Kuba eine Reise in die Vergangenheit ?

Reisebericht

Kuba eine Reise in die Vergangenheit ?

Reisebericht:  Kuba eine Reise in die Vergangenheit ?

Die Insel der Revolution hat vieles überlebt: die Kolonialzeit, das Jahrzehntelange Embargo der Vereinigten Staaten und sogar das Ende der Sowjetunion. Viele grundlegende Menschenrechte werden den Kubanern auch heute noch orenthalten, die wirtschaftliche Situation für den Einzelnen ist schlecht.
Castro's Herrschaft ist nun vorbei, aber in der Politik seines Bruder Raul ändert sich nichts.

Verbindung vom Festland

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Kuba war schon lange ein Traumziel, aber wir wollten nicht die Touristenhochburg von Varadero besuchen sondern entschieden uns für das Naturschutzgebiet Cayo Coco.
Cayo Coco ist einen Koralleninsel an der Nordküste Kubas. Sie lockt ihre Gäste mit kilometerlangen schneeweißen Traumstränden, azurblauem Wasser und guten Hotels. Die Insel ist über einen 27 km langen Fahrdamm mit dem Festland verbunden. Der Zugang wird streng kontrolliert. Passieren dürfen nur Touristen , oder Kubaner die in den Hotelanlagen arbeiten. Diese müssen die Insel jedoch jeden Abend verlassen.



Hotelanlage

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Wir waren untergebracht im Hotel Blau Colonial **** .

Es handelte sich um eine im Kolonialstil erbaute Anlage die Renoviert und neu eröffnet wurde. Und wie fast alles auf Kuba wurde auch hier nicht die komplette Anlage renoviert. Der nicht renovierte Teil der Anlage wurde nur durch Zäune abgetrennt, was für uns aber nicht störend war. Sonst machte die Anlage einen sehr gepflegten Eindruck.



Zimmer Hotel Blau Colonial

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Wir hatten ein Superior Zimmer gebucht, welches gut und sauber war. Das Badezimmer war unterteilt in Waschbereich und Dusche/WC/Bidet.
Die Angestellten waren vom Gärtner bis zum Servicepersonal sehr freundlich und hatten immer ein Lächeln auf den Lippen.

Sehr dankbar waren auch alle über die kleinen Mitbringsel die wir gelegentlich verteilten.



Fisch- Restaurant mit Blick auf...

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Das Essen ist ja auch immer ein wichtiges Thema.

Es gibt schon große Unterschiede zur Dom. Rep.
Im Buffet Restaurant fand man keine große Auswahl. Man merkt das es sich bei Kuba um ein kommunistisches Land handelt und nicht alles zu bekommen ist. Selbst das Obst wie Anannas, Mango, Papaya wurde nicht in der Qualität und
Menge gereicht wie wir es aus der Dom. Rep. gewohnt waren.

Empfehlenswert waren die Spezialitäten Restaurants. Hierfür erhielt man Gutscheine und konnte einmal die Woche kostenlos und köstlich essen.

Wir hatten natürlich das große Los gezogen, da das Hotel nicht ausgebucht war, wurde das Buffet Restaurant geschlossen und wir konnten jeden Abend in die Spezialitäten Restaurants gehen. Es gab ein Italienisches und ein Fischrestaurant.



Lifemusik inclusive

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Hier wurde alles perfekt und in tollem Ambiente präsentiert.
Besonders hatte uns das Fischrestaurant mit Blick auf den See gefallen.

Selbstverständlich bekam man beim Essen auch Lifemusik am Tisch geboten, die Jungs waren wirklich spitze.



Strandspaziergang Cayo Coco

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Am schneeweißen Strand konnte man stundenlange Spaziergänge unternehmen.
Es war auch kein Problem in die Nachbaranlagen zu kommen und diese zu besichtigen. Besonders interessant war es am Wochenende, wenn die Einheimischen mit Kind und Kegel an den Strand kamen. Dann konnte man Kuba Live erleben. Dann wurde gegrillt, gesungen, getanzt und getrunken. Es verlief alles ruhig und friedlich.



Mangroventour

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Wir haben einen kombinierten Ausflug gemacht. Er führte uns von der vorgelagerten Insel auf das Festland, wo wir uns über Land und Leute einige Eindrücke machen konnten.

Der erste Stop war an einem See, wo wir per Speedboot durch die Mangrovenwälder fuhren.



Pferdedroschke

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Weiter ging es mit dem Bus um anschließend mit einer Pferdedroschke durch den Ort Moron zu fahren. Man glaubt die Zeit ist dort stehen geblieben. Die meisten Gebäude waren in einem ziemlich schlechten Zustand, aber man ist bemüht einiges zu Restaurieren, wenn auch nur zur Hälfte.
Aber wer glaubt die Menschen wären unglücklich oder unzufrieden, der täuscht sich. Man konnte ungehindert durch die Straßen schlendern ohne belästigt oder
angebettelt zu werden. Öfters sieht man noch Bilder aus vergangenen Zeiten und über alles wird auch heute noch der Held Che verehrt.



Zigarrenfabrik

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Natürlich dürfen auch die Oldtimer nicht fehlen, man sieht sie dort an jeder Ecke. Die Instandhaltung ist für die Kubaner nicht einfach, aber sie sind Meister im Improvisieren.

Bei unserem Ausflug haben wir kubanische Lebensweise erleben dürfen und natürlich durfte auch eine Besichtigung einer Zigarrenfabrik nicht fehlen. Hier konnte man selbst versuchen eine Zigarre herzustellen, was sich als nicht so einfach herausstellte.



Nostalgische Dampflok

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Die letzte Etape führte uns natürlich zu Exportschlager von Kuba
... dem Rum.
Von einer stillgelegten Rumfabrik aus, die wir vorher besichtigten und wo uns per Film die Verarbeitung von Zuckerrohr gezeigt wurde, ging es per Nostalgiezug durch die Zuckerrohrfelder. Während der Fahrt wurde frisches Zuckerohr zum Kosten gereicht. Vorbei an kleinen Siedlungen und überall wurde freundlich gegrüßt und gewunken.



Fazit:
Cayo Coco hat uns sehr gut gefallen, allerdings würde unsere nächste Wahl auf Cayo Guillermo fallen.
Von einer Rundreise wären wir nicht begeistert da dies doch sehr anstrengend und wenig erholsam sein würde. Man sollte bedenken das die Hotels auf einer Rundreise nicht immer den besten Standart haben und man kaum Zeit zum Entspannen hat (Tagestemperaturen über 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit). Aber das ist wie alles im Leben reine Geschmachsache.

Wer mehr Info`s sucht , kann diese wie immer auf meiner HP
"www.reiselust-fernweh.de" finden.

Ich freue mich über jeden der vorbei schaut und beantworte alle Fragen.


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Kommentare

  • paladar

    Sorry, aber wo liegt jetzt der Unterschied zwischen Varadero und diesen Cayos? Das Geld geht an den Staat oder ausländische Investoren. Kubaner dürfen ihre eigenen schönsten Orte nicht besuchen und Zäune trennen die Luxusressorts von der wirklichen Welt. Für mich bedeutet Reisen etwas anderes, Kontakt mit den Menschen die in einem Land leben! Aber jeder muss es selbst wissen.

  • winni

    In zwei Wochen geht es nach Kuba. Ich möchte auch lieber das Land bereisen und Menschen kennenlernen. Ein vier oder fünf Sterne Hotel muss es nicht sein. Jeder reist auf seine Art. vg winni

  • winni

    Ja, nun ist es vorbei. Morgen wollte ich eigentlich nach Kuba, aber ich komme am Montag ins Krankenhaus. Hatte mich schon so auf die Reise gefreut, aber die Gesundheit geht vor. Vielleicht ein anderes Mal. vg winni

  • freeneck-farmer

    Ich habe dieses Bericht gelesen und nur gestaunt. So kriegt mann doch kein eindruck von Land und Leute. Gut essen kann mann auch Zuhause. Wie war Havanna und der rest der Insel??? Ich schliesse mich Paladar's Kommentar an.

  • mamatembo

    Also, das ist auch überhaupt nicht meine Vorstellung von einer (Kuba-) Reise, aber jeder sollte den Urlaub machen dürfen, der ihm gefällt!

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