dorf, das zur kaspischen Provinz „Mazandaran“ gehört. Man fährt von Teheran ungefähr zweieinhalb Stunden quer durch das erosionsgefährdete Alborzgebirge auf der berüchtigten „Haraz-Road“, an verwitterten Bergen vorbei durch die Haraz-Täler Richtung Kaspisches Meer. In der Ortschaft Káhrud angekommen, nimmt man einen Minibus zum Dorf Nan Dál. Dieser Weg kann auch zu Fuß zurückgelegt werden, wir haben es aber vorgezogen, unsere Kräfte für den Damawand zu schonen.
Verausgaben werden wir uns schließlich bald mehr als genug.
Die iranische Bergföderation hat im Dorf ein einfaches Häuschen mit Wasseranschluss, das von einem Herrn Salehi-Junior unterhalten und vermietet wird. Die Übernachtung ist, verglichen mit europäischen Verhältnissen, sehr preiswert, und bei Herrn Salehi können auch Maulesel gemietet werden, die die Lasten (vor allem die notwendigen, schweren Wasservorräte) bis zum Lager I auf 4150 m Höhe transportieren. Diese Möglichkeit sollte man schon nutzen, wenn bedacht wird, dass der tägliche Wasserverbrauch pro Kopf in diesen Höhen zwischen drei und vier Liter beträgt. Diese Vorräte sind lebenswichtig, da das Gletscherwasser im Sommer nicht immer und überall verfügbar ist.
Ein netter Herr aus Teheran, namens Musawi, mit einer typischen Teheraner
High-Society-Mundart, ungefähr Anfang fünfzig, Betreiber einer riesige Ladenkette mit Bergausrüstung, war auch in Nan Dál eingetroffen und hatte ebenfalls die Absicht, am nächsten Morgen zum Berg aufzubrechen.
Er hatte sogar vor, alle vier Seiten des Damawand zu besteigen; schwächelte aber am nächsten Morgen bereits ab 3000 m.
Er schlief bei der Familie Salehi und wir übernachteten im Haus der Bergföderation.
Herr Salehi war den Umgang mit ausländischen Bergsteigern gewohnt; er trank mit uns einen Tee und stellte mir paar Fragen über Deutschland, bevor er heimging. Wir breiteten die Ausrüstungsgegenstände auf dem Boden aus und sortierten sie sorgfältig nach Notwendigkeit am Berg. Herr Salehi gab mir das Bergbuch, zeigte mir eine Eintragung und sagte:
-Sie können doch “Ausländisch“, dann übersetzen Sie mir diesen Bergbericht von zwei Franzosen!
Ich verkniff mir das Lachen beim Anblick der schönen kyrillischen Schrift und meinte:
-Herr Salehi, die Textpassage stammt höchstwahrscheinlich von zwei russischen, kasachischen oder ukrainischen Bergsteigern und ich kann leider kein Russisch! Das ist eine völlig andere Sprache als Französisch, und die Schrift ist auch eine andere; schauen Sie her, sehen Sie die Unterschiede zur lateinischen Schrift?
Er konnte kaum seine Enttäuschung darüber verbergen, dass ich zum Übersetzen unfähig war, denn für ihn waren alle Fremdsprachen wahrscheinlich gleich „ausländisch“.
Am nächsten Morgen trafen wir uns vor der Haustür Salehis, vertrauten ihm unsere Sachen an, die wir nicht mit auf den Berg nehmen wollten und übergaben an einen seiner Träger unsere „Hauptlasten“, die auf dem Maulesel zum Lager I transportiert werden sollten.
Ich gab Herrn Salehi noch einen Umschlag, adressiert an meine Tante Nezhat, die im Notfall zu benachrichtigen wäre. Zum Glück kam dieser „letzte Wille“ nicht zum Einsatz, zumindest noch nicht auf dieser Tour!
Auf einmal torkelte Musawi aus dem Haus und fing gleich an, über seine bisherigen Heldentaten in den iranischen Bergen zu schnattern.
Wir hatten am letzten Abend bei ihm ein angeborenes Leiden, sein verkürztes Bein, bemerkt und hatten uns gefragt, ob das Bergsteigen doch nicht eine schmerzhafte Unternehmung für ihn sei.
Er tat ziemlich tough und versuchte mich aufzubauen, obwohl ich ohnehin bester Stimmung war.
Herr Musawi erfuhr von unserem Maulesel und fragte uns, ob er seinen Rucksack auch mitbefördern lassen dürfte.
Ich sagte, er solle das Langohr persönlich fragen, ob seine Schmerzgrenze nicht schon mit unseren 40 kg erreicht sei, und dachte, wie sich ein Bergveteran, so wie er sich selbst bezeichnete, die Blöße geben kann, seine Lasten tragen zu lassen, und zwar auf einem durch eine Frau aus dem Ausland gesponserten Maulesel.
Nima nickte und Musawi packte kurzerhand seine Lasten auf unseren Maulesel, um seine eigenen Kräfte zu schonen.

Wir brachen endlich um 7Uhr auf, ich zog kurz hinter dem Dorf das langärmlige Hemd aus, band das lästige Kopftuch ab, setzte meine Mütze auf und sah dann wie ein normaler Wanderer in Europa aus. Zum Glück macht sich kein Sittenwächter die Mühe, die Einhaltung islamischer Kleidungsrestriktionen auch noch am Berg zu prüfen.
Unterwegs trafen wir Bauern und Hirten, die uns freundlich grüßten und sich mit uns fotografieren ließen. Keiner von ihnen wunderte sich über mein absolut unislamisches Outfit, da ich für sie alle eine „Kharedschi“, Ausländerin, war.
Musawi kannte die meisten von ihnen.
Er laberte uns den ganzen Weg voll, wie viele Hunderte von Malen er den Damawand bestiegen hätte und dass er auf Nima und mich aufpassen würde, damit wir heil am Gipfel ankämen.
Nima schluckte immer wieder, ließ ihn aber weiter von sich selbst schwärmen.
Musawi legte beim Marschieren sehr oft Pausen ein, die sogar für mein langsames Lauftempo zu viel wurden.
Nima und ich hatten eine Woche zuvor einen Dreitausender, den Sahand in Ostaserbaidschan, bestiegen und waren gut trainiert und akklimatisiert.
Auf Musawis Rat nahmen wir einen Weg durch die Hochsteppe. Dieser Weg erwies sich aber im Laufe der Tour als eine unnötige Verlängerung, worüber sich Nima ärgerte, da er im vorherigen Winter eine steile Abkürzung gegangen war und dabei viel Zeit gespart hatte.
Die Brotzeit machten wir gemeinsam an einem glatten, moosbewachsenen, drei bis vier Meter hohen Felsbrocken. Erst im Schatten des Felsens spürte ich den Windzug und die kühle Luft. Der Berg und die Höhe machten sich allmählich bemerkbar.
Da mich Nima bisher zwar beim Bergwandern, aber nie richtig beim Klettern gesehen hatte, bat er mich darum, den Felsbrocken zu besteigen, damit er eine Vorstellung davon bekomme, in welchem Schwierigkeitsbereich ich klettere.
Es war zum Brüllen lustig, als ich oben war und die beiden Männer aus Angst um mich, dass ich herunterfallen könnte, in einer albernen Sicherungshaltung dastanden, um mein Schwergewicht im Notfall abfangen zu können, was ihnen voraussichtlich nicht gelungen wäre.
Ich lachte sie nur aus und bat sie darum, mir aus dem Weg zu gehen, während ich absteige.
Unten lobten mich die beiden und gaben zu, dass sie mir nicht zugetraut hätten, die glatte Felsoberfläche erklettern zu können.
Und ich bestätigte, dass nicht nur die beiden, sondern auch meine Bergkameraden in Deutschland mich für einen Bergtrottel halten und ich wegen meines langsamen Ganges und meiner nicht gerade sportlich wirkenden Erscheinung oft unterschätzt werde.
Ich freute mich schon auf das Felsklettern in zehn Tagen, aber vorher musste erst das Dach des Iran bezwungen werden.

Musawi trug eine Mütze mit Ohrenschutz. Die Mütze sah wie jene von Edmund Hillary aus, die dieser für die Expedition zum Mount Everest im Jahr 1953 selbst gebastelt hatte.
Nur wirkte Musawi damit wie ein molliger Abklatsch des Lorenz von Arabien.
Wir kamen zwei Stunden vor Musawi am Lager I an. Salehis Mitarbeiter mit dem Maulesel waren schon vor uns dort und die drei Rucksäcke lagen auf den Holzpaletten, die als Bodenabdeckung dienten.
Nima nahm eine Flasche Wasser und meine Teleskopstöcke und eilte nach unten zu Musawi, da wir vermuteten, dass er dehydriert irgendwo sitze und nicht mehr weiter aufsteigen könne. Wir lagen mit dieser Vermutung leider nicht ganz falsch.
Nima kam nach einer halben Stunde ohne meine Stöcke zurück, und Musawi erreichte das Lager, als wir schon beim Abendbrot waren.
Erstaunlicherweise bestand sein knapper Proviant aus vier Grillhähnchenkonserven und sechs Litern Wasser. Wie wollte er die vier Seiten des Damawand mit diesen dürftigen Vorräten erfolgreich besteigen?
Nima bot ihm etwas von der vegetarischen Tüten-Sojasuppe an, die er für uns bereitet hatte, und kochte Tee. Musawi kam allmählich zu Kräften, was wir daran merkten, dass er wieder anfing, von seinen Heldentaten zu berichten.
Seltsam war die Tatsache, dass er kaum an den anderen Bergen des Iran gewesen war. Er hatte sogar weniger iranische Gipfel erklommen als ich, obwohl ich erst ein Jahr zuvor angefangen hatte, auf iranische Berge zu steigen.
Er fragte mich über Deutschland, die Alpen, die gängigsten Bergausrüstungsgegenstände und deren Preise aus, bis er irgendwann mal einnickte.
Er erwies sich als Schlafwandler, quatschte die halbe Nacht durch, halluzinierte wegen seiner Höhenkrankheit.
Nima und ich machten uns große Sorgen um seinen Gesundheitszustand, krümmten uns aber gleichzeitig vor Lachen über seine Schlaf-Monologe. Sogar im Schlaf lobte er sich selbst und kicherte von Zeit zu Zeit. Und wenn er nichts zu berichten hatte, merkten wir es daran, dass er schnarchte. Irgendwann fielen auch mir die Augen zu.

Am nächsten Tag, auf dem Weg zum Lager II, warf Musawi seine Pläne, den Damawand von allen vier Seiten zu erklimmen, ganz schnell über den Haufen und winkte uns aus der Entfernung zum Abschied zu. Wir setzten den Marsch zum Lager II fort und entdeckten unterwegs wohlschmeckendes Gletscherwasser.
Ich hatte die Nacht im Lager I in meinem Mammutschlafsack wie im Abrahams Schoß verbracht, spürte keine Anzeichen von Höhenkrankheit und war dem Weg zumindest physisch gewachsen.
Die regelmäßige Einnahme von Limettensaft ist eine hervorragende Prophylaxe gegen Übelkeit und Höhenerkrankung, was ich an mir selbst feststellen konnte.
Der letzte Teil des Weges vor dem Lager II führte über einen gefährlichen, labyrinthartigen, losen Geröllhaufen des Schwierigkeitsgrades II – III.
Nima war in ständiger Sorge um mich, denn im Notfall hätten Helfer anderthalb Tage gebraucht, um zu Fuß zu uns vorzudringen. Zudem funktionierten unsere Mobiltelefone seit Káhrud bzw. Nan Dál nicht mehr; was für Aussichten, pura aventura, gell? Dennoch bewahrten wir Ruhe und versuchten, an Gefahren vorbeizuhuschen.
Am Lager II angekommen, war Nima etwas geschwächt, da er sein Essen seit zwei Tagen auf ein Mindestmaß reduziert hatte, um seine eigenen physischen Kräfte auf eine harte Probe zu stellen. Ich persönlich hielt nicht allzu viel von solchen riskanten Experimenten, die unter Umständen gefährliche Folgen haben könnten.
Wir aßen etwas Suppe und tranken Tee. Mein Appetit war normal, deshalb machte ich mich über die leckeren Datteln her, die Nima in Teheran sorgfältig entkernt und mit Pistazien gefüllt hatte.
Heimlich „klaute“ ich bisschen von unseren Wasserreserven und putzte mir draußen die Zähne.
Nima merkte das und bat mich um Sparsamkeit, was die wertvollen, lebensnotwendigen Vorräte anging.
- Frau „Made in Germany“, Ihre Hygienemaßnahmen sind hier überflüssig und das Wasser ist viel zu kostbar!
Ich wischte meine Hände und das Gesicht mit feuchten Desinfektionstüchern ab und legte mich schlafen.
Nima hustete und fror. Ich war ratlos, wie ich meinem Kameraden helfen könnte, denn mein eigener Schlafsack war nicht groß genug für zwei.
Ich gab ihm meinen Fleecepullover, da meine Thermowäsche und der Schlafsack warm genug waren.
Der Wind pfiff und die Blechwände unserer Beherbergung klapperten gnadenlos.
Ich hatte das Gefühl, dass die Böen in der Lage wären, das ganze Lager wegzureißen oder eine Steinlawine über dem Lager auszulösen.
Dann gäbe es für uns keine Fluchtmöglichkeit und der Damawand hätte zwei weitere Opfer an sich genommen, die als plattgedrückte Leichname nicht mal identifiziert werden könnten.
Wir waren froh darüber, dass Musawi umgekehrt war, denn es war von jetzt an nicht mehr so spaßig, vor allem, wenn man - wie er - nicht mal genügend Wasservorräte bei sich hatte.

Ich erinnerte mich an eine traurige Geschichte, die Herr Salehi zwei Nächte zuvor in Nan Dál erzählte: Zwei oder drei Jahre sei es her gewesen, dass sich einmal im Winter ein europäischer Bergsteiger bei der Besteigung des Damawand über die Nordostroute verlaufen hatte. Er kam heil vom Berg herunter, allerdings, anders als geplant, über die Nordseite.

Nach mehreren Versuchen, jemandem verständlich zu machen, was er wollte, fuhr er nach Káhrud an der Haraz-Landstraße, wo ihm endlich eine junge Dame zu Hilfe kam und sein Anliegen für Herrn Salehi ins Persische übersetzte. Herr Salehi sprach, wie er selbst zu sagen pflegte, „kein Ausländisch“.

Der europäische Bergsteiger hatte seinen Rucksack in der Biwakschachtel auf der Nordostseite gelassen und bat Salehi, ihm diesen für umgerechnet etwa 300 Euro herunterzubringen.
Angesichts der Jahreszeit und der Witterungsverhältnisse lehnte Herr Salehi vernünftigerweise ab und riet ihm, auf diese gewagte Unternehmung bei dem anstehenden Schneesturm zu verzichten.

Der Europäer gab sich jedoch nicht geschlagen und fuhr zum Dorf Rineh, dem Ausgangspunkt für Expeditionen auf der Südseite. Dort fand er schließlich einen Einheimischen, der bereit war, sich für die großzügig erscheinende Summe auf das lebensgefährliche Geschäft einzulassen.
Der Mann nahm seinen Sohn, der im letzten Semester Medizin studierte und gerade zu Besuch bei seinen Eltern in Rineh war, mit zu der Rucksack-Suchaktion.
Beide hatten keinerlei bergsteigerische Erfahrung.
Sie brachen zur Nordostseite auf und kehrten nie mehr zurück.
Später, als man die beiden Verunglückten fand, trug der Vater einen Brief bei sich, dem zufolge der Sohn vor ihm gestorben war. Er schrieb, dass sie sich im Schneesturm verlaufen hätten und sein Sohn zu Tode gestürzt sei und er, da er mit diesem Schuldgefühl nicht weiterleben könne, am Berg bleiben und einschlafen werde.
Diese Tragödie erschütterte die hinterbliebene Familie und ganz Rineh.

Mir glitten Tränen über die Wangen, als uns Herr Salehi über diesen und weitere Unglücksfälle am Damawand berichtete. Angst habe ich jedoch nicht verspürt, nur Ehrfurcht vor dem Berg.

Ich schlief auch im Lager II wieder ganz gut ohne Kopfweh; Nima fror sich aber den Allerwertesten in seinem iranischen Schlafsack ab. Ich wusste, was ich ihm als erstes aus Deutschland schicken würde, sobald ich zurück sei.

Tagesanbruch im Hochlager. Um 5Uhr weckte ich Nima und um 6Uhr begann unsere eigentliche Arbeit, zu der wir uns monatelang telefonisch abgestimmt hatten. Ein Glücksfall, dass es kein Wochenende war und wir am Berg allein waren. Das hatte den Vorteil, dass „ums Eck zu gehen“ keine Umstände bereitete. Wir mussten das Lager nicht mit weiteren vierzig Bergsteigern teilen, die in der Biwakschachtel wie die Sardinen eng nebeneinander lagen, nachts schnarchten, furzten, dauernd zum Pinkeln aufstanden oder am Berg Steine lostraten bzw. wir gefährdeten auch niemanden außerhalb des Lagers, als wir kleine Schotterlawinen lostraten.
Den Weg vom Lager II zum Gipfel würde ich ruhigen Gewissens als mittelschwer - zwar technisch nicht allzu schwierig, jedoch ziemlich unberechenbar - bezeichnen, was ich später in Nan Dál auch ins Gipfelbuch der Bergföderation in drei Sprachen eintrug.
Eine Damawand-Besteigung hatte nicht viel mit Trittsicherheit oder bergsteigerischem Können zu tun.
Der Berg ist ein wackeliges Gebilde bzw. ein loser Geröllhaufen, der erklettert werden musste.
Der restliche Weg war sehr steil, bestand aus Grobsand, der uns immer wieder abrutschen ließ. Eine kleine Unachtsamkeit hätte uns eine 1500 Meter lange Rutschpartie über den Gletscher beschert, was einer 67-jährigen Amerikanerin ein Jahr zuvor zum Schicksal geworden war. Ohne Eispickel hätten wir das Rutschen kaum bremsen können.
Der Gipfel, der doch schon vor zwei Tagen zum Greifen nahe schien, war endlich erreicht.
Wie bereits erwähnt, empfanden wir beide keine Siegesfreude, sondern waren besorgt wegen des Rückweges, der um ein Vielfaches gefährlicher als der Aufstieg werden würde. Ihr wisst ja, oben anzukommen, ist nur die halbe Miete. Ich trug die Erinnerungen an Armin und Mami mit mir und hatte die Intention, vom Berg heil abzusteigen.

Die Aubergine von Bam schimmelt niemals an, nach dem Motto, Unkraut vergeht nicht. Wir kamen sechsundzwanzig Stunden später- am Freitag - staubig, verbrannt und stinkend, aber heil in Nan Dál an, nachdem wir beim Abstieg noch eine Nacht im Hochlager II verbracht hatten. Mindestens dreimal waren wir nur knapp gefährlichen Situationen entgangen, aber moi, des ist ja des Salz der Suppe, würde ein Alpinist zu sagen pflegen.
Unterwegs nach Nan Dál waren wir auf vierzig bis fünfzig Bergsteiger und eine Bergsteigerin getroffen, die vorhatten, über das angebrochene Wochenende (im Iran von Donnerstag bis Freitag) den Gipfel zu besteigen. Auf der Südseite waren es wahrscheinlich zwischen 150 und 200 Bergsteiger, die das Gleiche vorhatten.
Ich wurde von allen auf Englisch begrüßt und von Männern begutachtet, da ich wie üblich als Fremde erkannt wurde, was Nima ganz recht war. Ich war schließlich für iranische Verhältnisse relativ „spärlich“ bekleidet und hatte erst kurz vor Nan Dál das langärmlige Hemd wieder angezogen und auf Nimas Drängen mein Halstuch über den Kopf gebunden, was aber eher bescheuert als islamisch aussah.
Die Kleidungsrestriktionen werden bei Ausländerinnen bzw. „optisch ausländisch wirkenden“ Frauen nicht ganz so hart eingefordert, was ich in der Regel bis zur äußersten Grenze ausnutzte.
Das glorreiche Kraxl-Spatzl Nima wird im Winter 2007 wiederkommen, da er und seine beiden Bergkameraden letzten Winter ca. 200 m vor dem Gipfel umkehren mussten und ihnen dadurch immer noch eine Damawand-Winterbesteigung in ihrer Sammlung fehlt.


Berg heil!



Der Gipfel des Damawand von der Landstrasse aus





Der Gipfel des Damawand von der Landstrasse aus


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Kommentare

  • darek (RP)

    Hallo Azadah, guter Bericht! Bau noch Seitenwechsel ein, dann wirkt er besser... Damawand ist auch noch mein Traum, da muss ich noch unbedingt hin! Guten Rutsch! gruss darek

  • winni

    Ganz schön mutig. Aber du hast es ja geschafft. Ich würde auch die Bilder in den Bericht einbauen und auch einen Seitenwechsel. vg winni

  • Olaf

    Toller Beitrag, Azadeh!
    Vor allem sieht man den Iran unter anderen Aspekten.
    Viel Erfolg bei den nächsten Kraxel-Touren!
    Gruss

    Olaf

  • Abbas

    Mutig, liebe Landsmännin!
    Aber die Aubergine von Bam schimmelt nie an=Unkraut vergeht nicht!

    Alles Gute

    Abbas

  • Nima_Jerzi

    Hallo Azadeh,

    eine Perserin läßt sich im Hochland ihres Ursprungslandes zur Lyrik inspirieren!
    Ganz toll!
    Bin selber aus dem Iran und heisse auch Nima!
    Mach weiter so!
    Schöne Grüss
    Nima_Jerzi

  • Elbahi

    Schönes gefühlvolles Gedicht!
    Seitenwechsel wäre ratsam, ansonsten habe ich die Lektüre gut genossen.

    Greeting

    ElBahi

  • Bertram

    Ist ein gelungener authentischer Bericht.

    Weiter so

    Gruss

    Bertram

  • nach oben nach oben scrollen
  • RicardoParra

    Das war ja eine Achterbahn der Gefühle und des Mutes. Du solltest echt weiterschreiben.

    Mir haben die lyrischen Zeilen sehr gefallen.

    Alles Liebe und schreb weiter

  • Sebastian

    Cool aber auch sehr bewegend

    Gruss

  • BradPitt

    Sehr spannend und gar sinnlich.
    Toll gemacht.

  • Bahman

    Eine poetische Kletterin, wow!

    Hals und Beinbruch!

  • philoracio

    Interessanter Bericht. Eine coole Erzählungsweise! Das Land würde mich übrigens auch interessieren. Viel Erfolg!

  • trisk1986

    Hallo azadeh1968,

    Deinen Reisebericht finde ich sehr persönlich, aber gut. Ich weiß nicht, ob biografische Erzählungen gut zur Reisecommunity passen. Der andere Bericht über Persien ist sachlicher. Trotzdem ist das eine gute Abwechslung. Weitermachen!

  • nach oben nach oben scrollen
  • BerndMetzler

    Die Gegend ist eher nicht mein Fall, wenn keine Handys funktionieren und die Frauen verhüllt rumlaufen müssen, aber gute Werbung für die Liebhaber ausgefallener Bergregionen. Ich verwechsele auch immer Alborz mit Elbruz.

  • shahab

    Just do it, soll dein Slogan lauten. Alles Gute für dich, von Shahab alias Bruno

  • TanjaMahr

    Ich sage nur: Berg heil!!!!

    Gruss

  • StephanSippel

    Nett erzählt.
    Kriegt man als Deutsche leicht ein Vsum?

    Danke

  • hexe

    Hallo Azadeh,
    zwar bin ich kein Bergfex , dennoch hat mich dein Bericht über deine "Erstbesteigung " des Damawand fasziniert. Nicht für viel Geld würde ich in eine solche Wand einsteigen; ganz gleich, ob sie Dama oder sonst wie heißt.
    Ich finde es toll, wie du mit der Sprache auch in der Lyrik umgehst.

    Deine Hexe

  • Sahara

    Wunderschöner Bericht! Mir gefällt die persönliche Note, ist mal was anderes.

  • nach oben nach oben scrollen
  • AndyH

    Großes Kompliment zu Tour und Bericht! Ich finde es toll wenn persönliche Gefühle einen Reisebericht bereichern! Weiter so!

  • azadeh1968

    Ich danke Euch fürs Lesen und Mutmachen.
    Auch Euch viel Mut bei Euren Reisen!
    Bin gespannt auf Eure Anregungen. Viele Grüße aus München Azadeh

  • mkuhn

    Wow, unheimlich mutig und sportlich von Dir, den Damawand raufzukraxeln!! Und dabei noch lyrisch zu werden - toll. Sehr spannend fand ich auch, den Iran mal auf eine andere Weise kennenzulernen. Ist es für eine Europäerin eigentlich sehr problematisch, in den Iran zu reisen?
    Viele Grüße
    Mareike

  • azadeh1968

    Liebe Mareike,

    nein, denn Iran ist als Reiseland relativ sicher; die Bücher von Bruni Prasske bestätigen das auch.
    Die Massenmedien zeigen leider immer einseitige Darstellungen der Duckmäuser in schwarzen Schleiern.
    Eine Reise nach Persien ist eine kulturelle Bereicherung, aber auch ein positiver Kulturschock!!!!

    Für Reisetipps diesbezüglich stehe ich gerne zur Verfügung.

    Gruss aus München

    Azadeh

  • Vigl

    Wahnsinn; toller Reisebericht. Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Spass beim Kraxeln!

  • brandriba

    Vielen Dank für das andere Bild über Dein Land, wie so oft sind die einfachen Menschen ganz anders als es durch die Sicht der Machthaber scheint. Danke für die besondere Reise LG DAni

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  • RELDATS

    Gut, daß ich auf diesen erstaunlichen Bericht gestossen bin.
    Aussergewöhnlich und sehr interessant.
    Nette Grüsse von Josef

  • biggipomm

    Da kommen Erinnerungen hoch.

    Wir sind 2001 mit dem Motorrad in Rhine gewesen und dann ein Dorf weiter nach Larijan gefahren. Hier hat es heisse Thermal-Quellen und wir sind ein paar Tage bei Ali (Almani) Aramideh geblieben, ein iranischer Maler der dort ein Haus hat..
    2004 sind wir dann noch einmal mit dem Rucksack und mit lokalen Bussen dort gewesen. Am Sabalan gab es etwas verstärkte Polizeikontrollen, aber immer und zu jeder Zeit hatten wir ein sicheres Gefühl im Iran. Auf der Nordseite vom Damävand gibt es eine Burg zu der wir aufgestiegen sind. Leider habe ich den Namen vergessen.
    Vielleicht sollte man jetzt nach dem Ende der "Eiszeit" wieder einmal eine Reise in den Iran planen.

    LG Birgit

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Der Damawand, 5.671 m, die höchste Erhebung meiner biologischen Heimat Iran , Anfang September 2006 3.96 73

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