Forum: Nordamerika

Thema - WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

wigwamopfer

offline

am 02.05.2013 01:22 Uhr

WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

Meine Frau und ich haben im Januar 2013 an der Reise „Hawaii: Wanderparadies der Südsee“ teilgenommen. Trotz des sehr schönen Reisezieles können wir leider keine positive Rückmeldung für diese Reise geben. Die wesentlichen Kritikpunkte betreffen die Verpflegung während der Reise sowie Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] persönliches Verhalten gegenüber den Reiseteilnehmern. Ein weiterer Kritikpunkt sind die öffentlichen Campingplätze sowie der stark massentouristisch geprägte Reisecharakter.

Reiseprogramm:

Leider haben wir auf Molokai nicht, wie beworben, am schönsten Strand Hawaiis gezeltet. Dies ist insofern tragisch, da sich im Verlauf der Reise kaum weitere Möglichkeiten ergeben haben, an einem schönen Strand zu baden. So haben wir im weiteren Verlauf der Reise auch nicht, wie ursprünglich geplant, am Polihale Beach gezeltet, sondern waren dort nur einen Abend ab dem Einbruch der Dämmerung. Die meisten Strände, an denen wir waren, waren sehr steinig. Am Spencer Beach Park, der uns von Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] als toller Bade- und Schnorchelstrand angepriesen wurde, schwammen Seife und Exkremente auf dem Wasser, weil in unmittelbarer Nähe Abwässer eingeleitet werden.

Reisecharakter:

Die Reise wird als „abseits der ausgetretenen Touristenpfade“ beworben. Tatsächlich ist die Reise stark touristisch geprägt. So waren lediglich die Wanderung auf der Insel Molokai sowie die Wanderung durch den Waimea-Canyon abseits von Touristenpfaden. Alle anderen Wanderungen führten auf durch Touristen stark frequentierten Strecken entlang.
Der Großteil der Ausflüge fand auf touristisch sehr gut erschlossenen Wegen und Zielen statt, auf denen man teilweise im Minutentakt anderen Touristen begegnet ist. Dies gilt leider für fast alle Highlights der Reise (Kalalau-Trail an der Na-Pali Küste, Volcano Nationalpark, Pololu-Tal, Pipiwai-Trail, Waianapanapa, Sacred Pools, etc.). Auf der Wanderung zum grünen Sandstrand wurde man permanent von Fahrzeugen überholt, mit denen Touristen zum Strand regelrecht transportiert wurden. Damit befindet man sich meistens auf hervorragend ausgetretenen Touristenpfaden, was das Gegenteil von dem ist, mit dem die Reise beworben wird.
Weiterhin wird die Reise als Wanderreise beworben. Allerdings hielten sich für eine dreiwöchige Reise die Wanderaktivitäten sehr in Grenzen. Insgesamt wurden nur drei Wanderungen durchgeführt, die die Bezeichnung Ganztagswanderung verdienen (Kalalau-Trail, Waimea-Canyon, Volcanoes Nationalpark). Die meisten anderen „Wanderungen“ hatten effektive Wanderzeiten von oft nur 2-3 Stunden, womit sie noch nicht einmal den Begriff Halbtagswanderung verdienen. Natürlich kann man auch so eine Unternehmung mit spätem Beginn und langen Pausen zeitlich so weit strecken, dass ein ganzer Tag dafür verbraucht wird, aber den Urlaub eine Wanderreise zu nennen ist arg übertrieben.

Verpflegung:

Vor der Reise wurde uns (und auch anderen Mitreisenden) telefonisch von Wigwam mitgeteilt, dass für die Verpflegung etwa 10 USD pro Tag und Person einzuplanen seien und dass von den Reisenden aktive Hilfe bei der Vor- und Nachbereitung der Mahlzeiten erwünscht sei. Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] hat nicht 10, sondern 15 USD pro Tag und Nase ausgegeben und durch eine absolute Misswirtschaft weder genügend, noch ausgewogenes Essen bereitgestellt. Stattdessen machten Restaurants einen wesentlichen Teil ihrer Planung aus, sodass auf die Reisenden zusätzlich zu dem erhöhten Tagessatz der Essenskasse noch einmal erhebliche Mehrkosten dazukamen. Damit erhöhte sich der Verpflegungssatz auf weit über 30 USD pro Tag und Person. Einige Mitreisende mussten sogar geplante Zusatzaktivitäten wie Hubschrauberflüge streichen, damit die extrem teure Verpflegung nicht deren Budget sprengte.
Angeblich wäre das Essen auf Hawaii so teuer, weil alles eingeflogen werden müsse laut Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] (obwohl auf den Inseln fast alles wächst, weil es fast alle Klimazonen gibt). Tatsächlich sind die hohen Kosten ausschließlich durch Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] Misswirtschaft bedingt. Anstatt z.B. lokales Obst für wenig Geld zu kaufen, kaufte Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] teures Flugobst, das bis zu zehnmal so teuer ist wie einheimisches.
Die Mahlzeiten selbst waren wenig abwechslungsreich und unausgewogen. Eine Einflussnahme auf die Speisen war nur bedingt möglich, da Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] ihre üblichen Gerichte zubereiten wollte und keine lust auf „Diskussionen“ hatte, wie sie es ausdrückte.
Aufgrund der absoluten Verschwendung von Geld reichte auch das auf 15 USD erhöhte Budget nicht, um drei Mahlzeiten am Tag zur Verfügung zu stellen. Regelmäßigmussten wir hungrig zu Bett gehenoder zsätzlich Geldausgeben um eine eigene parallele Verpflegung zu gewährleisten.
Ich hatte mich, um einen aktiven Beitrag zum Gelingen der Reise zu leisten, als Fahrer gemeldet, und bin fast täglich mehrere Stunden gefahren. Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] war nicht bereit, aus der Essenskasse Brot zu finanzieren, dass ich mir schmieren konnte, damit ich am nächsten Morgen nicht mit leerem Magen Menschen und Material transportieren muss.
Nachdem Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] uns aus der Essenskasse geworfen hatte und wie uns selbst verpflegen mussten, konnten wir uns problemlos mit etwa 10 USD pro Tag drei gesunde und reichliche Mahlzeiten am Tag zur Verfügung stellen, was zeigt, dass Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] dazu einfach nicht willens oder nicht fähig ist.

Kundenumgang:

Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] macht nicht den Eindruck, als wäre Sie ein Dienstleister, der am Wohl ihrer Gäste interessiert ist, sondern scheint von der Reise und den damit zusammenhängenden Umständen genervt zu sein. So beschwerte sie sich regelmäßig darüber, wie stressig dies alles für sie sei und äußerte auch, dass sie ihr eigenes Essen nicht mehr sehen könne. Außerdem machte sie regelmäßig Vorhaltungen darüber, was sie alles tut, was eigentlich nicht ihre Aufgabe wäre.
Sie ist absolut unwillig, Vorschläge der Reiseteilnehmer anzunehmen, und bügelt diese mit ihrer herrischen Art ab. Ihr zwischenmenschliches Verhalten ist unangebracht. Es gehört sich nicht, sich mit Dritten innerhalb und außerhalb (!) der Reisegesellschaft über ihre Kunden auszutauschen. Es gehört sich auch nicht, Kunden anzublaffen, weil sich beim Gebrauch der Ausrüstung Gebrauchsspuren ergeben oder weil sie den Salat nicht nach Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] Wünschen entsprechend rühren (das ist tatsächlich so geschehen).
Nachdem wir uns mehrfach begründet bei Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] über die Verpflegung beschwert hatten, war ihre Konsequenz nicht, unsere Wünsche und Vorschläge anzunehmen, sondern stattdessen wurden ein Teil der Reisegruppe von der Verpflegungskasse ausgeschlossen und musste sich selbst versorgen. Dies hat Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] mit einer derart infantilen Entschlossenheit gemacht, dass es fast schon peinlich ist, darüber zu berichten. So verlangte sie beispielsweise anfänglich Geld dafür, eine Prise ihres Salzes benutzen zu dürfen.
Im weiteren Reiseverlauf schien Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] immer mehr Aufwand zu betreiben, um für bestimmte Reiseteilnehmer, die ihr nicht genehm waren, unbequeme Situationen zu schaffen. Ihr Vorgehen dazu war immer gleich. Sie stellte einigen Teilnehmern der Gruppe Suggestivfragen, die diese hoffentlich bejahten („wollt ihr nicht mal dies und das machen …“). Sobald sie ein Ja ergatterte, ging sie mit dieser „Gruppenmeinung“ umher und verlangte von jedem, sich und seine Bedürfnisse dem angeblichen „Gruppenwunsch“ unterzuordnen. Dies führte dazu, dass in den Hütten im Volcano Nationalpark, in denen es zwei Doppel- und vier Einzelbetten gab, die perfekt mit den zwei Paaren und vier Einzelpersonen zu belegen wären, stattdessen ein Paar getrennt schlafen musste. Als Kollateralschaden nahm sie in Kauf, dass zwei erwachsene Männer sich dafür eine Bettdecke teilen mussten. Ein weiteres Beispiel dafür ist, dass sie anfing, auf Maui die Autobelegung zu ändern, mit der eigentlich alle zufrieden waren. Als ich mich dann beschwerte, weil es mir nicht passte, dass ich als größter Reiseteilnehmer (mit 195 cm) plötzlich im kleinsten Auto (ein Mazda 2) sitzen sollte, wurde ich aufs übelste beleidigt und als Störenfried hingestellt. Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] hat meine Frau mit dieser Aktion zum Weinen gebracht.

Reaktion von Wigwam:

Wir und auch andere Teilnehmer haben vor einem viertel Jahr ausgiebige Beschwerdebriefe an Wigwam gesendet. Bis heute haben wir keine Entschuldigung, Entschädigung oder Antwort erhalten.

Fazit:

Hawaii ist ein sehr schönes Reiseziel und es lohnt sich auf jeden Fall, dorthin zu fahren. Nur nicht mit Wigwam und nicht mit [Name von RC-Betreuung gelöscht]. Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] führt auch andere Reisen durch (z.B. Wigwam Grand Canyon) und wurde auch bereits von anderen Reiseunternehmen als Guide für Hawaii-Reisen angefragt. Wer mit Wigwam in die USA oder mit irgendwelchen anderen Unternehmen nach Hawaii reist, sollte sich unbedingt vergewissern, nicht mit dieser Frau zu reisen. Dies war unsere erste und letzte Wigwam-Reise.

weltreisen

offline

am 02.05.2013 18:45 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

das tut mir echt leid, dass du so schlechte erfahrungen bei deiner hawaii- reise machen musstest. vielleicht kannst du ja - mit einiger erfahrung jetzt - nochmals diese wunderschönen inseln aufsuchen.
wir waren bereits dreimal auf hawaii, und zwar auf allen sechs bewohnen inseln. und für mich ist das immer noch ein traumziel. wir haben alles selber organisert, und falls was nicht in ordnung war, waren wir halt selber schuld.
die preise auf hawaii sind natürlich schon recht hoch, aber wenn man gut plant und sich viel selber aus den supermärkten kauft, ist das alles machbar.
natürlich sind die meisten inseln sehr touristisch, denn alleine von den rund 200 millionen amerikanern möchten doch vielen ihren 50. bundesstaat besuchen. dazu kommen immer mehr japaner - vor allem auf oahu.
also alleine wird man da nie sein.

Leben und leben lassen.

am 30.06.2013 13:39 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

Hallo Wigwamopfer, es ist kaum zu glauben, dass ich in Deiner Reisebeschreibung genau das wiederfinden musste, was mir selbst im November 2011 in Hawaii mit Wigwam und Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] widerfahren ist. Hier mal mein Feedback, das ich Wigwam nach meiner Rückkehr geschrieben habe - da erkennst Du bestimmt einiges wieder:

Hallo Wigwam,
hier mein Feedback zu der Hawaii-Reise "Wanderparadies Südsee".
Insgesamt war diese "Wanderreise" für mich ein Ärgernis und Verschwendung wertvoller Urlaubstage und Geld. Aufgrund Ihrer Katalog- und Internetbeschreibungen erwartete ich ausgedehnte Wanderungen - der Hauptgrund meiner Buchung bei Ihnen. Bekommen habe ich dann jedoch nur wenige Wanderungen oder auch teilweise nur Spaziergänge, den Rest der Reise verbrachte ich mit Leerzeiten durch Warten und Essenszubereitungen sowie mit der Entgegennahme von Unverschämtheiten Ihrer Reiseleitung. Hier meine Beanstandungen im Detail:

1. Reiseverlauf:
Der Besuch der Insel Molokai ist überflüssig. Die von Ihnen angepriesenen Spazier- und Wanderwege habe ich dort nicht entdecken können, dazu wurde uns auch keine Zeit gegeben. Wir haben lediglich mehrere Stunden teils im strömenden Regen an einem Strand darauf gewartet, dass die Reiseleiterin vom Einkaufen zurückkommt und uns abholt. Durch die Transferzeiten von Insel zu Insel und den Auf- und Abbauzeiten der Zelte und Ausrüstung sind wertvolle und teure Urlaubstage auf Molokai verschwendet worden.

2. Reiseorganisation:
2.1 Keine Zeit für Wanderungen
Insgesamt empfand ich diese Reise als "Koch- und Spülparadies Südsee".
Es wurde die meiste Zeit der Reise darauf verwendet, einzukaufen, für eine Campingreise mit völlig überhöhtem Aufwand Essen zuzubereiten und sonstige organisatorische Dinge zu regeln. Anstatt die durch den frühen Sonnenuntergang gegen 18.00 Uhr knapp bemessene Zeit mit Tageslicht für Wanderungen zu nutzen, haben wir uns ausgiebig der Zubereitung von Mahlzeiten widmen müssen. Ich erwarte auf einer Campingtour beispielsweise weder mundgerecht geschnittene Erdbeeren mit Schlagsahne zum Frühstück noch ein aufwendiges Fondue oder wieder mit Aufwand paniertes Fleisch am Abend. Ein typischer Tagesverlauf: Lieber wäre ich schon bei Sonnenaufgang gegen 07.00 Uhr zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht erst um 10.00 Uhr nach ausgedehnten Frühstücksaktivitäten. Nachdem noch eine weitere Stunde ins Land ging, da wiederholt die Kreditkarte der Reiseleiterin gesperrt war, sind wir dann unser "Wanderziel" angefahren, gingen ca. 30 Minuten, nur um dann wieder Feuerholz zu sammeln und Würstchen zu grillen. Danach gingen wir wieder 30 Minuten zu den Fahrzeugen zurück.
Durch fehlendes Personal haben wir zusätzlich viel leere Wartezeit verbringen müssen mit:
- Warten auf das Anmieten und die Rückgabe der Fahrzeuge auf jeder Insel
- Abholen der Kocher auf jeder Insel
- Warten während der Lebensmitteleinkäufe und Einholen der Permits durch die Reiseleiterin
- Umständliches Umpacken der Ausrüstung vor den Flügen, da die Reiseleiterin anscheinend nicht ausreichend über die Beförderungsbestimmungen informiert war.
- Darüber hinaus haben wir auch schon mal morgens um 05.00 Uhr im Dunkeln und im Regen unsere Zelte abbauen müssen, um diese mit auf die nächste Insel nehmen zu können.

Ich wäre gerne bereit gewesen, einen höheren Reisepreis zu akzeptieren, wenn diese Aktivitäten von zusätzlichem Personal übernommen worden wären oder die Ausrüstung auf jeder Insel bereits vorhanden gewesen wäre und wir dafür wirklich eine Wanderreise erlebt hätten. So habe ich jedenfalls in den letzten 15 Jahren organisierte Camp- und Hikingtouren noch nirgendwo erlebt!

2.2 Ausgefallene Hüttenübernachtungen
Seit zwei Jahren sind die Hütten im Volcanoes NP bereits geschlossen. Warum aktualisieren Sie Ihre Homepage nicht entsprechend? Die Aussage Ihrer Reiseleiterin hierzu, dass Ihre Kataloge nur alle drei Jahre neu gedruckt werden, ist in unserem schnelllebigen Medienzeitalter schier lächerlich.

2.3 Verköstigung der Reiseleitung
Zu Beginn der dritten Woche wurde erstmalig bekannt, dass die in die Essenskasse einzahlenden Teilnehmer die Reiseleiterin mit verköstigten, da sie selbst nichts in die Essenskasse eingezahlt hatte, sich selbstverständlich aber auch aus den davon beschafften Vorräten mit versorgt hatte. Erst auf Nachfragen einiger Teilnehmer wurde dies bekannt. Ihre Reiseleiterin meinte, sie hätte dies gleich zu Beginn der Reise angesprochen - das hatte sie jedoch definitiv nicht! Nachdem sie dann wohl mit Ihnen Rücksprache genommen hatte, zahlte sie dann auch ihren Anteil und wir erhielten den entsprechenden Geldbetrag zurück. Auch so etwas habe ich noch nicht erlebt.

2.4 Fehlende Lizenzen
Wenn Sie eine geführte Wanderreise anbieten, sollte sie dafür Sorge tragen, dass Ihre Reiseleitung auch über die dafür notwendigen Lizenzen verfügt. Dies war jedoch nicht der Fall, so dass Ihre Reiseleiterin teilweise die Gruppe nicht in die Nationalparks begleiten konnte. Lokale Guides, die ich auf dieses Thema ansprach, schüttelten nur ungläubig den Kopf.

3. Ihre Reiseleitung [Name von RC-Betreuung gelöscht]:
Ich habe an dieser Stelle keine Lust darauf, mich noch einmal damit auseinander zu setzen und auf all die Einzelheiten einzugehen, mit denen Ihre Reiseleiterin mich und andere Mitreisende täglich verärgert hat. Erlauben Sie mir hier und jetzt lediglich den subjektiven Hinweis, dass Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] über eine sehr weit reichende soziale Inkompetenz verfügt. Die gesamte Zeit über hatte ich das Gefühl, mich als 45-Jährige und erfahrene Reisende und Wanderin in einem Bootcamp für nicht zurechnungsfähige Hilfsschüler zu befinden. Ich kann nicht glauben, dass Sie als Dienstleister (!!!) Ihren zahlenden Kunden (!!!) eine derart unangemessene Person zumuten! Das Selbstverständnis dieser Frau ist für mich zwar unergründlich, allerdings ist die Rolle als Dienstleister dort definitiv nicht zu finden! Insgesamt hat das Verhalten von Frau [Name von RC-Betreuung gelöscht] auch negativen Einfluss auf die gesamte Gruppe genommen und polarisiert.

Fazit:
Aus den vorgenannten Gründen habe ich mich bei Rückkehr auf die Insel Maui dazu entschieden, die Reise zu verlassen und zumindest Maui selbst organisiert für mich zu entdecken und vor allem zu erwandern. Nach Rücksprache mit anderen Reiseteilnehmern am letzten Abend in Lahaina stellte sich dann auch erwartungsgemäß heraus, dass ich dabei sehr viel mehr aktive Wanderzeit als der Rest der Gruppe verbracht habe - und das darüber hinaus auch ohne weitere Unverschämtheiten durch irgendeine Reiseleitung. Trotz der hohen Zusatzkosten empfand ich meine Entscheidung, die Gruppe zu verlassen, als die richtige, um zumindest noch in der letzten Woche einen Urlaub mit Mehrwert zu verbringen.

Ich kann Ihnen insgesamt nur dringend raten, die Organisation und personelle Betreuung dieser Reise grundlegend zu ändern oder aber künftig diese Reise als "Koch- und Beleidigungsparadies Südsee" anzubieten, um nicht noch weiteren arglos zahlenden Kunden ihren wohlverdienten Urlaub zu verderben.
Ich jedenfalls war mit Wigwam genau zwei Mal unterwegs - das erste und das letzte Mal!
Aloha,

Hier dann noch die einzige lakonische Antwort, die ich darauf von Wigwam jemals erhalten habe:
Guten Tag,
wir haben Ihr Feedback an [Name von RC-Betreuung gelöscht] weitergeleitet mit Bitte um Stellungnahme. [Name von RC-Betreuung gelöscht] wird Mitte Dezember aus Hawaii zurückkehren; sobald wir dann eine Rückmeldung von ihr haben, setzen wir uns wieder mit Ihnen in Verbindung.

wigwamopfer

offline

am 30.06.2013 19:35 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

Danke für die Antwort. Wir haben mit unserer Reisekritk in anderen Foren schon viel Unglauben geerntet. Daher ist es um so wichtiger, zukünftige Urlauber vor diesem Fehlgriff zu warnen. Im Gegensatz zu Ihnen haben wir jedoch von Wigwam bis heute nicht einmal einen Zweizeiler als Antwort bekommen.

RC-Redaktion

offline

am 02.09.2013 18:18 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

Hinweis der Redaktion: Wir haben die erwähnten Namen aus Gründen des Persönlichkeitsrechts gelöscht.

Hawaiifan11

offline

am 23.09.2013 15:10 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

Ich für meinen Teil kann die hier genannten negativen Beurteilungen für die Wigwam-Reise "Wanderparadiese der Südsee" in keinster Weise bestätigen. Ende November 2011 war ich ebenfalls mit Wigwam auf Hawaii unterwegs und war absolut begeistert von dem Land, der Natur, den ganzen schönen Eindrücken und auch der Leistung der Reiseleitung. Es war insgesamt meine 14ste Gruppenrundreise und meine dritte mit Wigwam doch wie immer habe ich überall etwas neues und wunderschönes entdecken können. Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, dass die Reiseleitung nicht auf die Wünsche der Teilnehmer eingehen soll oder dass es nur einseitiges und zu teures Essen geben soll, denn bei uns war das ganz anderes. Das Essen schmeckte immer, war reichhaltig und immer ausgewogen. Allerdings hat das ganze dann natürlich auch seinen Preis, dazu musste man sich nur einmal die Preise in den Supermärkten ansehen, um zu merken, dass die Lebensmittelpreis in Hawaii schon deutlich höher sind als bei uns. Ich war mir beim Buchen der Reise auch im Klaren, dass es sich um eine Gruppenrundreise handelt und ich auch nur ein Teil der Gruppe bin und somit auch Kompromisse eingehen werde muss. Die Reiseleitung hat es jedoch immer verstanden für jeden aus der Gruppe die Reise so erholsam zu gestalten wie nur irgend möglich. Hawaii ist nicht nur Strand, sondern besteht aus so vielen unterschiedlichen Landschaftsformen, dass man nur staunen kann. Besonders die Vulkane und die Napali-Küste haben mich hier beeindruckt. Dadurch dass die Reiseleitung uns vieles abgenommen hat was nach meiner Erfahrung bei anderen Reiseveranstaltern zu den Aufgaben der Gruppe gehört, wie z.B. das Einkaufen der Verpflegung, hatten wir deutlich mehr Zeit unseren Urlaub zu genießen und das Lebensgefühl Hawaiis ein wenig aufzunehmen.
Normalerweise buche ich Reisen mit deutlich mehr Wanderungen bzw. eher Trekking, dass sollte man natürlich bei dieser Reise nicht erwarten, aber das geht auch deutlich aus der Reisebeschreibung hervor. Die 3 Tageswanderungen haben einen noch einmal mitten hinein in die Natur Hawaiis geführt und waren für normale Wanderer mit durchschnittlicher Kondition problemlos machbar. Auch hier muss man bedenken, dass man eine Gruppenreise macht, denn in meiner Gruppe konnten nicht alle diese Touren mitmachen,, da sie aufgrund der Kondition bzw. des Alters oder der Wandererfahrung nicht dazu in der Lage waren. Die Reiseleitung hat aber auch hier für diese Teilnehmer nach Alternativen zum Reiseplan gesucht.
Hawaii als Urlaubsziel kann ich für meinen Teil wirklich nur jedem empfehlen und wenn man sich mit den Bedingungen einer Gruppenrundreise anfreunden kann ist die Wigwamreise wirklich einmalig.

am 20.10.2013 15:19 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

WIGWAM Colorado, Utah, Arizona, California: "USA Trekking"

Leider haben wir im Westen der USA genau die gleichen Erfahrungen mit dieser Reiseleiterin gemacht. Ihr Umgangston entspricht in keiner Weise dem, den man als zahlender Reisegast erwarten darf ("Typen wie Dich kenne ich und die brauche ich nicht!"). Sie ist aufgrund ihrer Persönlichkeit absolut ungeeignet, als Reiseleiterin Gruppen zu führen.

Auch ansonsten kann ich die hier veröffentlichen Schilderungen von Wigwamopfer und Suedseetourer bestätigen. Bei uns wurde genauso auf der ganzen Reise viel zu viel Zeit, die man für Wanderungen hätte nutzen können, darauf verwendet, einzukaufen, Küchenzelte auf- und abzubauen, völlig überflüssige Mahlzeiten wie täglich frischen Obstsalat zum Frühstück zuzubereiten und Unmengen Geschirr wie z.B. eine Zwiebelschneidmaschine (!) zu spülen. All dies entsprach zwar nicht den Wünschen der Reiseteilnehmer, wohl aber den Präferenzen der Reiseleiterin und war unter ihrer gestrengen Aufsicht so durchzuführen, wie sie es sich vorstellte. Andernfalls wurde man in völlig unangemessenem Ton zurechtgewiesen.

Wichtige Programmpunkte wie eine backcountry tour wurde dafür nur in einer Minimalvariante durchgeführt, nachdem sie vorher der Gruppe mit Horrorschilderungen Angst vor den 2 Übernachtungen im Cheslerpark gemacht hatte. Am Grand Canyon musste die Gruppe sie mühsam davon überzeugen, dass es wichtiger ist, den Sonnenuntergang zu sehen, als das IMAX Kino zu besuchen. Fragen nach dem Wetterbericht wurden gar nicht ("Das können wir sowieso nicht ändern") oder falsch beantwortet. Ein verletztes Mitglied der Gruppe wurde in Abwesenheit diffamiert ("Der geht es doch nur ums Geld").

Was die technische Ausstattung der Reise angeht, so war der Van für 11 Personen viel zu klein. Die Reisenden auf der letzten Bank hatten weniger Beinfreiheit als bei der billigsten Billigfluglinie und mussten sich bei jedem Stop erst mühsam nach vorne quälen. Die Reifen des komplett überladenen Anhängers waren nicht mehr verkehrssicher wurden endlich nach einer Reifenpanne erneuert . Infolge häufigen Aufsitzens beim Durchfahren von Bodenwellen brach die Deichsel des Hängers zum Glück in der Zufahrt zur Tankstelle am Grand Canyon. Wäre dies während der Fahrt geschehen, wäre das Leben der Insassen gefährdet gewesen. Diese Panne hatte allerdings einen großen Vorteil: Die Gruppe war ihre Reiseleiterin endlich los bei der wunderschönen Wanderung zu den Havasupai und konnte diese Tage endlich genießen!

Abschließend bleibt zu bemerken: Wigwam setzt diese Reiseleiterin in Kenntnis ihrer absoluten Unfähigkeit weiter auf Reisen ein und mutet zahlenden Reisegästen damit zu, sich wie Schwererziehbare behandeln zu lassen. Auf mein diesbezügliches Schreiben an den Veranstalter habe ich bis heute noch keine Antwort erhalten. Wer in Zukunft bei Wigwam ähnliche Erfahrungen macht, kann sich bei seinen Forderungen nun zumindest auf die hier veröffentlichten Bericht beziehen!
Ich werde auf jeden Fall keine Reise mehr bei Wigwam buchen!!

FrankDaske

offline

am 22.10.2013 11:04 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

WIGWAM Reise - USA Trekking - Wandern & Natur - Wigwam Tours: Habe auf dieser Reise in 2013 ganz ähnliche schlechte Erfahrungen gemacht. Ich, und ganz sicher auch andere Reiseteilnehmer, haben ihre Bewertungsbögen bereits seit Wochen an WIGWAM geschickt, mit der Bitte um Rücksprache um den Sachverhalt zu klären ... keine Reaktion von WIGWAM! Offenbar ist das Ganze dem Anbieter ziemlich egal.

Ich hatte die Reise USA Trekking - Wandern & Natur - Wigwam Tours vor vielen Jahren schon einmal gemacht - kann deshalb ganz gut vergleichen. Vor Jahren (mit Stefan S.) ein Genuss, war es diesmal (mit Elke R.) nur mit größter Selbstbeherrschung zu ertragen, was nicht immer allen Reiseteilnehmern gelang. Die meisten Teilnehmer haben beruflich selbst Mitarbeiter zu führen oder sind Selbständig für ihr Unternehmen verantwortlich. Sie konnten es einfach nicht fassen, wie da mit Kunden umgegangen wird...

Ich bin außer von der Reiseleitung durch Frau R. vor allem vom Verhalten des Anbieters WIGWAM enttäuscht. Offenbar hätte ich da vorher besser mal Google bemühen sollte. Es gibt ja auch in anderen Foren Beschwerden. USA Trekking - Wandern & Natur ... gern wieder - aber nicht mit WIGWAM.



LISAAA

offline

am 25.12.2013 16:45 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“ antwort an wigwam opfer

Hallo, ich bin eben zufällig auf die Seite gestoßen, da ich selber gerne mit Wigwam verreise und auch für 2014 wieder eine Reise plane. Auch mit Frau R bin ich zusammen mit meinem Mann schon gereist, zwar nicht in Hawaii aber Südwest USA. Ich bin schockiert wie 'wigwam opfer' über Frau R berichtet. Ich habe sie als aktive, aufgeschlossene und fröhliche Reiseleiterin kennen gelernt, die wo immer möglich auf die Wünsche der Gruppe eingeht. Mein Mann und ich - wir können uns beide nicht vorstellen, dass der Bericht in der geschriebenen Form so den Tatsachen entspricht.
Campingreisen, zumal in einer Gruppe, haben die Eigenschaft, dass man Kompromisse eingehen muss. Wir haben nie gehungert, haben die zubereiteten Speisen sogar sehr genossen und waren immer ausreichend und bestens versorgt.
Auch haben wir Frau R nie als bestimmend wahrgenommen, sondern immer als bemüht, es möglichst allen Recht zu machen. Klar dass nicht IMMER ALLE einer Meinung waren. Aber Frau R hat immer einen Kompromiss gefunden.

Allgemein möchte ich nur sagen, dass wir die Reisen mit Wigwam und auch die Reise mit Frau R sehr genossen haben und viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen konnten. Gerne werden wir uns mit Wigwam und auch mit Frau R wieder auf den Weg machen.



Elkes

offline

am 04.02.2014 18:47 Uhr

Re: WIGWAM-Reise „Hawaii - Wanderparadiese der Südsee“

Stellungnahme der Reiseleitung
Seit vielen Jahren arbeite ich als Reiseleiter für diesen Reiseveranstalter mit Touren vor allem in Hawaii und dem Südwesten der USA. In dieser Zeit bin ich mit sehr vielen begeisterten Kunden gereist. Es gibt jedoch genau so viele unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen wie es Kunden gibt und leider kann man es nicht allen recht machen.

Bei den von mir geleiteten Reisen handelt es sich um Zeltreisen in kleinen Gruppen. Flexibilität, die Bereitschaft auf gewohnten Komfort zu verzichten, sowie eine produktive und positive Grundeinstellung sind auf dieser Art von Reisen unverzichtbare Voraussetzungen für die Teilnehmer und im Katalog wird extra darauf hingewiesen.

Leider trifft das nicht auf alle Reiseteilnehmern zu und als Reiseleiter ist es meine Aufgabe, möglichst alle und alles unter einen Hut zu bringen. Der eine möchte lange wandern, der andere nur spazieren gehen, einer mag keinen Reis, der Nächste keine Nudeln und manche Nahrungsmittel-Allergiker erwarten, dass sich die ganze Reisegruppe nach ihren Essgewohnheiten richtet. Dem einen ist gutes Essen und Qualität wichtig, der Nächste würde mit Fastfood auskommen, und wieder einer kommt auf die Idee, man könnte doch immer im Restaurant speisen und sich die Arbeit des Kochens ersparen. (Wir sind auf einer Zeltreise und in der Regel weitab von Restaurants).

Die Gruppengröße lässt normalerweise auch eine gewisse Flexibilität zu, was Änderungen der Tagesabläufe aufgrund von Wetter oder anderen aktuellen Gegebenheiten betrifft. Normalerweise wird diese Flexibilität sehr geschätzt. Leider gibt es hin und wieder auch Kunden, denen es schwer fällt, wenn ihre eigene Meinung nicht zum Tragen kommt, ihr gewohnter Tagesablauf hinsichtlich Essenszeiten oder anderen Dingen durcheinander gebracht wird oder die sich grundsätzlich sehr schwer tun, wenn sie sich einer Gruppe anpassen und ab und zu auch unterordnen müssen.

Zum Glück gibt es nur wenige Kunden, die es während der ganzen Reise nicht schaffen, sich auf die Gruppe einzulassen und ihren Urlaub zu genießen. Die Regel ist, dass alle einen Konsens finden, nette neue Leute kennen lernen, eine Reise mit vielen Höhenpunkten erleben und
viele gute Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

Bevor Sie nun wegen der obenstehenden sehr persönlichen, größtenteils anonymen Meinungen auf diese wunderschönen Reisen verzichten, bitte ich zu berücksichtigen, dass bei so einer Kritik immer beide Seiten gehört werden müssen. Sowohl Hawaii als auch der Südwesten der USA sind
faszinierende Urlaubsziele mit faszinierenden Menschen, die ich in meiner langjährigen Tätigkeit kennen gelernt habe und die meine Reisen auch immer wieder bereichert haben.

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