Sklavenhaus?????

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Sklavenhaus?????

Bis in die 1990er Jahre war dieses Haus als Ausgangspunkt der Sklavenverschiffung berühmt. Korrigierte Version seit 1996: Seit 1996 ist diese Darstellung als Mythos anzusehen, der von Boubacar Joseph Ndiaye, einer sehr angesehenen senegalesischen Persönlichkeit (gestorben im Februar 2009), als langjährigem Leiter des „Maison des esclaves“ und touristischem Führer in poetischer Weise ausgeschmückt und angereichert worden sei.[8] Durch neuere Forschungen untermauert, wird inzwischen die Insel nicht mehr als Zentrum der Sklavenverschiffung angesehen. Es sollen tatsächlich nur 500 Sklaven jährlich über Gorée verschifft worden sein. Das angebliche „Haus der Sklaven“ und die Verschiffung von dort aus ist nach den Arbeiten von Abdoulaye Camara und Joseph Roger de Benoist aus Dakar heute so einzuschätzen: Es handle sich um ein von Franzosen 1783 errichtetes bürgerliches Handelshaus mit Wohnungen und Büroraumen im ersten Stock; im Erdgeschoss hätten Haussklaven gearbeitet. Handelsgegenstände seien Gummi arabicum, Elfenbein und Gold gewesen. Nie sei das Haus Ausgangspunkt der Sklavenverschiffung gewesen, wie das Joseph Ndiaye mit dem Vorführen der aufs offene Meer führenden „Tür ohne Wiederkehr“ darstellte. Quelle: Wikipedia

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