Reisebericht

Reisebericht: Savannah Way (2)

 
 
 
 
 
Reisebericht: Savannah Way (2)

Der Savannah Way führt im Norden Australiens quer von Broome, Western Australia, nach Cairns, Queensland. Oder umgekehrt. Je nach Routenwahl mehr oder weniger über Gravel Roads.

 
 
 
 
 
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2. Teil: Northern Territory (Kununurra bis Hells Gate)

Auf der Weiterfahrt auf dem Savannah Way liessen wir Keep River und Gregory Nationalpark links bzw. rechts liegen und fuhren durch bis zum Nitmiluk (Katherine Gorge) Nationalpark. War vielleicht ein Fehler. Hier ist man wieder im Massentourismus. Der Campingplatz hat powered sites und einen grossen Pool, was nicht so der gewohnten Nationalpark-Atmosphäre entspricht. Wir bleiben gleichwohl zwei Nächte, weil wir mit dem Kanu in die Gorge wollen (Preis$ 118 für zwei Kanus/halber Tag).

Am Nachmittag nahmen wir unsere zwei Kanus und paddelten die Gorge bis über die erste „Stromschnelle“ hoch. Über die „Stromschnellen“ müssen die Kanus gezogen und gehoben werden, was zuweilen noch in Schwerarbeit ausartete. Bei der Rückfahrt blieben wir im Kanu sitzen (was eigentlich nicht erlaubt wäre) und so ging es etwas einfacher.

In Katherine kauften wir dann im Woolworth wieder Nahrungsmittel für die nächsten Tage ein, bevor es in Richtung Mataranka weiter ging. Vorher wollten wir uns in Katherine im Tourist Information noch über den weiteren Verlauf des Savannah Ways informieren lassen. Aber denkste! Trotz grosser Werbung für den Savannah Way wussten sie dort gar nichts. Aber das passte zu dem Satz, den ich irgendwo gelesen hatte: „... where staff generally seemed to be poorly or mis-informed.“ Mit den heissen Quellen von Mataranka war es so eine Sache. Ist das Wasser in Australien irgendwo mehr als 30 Grad warm, dümpeln entweder massenhaft Pensionierte darin rum oder etwelche Kidz spritzen oder lärmen herum. Dieses Naturphänomen hatten wir schnell gesehen. Anstelle einer Übernachtung hätte hier auch ein kurzer Stopp von einer Stunde gereicht. In der Ortschaft Mataranka ist die Stockyard Gallery noch sehenswert. Die Mango-Smothies für $ 5 sind sehr gut und auch die Gallery mit Aboriginal Art hat einiges zu zeigen. Die Gallery steht aber aktuell zum Verkauf, so dass nicht bekannt ist wie lange das alles noch Bestand hat. Die nächste Etappe von Mataranka durch den Limmen Nationalpark bis Cape Crawford war ziemlich ereignislos. Links und rechts der Strasse ist Wald und die einzigen Abwechslungen waren eine grössere Schlange, die unseren Weg kreuzte, sowie die Buschbrände, die zuweilen bis an die Strasse reichten.

Wir fuhren an diesem Tag ziemlich lange - bis Cape Crawford. Optimaler wäre wohl ein Stopp unterwegs bei den Lorella Springs gewesen. Darüber hatten wir aber keine näheren Informationen. Cape Crawford besteht nur aus einem Roadhouse mit einem Camping (Lonely Planet „There is nothing here except for the Heartbreak Hotel - one of the best roadhouses in the Northern Territory, which sees very few tourists.”). Das Roadhouse hatte sicher auch schon bessere Zeiten erlebt. Auf der Weiterfahrt machten wir vor Boroloola noch Halt im Caranbirini Conservation Reserve. Ein Geheimtipp!

Wunderschöne Gesteinsformationen sind auf einer rund 30-minutigen Rundwanderung zu bewundern. In Boroloola füllten wir nochmals den Tank randvoll, weil wir wussten, dass das nächste Roadhouse Hell’s Gate nicht mehr betrieben wird.



 
 
 
 
 

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Kommentare
  • RdF54 04.05.2009 | 22:32 Uhr

    eine tolle Reise - ich liebe Australien und Dein Bericht bestätigt mich!!

    LG Robert

  • mamatembo 08.06.2009 | 06:46 Uhr

    Hmmm ... klingt alles nicht sehr begeistert, oder irre ich mich da?
    LG Beate

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